{"id":622181,"date":"2025-12-04T07:23:19","date_gmt":"2025-12-04T07:23:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/622181\/"},"modified":"2025-12-04T07:23:19","modified_gmt":"2025-12-04T07:23:19","slug":"business-und-nukleardrohungen-die-europaeer-haelt-putin-in-angst-trump-will-er-einseifen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/622181\/","title":{"rendered":"Business und Nukleardrohungen: Die Europ\u00e4er h\u00e4lt Putin in Angst, Trump will er einseifen"},"content":{"rendered":"<p>Business und NukleardrohungenDie Europ\u00e4er h\u00e4lt Putin in Angst, Trump will er einseifen04.12.2025, 07:51 Uhr <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/autoren\/Hubertus-Volmer-article13634981.html\" class=\"article-detail-head_author___bDMZ\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_1_1__Ei3jf\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/b58b01e6-b3b2-4108-ace9-39b8c6dbd390.webp.webp\" alt=\"b58b01e6-b3b2-4108-ace9-39b8c6dbd390\"\/>Von Hubertus Volmer<\/a><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Wladimir-PUTIN-Praesident-Russland-Einzelbild-angeschnittenes-Einzelmotiv-Halbfigur-halbe-Figur-Wlad.webp\" alt=\"Wladimir-PUTIN-Praesident-Russland-Einzelbild-angeschnittenes-Einzelmotiv-Halbfigur-halbe-Figur-Wladimir-PUTIN-Praesident-Russland-trifft-Steve-Witkoff-und-Jared-Kushner-zu-Verhandlungen-am-02-12-2025-in-Moskau\"\/>Putin am Dienstag im Gespr\u00e4ch mit Trumps Unterh\u00e4ndler Steve Witkoff und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner auf einem vom Kreml verbreiteten Foto. (Foto: picture alliance \/ TheKremlinMoscow-SvenSimon)TeilenFolgen auf:<a href=\"https:\/\/www.whatsapp.com\/channel\/0029Va5cdVJD8SDp5YZgYF01\" title=\"Auf WhatsApp folgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/whatsapp.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><a href=\"https:\/\/news.google.com\/publications\/CAAiEPMdif5mpRNxiLOeUpHCwwsqFAgKIhDzHYn-ZqUTcYiznlKRwsML?hl=de&amp;gl=DE&amp;ceid=DE%3Ade\" title=\"Auf Google News folgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/google.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><\/p>\n<p class=\"Typography_text-m__XI0da Typography_weight-bold__uT6mq storyline_lead_text_leadtext__q_wg8\">Auch wenn US-Pr\u00e4sident Trump und sein Unterh\u00e4ndler dies vermutlich denken: Um Gesch\u00e4fte geht es Putin zuallerletzt, mit gemeinsamen Wirtschaftsprojekten k\u00f6dert er die USA nur. Noch erfolgreicher ist Putin mit seinen Drohungen gegen Europa.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Botschaft war eindeutig, wieder einmal. &#8222;Wir haben nicht die Absicht, Krieg gegen Europa zu f\u00fchren, (\u2026) aber wenn Europa k\u00e4mpfen will und anf\u00e4ngt, sind wir sofort bereit&#8220;, sagte der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin am Dienstag. Der Zeitpunkt d\u00fcrfte bewusst gew\u00e4hlt worden sein: Nach diesem Statement traf Putin Abgesandte von US-Pr\u00e4sident Donald Trump, um \u00fcber eine Beendigung des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine zu sprechen. Die Ironie blieb dem Immobilieninvestor Steve Witkoff und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner vermutlich verborgen: <a class=\"inline_link\" rel=\"nofollow noopener\" href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Putin-Wenn-Europa-Krieg-will-sind-wir-bereit-id30097665.html\" target=\"_blank\">erst mit Krieg drohen<\/a>, dann \u00fcber Frieden verhandeln.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Neu sind solche Drohungen nicht. Seit 2022, seit Beginn der gro\u00dfen Invasion in die Ukraine, versuche Putin, die Europ\u00e4er &#8222;mit Nukleardrohungen in Angst zu halten&#8220;, sagt der Politikwissenschaftler Thomas J\u00e4ger ntv.de. Putins Ziel: &#8222;Die Europ\u00e4er sollen zu der Einsch\u00e4tzung gelangen, dass die Ukraine ohnehin keine Chance hat.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Das ist vor allem gro\u00dfes Gepolter&#8220;<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">So sieht es auch die Friedens- und Konfliktforscherin Nicole Deitelhoff. &#8222;Der Zweck liegt deutlich auf der Hand: Es geht vor allem um die europ\u00e4ischen \u00d6ffentlichkeiten, die Druck auf ihre Regierungen machen sollen. Putin will Europa abschrecken, die Ukraine weiter oder noch st\u00e4rker zu unterst\u00fctzen. Das ist vor allem gro\u00dfes Gepolter. Russland ist nicht auf einen Krieg mit Europa vorbereitet, denn das w\u00e4re ein Krieg gegen die Nato.&#8220;<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Aber Putins Kommunikation richtet sich nicht nur gegen Europa, sondern auch an die USA, vor allem an den Mann im Wei\u00dfen Haus. An ihn geht die Botschaft: Die Europ\u00e4er wollen keinen Frieden &#8211; ich dagegen schon.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Bislang ist der russische Diktator mit beiden Botschaften recht erfolgreich: Die Europ\u00e4er m\u00fcssen sich ihren Einfluss auf die Verhandlungen zwischen den USA und Russland stets aufs Neue erk\u00e4mpfen. Und vor allem in Deutschland schafft Putin es mit seinen Drohungen, die Stimmung zu beeinflussen. &#8222;Normalerweise sammeln sich Gesellschaften in Zeiten der Bedrohung von au\u00dfen um ihre Regierungen&#8220;, erl\u00e4utert J\u00e4ger. &#8222;Aktuell ist in Deutschland genau das Gegenteil zu beobachten: Selbst mit dem Wenigen, das die Bundesregierung macht, hat sie es schwer, breite Unterst\u00fctzung zu finden.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Das ist eine unglaublich erfolgreiche Kampagne&#8220;<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Bundesregierung w\u00fcrde hier wohl widersprechen, immerhin leistet Deutschland einen gro\u00dfen Teil der Hilfe f\u00fcr die Ukraine. Ohne die europ\u00e4ische Unterst\u00fctzung h\u00e4tte das Land seinen milit\u00e4rischen Abwehrkampf in dieser Form l\u00e4ngst aufgeben m\u00fcssen. Allerdings: Mit einer weniger skeptischen Stimmung in den L\u00e4ndern Westeuropas w\u00e4re deutlich mehr m\u00f6glich gewesen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Mit Blick auf die Stimmung in Deutschland verweist Politologe J\u00e4ger auf die AfD, das BSW, die Linke und jene Teile der SPD, die davon sprechen, man m\u00fcsse gute Beziehungen zu Russland unterhalten und solle k\u00fcnftig wieder Energie von dort beziehen. &#8222;Die Kr\u00e4fte, die die russische Propaganda wiedergeben, werden st\u00e4rker&#8220;, so J\u00e4ger. &#8222;Das ist eine unglaublich erfolgreiche Kampagne, die da l\u00e4uft.&#8220; <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Dieser Erfolg reicht bis in die Partei des Bundeskanzlers: Keine 24 Stunden nach Putins Drohung <a class=\"inline_link\" rel=\"nofollow noopener\" href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Kretschmer-nennt-Importverbot-von-russischem-Gas-einen-Fehler-id30101370.html\" target=\"_blank\">sagte<\/a> der s\u00e4chsische Ministerpr\u00e4sident und stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende Michael Kretschmer, der Beschluss der EU zum kompletten Verzicht auf russisches Erdgas sei eine Fehlentscheidung. Dabei sind es diese Gasexporte, die Putins Krieg gegen die Ukraine mitfinanzieren.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Erfolgreich ist Putin mit seinen Botschaften auch beim US-Pr\u00e4sidenten. &#8222;Trump und sein Clan interessieren sich nicht f\u00fcr Europa&#8220;, sagt J\u00e4ger. &#8222;Sie wollen sich bereichern.&#8220; Auf genau dieser Ebene spreche Putin Trump an: &#8222;Die russische F\u00fchrung k\u00f6dert Trump zwar mit gemeinsamen Wirtschaftsprojekten in Russland und in der Arktis. Aber ihre politischen Ziele gibt sie daf\u00fcr nicht auf. Sie will die Ukraine einnehmen und die Amerikaner aus Europa vertreiben.&#8220; Man k\u00f6nnte sagen, dass Putin versucht, Trump einzuseifen. Allerdings betont J\u00e4ger: &#8222;Die Amerikaner geben ihr Selbstverst\u00e4ndnis als Unterst\u00fctzer der Demokratie langsamer auf als ihr Pr\u00e4sident.&#8220;<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">&#8222;Um Gesch\u00e4fte geht es Putin zuallerletzt&#8220;, analysiert auch Deitelhoff. &#8222;Aber wenn er mit Witkoff und Kushner spricht, hat er die Fraktion der Trump-Au\u00dfenpolitik vor sich, die vor allem Business machen will. Deshalb spielt er diese Karte. Ihm selbst geht es um politische und milit\u00e4rische Ziele: Er will sich die Ukraine einverleiben, und zwar m\u00f6glichst komplett.&#8220;<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Schon seit Jahren versuche Putin, Europa und die USA auseinanderzudividieren, so Deitelhoff, wobei ihm dabei auch die Trump-Administration in die H\u00e4nde spiele. &#8222;Gerade deshalb m\u00fcssen die europ\u00e4ischen Regierungen aufpassen, dass Putins Behauptung, Europa blockiere Trumps Friedensplan, nicht beim US-Pr\u00e4sidenten h\u00e4ngen bleiben.&#8220; Noch habe man solche T\u00f6ne aus Washington allerdings nicht geh\u00f6rt, betont die Konfliktforscherin.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-s__wu_cm Typography_weight-normal__pqUbH Typography_color-darkgrey__sZEnP article-detail-footer_source__KslPc\">Quelle: ntv.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Business und NukleardrohungenDie Europ\u00e4er h\u00e4lt Putin in Angst, Trump will er einseifen04.12.2025, 07:51 Uhr Von Hubertus VolmerPutin am&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":622182,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[661,106,13,14,15,16,12689,12,2544,10,8,9,11,317,103,306,104],"class_list":{"0":"post-622181","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-angriff-auf-die-ukraine","9":"tag-donald-trump","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-politik","14":"tag-propaganda","15":"tag-schlagzeilen","16":"tag-terrorismus","17":"tag-top-news","18":"tag-top-meldungen","19":"tag-topmeldungen","20":"tag-topnews","21":"tag-ukraine","22":"tag-welt","23":"tag-wladimir-putin","24":"tag-world"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115660102839632590","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/622181","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=622181"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/622181\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/622182"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=622181"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=622181"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=622181"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}