{"id":622654,"date":"2025-12-04T12:04:11","date_gmt":"2025-12-04T12:04:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/622654\/"},"modified":"2025-12-04T12:04:11","modified_gmt":"2025-12-04T12:04:11","slug":"tuerkei-russland-und-ukraine-sollen-energie-infrastruktur-aus-krieg-heraushalten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/622654\/","title":{"rendered":"T\u00fcrkei: Russland und Ukraine sollen Energie-Infrastruktur aus Krieg heraushalten"},"content":{"rendered":"<p>      T\u00fcrkei: Russland und Ukraine sollen Energie-Infrastruktur aus Krieg heraushalten<\/p>\n<p>            Kopiere den aktuellen Link<\/p>\n<p>          Zur Merkliste hinzuf\u00fcgen<\/p>\n<p>Nach mehreren ukrainischen Angriffen auf einen russischen \u00d6lterminal und Schiffe der russischen Schattenflotte im Schwarzen Meer hat die T\u00fcrkei Russland und die Ukraine vor weiteren Angriffen auf die Energie-Infrastruktur gewarnt. &#8222;Wir sagen allen Parteien in Russland und der Ukraine: Haltet die Energie-Infrastruktur aus diesem Krieg heraus&#8220;, sagte der t\u00fcrkische Energieminister Alparslan Bayraktar am Mittwoch vor Journalisten in Istanbul.\u00a0Jede St\u00f6rung treffe die globalen M\u00e4rkte und die Bev\u00f6lkerung.<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">&#8222;Die Energiestr\u00f6me im <a class=\"taxonomy-entity place\" data-target-type=\"article\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/ausland\/themen\/schwarze-meer-4185080.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Schwarzen Meer<\/a> d\u00fcrfen nicht unterbrochen werden, in unseren Meeresstra\u00dfen genauso wie in den Pipelines&#8220;, sagte Bayraktar.<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">Am Freitag hatte es Explosionen an Bord zweier leerer \u00d6ltanker vor der t\u00fcrkischen Schwarzmeerk\u00fcste gegeben, mindestens eines war auf dem Weg zu einem russischen Hafen. Ein ukrainischer Geheimdienstvertreter sagte AFP, es seien Marinedrohnen gegen Schiffe eingesetzt worden, die &#8222;illegal russisches \u00d6l transportiert&#8220; h\u00e4tten. Am Dienstag wurde ein Frachtschiff auf dem Weg von <a class=\"taxonomy-entity place\" data-target-type=\"article\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/ausland\/themen\/russland-4155004.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Russland<\/a> nach Georgien getroffen. Russland erkl\u00e4rte, dieses sei ebenfalls von einer Drohne getroffen worden, die Ukraine wies eine Verwicklung zur\u00fcck.<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">Russlands Pr\u00e4sident Wladimir Putin sprach am Dienstag von &#8222;Piraterie&#8220; und drohte damit, &#8222;die <a class=\"taxonomy-entity place\" data-target-type=\"article\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/ausland\/themen\/ukraine-4540764.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ukraine<\/a> vom Meer abzuschneiden&#8220;. Russlands Staatschef Recep Tayyip Erdogan sprach daraufhin von einer &#8222;beunruhigenden Eskalation&#8220;.\u00a0<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">Der t\u00fcrkische Energieminister verwies darauf, dass Energieeinrichtungen immer wieder w\u00e4hrend des Ukraine-Krieges angegriffen worden seien. &#8222;Wir wissen auch, dass die ukrainische Energie-Infrastruktur ein Hauptziel war, und umgekehrt, dass die Ukraine einige Energieanlagen in Russland angegriffen hat&#8220;, sagte Bayraktar.\u00a0<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">Die US-Regierung hat ihre Verb\u00fcndeten, darunter die <a class=\"taxonomy-entity place\" data-target-type=\"article\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/ausland\/themen\/tuerkei-4540464.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">T\u00fcrkei<\/a>, aufgefordert, Gas- und \u00d6limporte aus Russland zu stoppen. Bei einem Treffen im Wei\u00dfen Haus hatte Pr\u00e4sident Donald Trump den Einfluss seines t\u00fcrkischen Kollegen Erdogan auf den russischen Pr\u00e4sidenten Putin gew\u00fcrdigt. Zugleich sagte er aber, &#8222;das Beste&#8220;, was Erdogan machen k\u00f6nne, sei, &#8222;kein \u00d6l und Gas von Russland zu kaufen&#8220;.<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">Bayraktar sagte nun, Ankara sei gegen\u00fcber Washington immer transparent gewesen hinsichtlich seines Energiebedarfs und langfristiger Vertr\u00e4ge.\u00a0Russland sei seit Ende der 1980er Jahre &#8222;ein sehr zuverl\u00e4ssiger Lieferant&#8220; gewesen. Einige Jahre habe der Marktanteil russischen Gases 60 Prozent betragen, 2024 habe er bei &#8222;rund 40 Prozent&#8220; gelegen.\u00a0<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">Der t\u00fcrkische Energieminister betonte jedoch die Notwendigkeit eines breiteren Liefer-Portfolios. Die T\u00fcrkei wolle &#8222;f\u00fcr eine sehr hohe Menge nicht von einem einzelnen Land oder Unternehmen abh\u00e4ngig sein&#8220;. &#8222;Versorgungssicherheit ist unsere h\u00f6chste Priorit\u00e4t&#8220;, betonte Bayraktar.<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">&#8222;Wir brauchen Gas aus Russland, wir brauchen Gas aus dem Iran, wir brauchen Gas aus Aserbaidschan und vielen anderen Quellen&#8220;, sagte er. Derzeit f\u00fchre Ankara mit Moskau Gespr\u00e4che \u00fcber eine Verl\u00e4ngerung des Gasvertrages, der am 31. Dezember auslaufe. Es werde erwartet, dass Gazprom im n\u00e4chsten Jahr weiter liefere. Sein Land konzentriere sich nun auf kurzfristige Vertragsverl\u00e4ngerungen und Erneuerungen. &#8222;Wenn ich sage kurzfristig, meine ich ein Jahr.&#8220;\u00a0<\/p>\n<p>\n    AFP\n  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"T\u00fcrkei: Russland und Ukraine sollen Energie-Infrastruktur aus Krieg heraushalten Kopiere den aktuellen Link Zur Merkliste hinzuf\u00fcgen Nach mehreren&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":622655,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4012],"tags":[331,332,13,14,15,12,317],"class_list":{"0":"post-622654","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ukraine","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-ukraine"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115661207357154601","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/622654","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=622654"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/622654\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/622655"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=622654"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=622654"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=622654"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}