{"id":622690,"date":"2025-12-04T12:33:16","date_gmt":"2025-12-04T12:33:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/622690\/"},"modified":"2025-12-04T12:33:16","modified_gmt":"2025-12-04T12:33:16","slug":"projekt-6g-takeoff-abgeschlossen-uni-bremen-an-forschung-zu-neuem","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/622690\/","title":{"rendered":"Projekt 6G-TakeOff abgeschlossen \u2013 Uni Bremen an Forschung zu neuem &#8230;"},"content":{"rendered":"<p class=\"date\">04.12.2025 \u2013 13:21<\/p>\n<p class=\"customer\">\n                        <a class=\"story-customer\" title=\"weiter zum newsroom von Universit\u00e4t Bremen\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/nr\/100150\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Universit\u00e4t Bremen<\/a>\n                    <\/p>\n<p><a class=\"glightbox event-trigger\" href=\"https:\/\/cache.pressmailing.net\/thumbnail\/story_hires\/df853a7e-b20a-4947-b91a-ab97c080ed45\/AdobeStock_574819761.jpeg.jpg\" data-description=\"Gemeinsames Ziel aller Partner war es, Erkenntnisse zu 3D-Netzen zu erweitern. Die Idee dahinter: 6G-Mobilfunknetze sollen nicht nur aus Basisstationen auf der Erde, sondern auch aus fliegenden Stationen wie Drohnen, Flugplattformen und erdnahen Satelliten bestehen. Bild: Alexander\/ Adobe Stock\" data-category=\"medialightbox\" data-action=\"click\" data-label=\"single\" data-value=\"69317cb7270000fd2c280b43\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" height=\"540\" with=\"720\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/projekt-6g-takeoff-abgeschlossen-uni-bremen-an-forschung-zu-neuem-mobilfunkstandard-beteiligt.jpeg\"   alt=\"Projekt 6G-TakeOff abgeschlossen \u2013 Uni Bremen an Forschung zu neuem Mobilfunkstandard beteiligt\" class=\"single\"\/><\/a><\/p>\n<p><b>Projekt 6G-TakeOff abgeschlossen \u2013 Uni Bremen an Forschung zu neuem Mobilfunkstandard beteiligt<\/b><\/p>\n<p><b><b>Ende dieses Jahrzehnts soll der Mobilfunkstandard 6G eingef\u00fchrt werden. Das Ziel: sicherere und schnelle Verbindungen, auch von Drohnen, Flugplattformen und Satelliten. Wie 6G m\u00f6glich werden kann, untersuchte das Projekt \u201eHolistische 3D Kommunikationsnetze f\u00fcr 6G (6G-TakeOff)\u201c<\/b>.<\/b><\/p>\n<p>Das Projekt mit 19 Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft wurde von der Deutschen Telekom AG koordiniert und vom Bundesministerium f\u00fcr Forschung, Technologie und Raumfahrt \u00fcber drei Jahre mit 9,5 Millionen Euro gef\u00f6rdert. Gemeinsames Ziel aller Partner war es, Erkenntnisse zu 3D-Netzen zu erweitern. Die Idee dahinter: 6G-Mobilfunknetze sollen nicht nur aus Basisstationen auf der Erde, sondern auch aus fliegenden Stationen wie Drohnen, Flugplattformen und erdnahen Satelliten bestehen. Diese k\u00f6nnen dann beispielsweise in abgelegenen Gebieten, \u00fcber dem Meer und bei Naturkatastrophen stabiles Internet oder auch sicheres autonomes Fahren gew\u00e4hrleisten.<\/p>\n<p><b>Tests zu dreidimensionalem Netz am Bremer Fallturm<\/b><\/p>\n<p>An der Universit\u00e4t Bremen war der Arbeitsbereich Nachrichtentechnik am Fachbereich Physik \/ Elektrotechnik unter der Leitung von Professor Armin Dekorsy an dem Projekt beteiligt. Hier testen die Forschenden konkret, wie ein dreidimensionales Netz funktionieren k\u00f6nnte. Am 146 Meter hohen Fallturm brachte das Team Satelliten-Hardware an, dazu kamen Basisstationen und Rover am Boden und Drohnen in der Luft. Das Team von Dekorsy konnte zeigen, dass eine Drohne die Kommunikation mit einem Rover automatisch \u00fcbernimmt, wenn der Rover seine Verbindung zur terrestrischen Basisstation verliert.<\/p>\n<p>Forschungspartner konnten dar\u00fcber hinaus demonstrieren, dass Edge Computing auch in nicht-terrestrischen Netzen m\u00f6glich ist. Das bedeutet, dass zum Beispiel autonom fahrende Fahrzeuge ihre Daten zu Verarbeitung oder auch Speicherung in fliegende Objekte wie Drohnen oder Satelliten verlagern. So kann die Komplexit\u00e4t in den autonomen Fahrzeugen reduziert werden.<\/p>\n<p><b>Enge Kooperation mit Mobilfunk- und Raumfahrtindustrie<\/b><\/p>\n<p>Ein weiterer Aspekt, mit dem sich zwei Forschungspartner besch\u00e4ftigten, betrifft die Verbindung zwischen Drohnen und dem Kernnetz auf dem Boden. Hierf\u00fcr entwickelte und testete das Partnerteam neue Antennen, die besonders gut b\u00fcndeln, leicht sind und sich einfach bewegen lassen. Au\u00dferdem wurden Verfahren entwickelt, die daf\u00fcr sorgen, dass die Antennen der Bodenstation automatisch auf die Drohnen ausgerichtet werden, w\u00e4hrend diese sich bewegen.<\/p>\n<p>\u201eWir haben im Projekt 6G-TakeOff nicht nur zahlreiche innovative Technologien entwickelt, sondern auch mittels verschiedenster Demonstratoren deren praktische Eignung validiert. Durch die enge Kooperation mit der Mobilfunk- und Raumfahrtindustrie haben wir die Grundlage gelegt, dass die entwickelten Technologien in Produkte und Systeme umgesetzt werden k\u00f6nnen, um mittels eines zuk\u00fcnftigen 6G-Systems die Servicekontinuit\u00e4t, Resilienz und Kapazit\u00e4t dort zu verbessern, wo es n\u00f6tig ist\u201c, sagt Armin Dekorsy.<\/p>\n<p>Am 26. und 27. November fand das Abschlussevent von 6G-TakeOff im DHI in Bremen statt. Anhand von Fachvortr\u00e4gen und zahlreichen Demonstrationen konnten sich Vertreter des BMFTR und der beiden Bremer Ressorts Wirtschaft und Wissenschaft sowie zahlreiche G\u00e4ste aus der Industrie \u00fcber die erarbeiteten Ergebnisse des Projekts informieren und wichtige Erkenntnisse f\u00fcr zuk\u00fcnftige strategische Ausrichtungen gewinnen.<\/p>\n<p><b>Weitere Informationen: <\/b><\/p>\n<p> <a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.6g-takeoff.de\/de\/\">https:\/\/www.6g-takeoff.de\/de\/<\/a><\/p>\n<p><b>Fragen beantwortet: <\/b><\/p>\n<p>Armin Dekorsy<\/p>\n<p>Leiter des Arbeitsbereichs Nachrichtentechnik<\/p>\n<p>Universit\u00e4t Bremen<\/p>\n<p>Telefon: +49 421 218-62400<\/p>\n<p>E-Mail:  <a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/100150\/mailto:dekorsy@ant.uni-bremen.de\">dekorsy@ant.uni-bremen.de<\/a><\/p>\n<p>Universit\u00e4t Bremen<br \/>\nHochschulkommunikation und -marketing<br \/>\nTelefon: +49 421 218-60150<br \/>\nE-Mail:  <a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener\" href=\"#\">presse@uni-bremen.de<\/a><\/p>\n<p><b>\u00dcber die Universit\u00e4t Bremen:<\/b><br \/>\nLeistungsstark, reformbereit und kooperativ \u2013 das ist die Universit\u00e4t Bremen. Gesellschaftliche Verantwortung ist ihr Leitprinzip seit ihrer Gr\u00fcndung 1971. Sie steht f\u00fcr die weltweit notwendigen sozialen und \u00f6kologischen Ver\u00e4nderungen ein, f\u00fcr Demokratie, Vielfalt und Gerechtigkeit. In Forschung, Lehre, Verwaltung und Technik sind der Universit\u00e4t Bremen die UN-Nachhaltigkeitsziele und Klimagerechtigkeit ein besonderes Anliegen. Mit ihrem breiten F\u00e4cherspektrum von rund 100 Studieng\u00e4ngen verbindet sie au\u00dfergew\u00f6hnliche Leistungsst\u00e4rke und gro\u00dfes Innovationspotential mit ausgepr\u00e4gter Interdisziplinarit\u00e4t. Sie steht nachdr\u00fccklich f\u00fcr den Ansatz des Forschenden Lernens und Studierens. Als eine ambitionierte europ\u00e4ische Forschungsuniversit\u00e4t pflegt die Universit\u00e4t Bremen enge Kooperationen mit Universit\u00e4ten und Forschungseinrichtungen weltweit. In der Region ist sie Teil der U Bremen Research Alliance und Transferpartnerin f\u00fcr viele Akteure. Als Teil der Europ\u00e4ischen Universit\u00e4tsallianz YUFE &#8211; Young Universities for the Future of Europe leisten die 23.000 Menschen der Universit\u00e4t Bremen einen Beitrag f\u00fcr die Weiterentwicklung der Gesellschaft und gestalten aktiv wissenschaftliche Kooperationen weltweit.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"04.12.2025 \u2013 13:21 Universit\u00e4t Bremen Projekt 6G-TakeOff abgeschlossen \u2013 Uni Bremen an Forschung zu neuem Mobilfunkstandard beteiligt Ende&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":622691,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1824],"tags":[3477,2420,3364,29,30,178,180,179,181],"class_list":{"0":"post-622690","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bremen","8":"tag-bild","9":"tag-bremen","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-germany","13":"tag-presse","14":"tag-pressemeldung","15":"tag-pressemitteilung","16":"tag-pressemitteilungen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115661322137744593","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/622690","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=622690"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/622690\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/622691"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=622690"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=622690"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=622690"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}