{"id":622854,"date":"2025-12-04T14:05:15","date_gmt":"2025-12-04T14:05:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/622854\/"},"modified":"2025-12-04T14:05:15","modified_gmt":"2025-12-04T14:05:15","slug":"hallo-nachbar-kaempft-gegen-die-einsamkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/622854\/","title":{"rendered":"\u201eHallo Nachbar!\u201c k\u00e4mpft gegen die Einsamkeit"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Welt ist so vernetzt wie nie, und doch ist Einsamkeit eines der gro\u00dfen Themen unserer Zeit. Lange wurde das Ph\u00e4nomen als ein Problem im hohen Alter betrachtet. Doch sp\u00e4testens seit der Coronapandemie wird in der \u00d6ffentlichkeit immer h\u00e4ufiger diskutiert, dass Einsamkeit Menschen jeden Alters treffen kann. Das zeigt auch die Statistik: Laut Bundeszentrale f\u00fcr politische <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/bildung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bildung<\/a> gab bei einer Umfrage im Jahr 2022 jede sechste Person (16 Prozent) an, h\u00e4ufig einsam zu sein. Das entspricht mehr als zw\u00f6lf Millionen Menschen in <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/deutschland\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Deutschland<\/a>. Dabei l\u00e4sst sich etwas gegen Einsamkeit unternehmen \u2013 in D\u00fcsseldorf gibt es sogar eigens eine Initiative daf\u00fcr.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Bei \u201eHallo Nachbar\u201c unterst\u00fctzen Ehrenamtliche und angestellte Mitarbeiterinnen Menschen in der Stadt, die mit Einsamkeit zu k\u00e4mpfen haben. Im besten Sinne Nachbarschaftshilfe also \u2013 in einer Stadt mit mehr als 600.000 Einwohnern, in der mancher aber trotzdem kaum seine Nachbarn kennt. Das Projekt l\u00e4uft schon seit einigen Jahren, sogar deutlich vor der Coronazeit wurde es 2013 von Ehrenamtlichen im Verein ins Leben gerufen. \u201eHallo Nachbar!&#8220; ist ein Projekt des Vereins \u201eVision:teilen\u201c, das man in D\u00fcsseldorf auch mit einem zweiten Angebot kennt: dem Gutenachtbus f\u00fcr Obdachlose.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Das Herz des Projektes sind wie so oft die Ehrenamtlichen \u2013 und die m\u00fcssen h\u00e4ufig gar nicht viel mehr mitbringen als Zeit und ein offenes Ohr. Seit 2013 waren mehr als 300 Menschen f\u00fcr die Initiative t\u00e4tig, mittlerweile sind es eigenen Angaben zufolge \u00fcber 120. Die Ehrenamtlichen haben ganz unterschiedliche Berufe und Hintergr\u00fcnde, sind zwischen 22 und 85 Jahre alt und im Prinzip so bunt wie D\u00fcsseldorf selbst.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Es sind Geschichten wie die einer Frau, die es nicht mehr alleine zum Friedhof geschafft hat, mit denen die Macher von \u201eHallo Nachbar\u201c erkl\u00e4ren, was genau ihr Ziel ist. Ihre beste Freundin war schon vor l\u00e4ngerer Zeit gestorben \u2013 gemeinsam sind sie fr\u00fcher oft zum Friedhof gegangen, wo sowohl ihr Mann als auch der ihrer Freundin begraben war. Danach ging sie \u00fcber einige Wochen allein, doch sie merkte, dass es immer beschwerlicher wurde. Das Schweigen setzte ihr zu, dann kam noch die Sache mit der Osteoporose und ihre Angst, sie k\u00f6nnte sich etwas brechen, wenn sie allein unterwegs war. Dann entdeckte sie ein Plakat der Initiative, fasste sich ein Herz und meldete sich bei \u201eHallo Nachbar!\u201c Dort traf sie Claudia, die sie fortan begleiten sollte. Keine Einsamkeit beim Weg zum Friedhof. Und wenn es regnet, bleiben sie einfach daheim \u2013 und trinken gemeinsam einen Kaffee.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eDie Menschen, denen wir helfen, sind unsere Nachbarn. Sie bringen ganz unterschiedliche Lebenslagen und Geschichten mit\u201c, erkl\u00e4ren die Macher des Projekts. \u201eDie Ehrenamtlichen und Mitarbeiter \u00f6ffnen T\u00fcren, indem sie die Menschen zuhause besuchen oder mit ihnen zu Beh\u00f6rden oder Einrichtungen sowie Angeboten im Stadtteil gehen.\u201c Dazu gibt es die Hilfe von Sozialarbeiterinnen, die Kontakte zu \u00c4mtern herstellen oder gemeinsam Termine wahrnehmen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Wer merkt, dass er selbst von Einsamkeit betroffen ist, kann sich unter Telefon 0211 153060 bei der Initiative melden. Zudem gibt es regelm\u00e4\u00dfig stattfindende Nachbarschaftscaf\u00e9s. Die Termine \u2013 und alle Informationen, wie man vielleicht selbst zum Helfer werden kann, gibt es im Internet unter: www.hallonachbar.org<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Welt ist so vernetzt wie nie, und doch ist Einsamkeit eines der gro\u00dfen Themen unserer Zeit. Lange&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":622855,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1831],"tags":[8296,49106,3364,29,3405,40411,122032,13112,30,147513,2917,6821,79789,28078,23029,147514,1209,124286,8862],"class_list":{"0":"post-622854","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-duesseldorf","8":"tag-friedhof","9":"tag-nachbarschaftshilfe","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-duesseldorf","13":"tag-ehrenamtliche","14":"tag-einsam","15":"tag-einsamkeit","16":"tag-germany","17":"tag-hallonachbar","18":"tag-hilfe","19":"tag-initiative","20":"tag-macher","21":"tag-nachbar","22":"tag-nachbarn","23":"tag-nachbarschaftscafes","24":"tag-nordrhein-westfalen","25":"tag-phaenomen","26":"tag-termine"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115661683153176323","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/622854","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=622854"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/622854\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/622855"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=622854"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=622854"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=622854"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}