{"id":622995,"date":"2025-12-04T15:38:17","date_gmt":"2025-12-04T15:38:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/622995\/"},"modified":"2025-12-04T15:38:17","modified_gmt":"2025-12-04T15:38:17","slug":"keine-versoehnung-kreuzer-online","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/622995\/","title":{"rendered":"Keine Vers\u00f6hnung \u2014 kreuzer online"},"content":{"rendered":"<p><strong>Film der Woche: <\/strong>Nach Jahren der Funkstille steht Gustav pl\u00f6tzlich wieder vor der T\u00fcr. Der gealterte Familienvater und ehemals gefeierte Regisseur sucht den Kontakt zu seinen T\u00f6chtern und seinem Enkelsohn und plant, sie in sein kommendes Filmprojekt einzubeziehen. Nachdem er seine Frau und die Kinder verlassen hatte, haben die T\u00f6chter unterschiedliche Wege gefunden, mit dem Verlust umzugehen. Nora ist eine gefeierte Theaterschauspielerin mit Bindungsproblemen. Agnes hat sich mit ihrem Mann und dem gemeinsamen Kind eine Basis aufgebaut. Ihr Leben ger\u00e4t durch die R\u00fcckkehr des Vaters aus der Bahn. Schauplatz f\u00fcr diese hochkomplexen Familiendynamiken ist das Haus der Familie, das eine weitere Hauptrolle spielt. Hier werden die Konflikte der Vergangenheit und Gegenwart ausgetragen, gro\u00dfartig dargeboten von einem exzellenten Ensemble. Stellan Skarsgard gibt den egozentrischen K\u00fcnstler zwischen Druck und Vatergef\u00fchlen. Inga Ibsdotter Lilleaas und Renate Reinsve spielen einnehmend an unterschiedlichen Enden der Gef\u00fchlsklaviatur. Nach ihrer preisgekr\u00f6nten Tragikom\u00f6die \u00bbDer schlimmste Mensch der Welt\u00ab legen Joachim Trier und sein kreativer Partner, der Drehbuchator Eskil Vogt, mit \u00bbSentimental Value\u00ab erneut ein vielschichtiges menschliches Drama vor, das an die gro\u00dfen Werke Ingmar Bergmans erinnert, aber seine ganz eigene emotionale Kraft entfaltet. In Cannes erhielten sie daf\u00fcr den Gro\u00dfen Preis der Jury.<\/p>\n<p>\u00bbSentimental Value\u00ab: ab 4.12.,\u00a0Passage-Kinos<\/p>\n<\/p>\n<p>S\u00fcdtirol kennen die meisten wohl eher als Urlaubsziel, ab den 1950er Jahren war es jedoch Schauplatz von Terror: Extremisten wollten sich gewaltsam von der von Italien besetzten Region abspalten und zu \u00d6sterreich geh\u00f6ren. In diesem historischen Szenario legt \u00bbZweitland\u00ab auch ein Familiendrama an, das sich schon in der ersten Szene wuchtig entfaltet, als die beiden ungleichen Br\u00fcder Paul und Anton miteinander ringen und es selbst nach dem eigentlich beendenden Hand- noch einen Faustschlag gibt. Der \u00e4ltere, verbissene Anton f\u00fchrt mit Frau und Kind den Hof des verstorbenen Vaters und wird als Unterst\u00fctzer der Abspaltung immer radikaler. Der sch\u00f6ngeistige Paul hingegen hat eigentlich eine Zusage f\u00fcr ein Kunststudium, als bei einem Sprengstoffanschlag von Anton versehentlich ein Unbeteiligter stirbt. Anton flieht, der beste Freund Pauls wird deswegen verhaftet und die Polizei bedr\u00e4ngt die Familie, den Terroristen zu verraten. Antons Frau ist wegen ihrer liberalen Einstellung im Dorf isoliert. Nun muss Paul sich mehrfach beweisen: in der Loyalit\u00e4t zu seinem Bruder und beim Kampf um seinen Freund. Das Drama zeigt nicht nur mit feinem Gesp\u00fcr und zielsicheren Dialogen das famili\u00e4re Ringen um Lebens- und Politikentw\u00fcrfe, sondern auch die emotionale Gespaltenheit und diesich immer wieder verschiebende Machtbalance einer Region in einer Zeit, in der sich die verfeindete Polizei und die Bewohner abends in derselben Kneipe sitzen und sich am n\u00e4chsten Tag bekriegen. MARKUS G\u00c4RTNER<\/p>\n<p>\u00bbZweitland\u00ab: ab 4.12.,\u00a0Passage-Kinos<\/p>\n<\/p>\n<p>Die zw\u00f6lfj\u00e4hrige Lidia w\u00e4chst Anfang der 1980er Jahre in einem Haus voller Transvestiten in der N\u00e4he eines nordchilenischen Minenarbeiterdorfes auf. Immer wieder wird sie deswegen von Gleichaltrigen geh\u00e4nselt oder verpr\u00fcgelt, kann dann aber auf die schlagkr\u00e4ftige Retourkutsche ihrer queeren Wahlfamilie z\u00e4hlen. Da sich eine seltsame Seuche auszubreiten beginnt und die M\u00e4nner des Dorfes die Schuld daf\u00fcr im Blick der Transvestiten sehen, kommt es schlie\u00dflich zu gef\u00e4hrlicheren Anfeindungen. Yovani ist selbst an der Seuche erkrankt, kommt mit einer Pistole bewaffnet in das Refugium der Gemeinschaft und sinnt auf Rache. F\u00fcr seinen ersten Langfilm wurde Diego C\u00e9spedes dieses Jahr in Cannes mit dem Hauptpreis der Sektion \u00bbUn Certain Regard\u00ab ausgezeichnet, Chile hat den Film als Beitrag f\u00fcr den besten internationalen Film bei den Oscars eingereicht. Gleichwohl muss man sich auf diese poetisch-unkonventionelle Coming-of-Age-Geschichte einlassen k\u00f6nnen, die mitunter auf etwas befremdliche Weise von dieser queeren Wahlfamilie erz\u00e4hlt. Trotz des tragischen Backgrounds um die Ausbreitung von AIDS ist es C\u00e9spedes aber gelungen, eine lebensbejahende und kraftvolle Geschichte mit sympathischen Protagonisten zu erz\u00e4hlen. Immer wieder schl\u00e4gt das Drehbuch unerwartete Haken und bleibt durchweg unberechenbar, weswegen man hier insgesamt auf originelle und feinsinnige Weise unterhalten werden kann. FRANK BRENNER<\/p>\n<p>\u00bbDer geheimnisvolle Blick des Flamingos\u00ab: ab 4.12.,\u00a0Luru-Kino in der Spinnerei<\/p>\n<\/p>\n<p>Weitere Filmtermine der Woche<\/p>\n<p><strong>Here Not There Film Festival<\/strong><\/p>\n<p>In Kooperation mit dem \u00bbA Film Club\u00ab und dem Heizhaus pr\u00e4sentiert das Cineding im Dezember ein kleines Filmfestival f\u00fcr ost- und s\u00fcdostasiatische Perspektiven und Geschichten aus Europa. In \u00bbSummer School, 2001\u00ab kehrt ein Teenager nach Jahren in Vietnam nach Tschechien zur\u00fcck, in \u00bbKamome Diner\u00ab er\u00f6ffnet eine Japanerin ein kleines Restaurant in Helsinki und mit \u00bbLonig und Havendel\u00ab hat Claudia Tuy\u1ebft Scheffel einen Film \u00fcber Fremdheit, Alltagsrassismus und famili\u00e4rem Erwartungsdruck im Erzgebirge gedreht.<\/p>\n<p>Cineding, 4.-6.12.<\/p>\n<p><strong>Sirens Call<\/strong><br \/>D\/NL 2025, Dok, R: Miri Ian Gossing, 121 min<\/p>\n<p>Dokumentarfilm im Format eines experimentellen Roadmovies \u00fcber Meermenschen, Sirenen und hybride Wesen.<\/p>\n<p>Cin\u00e9math\u00e8que, 05.12. 20:00 (im Rahmen von \u00bbParadoks\u00ab, mit Regie-Gespr\u00e4ch)<\/p>\n<p><strong>Der Herr der Ringe 1\u20133<\/strong><br \/>USA\/NZ 2001\u20132003, R: Peter Jackson, D: Elijah Wood, Sean Astin, Ian McKellen, 672 min<\/p>\n<p>Die gesamte Saga des Rings auf der gro\u00dfen Leinwand im Extended Cut mit einer Gesamtlaufzeit von 672 Minuten.<\/p>\n<p>Cineplex, 05.12. 19:00 (ext. Version)<\/p>\n<p><strong>Nadelstiche<\/strong><br \/>D 2025, Dok, R: Peter Ohlendorf, 97 min<\/p>\n<p>Ein Film \u00fcber textile Kunst, eine Botschaft der Solidarit\u00e4t und ein Statement f\u00fcr Menschenrechte<\/p>\n<p>Kinobar Prager Fr\u00fchling, 04.12. 18:00 (Gespr\u00e4ch mit Regisseur Peter Ohlendorf und G\u00e4sten, Eintritt frei)<\/p>\n<p><strong>Un Poeta<\/strong><br \/>KOL\/D\/SWE 2025, R: Sim\u00f3n Mesa Soto, D: Ubeimar Rios, Rebeca Andrade, Guillermo Cardona, 120 min<\/p>\n<p>Der gealterte Dichter Oscar nimmt sich Yurladys, eines M\u00e4dchens aus einfachen Verh\u00e4ltnissen, an und findet dadurch neue Inspiration.<\/p>\n<p>Schaub\u00fchne Lindenfels, 05.12. 18:00 (mit Sektempfang und Podiumsdiskussion, OmU, Eintritt frei)<\/p>\n<p><strong>Augenblicke: Gesichter einer Reise<\/strong><br \/>F 2016, Dok, R: Agn\u00e8s Varda, 93 min<\/p>\n<p>Die 89-j\u00e4hrige Regie-Ikone Agn\u00e8s Varda und der 33-j\u00e4hrige Streetart-K\u00fcnstler JR machen sich mit ihrem einzigartigen Fotomobil auf, um Frankreichs Menschen und ihre Geschichten zu entdecken und zu verewigen: in \u00fcberlebensgro\u00dfen Portr\u00e4ts an Fassaden, Z\u00fcgen und Schiffscontainern.<\/p>\n<p>Passage-Kinos, 07.12. 11:30 (Hommage Agn\u00e8s Varda mit Buchvorstellung)<\/p>\n<p><strong>Carol<\/strong><br \/>GB\/USA 2015, R: Todd Haynes, D: Cate Blanchett, Rooney Mara, Kyle Chandler, 118 min<\/p>\n<p>Basierend auf einem v\u00f6llig mordlosen Roman von Patricia Highsmith inszenierte Todd Haynes die Geschichte \u00fcber eine gleichgeschlechtliche Liebe in den 1950ern. Blanchett und Mara gl\u00e4nzen in den Rollen zweier Frauen, die z\u00f6gerlich ihre Gef\u00fchle f\u00fcreinander entdecken, dadurch aber ins gesellschaftliche Aus gedr\u00e4ngt werden.<\/p>\n<p>Ost-Passage-Theater, 10.12. 20:00 (OmU)<\/p>\n<p><strong>Das Kaninchen bin ich\u00a0<\/strong><br \/>DDR 1965, R: Kurt Maetzig, D: Angelika Waller, Alfred M\u00fcller, Irma M\u00fcnch, 110 min<\/p>\n<p>Vom DEFA-Studio f\u00fcr Spielfilme, Gruppe \u00bbRoter Kreis\u00ab, verfilmte Literaturadaption des Regisseurs Kurt Maetzig, die auf Manfred Bielers Roman \u00bbMaria Morzeck oder Das Kaninchen bin ich\u00ab basiert.<\/p>\n<p>Cin\u00e9math\u00e8que, 09.12. 20:00 (mit Einf\u00fchrung, Reihe Film &amp; Protest)<\/p>\n<p><strong>Denk blo\u00df nicht, ich heule<\/strong><br \/>DDR 1965, R: Frank Vogel, D: Peter Reusse, Anne-Kathrein Kretzschmar, Jutta Hoffmann, 91 min<\/p>\n<p>Ein rebellischer Obersch\u00fcler wird wegen provokanter Scherze und eines Aufsatzes, in dem er die Republik ablehnt, von der Schule verwiesen. Nur seine Freundin h\u00e4lt zu ihm, doch auch auf dem Land, wohin er zu ihr zieht, bleiben Konflikte nicht aus.<\/p>\n<p>Cin\u00e9math\u00e8que, 09.12. 17:00 (mit Einf\u00fchrung, Reihe Film &amp; Protest)<\/p>\n<p><strong>Ein Leben ohne Liebe ist m\u00f6glich, aber sinnlos<\/strong><br \/>E 2025, R: Cesc Gay, D: Nora Navas, Juan Diego Botto, Rodrigo de la Serna, 101 min<\/p>\n<p>Die Begegnung der 50-j\u00e4hrigen Eva mit dem charmanten Alex in Rom wirft ihr geregeltes Leben aus der Bahn.<\/p>\n<p>Passage-Kinos, 09.12. 18:30 (In Anwesenheit von Hauptdarstellerin Nora Navas)<\/p>\n<p><strong>Exorcism Chronicles: The Beginning<\/strong><br \/>COR 2024, R: Kim Dong-Chul, 89 min<\/p>\n<p>Ein M\u00f6nch und ein Ex-Priester besch\u00fctzen einen magisch begabten Jungen vor dem Zugriff finsterer D\u00e4monen, die die Welt bedrohen.<\/p>\n<p>Regina-Palast, 09.12. 18:30 (OmU), 20:30; Cinestar, 09.12. 20:00<\/p>\n<p><strong>Hannah Arendt: Eine J\u00fcdin im Pariser Exil<\/strong><br \/>D 2025, Dok, R: Christian Bettges, 53 min<\/p>\n<p>Hannah Arendts Positionen zum J\u00fcdisch-Sein, zum Verh\u00e4ltnis Israel\u2013Pal\u00e4stina und zu autorit\u00e4r-totalit\u00e4ren Systemen scheinen aktueller denn je. Mit dem Biografen Thomas Meyer begibt sich die Dokumentation in die Zeit ihres Pariser Exils.<\/p>\n<p>Haus des Buches, 08.12. 18:00 (Arte-Filmvorf\u00fchrung, Einf\u00fchrung von Stefan Hofmann)<\/p>\n<p><strong>Horror-Doppel mit Donis: Monster im Nachtexpress \/ Train \u2013 N\u00e4chster Halt: H\u00f6lle<\/strong><br \/>USA\/ 1980\/2008, R: Roger Spottiswoode\/Gideon Raff, D: Ben Johnson, Jamie Lee Curtis, Hart Bochner \/ Thora Birch, Gideon Emery, Kavan Reece, 191 min<\/p>\n<p>Zwei Horrorfilme, deren blutiger Schauplatz ein Zug ist.<\/p>\n<p>Luru-Kino in der Spinnerei, 10.12. 19:30 (DF\/OmU)<\/p>\n<p><strong>Im Rosengarten<\/strong><br \/>D 2024, R: Leis Bagdach, D: Kostja Ullmann, Safinaz Sattar, Husam Chadat, 99 min<\/p>\n<p>Ein erfolgreicher Berliner Rapper begibt sich gemeinsam mit seiner syrischen Halbschwester auf eine Winterreise quer durch Deutschland.<\/p>\n<p>Passage-Kinos, 12.12. 18:00 (Premiere in Anwesenheit von Regisseur,Cast und Team)<\/p>\n<p><strong>Jetzt. Wohin. \u2212 Meine Reise mit Robert Habeck neu<\/strong><br \/>D 2025, Dok, R: Lars Jessen<\/p>\n<p>Lars Jessen blickt hinter die Kulissen des Wahlkampfs 2025 von Robert Habeck<\/p>\n<p>Passage-Kinos, 07.12. 13:15 (Reihe Einblick)<\/p>\n<p><strong>Junge Politikerinnen \u2212 yes she can<\/strong><br \/>D 2021, Dok, R: Carolin Genreith, 89 min<\/p>\n<p>Der Film portr\u00e4tiert vier junge Politikerinnen und zeigt, wie weibliche Politik heute funktioniert, begeistert und engagiert.<\/p>\n<p>Zeitgeschichtliches Forum, 08.12. 19:00 (Reihe \u00bbFrau. Macht. Politik.\u00ab)<\/p>\n<p><strong>Liebe braucht keine Ferien<\/strong><br \/>USA 2006, R: Nancy Meyers, D: Cameron Diaz, Kate Winslet, Jude Law, 131 min<\/p>\n<p>Ein H\u00e4usertausch bringt die romantische Kom\u00f6die von Nancy Meyers ins Rollen.<\/p>\n<p>Passage-Kinos, 07.12. 18:30 (Weihnachten in der Passage, OmU)<\/p>\n<p><strong>Sch\u00f6ne Bescherung<\/strong><br \/>USA 1989, R: Jeremiah S. Chechik, D: Chevy Chase, Beverly D\u2019Angelo, Randy Quaid, 97 min<\/p>\n<p>Der Klassiker der Weihnachtskom\u00f6dien mit der Familie Griswold und ihrem herrlich chaotischen Fest.<\/p>\n<p>Cinestar, 06.12. 17:15<\/p>\n<p><strong>Der Weihnachtsexpress<\/strong><br \/>UKR 2025, R: Valentyn Shpakov |, D: Stanislav Boklan, Yuriy Gorbunov, Anna Kuzina, 92 min<\/p>\n<p>Als ihr Zug auf dem Weg in die Feiertag im Schnee stecken bleibt, lernen sich die gemeinsam gestrandeten Passagiere besser kennen.<\/p>\n<p>Cinestar, 06.12. 11:10 (ukr. OF)07.12. 12:00 (ukr. OF); Cineplex, 06.12. 14:00 (OmU)07.12. 14:00 (OmU)<\/p>\n<p>Die Muppets Weihnachtsgeschichte<br \/>USA 1992, R: Brian Henson, D: Michael Caine, Steven Mackintosh, Jerry Nelson, 85 min<\/p>\n<p>Was f\u00fcr ein verbitterter Geizkragen ist doch dieser Ebenezer Scrooge. Erst durch eine magische Reise erkennt er die wahre Bedeutung von Weihnachten.<\/p>\n<p>Kinobar Prager Fr\u00fchling, 07.12. 15:15<\/p>\n<p><strong>Drei Haseln\u00fcsse f\u00fcr Aschenbr\u00f6del<\/strong><br \/>CZ\/D 1973, R: V\u00e1clav Vorl\u00ed\u010dek, D: Libu\u0161e \u0160afr\u00e1nkov\u00e1, Pavel Tr\u00e1vn\u00edcek, Carola Braunbock, 75 min<\/p>\n<p>Der Weihnachtsdauerbrenner auf der gro\u00dfen Leinwand.<\/p>\n<p>Cinestar. 06.12. 14:30<\/p>\n<p><strong>Luru-Archive 35mm:\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>THE EYES OF A STRANGER (engl. OV)<br \/>Regie: Ken Wiederhorn, 84 min \/ ab 18 Jahren<\/p>\n<p>In einer K\u00fcstenstadt treibt ein Serienm\u00f6rder sein grausames Spiel.<\/p>\n<p>HAPPY BIRTHDAY TO ME (dt. Fassung)<br \/>Regie: J. Lee Thompson, 111 min \/ ab 18 Jahren<\/p>\n<p>Virginia Wainwright ist Teil einer exklusiven College-Clique, die sich selbst \u201eTop Ten\u201c nennt \u2013 privilegiert, beliebt und scheinbar unantastbar. Doch kurz vor Virginias Geburtstag werden die Mitglieder der Gruppe nacheinander auf grausame Weise ermordet.<\/p>\n<p>Luru-Kino in der Spinnerei, 8.12., 20 Uhr<\/p>\n<p><strong>Augenblicke: Gesichter einer Reise<\/strong><br \/>F 2016, Dok, R: Agn\u00e8s Varda, 93 min<\/p>\n<p>Die 89-j\u00e4hrige Regie-Ikone Agn\u00e8s Varda und der 33-j\u00e4hrige Streetart-K\u00fcnstler JR machen sich mit ihrem einzigartigen Fotomobil auf, um Frankreichs Menschen und ihre Geschichten zu entdecken und zu verewigen: in \u00fcberlebensgro\u00dfen Portr\u00e4ts an Fassaden, Z\u00fcgen und Schiffscontainern.<\/p>\n<p>Passage-Kinos,\u00a007.12. 11:30 (Hommage Agn\u00e8s Varda mit Buchvorstellung)<\/p>\n<p><strong>Carol\u00a0<\/strong><br \/>GB\/USA 2015, R: Todd Haynes, D: Cate Blanchett, Rooney Mara, Kyle Chandler, 118 min<\/p>\n<p>Basierend auf einem v\u00f6llig mordlosen Roman von Patricia Highsmith inszenierte Todd Haynes die Geschichte \u00fcber eine gleichgeschlechtliche Liebe in den 1950ern. Blanchett und Mara gl\u00e4nzen in den Rollen zweier Frauen, die z\u00f6gerlich ihre Gef\u00fchle f\u00fcreinander entdecken, dadurch aber ins gesellschaftliche Aus gedr\u00e4ngt werden.<\/p>\n<p>Ost-Passage-Theater,\u00a010.12. 20:00 (OmU)<\/p>\n<p><strong>Das Kaninchen bin ich\u00a0<\/strong><br \/>DDR 1965, R: Kurt Maetzig, D: Angelika Waller, Alfred M\u00fcller, Irma M\u00fcnch, 110 min<\/p>\n<p>Vom DEFA-Studio f\u00fcr Spielfilme, Gruppe \u00bbRoter Kreis\u00ab, verfilmte Literaturadaption des Regisseurs Kurt Maetzig, die auf Manfred Bielers Roman \u00bbMaria Morzeck oder Das Kaninchen bin ich\u00ab basiert.<\/p>\n<p>Cin\u00e9math\u00e8que,\u00a009.12. 20:00 (mit Einf\u00fchrung, Reihe Film &amp; Protest)<\/p>\n<p><strong>Denk blo\u00df nicht, ich heule<\/strong><br \/>DDR 1965, R: Frank Vogel, D: Peter Reusse, Anne-Kathrein Kretzschmar, Jutta Hoffmann, 91 min<\/p>\n<p>Ein rebellischer Obersch\u00fcler wird wegen provokanter Scherze und eines Aufsatzes, in dem er die Republik ablehnt, von der Schule verwiesen. Nur seine Freundin h\u00e4lt zu ihm, doch auch auf dem Land, wohin er zu ihr zieht, bleiben Konflikte nicht aus.<\/p>\n<p>Cin\u00e9math\u00e8que,\u00a009.12. 17:00 (mit Einf\u00fchrung, Reihe Film &amp; Protest)<\/p>\n<p><strong>Ein Leben ohne Liebe ist m\u00f6glich, aber sinnlos<\/strong><br \/>E 2025, R: Cesc Gay, D: Nora Navas, Juan Diego Botto, Rodrigo de la Serna, 101 min<\/p>\n<p>Die Begegnung der 50-j\u00e4hrigen Eva mit dem charmanten Alex in Rom wirft ihr geregeltes Leben aus der Bahn.<\/p>\n<p>Passage-Kinos,\u00a009.12. 18:30 (In Anwesenheit von Hauptdarstellerin Nora Navas)<\/p>\n<p><strong>Exorcism Chronicles: The Beginning<\/strong><br \/>COR 2024, R: Kim Dong-Chul, 89 min<\/p>\n<p>Ein M\u00f6nch und ein Ex-Priester besch\u00fctzen einen magisch begabten Jungen vor dem Zugriff finsterer D\u00e4monen, die die Welt bedrohen.<\/p>\n<p>Regina-Palast,\u00a009.12. 18:30 (OmU), 20:30<br \/>Cinestar,\u00a009.12. 20:00<\/p>\n<p><strong>Hannah Arendt: Eine J\u00fcdin im Pariser Exil<\/strong><br \/>D 2025, Dok, R: Christian Bettges, 53 min<\/p>\n<p>Hannah Arendts Positionen zum J\u00fcdisch-Sein, zum Verh\u00e4ltnis Israel\u2013Pal\u00e4stina und zu autorit\u00e4r-totalit\u00e4ren Systemen scheinen aktueller denn je. Mit dem Biografen Thomas Meyer begibt sich die Dokumentation in die Zeit ihres Pariser Exils.<\/p>\n<p>Haus des Buches,\u00a008.12. 18:00 (Arte-Filmvorf\u00fchrung, Einf\u00fchrung von Stefan Hofmann)<\/p>\n<p><strong>Horror-Doppel mit Donis: Monster im Nachtexpress \/ Train \u2013 N\u00e4chster Halt: H\u00f6lle<\/strong><br \/>USA\/ 1980\/2008, R: Roger Spottiswoode\/Gideon Raff, D: Ben Johnson, Jamie Lee Curtis, Hart Bochner \/ Thora Birch, Gideon Emery, Kavan Reece, 191 min<\/p>\n<p>Zwei Horrorfilme, deren blutiger Schauplatz ein Zug ist.<\/p>\n<p>Luru-Kino in der Spinnerei, 10.12. 19:30 (DF\/OmU)<\/p>\n<p><strong>Im Rosengarten\u00a0<\/strong><br \/>D 2024, R: Leis Bagdach, D: Kostja Ullmann, Safinaz Sattar, Husam Chadat, 99 min<\/p>\n<p>Ein erfolgreicher Berliner Rapper begibt sich gemeinsam mit seiner syrischen Halbschwester auf eine Winterreise quer durch Deutschland.<\/p>\n<p>Passage-Kinos,\u00a012.12. 18:00 (Premiere in Anwesenheit von Regisseur,Cast und Team)<\/p>\n<p><strong>Jetzt. Wohin. \u2212 Meine Reise mit Robert Habeck neu<\/strong><br \/>D 2025, Dok, R: Lars Jessen<\/p>\n<p>Lars Jessen blickt hinter die Kulissen des Wahlkampfs 2025 von Robert Habeck<\/p>\n<p>Passage-Kinos,\u00a007.12. 13:15 (Reihe Einblick)<\/p>\n<p><strong>Junge Politikerinnen \u2212 yes she can<\/strong><br \/>D 2021, Dok, R: Carolin Genreith, 89 min<\/p>\n<p>Der Film portr\u00e4tiert vier junge Politikerinnen und zeigt, wie weibliche Politik heute funktioniert, begeistert und engagiert.<\/p>\n<p>Zeitgeschichtliches Forum, 08.12. 19:00 (Reihe \u00bbFrau. Macht. Politik.\u00ab)<\/p>\n<p><strong>Liebe braucht keine Ferien<\/strong><br \/>USA 2006, R: Nancy Meyers, D: Cameron Diaz, Kate Winslet, Jude Law, 131 min<\/p>\n<p>Ein H\u00e4usertausch bringt die romantische Kom\u00f6die von Nancy Meyers ins Rollen.<\/p>\n<p>Passage-Kinos,\u00a007.12. 18:30 (Weihnachten in der Passage, OmU)<\/p>\n<p><strong>Sch\u00f6ne Bescherung<\/strong><br \/>USA 1989, R: Jeremiah S. Chechik, D: Chevy Chase, Beverly D\u2019Angelo, Randy Quaid, 97 min<\/p>\n<p>Der Klassiker der Weihnachtskom\u00f6dien mit der Familie Griswold und ihrem herrlich chaotischen Fest.<\/p>\n<p>Cinestar, 06.12. 17:15<\/p>\n<p><strong>Der Weihnachtsexpress<\/strong><br \/>UKR 2025, R: Valentyn Shpakov |, D: Stanislav Boklan, Yuriy Gorbunov, Anna Kuzina, 92 min<\/p>\n<p>Als ihr Zug auf dem Weg in die Feiertag im Schnee stecken bleibt, lernen sich die gemeinsam gestrandeten Passagiere besser kennen.<\/p>\n<p>Cinestar,\u00a006.12. 11:10 (ukr. OF), 07.12. 12:00 (ukr. OF)<br \/>Cineplex,\u00a006.12. 14:00 (OmU), 07.12. 14:00 (OmU)<\/p>\n<p><strong>Die Muppets Weihnachtsgeschichte<br \/><\/strong>USA 1992, R: Brian Henson, D: Michael Caine, Steven Mackintosh, Jerry Nelson, 85 min<\/p>\n<p>Was f\u00fcr ein verbitterter Geizkragen ist doch dieser Ebenezer Scrooge. Erst durch eine magische Reise erkennt er die wahre Bedeutung von Weihnachten.<\/p>\n<p>Kinobar Prager Fr\u00fchling,\u00a007.12. 15:15<\/p>\n<p><strong>Drei Haseln\u00fcsse f\u00fcr Aschenbr\u00f6del<\/strong><br \/>CZ\/D 1973, R: V\u00e1clav Vorl\u00ed\u010dek, D: Libu\u0161e \u0160afr\u00e1nkov\u00e1, Pavel Tr\u00e1vn\u00edcek, Carola Braunbock, 75 min<\/p>\n<p>Der Weihnachtsdauerbrenner auf der gro\u00dfen Leinwand.<\/p>\n<p>Cinestar,\u00a006.12. 14:30<\/p>\n<p><strong>Seneca<\/strong><br \/>D 2023, R: Robert Schwentke, D: John Malkovich, Geraldine Chaplin, Mary-Louise Parker, 112 min<\/p>\n<p>Im Jahre 65 nach Christus wird der Philosoph und Berater des Kaisers, Seneca, zum Tode verurteilt. Wie schon bei seiner Nazi-Groteske \u00bbDer Hauptmann\u00ab inszenierte Robert Schwentke mit \u00bbSeneca\u00ab alles andere als einen klassischen Sandalenfilm. In der Hauptrolle brilliert John Malkovich.<\/p>\n<p>Passage-Kinos,\u00a008.12. 18:00 (Special zum Tag der Bildung)<\/p>\n<p><strong>Shorts Attack: Gro\u00dfe Gef\u00fchle<\/strong><\/p>\n<p>Sechs Filme mit Emotion und sozialer Relevanz.<\/p>\n<p>Schaub\u00fchne Lindenfels,\u00a007.12. 18:15<br \/>UT Connewitz,\u00a011.12. 20:00<\/p>\n<p><strong>The North Drift \u2013 Plastik in Str\u00f6men<\/strong><br \/>D 2022, Dok, R: Steffen Krones, 94 min<\/p>\n<p>Eine deutsche Bierflasche, die auf einer unerreichbaren Insel der Lofoten angeschwemmt wird, regt die Neugier des Filmemachers Steffen Krones an. Wie weit reist M\u00fcll tats\u00e4chlich? Zusammen mit einem Team aus Wissenschaftlern entwickelt er eine GPS-Boje, die sie auf der Elbe aussetzen.<\/p>\n<p>Budde-Haus,\u00a007.12. 16:00 (mit Regie-Gespr\u00e4ch)<\/p>\n<p><strong>Tata \u2013 Vater<\/strong><br \/>RUM\/D\/NL 2025, Dok, R: Lina Vdov\u00eei, Radu Ciorniciuc, 87 min<\/p>\n<p>Die moldawische Journalistin Lina Vdov\u00eei will in ihrer Dokumentation herausfinden, weshalb ihr eigener Vater sie als Kind missbraucht hat.<\/p>\n<p>Luru-Kino in der Spinnerei, 07.12. 14:00 (OmU)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Film der Woche: Nach Jahren der Funkstille steht Gustav pl\u00f6tzlich wieder vor der T\u00fcr. 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