{"id":623026,"date":"2025-12-04T15:54:13","date_gmt":"2025-12-04T15:54:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/623026\/"},"modified":"2025-12-04T15:54:13","modified_gmt":"2025-12-04T15:54:13","slug":"bausenator-lehnt-neue-debatte-ueber-das-sez-ab","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/623026\/","title":{"rendered":"Bausenator lehnt neue Debatte \u00fcber das SEZ ab"},"content":{"rendered":"<p class=\"fp-paragraph\"><strong>Berlin<\/strong> &#8211; Bausenator Christian Gaebler (SPD) hat eine erneute Diskussion \u00fcber die Zukunft des ehemaligen Erlebnisbads SEZ in Berlin-Friedrichshain abgelehnt. \u201eDie Frage ist: M\u00f6chte ich an dieser Stelle ein Spa\u00dfbad wiederherstellen und betreiben?\u201c, sagte er bei der j\u00fcngsten Sitzung im Berliner Abgeordnetenhaus. Oder wolle man dort wie geplant gut 500 Wohnungen und eine Schule bauen. Seine Priorit\u00e4t liege klar auf dem Wohnungsbau.\u00a0<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Gaebler kritisierte Abgeordnete von Linke und Gr\u00fcnen, die einen Abriss des Sport- und Erholungszentrum (SEZ) an der Landsberger Allee skeptisch sehen. Der Senator warf ihnen vor, den Bau neuer Wohnungen immer wieder zu hinterfragen und zu verz\u00f6gern. \u201eWir m\u00fcssen das irgendwann mal umsetzen.\u201c\u00a0<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Kritik an der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft Mitte (WBM) wies Gaebler zur\u00fcck. Ende November hatten Baggerarbeiten auf dem SEZ-Gel\u00e4nde begonnen. Das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg wies anschlie\u00dfend darauf hin, eine Abrissanzeige der WBM oder eine Abrissgenehmigung habe nicht vorgelegen und sprach einen Baustopp aus. Die WBM argumentierte, es habe sich nur um Vorbereitungen die k\u00fcnftigen Abrissarbeiten gehandelt.<\/p>\n<p>Gaebler will nicht gegen Wohnungsbaugesellschaft vorgehen<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">\u201eDie WBM wird dort nach Recht und Gesetz handeln\u201c, sagte Gaebler. Wenn es dort Missverst\u00e4ndnisse gegeben habe, dann lasse sich das aufkl\u00e4ren. Die Wohnungsbaugesellschaft sei dazu mit der Bauaufsicht im Gespr\u00e4ch.<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Eine Genehmigung f\u00fcr die Arbeiten sei im \u00dcbrigen nicht n\u00f6tig gewesen, sagte Gaebler. Ob sie unter die Anzeigepflicht fielen oder nicht, werde gekl\u00e4rt. Er sehe \u00fcberhaupt keinen Grund, gegen die WBM vorzugehen, die sich bem\u00fche, bezahlbares Wohnen f\u00fcr die Berlinerinnen und Berliner umzusetzen.\u00a0<\/p>\n<p>150 Wissenschaftler forderten Erhalt des SEZ<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Das SEZ war 1981 er\u00f6ffnet worden. Ein Wellenbad, eine Eisbahn, eine Bowlingbahn und Sporthallen zogen Millionen Besucher an. Das Grundst\u00fcck und das Freizeitbad wurden 2003 vom Land Berlin an einen Investor verkauft.\u00a0<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Dabei verpflichtete sich der damalige K\u00e4ufer, wieder einen Badebetrieb zu erm\u00f6glichen. In einem jahrelangen Rechtsstreit setzte sich das Land durch, der fr\u00fchere Eigent\u00fcmer gab das SEZ aber nicht zur\u00fcck. Es wurde im vergangenen Jahr zwangsger\u00e4umt. Die WBM will dort 550 Wohnungen bauen.\u00a0<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Anfang Dezember forderten mehr als 150 Wissenschaftler in einem offenen Brief an Gaebler und an den Regierenden B\u00fcrgermeister Kai Wegner (CDU) den Erhalt des SEZ.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin &#8211; Bausenator Christian Gaebler (SPD) hat eine erneute Diskussion \u00fcber die Zukunft des ehemaligen Erlebnisbads SEZ in&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":623027,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[6399,296,29,30,2382,1463],"class_list":{"0":"post-623026","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-bau","9":"tag-berlin","10":"tag-deutschland","11":"tag-germany","12":"tag-senat","13":"tag-wohnen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115662111810786249","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/623026","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=623026"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/623026\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/623027"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=623026"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=623026"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=623026"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}