{"id":623346,"date":"2025-12-04T19:00:22","date_gmt":"2025-12-04T19:00:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/623346\/"},"modified":"2025-12-04T19:00:22","modified_gmt":"2025-12-04T19:00:22","slug":"mehrere-laender-boykottieren-esc-wegen-israel-teilnahme","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/623346\/","title":{"rendered":"Mehrere L\u00e4nder boykottieren ESC wegen Israel-Teilnahme"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/esc-logo-2026-100.jpg\" alt=\"Das Logo zum Eurovision Song Contest (ESC) - Vienna 2026\" title=\"Das Logo zum Eurovision Song Contest (ESC) - Vienna 2026 | dpa\"\/><\/p>\n<p>                    <strong>eilmeldung<\/strong><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 04.12.2025 19:46 Uhr<\/p>\n<p class=\"article-head__shorttext\">\n        <strong>Israel darf im kommenden Jahr am Eurovision Song Contest (ESC) in Wien teilnehmen. Das teilte die Europ\u00e4ische Rundfunkunion mit. Als Reaktion sagten mehrere L\u00e4nder ihre Teilnahme ab &#8211; darunter Spanien und die Niederlande.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Israel darf am Eurovision Song Contest (ESC) 2026 in Wien teilnehmen. Nach der Zustimmung der Mitgliedssender der Europ\u00e4ischen Rundfunkunion (EBU) zu einer Regel\u00e4nderung d\u00fcrfen alle L\u00e4nder an dem Musikwettbewerb teilnehmen, die das w\u00fcnschen, wie die EBU mitteilte.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Israels Pr\u00e4sident Izchak Herzog lobte die Entscheidung. &#8222;Israel verdient es, auf allen B\u00fchnen der Welt vertreten zu sein&#8220;, schrieb Herzog auf der Plattform X. &#8222;Ich freue mich, dass Israel wieder am Eurovision Song Contest teilnehmen wird.&#8220; Israels Staatspr\u00e4sident bedankte sich zudem bei Israels Freunden, die sich f\u00fcr das Recht des Landes starkgemacht h\u00e4tten, weiter bei dem Wettbewerb dabei sein zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Nach der Entscheidung k\u00fcndigten die Sender mehrerer anderer L\u00e4nder allerdings einen Boykott des Musikwettbewerbs an: Spanien, Irland, die Niederlande und Slowenien erkl\u00e4rten ihren Verzicht bereits offiziell. Der spanische Sender RTVE ist einer der f\u00fcnf wichtigsten Geldgeber der Veranstaltung. Irland ist mit sieben Siegen beim ESC und dessen Vorg\u00e4nger-Veranstaltungen eines der erfolgreichsten L\u00e4nder des traditionsreichen Musikwettbewerbs.<\/p>\n<p>    Auch andere L\u00e4nder erw\u00e4gen Boykott<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Auch Island hatte bereits vor der Sitzung der EBU mit einem R\u00fcckzug von der Veranstaltung gedroht. Andere L\u00e4nder wie Belgien, Schweden und Finnland erwogen ebenfalls einen Boykott. Die Sender der L\u00e4nder begr\u00fcnden ihre Haltung mit der hohen Zahl pal\u00e4stinensischer Opfer im Gaza-Krieg durch das Vorgehen der israelischen Armee.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Um den Konflikt zu entsch\u00e4rfen, hatte die EBU im November neue Regeln f\u00fcr den Wettbewerb angek\u00fcndigt. So sollen unter anderem schon in den Halbfinals professionelle Jurys mit abstimmen und die Regeln f\u00fcr Werbekampagnen versch\u00e4rft werden.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die in der EBU zusammengeschlossenen\u00a0Rundfunkanstalten stimmten bei ihrer Versammlung hinter verschlossenen T\u00fcren offenbar mehrheitlich daf\u00fcr, das Ma\u00dfnahmenpaket als ausreichend einzustufen und nicht konkret \u00fcber eine Teilnahme Israels abzustimmen, wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet.<\/p>\n<p>    EBU: ESC sollte nichts mit Politik zu tun haben<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die EBU-Mitglieder h\u00e4tten ihre &#8222;klare Unterst\u00fctzung f\u00fcr Reformen zur St\u00e4rkung des Vertrauens und Schutz der Neutralit\u00e4t&#8220; ausgedr\u00fcckt, erkl\u00e4rte die EBU. Dies erm\u00f6gliche es allen Mitgliedern teilzunehmen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Der Streit um Israel ist die wohl gr\u00f6\u00dfte Zerrei\u00dfprobe in der Geschichte des im kommenden Jahr zum 70. Mal stattfindenden und weltweit am meisten beachteten Musikwettbewerbs. Die EBU und auch der ORF als gastgebender Sender hatten in den vergangenen Wochen zahlreiche Gespr\u00e4che gef\u00fchrt, um einen Boykott zu verhindern. Eine der Kernbotschaften war, dass das gr\u00f6\u00dfte Musikspektakel der Welt eine Veranstaltung von \u00f6ffentlich-rechtlichen Sendern sei und nichts mit Politik zu tun haben sollte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"eilmeldung Stand: 04.12.2025 19:46 Uhr Israel darf im kommenden Jahr am Eurovision Song Contest (ESC) in Wien teilnehmen.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":623347,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[155],"tags":[29,1764,214,4629,147665,30,411,215],"class_list":{"0":"post-623346","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unterhaltung","8":"tag-deutschland","9":"tag-eilmeldung","10":"tag-entertainment","11":"tag-esc","12":"tag-esc2026","13":"tag-germany","14":"tag-israel","15":"tag-unterhaltung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115662843170372395","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/623346","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=623346"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/623346\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/623347"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=623346"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=623346"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=623346"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}