{"id":623574,"date":"2025-12-04T21:17:33","date_gmt":"2025-12-04T21:17:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/623574\/"},"modified":"2025-12-04T21:17:33","modified_gmt":"2025-12-04T21:17:33","slug":"fake-spedition-soll-waren-im-millionenwert-abgezweigt-haben-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/623574\/","title":{"rendered":"Fake-Spedition soll Waren im Millionenwert abgezweigt haben"},"content":{"rendered":"<p>20 Tonnen Milchprodukte, 380.000 Tafeln Schokolade, 23 Tonnen Stahl \u2013 wie Betr\u00fcger im Namen einer Bremer Spedition Millionenbeute gemacht haben sollen. <\/p>\n<p>Unter falsche Flagge: Weil sie im Namen einer Bremer Spedition Waren im Millionenwert ergaunert haben sollen, stehen in D\u00fcsseldorf vier mutma\u00dfliche Betr\u00fcger vor Gericht. Den vier 34- bis 63-j\u00e4hrigen Angeklagten aus Dortmund und D\u00fcsseldorf wird vorgeworfen, gewerbsm\u00e4\u00dfig und als Bande Betrug und Urkundenf\u00e4lschung begangen zu haben. Nur einer der Angeklagten machte Angaben, die anderen schwiegen beim Prozessauftakt.\u00a0 <\/p>\n<p>Laut Anklage hatte sich die Bande mit den Daten einer Bremer Spedition\u00a0Zugang zu einer Onlinefrachtb\u00f6rse verschafft und mit Hilfe der leicht abgewandelten E-Mail-Adresse der Bremer Firma Transportauftr\u00e4ge angenommen. So hatten sie anstelle der \u201e.de\u201c-Endung die Endung \u201e.com\u201c verwendet. Den Kunden sollen sie vorget\u00e4uscht haben, als Angestellte oder im Auftrag der bekannten Spedition zu handeln. <\/p>\n<p>            &#13;<br \/>\n              Abgeholt und umgeleitet <\/p>\n<p>Die Waren seien dann bei den Versendern abgeholt, aber nie bei den Bestellern abgeliefert worden. Stattdessen seien die G\u00fcter zum Teil weit unter Preis verscherbelt worden, in den meisten F\u00e4llen an einen Restpostenk\u00e4ufer in Hagen.\u00a0 <\/p>\n<p>\u201eAbgerechnet wurde \u00fcber die von einer weiteren Komplizin Mitte 2024 gegr\u00fcndeten Scheinfirma\u201c, so die Staatsanw\u00e4ltin. Auf diese Weise sollen in Neuss im Januar 20 Tonnen Milchprodukte im Wert von 80.000 Euro abgeholt und f\u00fcr weniger als die H\u00e4lfte an den Restpostenk\u00e4ufer in Hagen verkauft worden sein. <\/p>\n<p>Mit f\u00fcnf Lkw anger\u00fcckt <\/p>\n<p>Wenige Tage sp\u00e4ter habe die Fake-Spedition in Neuss Molkereiprodukte und Fruchts\u00e4fte im Wert von knapp 43.000 Euro abgeholt. Nur einen Tag danach soll die Bande in M\u00fclheim\/Ruhr mit f\u00fcnf Lastwagen anger\u00fcckt sein, um 380.000 Tafeln der Schokolade mit einem Einzelhandelswert von 1,1 Millionen Euro abzuzweigen.\u00a0 <\/p>\n<p>Auch 23 Tonnen Stahl, 33 Paletten Waschmittel und 19 Paletten Schimmelentferner seien mit der gleichen Masche ergaunert worden. Nur einer der vier Angeklagten wollte beim Prozessauftakt reden: Er habe lediglich Rechnungen f\u00fcr die Firma geschrieben und kenne keinen der anderen Angeklagten, sagte der 34-J\u00e4hrige. F\u00fcr den Prozess sind bis Anfang Februar acht weitere Verhandlungstage angesetzt. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"20 Tonnen Milchprodukte, 380.000 Tafeln Schokolade, 23 Tonnen Stahl \u2013 wie Betr\u00fcger im Namen einer Bremer Spedition Millionenbeute&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":623575,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1836],"tags":[3364,29,30,46,177,1411,1209,2283,2332],"class_list":{"0":"post-623574","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-hannover","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-germany","11":"tag-hannover","12":"tag-kriminalitt","13":"tag-niedersachsen","14":"tag-nordrhein-westfalen","15":"tag-prozess-gericht","16":"tag-transport"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115663381822414988","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/623574","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=623574"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/623574\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/623575"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=623574"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=623574"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=623574"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}