{"id":62397,"date":"2025-04-26T09:08:08","date_gmt":"2025-04-26T09:08:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/62397\/"},"modified":"2025-04-26T09:08:08","modified_gmt":"2025-04-26T09:08:08","slug":"umfragewerte-sinken-deutlich-erste-100-tage-autoritaerer-trump-dominiert-weltpolitik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/62397\/","title":{"rendered":"Umfragewerte sinken deutlich: Erste 100 Tage: autorit\u00e4rer Trump dominiert Weltpolitik"},"content":{"rendered":"<p>                    Umfragewerte sinken deutlich<br \/>\n                Erste 100 Tage: autorit\u00e4rer Trump dominiert Weltpolitik<\/p>\n<p>\t\t\t\t              26.04.2025, 09:12 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Die ersten 100 Tage seiner zweiten Amtszeit sind von enormer Gesch\u00e4ftigkeit gepr\u00e4gt: US-Pr\u00e4sident Trump unterschreibt ein Dekret nach dem anderen. Im Inland versucht er so, seine Macht zu st\u00e4rken und alles Liberale zur\u00fcckzudr\u00e4ngen. Au\u00dfenpolitisch tritt er martialisch auf. Eine Bilanz.<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;K\u00f6nig&#8220; oder &#8222;Diktator&#8220;: US-Pr\u00e4sident Donald Trump greift gerne zu zweifelhaften Begriffen, um seinen Machtanspruch zu beschreiben. Die Anh\u00e4nger von Trumps MAGA-Bewegung (Make America Great Again, Macht Amerika wieder gro\u00dfartig) feiern den Republikaner daf\u00fcr. Die Opposition und Partner im Ausland reagieren dagegen entsetzt auf Trumps Allmachtsfantasien und seine Erpressermethoden.<\/p>\n<p>&#8222;Die zweite Amtszeit ist einfach m\u00e4chtiger&#8220;, stellte Trump k\u00fcrzlich bei einer Veranstaltung zufrieden fest. &#8222;Wenn ich sage: &#8218;Macht es!&#8216; dann machen sie es.&#8220; Ob er damit seine Mitarbeiter meinte, die Nato-Verb\u00fcndeten oder Handelspartner weltweit, lie\u00df er offen.<\/p>\n<p>&#8222;Trump 2.0 tritt weitaus autorit\u00e4rer in Denken und Handeln auf als Trump 1.0&#8220;, sagt der Historiker Matt Dallek von der George Washington University in der US-Hauptstadt. Das zeigt sich etwa in der Flut von Dekreten, die der 78-j\u00e4hrige Republikaner nahezu t\u00e4glich unterschreibt.<\/p>\n<p>Das beste Beispiel ist Trumps erratische Zollpolitik, die f\u00fcr ein beispielloses Auf und Ab an den Finanzm\u00e4rkten gesorgt und unvorstellbar gro\u00dfe Summen vernichtet hat. Trumps Anh\u00e4nger feiern den Pr\u00e4sidenten f\u00fcr seine &#8222;Kunst des Deals&#8220;, wie der Immobilienmogul einmal ein Buch \u00fcber seine Gesch\u00e4ftsmethoden \u00fcberschrieben hat. Allerdings gleicht seine Methode, Verhandlungen zu erzwingen, eher einer Erpressung, und das mit geladenem Colt an der Schl\u00e4fe.<\/p>\n<p>Trump-Berater halten ihn nicht mehr zur\u00fcck<\/p>\n<p>Das zeigt sich auch in Trumps Au\u00dfenpolitik. Er werde den Ukraine-Krieg binnen 24 Stunden beenden, prahlte Trump im Wahlkampf. Vom Friedensnobelpreis ist der Pr\u00e4sident allerdings weit entfernt. Er setzt den ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj massiv unter Druck, seinen Waffenruheplan mit Russland zu billigen. Dabei wirkt dieser, als sei er von Kreml-Chef Wladimir Putin pers\u00f6nlich diktiert.<\/p>\n<p>Die autorit\u00e4re Tendenz zeigt sich auch in Trumps Entourage williger Berater und Minister. &#8222;Im Vergleich zur ersten Amtszeit hat sich der Pr\u00e4sident vollst\u00e4ndig mit Helfern umgeben, die seine dreisten Machtspiele nicht nur erleichtern, sondern in einigen F\u00e4llen sogar noch befeuern&#8220;, sagt die Politikwissenschaftlerin Barbara Trish von der Grinnell-Privatuniversit\u00e4t im US-Bundesstaat Iowa.<\/p>\n<p>In Trumps erster Amtszeit (2017 bis 2021) kursierte noch das Schlagwort von &#8222;adults in the room&#8220;, also &#8222;erwachsenen&#8220; Beratern, die den Pr\u00e4sidenten von allzu irrwitzigen Ideen abbrachten. Solche erfahrenen und klarsichtigen Menschen gebe es nicht mehr im Wei\u00dfen Haus, sagt Trish.<\/p>\n<p>Diese Woche ver\u00f6ffentlichte Trumps &#8222;War Room&#8220;, sein virtuelles Kriegskabinett, im Onlinedienst X ein vielsagendes Foto. Pr\u00e4sidentensohn Eric Trump tr\u00e4gt darauf eine rote Baseballkappe mit der Aufschrift &#8222;Trump 2028&#8220;. Solche Kappen und T-Shirts vertreibt der Pr\u00e4sident neuerdings in seinem Fanshop.<\/p>\n<p>Das Bild suggeriert zwei M\u00f6glichkeiten: Entweder tritt Donald Trump zur n\u00e4chsten Pr\u00e4sidentschaftswahl 2028 erneut an. Damit hatte er mehrfach \u00f6ffentlich gelieb\u00e4ugelt, obwohl ihm die Verfassung eine dritte Amtszeit untersagt. Oder aber seine Dynastie \u00fcbernimmt.<\/p>\n<p>Umfragetief: Nur Trump schl\u00e4gt sich selbst<\/p>\n<p>Vermutlich reagierte Trumps Onlineteam damit auf die verheerenden Umfragewerte, die mehrere Institute anl\u00e4sslich seiner ersten hundert Amtstage ver\u00f6ffentlichten. Nur noch vier von zehn US-B\u00fcrgern sind demnach mit dem Republikaner zufrieden. Das sei kurz nach Vereidigung der niedrigste Wert f\u00fcr einen US-Pr\u00e4sidenten seit dem Zweiten Weltkrieg, bilanziert das Gallup-Institut. Mit einer Ausnahme: Trump selbst im Jahr 2017.<\/p>\n<\/p>\n<p>In einem Interview mit dem &#8222;Time&#8220;-Magazin bescheinigte sich Trump selbst dagegen &#8222;eine sehr erfolgreiche Pr\u00e4sidentschaft nach hundert Tagen&#8220;. Sehr viele Menschen dr\u00e4ngten ihn bereits jetzt, ein weiteres Mal zu kandidieren.<\/p>\n<p>Die Frage der Reporter, ob er zu viel Macht in seinen H\u00e4nden konzentriere, konterte Trump mit den Worten, er nutze die Macht nur &#8222;richtig&#8220;. &#8222;Ich tue genau das, was ich im Wahlkampf gesagt habe&#8220;, betonte er.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Umfragewerte sinken deutlich Erste 100 Tage: autorit\u00e4rer Trump dominiert Weltpolitik 26.04.2025, 09:12 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":62398,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[331,332,661,3364,29,106,30,13,14,15,16,12,64,211],"class_list":{"0":"post-62397","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-angriff-auf-die-ukraine","11":"tag-de","12":"tag-deutschland","13":"tag-donald-trump","14":"tag-germany","15":"tag-headlines","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-politik","19":"tag-schlagzeilen","20":"tag-usa","21":"tag-zoelle"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114403482330456288","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62397","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=62397"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62397\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/62398"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=62397"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=62397"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=62397"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}