{"id":624734,"date":"2025-12-05T08:43:17","date_gmt":"2025-12-05T08:43:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/624734\/"},"modified":"2025-12-05T08:43:17","modified_gmt":"2025-12-05T08:43:17","slug":"abgabenquote-in-deutschland-steigt-auf-rekordwert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/624734\/","title":{"rendered":"Abgabenquote in Deutschland steigt auf Rekordwert"},"content":{"rendered":"<p>Summe aus Steuern und Sozialbeitr\u00e4gen<\/p>\n<p>Die Abgabenquote in Deutschland steigt 2025 auf 41,5 % des BIP, gepr\u00e4gt von h\u00f6heren Sozialausgaben und Investitionen. IW erwartet 2026 ein Wachstum von 0,9 Prozent.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" fill=\"true\" ng alt=\"Abgabeqoute steigt\" title=\"Cashback \u2013 Bargeld im Supermarkt abheben\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" ng-img=\"true\" src=\"\"   style=\"position: absolute; width: 100%; height: 100%; inset: 0;\" class=\"loaded\" jsaction=\"error:;\"\/>Abgabeqoute steigt<\/p>\n<p>Die\u00a0Abgabenquote\u00a0in Deutschland wird einer Studie zufolge im zu Ende gehenden Jahr einen Rekordwert erreichen. Die Summe aus Steuern und Sozialbeitr\u00e4gen werde auf 41,5 % des Bruttoinlandsproduktes steigen, hei\u00dft es in der Prognose des Instituts der deutschen Wirtschaft K\u00f6ln (IW). Diese lag der Nachrichtenagentur Reuters am Freitag vorab vor. Im vergangenen Jahr waren es noch 40,2 %. F\u00fcr 2026 wird ein minimaler R\u00fcckgang auf 41,4 % erwartet.<\/p>\n<p>\u201eUnsere Volkswirtschaft hat es mit steigenden staatlichen Finanzierungslasten zu tun \u2013 auch in wirtschaftlich schlechten Zeiten\u201c, erkl\u00e4rte IW-Konjunkturchef Michael Gr\u00f6mling den erwarteten Rekordwert. \u201eStaatliche Aktivit\u00e4ten legen st\u00e4rker zu, als das fr\u00fcher der Fall war.\u201c Das habe mit h\u00f6heren Verteidigungsausgaben und Investitionen in die Infrastruktur zu tun, aber auch mit steigenden sozialen Verpflichtungen f\u00fcr Renten- und Krankenkasse sowie Arbeitslosenversicherung. \u201eDas ist auch demografisch bedingt\u201c, f\u00fcgte Gr\u00f6mling hinzu.<\/p>\n<p class=\"no-tts no-tts wp-block-ppi-interline\">\u201eL\u00f6st sich etwas aus der Schockstarre\u201c<\/p>\n<p>Europas gr\u00f6\u00dfte Volkswirtschaft soll 2026 erstmals wieder merklich wachsen, nachdem es im zu Ende gehenden Jahr nur zu einem Mini-Plus von 0,1 % reichen soll: Das IW rechnet wie bisher mit einem Anstieg des Bruttoinlandsproduktes von 0,9 %. \u201eNach drei Jahren Rezession und Stagnation gibt es immerhin ein nennenswertes Plus\u201c, teilten die K\u00f6lner Forscher mit. Rund ein Drittel davon entfalle allerdings auf einen Kalendereffekt, da im kommenden Jahr statistisch fast zweieinhalb Arbeitstage mehr zur Verf\u00fcgung st\u00fcnden als 2025. Zumindest l\u00f6se sich Deutschland \u201eetwas aus seiner Schockstarre\u201c.<\/p>\n<p>Sowohl die privaten als auch die staatlichen Investitionen werden der Prognose zufolge zum Wachstum im kommenden Jahr beisteuern. Der private Konsum bleibe wegen ged\u00e4mpfter Besch\u00e4ftigungsperspektiven mit einem Wachstum von etwa einem Prozent unter seinem Potenzial. Das erwartete magere Exportplus werde vom anhaltend hohen Importwachstum \u00fcberkompensiert.<\/p>\n<p class=\"no-tts no-tts wp-block-ppi-interline\">Staatsquote steigt<\/p>\n<p>\u201eDagegen schwellt der Staatsverbrauch weiter deutlich an\u201c, hie\u00df es. Die Staatsquote &#8211; also das Verh\u00e4ltnis der staatlichen Ausgaben zum Bruttoinlandsprodukt &#8211; werde im kommenden Jahr auf 51,1 % steigen. Seit 1990 lag dieser Wert nur einmal h\u00f6her: 1995 erreichte die Staatsquote wegen der \u00dcbernahme der Schulden der Treuhandanstalt durch das vereinigte Deutschland den Rekordwert von 55,2 %, w\u00e4hrend wegen der hohen Ausgaben infolge der Corona-Pandemie lag sie 2020 schon einmal bei 51,1 %.<\/p>\n<p>\u201eWenn der Staat mehr Geld in die Hand nimmt f\u00fcr Investitionen, dann spiegelt sich das auch in einer h\u00f6heren Staatsquote wider\u201c, sagte Konjunkturchef Gr\u00f6mling. H\u00f6here Ausgaben f\u00fcr R\u00fcstung und Infrastruktur machten sich dabei ebenso bemerkbar wie wachsende Sozialabgaben. \u201eEs ist erstmal gut, wenn investiert wird \u2013 auch f\u00fcr die j\u00fcngeren Generationen, die eine funktionierende Infrastruktur brauchen\u201c, sagte IW-\u00d6konom Gr\u00f6mling.\u00a0<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"pxp-html\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/vgzm.821225-c08c1077-0292-42b4-86b4-43f9cbd991d3.gif\" height=\"1\" width=\"1\" border=\"0\" ngh=\"0\"\/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Summe aus Steuern und Sozialbeitr\u00e4gen Die Abgabenquote in Deutschland steigt 2025 auf 41,5 % des BIP, gepr\u00e4gt von&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":624735,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[331,3924,332,3922,3364,29,30,13,14,3923,15,3921,12],"class_list":{"0":"post-624734","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-deutschland","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-deutschland","10":"tag-aktuelle-news","11":"tag-aktuelle-news-aus-deutschland","12":"tag-de","13":"tag-deutschland","14":"tag-germany","15":"tag-headlines","16":"tag-nachrichten","17":"tag-nachrichten-aus-deutschland","18":"tag-news","19":"tag-news-aus-deutschland","20":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115666080240292664","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/624734","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=624734"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/624734\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/624735"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=624734"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=624734"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=624734"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}