{"id":624736,"date":"2025-12-05T08:44:14","date_gmt":"2025-12-05T08:44:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/624736\/"},"modified":"2025-12-05T08:44:14","modified_gmt":"2025-12-05T08:44:14","slug":"syrien-ein-jahr-nach-assad-warnt-hilfsorganisation-care-vor-kuerzungen-in","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/624736\/","title":{"rendered":"Syrien: Ein Jahr nach Assad warnt Hilfsorganisation CARE vor K\u00fcrzungen in &#8230;"},"content":{"rendered":"<p class=\"date\">05.12.2025 \u2013 08:44<\/p>\n<p class=\"customer\">\n                        <a class=\"story-customer\" title=\"weiter zum newsroom von CARE Deutschland e.V.\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/nr\/6745\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">CARE Deutschland e.V.<\/a>\n                    <\/p>\n<p><a class=\"glightbox event-trigger\" href=\"https:\/\/cache.pressmailing.net\/thumbnail\/story_hires\/996ee9f3-affe-410e-93a1-b3b3d03c4446\/Zwillinge%20geboren%20im~AmalKrankenhaus.jpg.jpg\" data-description=\"Die Zwillinge Ahmed und Mustafa geh\u00f6ren zu den wenigen Babys in Nordwestsyrien, die noch eine sichere Geburt im Krankenhaus erleben konnten. Viele andere Kinder kommen inzwischen unter gef\u00e4hrlichen Bedingungen auf der Stra\u00dfe oder vor Klinikt\u00fcren zur Welt.&#010;&#010;Freie Verwendung bei Nennung der Fotografin \/ Weiterer Text \u00fcber ots und www.presseportal.de\/nr\/6745 \/ Die Verwendung dieses Bildes f\u00fcr redaktionelle Zwecke ist unter Beachtung aller mitgeteilten Nutzungsbedingungen zul\u00e4ssig und dann auch honorarfrei. Ver\u00f6ffentlichung ausschlie\u00dflich mit Bildrechte-Hinweis.\" data-category=\"medialightbox\" data-action=\"click\" data-label=\"single\" data-value=\"69328d51270000fd2c2a6563\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" height=\"540\" with=\"720\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/syrien-ein-jahr-nach-assad-warnt-hilfsorganisation-care-vor-k-rzungen-in-humanit-rer-hilfe.jpeg\"   alt=\"Syrien: Ein Jahr nach Assad warnt Hilfsorganisation CARE vor K\u00fcrzungen in Humanit\u00e4rer Hilfe.\" class=\"single\"\/><\/a><\/p>\n<p><a data-category=\"citylink-story-view\" data-action=\"click\" data-label=\"Citylink in Meldungsansicht\" class=\"story-city event-trigger\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/regional\/Bonn\" title=\"News aus Bonn \" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bonn<\/a> (ots)<\/p>\n<p>Ein Jahr nach dem politischen Umbruch in Syrien ist die humanit\u00e4re Lage dramatischer denn je. Rund 16,5 Millionen Menschen &#8211; zwei Drittel der Bev\u00f6lkerung &#8211; sind auf Hilfe angewiesen. Besonders kritisch ist die Lage im Gesundheitssektor. Laut einer Untersuchung der Weltgesundheitsorganisation sind h\u00f6chstens 57 Prozent aller Krankenh\u00e4user und 37 Prozent der prim\u00e4ren Gesundheitsdienste in Syrien noch funktionsf\u00e4hig.<\/p>\n<p><b>Sarah Easter, Referentin f\u00fcr Nothilfekommunikation bei CARE, ist vor wenigen Tagen aus Nordsyrien <\/b>zur\u00fcckgekehrt. Dort mussten zuletzt \u00fcber 40 Krankenh\u00e4user schlie\u00dfen, f\u00fcr weitere 50 Einrichtungen droht die Schlie\u00dfung. <b>Sie berichtet von einem Gesundheitssystem am Rand des Kollapses:<\/b><\/p>\n<p>&#8222;M\u00fctter werden von Klinik zu Klinik abgewiesen. Einige bringen ihre Kinder auf der Stra\u00dfe oder der T\u00fcrschwelle eines Krankenhauses zur Welt, weil ihnen nicht schnell genug geholfen werden kann. Die Menschen sind ersch\u00f6pft, verzweifelt und f\u00fchlen sich im Stich gelassen.&#8220;<\/p>\n<p><b>Die Gyn\u00e4kologin Dr. Ghema Alqotini aus dem Mutter-Kind-Krankenhaus &#8222;Al-Amal&#8220; in Azaz <\/b>schildert die Lage wie folgt:<\/p>\n<p>&#8222;Wir sind das einzige noch funktionierende Mutter-Kind-Krankenhaus in der Region. Viele mussten schlie\u00dfen. Die Einrichtungen, die noch existieren, haben keine \u00c4rzt:innen mehr, weil sie nicht bezahlt werden k\u00f6nnen &#8211; oder sie k\u00f6nnen keine Patientinnen mehr aufnehmen. Auch bei uns wurde die H\u00e4lfte des Personals gek\u00fcrzt. Gleichzeitig haben wir viel mehr Patientinnen, weil sie \u00fcberall sonst abgewiesen werden. Wenn wir schlie\u00dfen m\u00fcssen, werden Frauen und Neugeborene sterben.&#8220;<\/p>\n<p>Dank der Finanzierung durch das Ausw\u00e4rtige Amt ist das Al-Amal-Krankenhaus derzeit die letzte verbliebene medizinische Anlaufstelle f\u00fcr Tausende Frauen und Kinder in Nordwestsyrien. Allein im vergangenen Jahr wurden dort 47.000 Behandlungen und 2.600 sichere Geburten erm\u00f6glicht. Doch die Mittel laufen zum Jahresende aus; eine Zusage f\u00fcr eine Weiterfinanzierung liegt bislang nicht vor. Die Klinik arbeitet bereits seit Monaten im Notbetrieb &#8211; ohne eine Verl\u00e4ngerung der deutschen Unterst\u00fctzung droht die Schlie\u00dfung der Einrichtung und damit der Ausfall der letzten funktionierenden Mutter-Kind-Versorgung in der gesamten Region.<\/p>\n<p>&#8222;Es w\u00e4re ein fataler Fehler, Syrien jetzt zu vergessen. Wir k\u00f6nnen dazu beitragen, dass Frauen und Kinder hier entweder gut versorgt werden k\u00f6nnen, oder dass eine Region im Stich gelassen wird, die bereits alles verloren hat. Was wir gerade sehen, ist nicht das Ende eines Konflikts, sondern der Beginn einer humanit\u00e4ren Katastrophe neuen Ausma\u00dfes. Wenn Al-Amal schlie\u00dft, verlieren tausende Frauen ihre einzige Chance auf eine sichere Entbindung,&#8220; sagt Sarah Easter, die im November die Einrichtung besucht hat.<\/p>\n<p>Die Situation wiederholt sich im ganzen Land: Kliniken schlie\u00dfen entweder ganz oder bieten nur noch Notfalldienste an. Deutschland hat \u00fcber viele Jahre entscheidend zur Stabilisierung der Gesundheitsversorgung im Norden Syriens beigetragen. CARE appelliert an die deutsche Regierung, die Menschen in Syrien in dieser kritischen Zeit nicht im Stich zu lassen.<\/p>\n<p><b>Sarah Easter steht f\u00fcr Interviews zur humanit\u00e4ren Lage in Syrien zur Verf\u00fcgung.<\/b><\/p>\n<p>Die Hilfsorganisation CARE wurde 1945 gegr\u00fcndet, um Armut und Hunger in Europa zu lindern. Heute setzt sich CARE weltweit f\u00fcr die \u00dcberwindung von Not, Armut und Ausgrenzung ein und stellt insbesondere Frauen und M\u00e4dchen ins Zentrum seiner Arbeit. Seit 2013 ist CARE in Syrien mit einheimischen Kr\u00e4ften und Partnerorganisationen aktiv und unterst\u00fctzt Gesundheitseinrichtungen wie das Al-Amal-Krankenhaus sowie die Trinkwasser-, Hygiene- und Abfallversorgung in Gefl\u00fcchtetencamps.<\/p>\n<p>Mehr Informationen zu unserer Arbeit in Syrien:  <a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.care.de\/schwerpunkte\/einsatzorte\/naher-und-mittlerer-osten\/syrien\/\">https:\/\/www.care.de\/schwerpunkte\/einsatzorte\/naher-und-mittlerer-osten\/syrien\/<\/a><\/p>\n<p class=\"contact-headline\">Pressekontakt:<\/p>\n<p class=\"contact-text\">R\u00fcckfragen bitte an:<br \/>CARE Deutschland e.V.<br \/>Uta Gaiser-Hood<br \/>Mobil: +49 (0)1791001719<br \/>E-Mail: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/6745\/mailto: gaiserhood@care.de\" class=\"uri-mailto\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> gaiserhood@care.de<\/a><\/p>\n<p class=\"originator\">Original-Content von: CARE Deutschland e.V., \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"05.12.2025 \u2013 08:44 CARE Deutschland e.V. 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