{"id":62484,"date":"2025-04-26T09:56:08","date_gmt":"2025-04-26T09:56:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/62484\/"},"modified":"2025-04-26T09:56:08","modified_gmt":"2025-04-26T09:56:08","slug":"vw-chef-blume-zweifelt-an-verbrenner-aus-bis-2035","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/62484\/","title":{"rendered":"VW-Chef Blume zweifelt an Verbrenner-Aus bis 2035"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 26.04.2025 10:57 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Aus Klimaschutzgr\u00fcnden sollen in der EU ab 2035 keine Autos mit Verbrennermotor mehr verkauft werden. VW-Chef Blume stellt das Ziel infrage und fordert eine Orientierung an den Realit\u00e4ten.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nVW-Chef Oliver Blume stellt das Datum 2035 f\u00fcr das Aus f\u00fcr neue Benziner und Diesel-Fahrzeuge in der EU infrage. Bei der Verkehrswende brauche es &#8222;immer wieder Pr\u00fcfpunkte, die sich an den Realit\u00e4ten orientieren, wie schnell sich die E-Mobilit\u00e4t verbreitet&#8220;, sagte Blume der Neuen Osnabr\u00fccker Zeitung am Rande der Automesse in Shanghai. &#8222;Und gegebenenfalls braucht es politisch flexible \u00dcbergangszeitr\u00e4ume.&#8220;\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBlume lobte in diesem Zusammenhang den Vorsto\u00df der EU-Kommission, einen dreij\u00e4hrigen Ausgleichsmechanismus f\u00fcr die CO2-Flottenziele von 2025 bis 2027 einzuf\u00fchren. Dadurch gehe &#8222;kein Gramm an CO2-Einsparung zum Schutz des Klimas verloren&#8220;, versicherte Blume. Die Hersteller erhielten aber Flexibilit\u00e4t, ihre CO2-Ziele zu erreichen.\u00a0&#8222;Es ist ein richtiger Realit\u00e4tscheck&#8220;, sagte der VW-Vorstandschef. &#8222;Das Gleiche brauchen wir bei k\u00fcnftigen Meilensteinen wie 2030 und 2035.&#8220;<\/p>\n<p>    &#8222;Nachholbedarf&#8220; bei der Ladeinfrastruktur<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nZugleich forderte Blume mehr Unterst\u00fctzung durch die Politik. &#8222;Der Hochlauf der E-Mobilit\u00e4t gelingt nicht allein mit den richtigen Autos&#8220;, sagte er in dem Interview. &#8222;Auch die Rahmenbedingungen m\u00fcssen stimmen.&#8220; Dazu geh\u00f6rten die Ladeinfrastruktur, die Energiepreise sowie &#8222;eine verbindliche F\u00f6rderung der E-Mobilit\u00e4t&#8220;. In Deutschland etwa gebe es entlang der Autobahnen bereits ein gut ausgebautes Ladenetz, in den St\u00e4dten und im regionalen Bereich gebe es aber &#8222;Nachholbedarf&#8220;.<\/p>\n<p>    Lockerungsvorschl\u00e4ge der Kommission<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie EU-Kommission hatte sich Anfang M\u00e4rz daf\u00fcr ausgesprochen, den Autoherstellern statt wie vorgesehen bis Ende 2025 nun drei Jahre Zeit zu geben, um strengere Vorgaben f\u00fcr den CO2-Aussto\u00df ihrer Fahrzeuge einzuhalten. Elektroautos gelten dabei als emissionsfrei &#8211; sie k\u00f6nnen im Rahmen der Flottengrenzwerte mit anderen, klimasch\u00e4dlicheren Fahrzeugen desselben Herstellers verrechnet werden.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nKonzerne wie Volkswagen und Renault haben Probleme, die versch\u00e4rften Abgasvorgaben zu erreichen. Sie hatten in Br\u00fcssel mehr Flexibilit\u00e4t gefordert, denn bei einem Verfehlen von EU-Zielvorgaben drohen Bu\u00dfgelder. \u00dcber die Lockerungsvorschl\u00e4ge der Kommission m\u00fcssen nun das Europaparlament und die 27 EU-Staaten verhandeln. Die Verhandlungsf\u00fchrer k\u00f6nnten theoretisch weitere \u00c4nderungen an den Grenzwerten und sogar am Verbrenner-Aus f\u00fcr 2035 einbringen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 26.04.2025 10:57 Uhr Aus Klimaschutzgr\u00fcnden sollen in der EU ab 2035 keine Autos mit Verbrennermotor mehr verkauft&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":62485,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[22370,175,170,169,29,30,171,174,173,172,1547,603],"class_list":{"0":"post-62484","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-blume","9":"tag-business","10":"tag-companies","11":"tag-companies-markets","12":"tag-deutschland","13":"tag-germany","14":"tag-markets","15":"tag-maerkte","16":"tag-unternehmen","17":"tag-unternehmen-maerkte","18":"tag-verbrenner-aus","19":"tag-vw"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114403670944091548","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62484","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=62484"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62484\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/62485"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=62484"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=62484"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=62484"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}