{"id":624873,"date":"2025-12-05T10:01:16","date_gmt":"2025-12-05T10:01:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/624873\/"},"modified":"2025-12-05T10:01:16","modified_gmt":"2025-12-05T10:01:16","slug":"frankreichs-senat-will-15-euro-oekosteuer-von-kreuzfahrt-passagieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/624873\/","title":{"rendered":"Frankreichs Senat will 15 Euro \u00d6kosteuer von Kreuzfahrt-Passagieren"},"content":{"rendered":"<p>Der Senat, die zweite Parlamentskammer in Frankreich, will eine \u00d6ko-Steuer f\u00fcr die Kreuzfahrt durchsetzen. 15 Euro pro Passagier pro Hafenstopp sollen das sein, 75 Millionen Euro Einnahmen k\u00f6nnten daraus entstehen. Doch ob die Steuer wirklich kommt, ist l\u00e4ngst noch nicht sicher.<\/p>\n<p>Sollte das Gesetz endg\u00fcltig beschlossen werden, k\u00f6nnte jeder Hafenanlauf eines Kreuzfahrtschiffs in Frankreich wom\u00f6glich schon im Jahr 2026 um 15 Euro pro Passagier teurer werden. Das jedenfalls sieht ein Gesetz vor, das der franz\u00f6sische Senat jetzt als Teil des Haushaltsentwurfs auf den Weg gebracht hat. Der Beschluss erfolgte <a href=\"https:\/\/www.lefigaro.fr\/conjoncture\/le-senat-adopte-une-taxe-ecologique-sur-les-croisieres-internationales-20251201\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">laut Le Figaro<\/a> mit knappem Ergebnis gegen den Widerstand der Regierung und eines Teils der Regierungskoalition, aber mit Unterst\u00fctzung der linken Oppositionspartei.<\/p>\n<p>Sollte die Steuer kommen, bedeutet das offenbar Mehreinnahmen von rund 75 Millionen Euro f\u00fcr die Staatskasse. Allein der gr\u00f6\u00dfte franz\u00f6sische Kreuzfahrthafen, Marseille, verzeichnete im Jahr 2024 rund 2,46 Millionen Passagierbewegungen.<\/p>\n<p>Die Finanzministerin Frankreichs stellt sich laut Le Figaro gegen die Kreuzfahrt-\u00d6kosteuer, weil sie ihrer Meinung nach keine Unterscheidung zwischen Kreuzfahrtschiffen und F\u00e4hren zulasse, was Folgen f\u00fcr F\u00e4hren nach Korsika oder aus Gro\u00dfbritannien habe. Laut Eurostat verzeichnete Frankreich im Jahr 2024 allein \u00fcber 19 Millionen F\u00e4hrpassagiere, von denen allerdings nur ein Teil betroffen w\u00e4re, weil sich die Steuer auf internationale Kreuzfahrten bezieht, die wichtigen F\u00e4hrverbindungen nach Korsika also wohl nicht betroffen w\u00e4ren.<\/p>\n<p>Sollte die 15-Euro-Steuer tats\u00e4chlich kommen, d\u00fcrften Kreuzfahrt-Reedereien von Passagieren, die ihre Reise bereits gebucht haben, sie als unvorhersehbare Mehrkosten \u00e4hnlich wie bei einem Treibstoffzuschlag zus\u00e4tzlich zum Reisepreis verlangen. H\u00e4ufig \u00fcbernehmen jedoch die Kreuzfahrt-Reedereien in solchen F\u00e4llen die zus\u00e4tzlichen Kosten selbst.<\/p>\n<p>Das letzte Wort ist zu dem Thema ohnehin noch nicht gesprochen: Der Haushaltsentwurf, zu dem die neue Kreuzfahrt-Steuer geh\u00f6rt, wird laut Le Figaro noch bis mindestens Mitte Dezember im Parlament, der Assembl\u00e9e Nationale, verhandelt und muss dort ebenfalls noch beschlossen werden.<\/p>\n<p>Beschr\u00e4nkungen f\u00fcr die Kreuzfahrt werden in Frankreich in den vergangenen Jahren immer wieder diskutiert und teils beschlossen. Erst k\u00fcrzlich hatte es nach mehreren fehlgeschlagenen Versuchen eine Einigung zur <a href=\"https:\/\/www.cruisetricks.de\/einigung-zu-kreuzfahrt-beschraenkungen-fuer-nizza-cannes-und-villefranche\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Beschr\u00e4nkung der Kreuzfahrt in Nizza, Cannes und Villefranche<\/a> ab voraussichtlich 2026 gegeben. Bei einer generellen, maximalen Schiffsgr\u00f6\u00dfe von 3.000 Passagieren darf dort k\u00fcnftig pro Tag auch nur noch ein gr\u00f6\u00dferes Schiff mit mehr als 1.300 Passagieren anlegen beziehungsweise vor Anker gehen. W\u00e4hrend der Hochsaison von Juli bis August gilt ein Maximum von 15 Schiffen pro Monat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Senat, die zweite Parlamentskammer in Frankreich, will eine \u00d6ko-Steuer f\u00fcr die Kreuzfahrt durchsetzen. 15 Euro pro Passagier&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":624874,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3974],"tags":[331,332,548,663,3934,3980,156,13,14,15,12],"class_list":{"0":"post-624873","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-frankreich","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europe","13":"tag-france","14":"tag-frankreich","15":"tag-headlines","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115666385852944544","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/624873","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=624873"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/624873\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/624874"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=624873"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=624873"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=624873"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}