{"id":625013,"date":"2025-12-05T11:27:11","date_gmt":"2025-12-05T11:27:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/625013\/"},"modified":"2025-12-05T11:27:11","modified_gmt":"2025-12-05T11:27:11","slug":"trump-inszeniert-friedensabkommen-zwischen-ruanda-und-kongo-dw-05-12-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/625013\/","title":{"rendered":"Trump inszeniert Friedensabkommen zwischen Ruanda und Kongo \u2013 DW \u2013 05.12.2025"},"content":{"rendered":"<p>Mit dem Abkommen werde der Weg f\u00fcr einen &#8222;dauerhaften Frieden&#8220; geebnet, verk\u00fcndete US-Pr\u00e4sident <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/donald-trump\/t-18901598\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Donald Trump<\/a> am Donnerstag bei der Zeremonie in Washington. Deutlich zur\u00fcckhaltender \u00e4u\u00dferten sich jedoch <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/ruanda\/t-17548117\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ruandas<\/a> Staatschef Paul Kagame sowie der Pr\u00e4sident der <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/demokratische-republik-kongo\/t-18054927\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Demokratischen Republik Kongo<\/a>, F\u00e9lix Tshisekedi. Denn die K\u00e4mpfe im Grenzgebiet der beiden zentralafrikanischen Staaten dauern an.<\/p>\n<p>Trump sprach von einem &#8222;Wunder&#8220;. Die Menschen beider L\u00e4nder h\u00e4tten &#8222;viel Zeit damit verbracht, sich gegenseitig zu t\u00f6ten, und jetzt werden sie viel Zeit damit verbringen, sich zu umarmen und H\u00e4ndchen zu halten&#8220;. Die Unterzeichnung fand im Friedensinstitut in Washington statt, das kurz zuvor in &#8222;Donald J. Trump Friedensinstitut&#8220; umbenannt wurde.<\/p>\n<p>USA verkn\u00fcpfen\u00a0Abkommen mit Wirtschaftsvertr\u00e4gen<\/p>\n<p>Zugleich k\u00fcndigte Trump an, dass die <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/usa-vereinigte-staaten-amerika\/t-17286012\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Vereinigten Staaten<\/a> mit beiden L\u00e4ndern bilaterale Abkommen \u00fcber den Abbau seltener Erden schlie\u00dfen wollen. Die USA w\u00fcrden einige ihrer bedeutendsten Unternehmen entsenden, &#8222;und alle werden viel Geld verdienen&#8220;.<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"75024993\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/75024993_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"Donald Trump und Paul Kagame zeigen ein unterzeichnetes Abkommen, neben ihn h\u00e4lt Felix Tshisekedi die Dokumentenmappe hoch (04.12.2025)\" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>Unterzeichnungszeremonie in Washington (am Donnerstag): Neben dem Friedensabkommen wurden auch Wirtschaftsvertr\u00e4ge mit den USA geschlossenBild: Chip Somodevilla\/Getty Images\/AFP<\/p>\n<p>Der Rohstoffreichtum des Kongo hat seit jeher Begehrlichkeiten sowohl ausw\u00e4rtiger M\u00e4chte als auch bewaffneter Gruppen geweckt. Schon vorab war vermutet worden, dass mit dem Friedensabkommen auch wirtschaftliche Interessen der USA verkn\u00fcpft sein k\u00f6nnten. Die Regierung in Washington hatte ihr\u00a0politisches Gewicht genutzt, um die Pr\u00e4sidenten aus Kigali und Kinshasa an einen Tisch zu bringen &#8211; etwas, woran Vermittler verschiedener afrikanischer Staatengemeinschaften zuvor gescheitert waren.<\/p>\n<p>Erste Waffenruhe war bereits im Juli vereinbart worden<\/p>\n<p>Kagame w\u00fcrdigte in seiner Rede, es habe in dem langen Krieg viele Versuche gegeben, aber Trump habe es nun geschafft. Pr\u00e4sident Tshisekedi sprach vom Beginn eines neuen Weges, der schwierig sein werde. &#8222;Aber es ist ein Weg, auf dem Frieden nicht nur ein Wunsch und ein Ziel sein wird, sondern ein Wendepunkt.&#8220;<\/p>\n<p>Angesichts der br\u00fcchigen Waffenruhe warnte Kagame aber vor &#8222;H\u00f6hen und Tiefen&#8220; bei der Umsetzung der sogenannten &#8222;Vertr\u00e4ge von Washington&#8220;. Tshisekedi nannte den Weg zur Auss\u00f6hnung &#8222;herausfordernd&#8220; und &#8222;eher schwierig&#8220;. Beide Staatschefs w\u00fcrdigten sich bei der Zeremonie kaum eines Blicks und verzichteten nach der Unterzeichnung auch auf einen Handschlag.<\/p>\n<p>Noch kurz vor der Unterzeichnung in in der US-Hauptstadt an diesem Donnerstag hatten sich beide L\u00e4nder gegenseitig vorgeworfen, die Spannungen weiter anzuheizen. Bereits Ende Juni hatten sie nach Vermittlung der USA, <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/katar\/t-17527599\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Katars<\/a> und der <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/afrikanische-union-au\/t-17282439\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Afrikanischen Union<\/a> eine Waffenruhe in Washington vereinbart. Doch die scheint nicht zu halten.<\/p>\n<p>M23-Rebellen nicht an Abkommen gebunden<\/p>\n<p>Zwischen der Demokratischen Republik Kongo und Ruanda schwelt seit Jahrzehnten ein blutiger Konflikt um den an Bodensch\u00e4tzen reichen Osten der DR Kongo. Anfang des Jahres waren dort K\u00e4mpfer der\u00a0kongolesische M23-Rebellenbewegung\u00a0eingefallen. Die Lage hatte sich dadurch erneut versch\u00e4rft.<\/p>\n<p>Ruanda bestreitet, die M23 zu unterst\u00fctzen. Experten der <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/vereinte-nationen\/t-17280943\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Vereinten Nationen<\/a> gehen jedoch davon aus, dass die ruandische Armee eine &#8222;entscheidende&#8220; Rolle in der Offensive der Miliz gespielt habe.<\/p>\n<p>Die Jagd auf Seltene Erden im Kongo<video id=\"video-73923562\" controls=\"\" playsinline=\"\" preload=\"none\" poster=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAAAEAAAABCAQAAAC1HAwCAAAAC0lEQVR42mNkYAAAAAYAAjCB0C8AAAAASUVORK5CYII=\" data-id=\"73923562\" data-posterurl=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/73890651_605.webp\" data-duration=\"06:26\"><\/p>\n<p class=\"vjs-no-js\">To view this video please enable JavaScript, and consider upgrading to a web browser that <a href=\"https:\/\/videojs.com\/html5-video-support\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">supports HTML5 video<\/a><\/p>\n<p><\/video><\/p>\n<p>Die M23-Rebellen selbst sind nicht Teil dieses\u00a0Abkommens und somit nicht an dessen Bedingungen gebunden. Die kongolesische Regierung f\u00fchrte mit der Miliz stattdessen separate, von Katar vermittelte Gespr\u00e4che.<\/p>\n<p>Auch bei diesen Verhandlungen gab es angeblich Fortschritte. Das meldete zumindest das Golf-Emirat. Die Regierung der DR Kongo und die M23 h\u00e4tten sich\u00a0auf eine Waffenruhe verst\u00e4ndigt, hie\u00df es im Oktober. Sie unterzeichneten ein von Katar vermitteltes &#8222;Abkommen zur Errichtung eines Mechanismus zur \u00dcberwachung und \u00dcberpr\u00fcfung der Waffenruhe&#8220;, teilte das katarische Au\u00dfenministerium mit.<\/p>\n<p>pgr\/AR (dpa, afp, epd)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Mit dem Abkommen werde der Weg f\u00fcr einen &#8222;dauerhaften Frieden&#8220; geebnet, verk\u00fcndete US-Pr\u00e4sident Donald Trump am Donnerstag bei&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":625014,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3977],"tags":[331,332,13,14,15,12,4017,4018,4016,64,4019,4020],"class_list":{"0":"post-625013","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-usa","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-united-states","15":"tag-united-states-of-america","16":"tag-us","17":"tag-usa","18":"tag-vereinigte-staaten","19":"tag-vereinigte-staaten-von-amerika"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115666724070435532","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/625013","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=625013"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/625013\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/625014"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=625013"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=625013"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=625013"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}