{"id":625266,"date":"2025-12-05T13:52:22","date_gmt":"2025-12-05T13:52:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/625266\/"},"modified":"2025-12-05T13:52:22","modified_gmt":"2025-12-05T13:52:22","slug":"brandmauer-debatte-bei-lanz-was-erlaubt-sich-diese-ngo-chefs-von-dm-und-rossmann-zeigen-sich-empoert-ueber-attacken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/625266\/","title":{"rendered":"\u201eBrandmauer\u201c-Debatte bei \u201eLanz\u201c: \u201eWas erlaubt sich diese NGO?\u201c \u2013 Chefs von dm und Rossmann zeigen sich emp\u00f6rt \u00fcber Attacken"},"content":{"rendered":"<p>Bei Markus Lanz ging es um die Einladungen von AfD-Abgeordneten durch den Verband der Familienunternehmer. Die Chefs von Rossmann und dm reagieren fassungslos auf die Attacken von Aktivisten. Dem dm-Chef wurde gar gedroht, \u00f6ffentlich \u201ean den Pranger\u201c gestellt zu werden.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Die beiden Unternehmer der gr\u00f6\u00dften deutschen Drogerieketten, Raoul Ro\u00dfmann und Christoph Werner, haben in der Sendung von \u201eMarkus Lanz\u201c erl\u00e4utert, wie sie in der aktuellen AfD-Debatte unter Druck gesetzt worden sind. \u201eDa haben sich Abgr\u00fcnde aufgetan, dass wir bombardiert wurden mit sehr scharfen E-Mails\u201c, berichtete dm-Chef Christoph Werner. Vor allem die Social-Media-Kan\u00e4le des Unternehmens seien mit Nachrichten zugespammt worden \u2013 von Aktivisten, AfD-Anh\u00e4ngern, aber auch deren Gegnern.<\/p>\n<p>Hintergrund ist die Debatte um die Einladung des Verbands der Familienunternehmer zu einem Parlamentarischen Abend. Auch Abgeordnete der AfD sollten daran teilnehmen. Die Pr\u00e4sidentin Marie-Christine Ostermann erkl\u00e4rte dazu, das \u201eKontaktverbot\u201c zu AfD-Bundestagsabgeordneten sei aufgehoben. <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article6926cd06a7ffaf1fe5c74077\/aus-protest-nach-afd-einladung-rossmann-und-vorwerk-kuendigen-mitgliedschaft-bei-familienunternehmern.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article6926cd06a7ffaf1fe5c74077\/aus-protest-nach-afd-einladung-rossmann-und-vorwerk-kuendigen-mitgliedschaft-bei-familienunternehmern.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Nach scharfer Kritik und dem Austritt namhafter Mitglieder wie die Firmen Rossmann<\/a>, Vorwerk und Fritz-Kola wurde diese Position jedoch zur\u00fcckgenommen. Die Einladung von AfD-Abgeordneten habe sich als Fehler herausgestellt, hie\u00df es sp\u00e4ter.<\/p>\n<p>Auch dm ist nicht mehr Mitglied des Verbands, allerdings war das Unternehmen bereits sechs Monate vor dem Konflikt ausgetreten. \u201eWenn man in einem Verband dabei ist, ist es wichtig, sich einzubringen, um mitzugestalten, und das konnte ich nicht leisten\u201c, erkl\u00e4rte Werner bei \u201eMarkus Lanz\u201c weiter. Zudem empfinde er es als wichtig, dass gerade bei so einem Verband auch kleinere Unternehmen Gremien besetzen.<\/p>\n<p>Trotzdem verteidigte der dm-Chef die Idee des Parlamentarischen Abends. Er halte es f\u00fcr legitim, alle dazu einzuladen: \u201eWenn man einen Parlamentarischen Abend machen m\u00f6chte, dann sind Mitglieder des Bundestages eingeladen, und da geht\u2019s nicht darum, dass sie Mitglieder einer Partei, sondern des Bundestages sind.\u201c Es sei wichtig f\u00fcr eine parlamentarische Demokratie, dass Debatten gef\u00fchrt werden \u2013 \u201eund zwar freim\u00fctig und auch wohlwollend.\u201c <\/p>\n<p>Wenn man jedoch erkl\u00e4re, dass \u201emit bestimmten Menschen nicht gesprochen werden d\u00fcrfe, auch wenn sie in Parlamenten s\u00e4\u00dfen, dann laufe man fr\u00fcher oder sp\u00e4ter auf ein gro\u00dfes Problem zu\u201c. Denn Sprechverbote oder das Verbot, bestimmte Begriffe nicht mehr zu nutzen, f\u00fchrten nur dazu, \u201edenen, die wir ausschlie\u00dfen wollen, eine unglaubliche Macht \u00fcber unseren eigenen Diskurs\u201c zu geben.<\/p>\n<p>Besonders emp\u00f6rt \u00e4u\u00dferte sich Werner \u00fcber das <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/weact.campact.de\/petitions\/dm-raus-aus-dem-verband-der-familienunternehmer\" target=\"_blank\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/weact.campact.de\/petitions\/dm-raus-aus-dem-verband-der-familienunternehmer&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">Vorgehen der Polit-NGO Campact<\/a>. Er schilderte, wie die Kommunikationskan\u00e4le des Unternehmens binnen kurzer Zeit \u00fcberrannt wurden. E-Mails in aggressivem Ton seien eingegangen, Social-Media-Accounts gezielt blockiert worden \u2013 h\u00e4ufig in derselben Struktur: \u201eDa wurde erst mal etwas unterstellt, dann wurde gedroht \u2013 Boykott, \u00f6ffentlich machen, was ich jetzt sage. Und dann wurde eine Forderung aufgestellt: Ich solle mich bekennen, zu zwei Dingen. Zum einen, dass wir aus dem Verband der Familienunternehmer austreten, und zum anderen, dass wir die AfD verurteilen.\u201c <\/p>\n<p>Die Organisation habe gefordert, dm solle sich \u00f6ffentlich vom Verband der Familienunternehmer distanzieren, andernfalls werde man den Mitgliedsstatus publik machen. \u201eDa muss ich als Unternehmer sagen: Ich lasse mich nicht unter Druck setzen\u201c, sagte Werner. Dass die Aktivisten mit solchen Methoden arbeiteten, sah er \u00e4u\u00dferst kritisch. \u201eWas ich \u00fcberhaupt nicht akzeptieren kann, ist, wenn ich angeschrieben werde von einer aktivistischen Organisation \u00fcber ihr Netzwerk, die im Prinzip sagt: Bekenne dich, dass du austrittst, sonst werden wir ver\u00f6ffentlichen, dass du Mitglied bist.\u201c<\/p>\n<p>Das Druckmittel habe nicht verfangen, weil das Unternehmen zu diesem Zeitpunkt bereits nicht mehr Mitglied gewesen sei. Dennoch seien dies \u201eMittel der Besch\u00e4mung und des Unterdrucksetzens\u201c, konstatierte Werner. \u201eWas erlaubt sich denn diese Organisation, als NGO, mich unter Druck zu setzen, dass ich mich \u00f6ffentlich zu bekennen habe, weil ich sonst besch\u00e4mt und an den Pranger gestellt werde?\u201c<\/p>\n<p>Auch Rossmann-Chef Raoul Ro\u00dfmann zeigte sich fassungslos \u00fcber die Wucht der Reaktionen und bezeichnete die Angriffe auf dm als \u201eobsz\u00f6n\u201c. Er kritisierte, dass sich sein Unternehmen pl\u00f6tzlich zwischen politische Fronten gedr\u00e4ngt sah, ohne das Vorgehen der Veranstalter beeinflusst zu haben. F\u00fcr ihn sei es \u201eextrem \u00e4rgerlich\u201c, in diese Auseinandersetzung hineingezogen worden zu sein.<\/p>\n<p>kami<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Bei Markus Lanz ging es um die Einladungen von AfD-Abgeordneten durch den Verband der Familienunternehmer. Die Chefs von&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":625267,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[186,29277,5204,148053,148054,3078,13,25666,13213,14,15,110,17629,12,10,8,9,11,22080,1448],"class_list":{"0":"post-625266","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-afd","9":"tag-brandmauer","10":"tag-christoph","11":"tag-dm-drogerie-markt","12":"tag-drogeriemaerkte-ks","13":"tag-familienunternehmen","14":"tag-headlines","15":"tag-lanz","16":"tag-markus","17":"tag-nachrichten","18":"tag-news","19":"tag-newsteam","20":"tag-rossmann","21":"tag-schlagzeilen","22":"tag-top-news","23":"tag-top-meldungen","24":"tag-topmeldungen","25":"tag-topnews","26":"tag-werner","27":"tag-zdf"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115667294347381009","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/625266","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=625266"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/625266\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/625267"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=625266"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=625266"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=625266"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}