{"id":625390,"date":"2025-12-05T15:05:15","date_gmt":"2025-12-05T15:05:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/625390\/"},"modified":"2025-12-05T15:05:15","modified_gmt":"2025-12-05T15:05:15","slug":"kann-das-so-nicht-ruhen-lassen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/625390\/","title":{"rendered":"\u201eKann das so nicht ruhen lassen\u201c"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Das war der Vorwurf: Jutta Euler hatte einem Juwelier aus dem Landkreis Sigmaringen zur Last gelegt, ihr nach der Reparatur eine andere, weniger wertvolle Goldkette ausgeh\u00e4ndigt zu haben. Ihre eigene habe einen Wert von circa 2.000 Euro gehabt. Die Kette, die sie zur\u00fcckbekam, sei deutlich weniger wertvoll gewesen. Euler erstattete Anzeige sowohl bei der Polizei als auch bei der Staatsanwaltschaft.<\/p>\n<p>Juweliere bestreiten Tatvorw\u00fcrfe<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Das sagt die Staatsanwaltschaft: Das Ermittlungsverfahren wurde zwischenzeitlich eingestellt, da nach Abschuss der Ermittlungen kein hinreichender Tatverdacht gegen die Beschuldigten vorlag, sagt Jasmin Eppler, Pressesprecherin bei der Staatsanwaltschaft in Hechingen: \u201eDie durchgef\u00fchrten Ermittlungen ergaben keine hinreichenden Nachweise darauf, dass es sich bei der wieder ausgeh\u00e4ndigten Kette nicht um die von der Anzeigeerstatterin zuvor im Wege des Reparaturauftrages \u00fcbergebene Kette handelte.\u201c<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Die beschuldigten Juweliere h\u00e4tten den Tatvorwurf der Anzeigeerstatterin bestritten und gaben allesamt an, dass sie die Kette nicht ausgetauscht und genau die gleiche Kette wieder an die Anzeigeerstatterin zur\u00fcckgegeben h\u00e4tten.<\/p>\n<p class=\"tw-text-neutral-50 tw-py-2 tw-border-b tw-mb-0 tw-text-sm tw-font-medium tw-border-solid tw-border-b-neutral-80 tw-font-primary\">Empfohlene Artikel<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Daher beruhe der Tatverdacht ausschlie\u00dflich auf den Angaben Eulers, wonach ihre \u201eOriginal\u201c-Kette deutlich schwerer gewesen sei als die Kette, die sie bei der Abholung \u00fcbergeben bekommen habe: \u201eSie behauptete in diesem Zusammenhang, dass ihre Kette einen Feingehalt von 975 und die zur\u00fcckgegebene Kette lediglich einen Feingehalt von 333 gehabt habe. Dies konnte im Rahmen der Ermittlungen nicht best\u00e4tigt werden, zumal ein Feingehalt von 975 in Deutschland sehr selten vorkommt\u201c, sagt Eppler.<\/p>\n<p>Euler hat keine Dokumente<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Ein \u201egef\u00fchlter\u201c Gewichtsunterschied zwischen den Ketten, wie ihn Euler angab, sei ebenfalls nicht geeignet gewesen, den Tatvorwurf zu bekr\u00e4ftigen:\u00a0 \u201eDie mehrfach und inhaltlich unterschiedlich get\u00e4tigten Angaben der Anzeigeerstatterin zum Wert und dem Feingehalt der Kette waren in sich widerspr\u00fcchlich\u201c, so Eppler.<\/p>\n<p class=\"tw-text-neutral-50 tw-py-2 tw-border-b tw-mb-0 tw-text-sm tw-font-medium tw-border-solid tw-border-b-neutral-80 tw-font-primary\">Empfohlene Artikel<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Dokumente, die Angaben zum urspr\u00fcnglichen Kaufpreis, zum Gewicht und zum Feingehalt der Kette enthalten, habe die Anzeigeerstatterin nicht vorlegen k\u00f6nnen, weshalb das Verfahren \u201ebei Gesamtschau aller Umst\u00e4nde einzustellen war\u201c.<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">So reagiert Jutta Euler: \u201eIch bin nat\u00fcrlich geschockt und frustriert\u201c, sagt sie. Mit ihrem Anwalt werde sie nun ihr weiteres Vorgehen in der Sache abstimmen: \u201eIch kann das so nicht ruhen lassen.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das war der Vorwurf: Jutta Euler hatte einem Juwelier aus dem Landkreis Sigmaringen zur Last gelegt, ihr nach&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":625391,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1776],"tags":[1801,29,214,30,1802,215],"class_list":{"0":"post-625390","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-prominente","8":"tag-celebrities","9":"tag-deutschland","10":"tag-entertainment","11":"tag-germany","12":"tag-prominente","13":"tag-unterhaltung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115667581398919507","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/625390","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=625390"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/625390\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/625391"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=625390"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=625390"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=625390"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}