{"id":625919,"date":"2025-12-05T20:16:13","date_gmt":"2025-12-05T20:16:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/625919\/"},"modified":"2025-12-05T20:16:13","modified_gmt":"2025-12-05T20:16:13","slug":"metropolregion-nuernberg-staerkt-weiter-die-autozulieferbranche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/625919\/","title":{"rendered":"Metropolregion N\u00fcrnberg st\u00e4rkt weiter die Autozulieferbranche"},"content":{"rendered":"<p>Netzwerk transform_EMN erh\u00e4lt Verl\u00e4ngerung der F\u00f6rderzusage des BMWE<\/p>\n<p>Positive Nachricht f\u00fcr eine Schl\u00fcsselbranche in Bayern: Das erfolgreiche Netzwerkprojekt transform_EMN geht in die Verl\u00e4ngerung. Denn L\u00f6sungen sind gerade f\u00fcr diesen Wirtschaftszweig und seine Besch\u00e4ftigten von gro\u00dfer Bedeutung und der Druck auf die Autozulieferer in der Metropolregion N\u00fcrnberg mit ihren rund 100.000 Besch\u00e4ftigten w\u00e4chst stetig. Seit 2022 unterst\u00fctzt das Autozulieferer-Netzwerk transform_EMN die Branche in der Region. Nun hat das Projekt der Metropolregion N\u00fcrnberg aufgrund seiner wertvollen Grundlagenarbeiten eine Verl\u00e4ngerung der F\u00f6rderzusage des Bundesministeriums f\u00fcr Wirtschaft und Energie f\u00fcr das Jahr 2026 erhalten.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.wiesentbote.de\/wb\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Zukunftswerkstatt_Automotive_2024_Amberg.jpg\" rel=\"lightbox[371221] noopener\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-371222\" class=\"size-default-250 pixel wp-image-371222 lazy\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns=\" http:=\"\" data-src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Zukunftswerkstatt_Automotive_2024_Amberg-250x250.jpg\" alt=\"Auch der etablierte Branchengipfel f\u00fcr die regionale Zulieferindustrie \u201eZukunftswerkstatt Automotive Metropolregion N\u00fcrnberg\u201c mit j\u00e4hrlich rund 350 Teilnehmenden wird 2026 wieder stattfinden. Foto: Marcus Rebmann\/Kulturidee\" width=\"250\" height=\"250\" data- data-\/><\/a><\/p>\n<p id=\"caption-attachment-371222\" class=\"wp-caption-text\">Auch der etablierte Branchengipfel f\u00fcr die regionale Zulieferindustrie \u201eZukunftswerkstatt Automotive Metropolregion N\u00fcrnberg\u201c mit j\u00e4hrlich rund 350 Teilnehmenden wird 2026 wieder stattfinden. Foto: Marcus Rebmann\/Kulturidee<\/p>\n<p>Vorerst bis Ende 2026 wird transform_EMN mit weiteren rund 1,6 Millionen Euro vom Bundesministerium f\u00fcr Wirtschaft und Energie gef\u00f6rdert. Die Metropolregion N\u00fcrnberg \u00fcbernimmt wie bisher mit fachlicher Unterst\u00fctzung der Wirtschaftsf\u00f6rderung N\u00fcrnberg die Gesamtkoordination des Projekts. Gemeinsam mit den wissenschaftlichen Partnern Fraunhofer-Institut f\u00fcr Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie (IISB) und dem Lehrstuhl f\u00fcr Fertigungsautomatisierung und Produktionssystematik (FAPS) der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg werden die bestehenden Angebote des Netzwerks f\u00fcr regionale Autozulieferer fortgesetzt und ausgebaut. Weiterhin eng eingebunden sind zudem die Industrie- und Handelskammern sowie die Wirtschaftsf\u00f6rderungen in der Metropolregion, das Medizintechnikcluster Medical Valley EMN e.V., das oberfr\u00e4nkische Automobilnetzwerk OfraCar, der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), die IG Metall, die Gesellschaft f\u00fcr Personal- und Organisationsentwicklung ffw GmbH, das Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) und neu die ENERGIEregion N\u00fcrnberg e.V.<\/p>\n<p>\u201eZiel ist es, die erfolgreich bestehenden Ma\u00dfnahmen f\u00fcr unsere regionalen Betriebe fortzuf\u00fchren und mit neuen Angeboten die Br\u00fccke zur ab 2027 geplanten ,Zukunftsagentur\u2018 zu schlagen \u2013 etwa mit der Diversifizierung in die Bereiche Humanoide Robotik, Sicherheit und Verteidigung sowie Energietechnik\u201c, so Thomas Deffner, Politischer Sprecher des Forums Wirtschaft und Infrastruktur der Metropolregion N\u00fcrnberg und Oberb\u00fcrgermeister der Stadt Ansbach. Die sogenannte Zukunftsagentur soll sp\u00e4ter langfristig branchen\u00fcbergreifend Wissenstransfer und regionale Vernetzung sichern, kleinen und mittleren Unternehmen Orientierung bieten und Innovationen ansto\u00dfen.<\/p>\n<p>transform_EMN erweitert Partnerkreis<\/p>\n<p>Der Lehrstuhl f\u00fcr Fertigungsautomatisierung und Produktionssystematik (FAPS) der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg bringt auch 2026 in das Netzwerk transform_EMN seine Expertise im Bereich transformationsgerechte Produktion, etwa unter Einsatz von KI, ein. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) der regionalen Zulieferindustrie haben die M\u00f6glichkeit, Technologien f\u00fcr eine digitale, energieeffiziente und klimaschonende Produktion zu testen sowie diese gemeinsam mit WissenschaftlerInnen der beteiligten Forschungseinrichtung weiterzuentwickeln.<\/p>\n<p>Das Fraunhofer-Institut f\u00fcr Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie (IISB) \u00fcbernimmt die Fortf\u00fchrung der Innovationsplattform zum Zukunftsthema \u201eFahrzeugelektrifizierung\u201c und deren erfolgreiche Arbeitskreise zu fachlichen Fokusthemen und richtet mit Partnern wie dem European Center for Power Electronics oder dem Cluster Leistungselektronik Weiterbildungsveranstaltungen f\u00fcr Unternehmen aus.<\/p>\n<p>Die IHK N\u00fcrnberg f\u00fcr Mittelfranken erg\u00e4nzt, gemeinsam mit den Schwesterkammern in Bayreuth und Coburg, ihr Veranstaltungsangebot f\u00fcr Unternehmen um die Themen Digitale Fertigung, Cybersicherheit, KI, Additive Fertigung und Automation. Au\u00dferdem nimmt sie die aktuell f\u00fcr viele Autozulieferer zunehmend interessanten Gesch\u00e4ftsfelder Sicherheit und Verteidigung sowie Humanoide Robotik in den Fokus. \u201eUnsere Reifegradbefragungen in der ersten Projektphase haben ergeben, dass ein Gro\u00dfteil der Unternehmen die Erschlie\u00dfung neuer Gesch\u00e4ftsfelder anstrebt. Wir passen uns damit den konkreten und mittlerweile ver\u00e4nderten Bedarfen der regionalen Betriebe an\u201c, sagt Markus L\u00f6tzsch, stellvertretender Wirtschaftsvorsitzender der Metropolregion und Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer der IHK N\u00fcrnberg f\u00fcr Mittelfranken.<\/p>\n<p>Das Medizin-Spitzencluster Medical Valley EMN e.V. er\u00f6ffnet teilnehmenden Unternehmen auch weiterhin den Zugang zum f\u00fcr Autozulieferer interessanten Gesch\u00e4ftsfeld Medizintechnik.<\/p>\n<p>Das etablierte oberfr\u00e4nkische Automobilnetzwerk ofraCar e.V. mit dem das Projekt transform_EMN bereits in den vergangenen drei Jahren eng zusammengearbeitet hat, ist mit praxisnahen Veranstaltungen zu den Themenfeldern K\u00fcnstliche Intelligenz, Diversifikation, Digitale Fabrik oder Mitarbeiter-Akzeptanz eingebunden. F\u00fcr die Besch\u00e4ftigtenperspektive arbeitet transform_EMN eng mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund und der IG Metall zusammen.<\/p>\n<p>In Kooperation mit dem gesamtbayerischen Projekt transform.by, der Gesellschaft f\u00fcr Personal- und Organisationsentwicklung ffw GmbH sowie dem Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) werden Qualifizierungsma\u00dfnahmen f\u00fcr Besch\u00e4ftigte und Unterst\u00fctzungsangebote f\u00fcr Betriebsr\u00e4te auf den Weg gebracht. Neu im Projekt ist die Beteiligung der ENERGIEregion N\u00fcrnberg e.V., die interessierten Unternehmen Zugang zur Energiebranche erm\u00f6glicht.<\/p>\n<p>Netzwerk stetig gewachsen<\/p>\n<p>Mit transform_EMN hat sich ein Transformationsnetzwerk insbesondere f\u00fcr KMU der Automotive-Branche in der Metropolregion N\u00fcrnberg etabliert. So konnten seit 2022 Kooperationen zwischen Wirtschaft und Wissenschaft angesto\u00dfen, Unternehmen miteinander vernetzt, Wissen geteilt und Erfahrungen ausgetauscht werden. Zunehmende Planungs- und Zollunsicherheit, hohe Energiekosten und sinkende Marktanteile, die Umstellung auf E-Mobilit\u00e4t, Digitalisierung und Nachhaltigkeit stellen die regionale Zulieferbranche aber weiterhin vor immense Herausforderungen. \u201eBei kleinen, mittleren und gro\u00dfen Zulieferunternehmen ist deutlich zu sp\u00fcren, dass auch durch \u00e4u\u00dfere Einfl\u00fcsse die Herausforderungen in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen haben. Deshalb ist die Arbeit des Netzwerks transform_EMN eine wichtige Unterst\u00fctzung dabei, Arbeitsplatzverlusten entgegenzusteuern und Wertsch\u00f6pfung in der Region zu sichern\u201c, so Dr. Andrea Heilmaier, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin des Forums Wirtschaft und Infrastruktur der Metropolregion und Wirtschafts- und Wissenschaftsreferentin der Stadt N\u00fcrnberg.<\/p>\n<p>Zum Portfolio des Projekts geh\u00f6ren Angebote zur Vernetzung, zum Wissens- und Technologietransfer, zur Qualifizierung von Mitarbeitenden, zur Erschlie\u00dfung neuer Gesch\u00e4ftsfelder oder zur Bestimmung des Transformations-Fortschritts in den Betrieben. Zus\u00e4tzlich ermutigt die Fachkr\u00e4ftekampagne \u201eGestalte heute, wer du morgen sein willst\u201c (www.gestalte-deinen-weg.de) Mitarbeitende, den Wandel mitzugestalten, berufliche Chancen zu nutzen und zeigt anhand anschaulicher Beispiele, wie Transformation gelingen kann. \u201eIch halte es f\u00fcr ein wichtiges Signal, die Zulieferer und ihre Besch\u00e4ftigten in dieser vielfach herausfordernden Situation gerade jetzt nicht alleine zu lassen. Dass das Netzwerk seine Arbeit fortsetzen kann, ist eine gute Nachricht f\u00fcr die Region. Sichere und gut entlohnte Arbeitspl\u00e4tze sind gerade in Zeiten wie diesen eine Absicherung gegen politischen Extremismus. Politik muss handeln und die Transformation unterst\u00fctzen\u201c, betont Stephan Doll, Fachlicher Sprecher des Forums Wirtschaft und Infrastruktur der Metropolregion N\u00fcrnberg und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des DGB Mittelfranken.<\/p>\n<p>Gemeinsam mit Unternehmen, Wissenschaft, Gewerkschaften und Politik wurde im Projekt au\u00dferdem das Zielbild \u201eZukunft transform_EMN 2035\u201c entwickelt. Es enth\u00e4lt Handlungsempfehlungen f\u00fcr eine zukunftsf\u00e4hige regionale Zulieferindustrie. Zur Umsetzung dieser Ziele kann das Netzwerk nun seine unterst\u00fctzende Arbeit auch in 2026 fortsetzen.<\/p>\n<p>Das k\u00f6nnte Sie ebenfalls interessieren:<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Netzwerk transform_EMN erh\u00e4lt Verl\u00e4ngerung der F\u00f6rderzusage des BMWE Positive Nachricht f\u00fcr eine Schl\u00fcsselbranche in Bayern: Das erfolgreiche Netzwerkprojekt&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":172758,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1837],"tags":[772,3364,29,30,25488,3783],"class_list":{"0":"post-625919","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nuernberg","8":"tag-bayern","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-germany","12":"tag-metropolregion","13":"tag-nuernberg"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115668804256421256","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/625919","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=625919"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/625919\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/172758"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=625919"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=625919"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=625919"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}