{"id":626626,"date":"2025-12-06T03:19:14","date_gmt":"2025-12-06T03:19:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/626626\/"},"modified":"2025-12-06T03:19:14","modified_gmt":"2025-12-06T03:19:14","slug":"ukraine-krieg-atomkraftwerk-tschernobyl-erfuellt-nicht-mehr-die-wichtigsten-sicherheitsfunktionen-liveticker","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/626626\/","title":{"rendered":"Ukraine-Krieg: ++ Atomkraftwerk Tschernobyl erf\u00fcllt nicht mehr die wichtigsten Sicherheitsfunktionen ++ Liveticker"},"content":{"rendered":"<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Die Gespr\u00e4che \u00fcber einen m\u00f6glichen Frieden im Ukraine-Krieg gehen weiter \u2013 doch eine L\u00f6sung ist nicht in Sicht. Der russische Chefunterh\u00e4ndler Kirill Dmitrijew spottet \u00fcber Bundeskanzler Merz.<\/p>\n<p>Alle Ereignisse rund um den Krieg in der Ukraine und die Sicherheitspolitik in Europa im Liveticker:<\/p>\n<p>03:50 Uhr \u2013 Schutzh\u00fclle in Tschernobyl hat ihre Sicherheitsfunktion verloren<\/p>\n<p>Die Schutzh\u00fclle des Atomkraftwerks Tschernobyl in der Ukraine kann nach einer Besch\u00e4digung durch eine Drohne ihre wichtigste Sicherheitsfunktion nicht mehr erf\u00fcllen. Dies teilt die Internationale Atomenergiebeh\u00f6rde (IAEA) mit. IAEA-Generaldirektor Rafael Grossi erkl\u00e4rt, eine Inspektion habe best\u00e4tigt, \u201edass die Schutzh\u00fclle ihre prim\u00e4ren Sicherheitsfunktionen verloren hat, einschlie\u00dflich der F\u00e4higkeit zum Einschluss von Material.\u201c<\/p>\n<p>Es sei aber auch festgestellt worden, dass es keine dauerhaften Sch\u00e4den an den tragenden Strukturen oder \u00dcberwachungssystemen der Schutzh\u00fclle gebe. Es seien bereits Reparaturen vorgenommen worden. Eine umfassende Wiederherstellung sei jedoch unerl\u00e4sslich, um die langfristige nukleare Sicherheit zu gew\u00e4hrleisten. <\/p>\n<p>Die Schutzh\u00fclle oder der Sarkophag \u00fcber dem stillgelegten Atomkraftwerk war errichtet worden, um das Austreten weiteren radioaktiven Materials nach der Atomkatastrophe von 1986 zu verhindern. Die Vereinten Nationen hatten am 14. Februar berichtet, dass eine Drohne mit einem hochexplosiven Sprengkopf das Kraftwerk getroffen habe. Die Ukraine machte Russland daf\u00fcr verantwortlich, Moskau wies dies zur\u00fcck. Die Strahlenwerte blieben damals normal und stabil.<\/p>\n<p>01:24 Uhr \u2013 Tschetschenien k\u00fcndigt Vergeltung f\u00fcr Drohnenangriff in Grosny an<\/p>\n<p>Eine ukrainische Drohne hat nach Angaben des tschetschenischen Machthabers Ramsan Kadyrow am Freitag ein Hochhaus in der Hauptstadt Grosny getroffen und besch\u00e4digt. Bei dem Angriff sei niemand verletzt worden, schrieb Kadyrow auf Telegram. Er k\u00fcndigte dennoch Vergeltung an. Die Ukraine hatte zuvor bereits eine Reihe von Zielen in Tschetschenien mit Drohnen angegriffen, darunter eine Polizeikaserne und eine Milit\u00e4rakademie. Kadyrow ist ein entschiedener Bef\u00fcrworter der russischen Invasion in der Ukraine und hat tschetschenische Truppen in den Krieg entsandt.<\/p>\n<p>Freitag, 5. Dezember22:11 Uhr \u2013 Selenskyj entl\u00e4sst Jermak auch aus Sicherheitsrat<\/p>\n<p>Wolodymyr Selenskyj hat seinen entlassenen Stabschef Andrij Jermak auch von anderen Posten entbunden. Die Pr\u00e4sidentenverwaltung in Kiew ver\u00f6ffentlichte zwei Erlasse. Demnach ist Jermak nicht mehr Mitglied im Nationalen Sicherheitsrat und in der sogenannten Stawka, der milit\u00e4risch-politischen Kommandozentrale Selenskyjs. Beiden Gremien hatte Jermak als Leiter des Pr\u00e4sidialamtes angeh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Der engste Vertraute des ukrainischen Staatschefs hatte vergangene Woche zur\u00fccktreten m\u00fcssen, nachdem Korruptionsermittler Hausdurchsuchungen bei ihm durchgef\u00fchrt hatten. Offiziell gibt es bislang keine Angaben, ob der 54-J\u00e4hrige in den j\u00fcngsten Schmiergeldskandal der ukrainischen F\u00fchrung verwickelt ist. Es wuchs aber die Kritik an Jermaks Machtf\u00fclle im ukrainischen Staatsapparat, der zudem noch wichtigster au\u00dfenpolitischer Unterh\u00e4ndler war.<\/p>\n<p>18:42 Uhr \u2013 Russischer Botschafter droht mit \u201eweitreichenden Konsequenzen\u201c bei Verm\u00f6gens-Nutzung<\/p>\n<p>Die Nutzung von eingefrorenem russischen Verm\u00f6gen f\u00fcr die Ukraine h\u00e4tte nach den Worten des russischen Botschafters in Berlin \u201eweitreichende Konsequenzen\u201c f\u00fcr die EU. \u201eJede Operation mit \u00f6ffentlichen russischen Verm\u00f6genswerten ohne Zustimmung Russlands w\u00e4re Diebstahl\u201c, erkl\u00e4rte der russische Botschafter Sergej Netschajew in einer Mitteilung an die Nachrichtenagentur AFP. \u201eEs ist klar, dass der Diebstahl russischer Staatsfonds weitreichende Konsequenzen h\u00e4tte\u201c, warnte er. <\/p>\n<p>Die EU-L\u00e4nder diskutieren seit Monaten \u00fcber die russischen Gelder, die zum gr\u00f6\u00dften Teil in Belgien von der Gesellschaft Euroclear verwaltet werden. Die EU-Kommission und zahlreiche Mitgliedstaaten, darunter Deutschland, wollen die Mittel f\u00fcr ein milliardenschweres Reparationsdarlehen an die Ukraine nutzen. Br\u00fcssel verweigert bisher seine Zustimmung, weil es rechtliche Konsequenzen und russische Vergeltung f\u00fcrchtet.<\/p>\n<p>Friedrich Merz wollte am Abend in Br\u00fcssel mit EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen und dem belgischen Regierungschef Bart De Wever die Nutzung der eingefrorenen russischen Verm\u00f6genswerte f\u00fcr die Finanzierung der Ukraine besprechen.<\/p>\n<p>18:00 Uhr \u2013\u00a0Erneutes Treffen von Witkoff und Umjerow am Freitag in Miami<\/p>\n<p>Der US-Sondergesandte Steve Witkoff und der ukrainische Chefunterh\u00e4ndler Rustem Umjerow treffen sich am Freitag erneut. Wie bereits am Donnerstag soll auch dieses Treffen in Miami stattfinden, sagt eine mit den Pl\u00e4nen vertraute Person.<\/p>\n<p>17:35 Uhr \u2013 USA: Ukrainekrieg f\u00fcr \u201estrategische Stabilit\u00e4t\u201c mit Moskau beenden<\/p>\n<p>Die US-Regierung hat sich f\u00fcr eine Wiederherstellung \u201eder strategischen Stabilit\u00e4t mit Russland\u201c ausgesprochen. Deshalb liege es im vitalen Interesse Washingtons, den seit fast vier Jahren tobenden Krieg in der Ukraine zu beenden, hei\u00dft es in einer vom Wei\u00dfen Haus ver\u00f6ffentlichten neuen nationalen Sicherheitsstrategie. Diese stellt die langfristige Verl\u00e4sslichkeit der europ\u00e4ischen Nato-Verb\u00fcndeten infrage. Zugleich soll die milit\u00e4rische Pr\u00e4senz der USA in Lateinamerika neu gestaltet werden.<\/p>\n<p>Die nationale Sicherheitsstrategie sei vor allem dadurch motiviert, \u201ewas f\u00fcr Amerika funktioniert \u2013 oder, in zwei W\u00f6rtern, America First\u2018\u201c, hei\u00dft es in dem Dokument. Es verweist auf die Maxime von Pr\u00e4sident Trump, die auf Interventionen in \u00dcbersee eher verzichtet und jahrzehntelange strategische Beziehungen der USA infrage stellt.<\/p>\n<p>15:11 Uhr \u2013\u00a0Putin bietet Indien fortdauernde \u00d6l-Lieferungen an<\/p>\n<p>Vor dem Hintergrund westlichen Drucks auf Neu-Delhi wegen des Ukraine-Krieges hat Russlands Staatschef Wladimir Putin Indien eine fortdauernde Belieferung mit russischem \u00d6l angeboten. Nach einem Treffen mit dem indischen Regierungschef Narendra Modi sagte Putin am Freitag in Neu-Delhi, Russland sei \u201ebereit, die kontinuierlichen \u00d6llieferungen f\u00fcr die schnell wachsende indische Wirtschaft fortzusetzen\u201c. <\/p>\n<p>Russland sei ein \u201ezuverl\u00e4ssiger Lieferant von \u00d6l, Gas, Kohle und allem, was f\u00fcr die Entwicklung von Indiens Energie erforderlich ist\u201c, sagte Putin bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Modi. Die westlichen L\u00e4nder werfen Indien vor, trotz des Ukraine-Konflikts weiterhin billiges \u00d6l aus Russland zu kaufen. US-Pr\u00e4sident Donald Trump hatte deshalb im August 50 Prozent Z\u00f6lle auf die meisten Importe aus Indien verh\u00e4ngt.<\/p>\n<p>2024 lieferte Russland fast 36 Prozent aller indischen Roh\u00f6limporte, rund 1,8 Millionen Barrel billiges \u00d6l pro Tag. Zuletzt reduzierte Indien seine Roh\u00f6leinfuhren jedoch wegen des westlichen Drucks.<\/p>\n<p>14:48 Uhr \u2013 Kreml gibt Br\u00fcssel und Kiew Schuld an fehlendem Fortschritt bei Verhandlungen<\/p>\n<p>Der Kreml gibt sich im Ukrainekrieg verhandlungsbereit und schiebt die Schuld f\u00fcr mangelnde Fortschritte bei den Gespr\u00e4chen auf Br\u00fcssel und Kiew. Russland wolle Frieden und seine Ziele auf friedlichem Wege erreichen, behauptete Kremlsprecher Dmitri Peskow russischen Nachrichtenagenturen zufolge. \u201eAber leider werden diese friedlichen Mittel und der Weg politischer Verhandlungen von den Europ\u00e4ern und den Ukrainern abgelehnt.\u201c Eben darum habe Russlands Pr\u00e4sident Wladimir Putin den Befehl zum Beginn der \u201emilit\u00e4rischen Spezialoperation\u201c gegeben, sagte er.<\/p>\n<p>Ein Treffen mit dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj auf neutralem Boden hat Putin mehrfach abgelehnt. Stattdessen empfing er zuletzt Anfang der Woche den Sondergesandten von US-Pr\u00e4sident Donald Trump, Steve Witkoff, und Trumps Schwiegersohn, Jared Kushner, im Kreml. Dem Vernehmen nach ist Russland dabei nicht von seinen Forderungen abger\u00fcckt, die einer Kapitulation der Ukraine nahekommen. Wenn Kiew auf die russischen Forderungen nicht eingehe, werde der Krieg fortgesetzt, betonte Peskow nun.<\/p>\n<p>14:42 Uhr \u2013\u00a0Russland leitet drittes Verfahren gegen Oppositionspolitiker ein<\/p>\n<p>Kurz vor Ablauf seines Hausarrests hat die russische Justiz ein weiteres Strafverfahren gegen den prominenten Oppositionspolitiker Lew Schlosberg eingeleitet. Laut Angaben des Gerichts im westrussischen Pskow wird ihm die Verbreitung von Falschnachrichten \u00fcber die Armee vorgeworfen. Heute soll demnach \u00fcber Untersuchungshaft gegen den Vizechef der liberalen Oppositionspartei Jabloko aus Pskow entschieden werden.<\/p>\n<p>Nach Angaben seiner Jabloko-Regionalgruppe geht es um einen Post, den Schlosberg im Februar 2022 in seinem Telegram-Kanal geteilt hat. Schlosberg bestreitet den Vorwurf der Verbreitung von Falschmeldungen. Es ist das inzwischen dritte Verfahren gegen ihn. Er sitzt mit einer kurzen Pause seit Juni wegen des Vorwurfs der angeblichen Diskreditierung der Armee in Hausarrest. Dieser w\u00e4re am kommenden Montag ausgelaufen. Eine Verl\u00e4ngerung sei gesetzlich nicht vorgesehen, schrieb die Partei. Das neue Verfahren sei am Mittwoch eingeleitet worden.<\/p>\n<p>11:57 Uhr \u2013 Drohnenalarm bei Selenskyj-Reise? Irland will keine Details nennen<\/p>\n<p>Die irischen Streitkr\u00e4fte haben nach Berichten \u00fcber St\u00f6rungsversuche durch milit\u00e4risch anmutende Drohnen beim Anflug der Maschine von Wolodymyr Selenskyj von einem \u201esicheren und erfolgreichen\u201c Besuch des ukrainischen Pr\u00e4sidenten gesprochen. \u201eEinzelheiten mutma\u00dflicher Vorf\u00e4lle\u201c w\u00fcrden nicht kommentiert, teilten die Defence Forces der Deutschen Presse-Agentur mit.<\/p>\n<p>Das Portal \u201eTheJournal\u201c und die \u201eIrish Times\u201c hatten unter Berufung auf Sicherheitskreise berichtet, dass w\u00e4hrend der Anreise Selenskyjs am vergangenen Dienstag Drohnen in die Flugverbotszone eingedrungen sein sollen. Diese seien von einem Schiff der irischen Navy entdeckt worden, h\u00e4tten ihre Lichter angehabt und gro\u00df und milit\u00e4risch ausgesehen. Selenskyjs Regierungsflieger sei zu dem Zeitpunkt allerdings schon an dem Bereich vorbeigeflogen, in dem die Drohnen aufgetaucht seien.<\/p>\n<p>08:45 Uhr \u2013 Bericht: Treffen von ukrainischen und US-Vertretern vorbei<\/p>\n<p>Die j\u00fcngsten Gespr\u00e4che in den USA f\u00fcr ein Ende des Ukraine-Kriegs zwischen Vertretern aus Kiew und aus Washington sind einem Medienbericht zufolge zu Ende gegangen. Das meldete der ukrainische Rundfunksender \u201eSuspilne\u201c unter Berufung auf Quellen in der Delegation Kiews. F\u00fcr die Ukraine f\u00fchrten demnach der Sekret\u00e4r des nationalen Sicherheitsrats, Rustem Umjerow, und Generalstabschef Andrij Hnatow die Gespr\u00e4che in Miami im US-Bundesstaat Florida.<\/p>\n<p>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj hatte am Abend in einer Videobotschaft gesagt, dass die Delegation in den USA sich derzeit darum bem\u00fche, zu erfahren, was genau bei dem j\u00fcngsten Treffen in Moskau zwischen Kremlchef Wladimir Putin und den US-Unterh\u00e4ndlern Steve Witkoff und Jared Kushner besprochen worden sei. Witkoff hatte am Dienstag bei seinem sechsten Treffen mit Putin den Stand der US-\u00dcberlegungen f\u00fcr einen Frieden in dem seit fast vier Jahren andauernden russischen Angriffskrieg erl\u00e4utert.<\/p>\n<p>07:16 Uhr \u2013 Russland: Erwarten US-Reaktion nach Gespr\u00e4chen in Moskau<\/p>\n<p>Die russische Regierung erwartet eigenen Angaben zufolge eine US-Reaktion zum Treffen von Pr\u00e4sident Wladimir Putin mit Vertretern aus den USA. \u201eWir warten nun auf die Reaktion der amerikanischen Kollegen auf die Gespr\u00e4che vom Dienstag\u201c, meldete die Nachrichtenagentur RIA unter Berufung auf Kreml-Berater Juri Uschakow. Pl\u00e4ne f\u00fcr ein Telefonat zwischen Putin und US-Pr\u00e4sident Donald Trump gebe es jedoch ebenso wenig wie einen neuen Termin f\u00fcr ein Treffen mit dem US-Gesandten Steve Witkoff.<\/p>\n<p>06:24 \u2013 Feuer in russischer Hafenstadt Temrjuk<\/p>\n<p>Bei einem ukrainischen Drohnenangriff ist die Hafeninfrastruktur in der russischen Stadt Temrjuk am Asowschen Meer nach Beh\u00f6rdenangaben besch\u00e4digt worden. \u201eEin Feuer ist ausgebrochen. Spezialeinheiten und Rettungsdienste sind vor Ort im Einsatz\u201c, teilt das \u00f6rtliche Katastrophenschutzzentrum auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. Das russische Verteidigungsministerium gibt seinerseits bekannt, die Luftabwehr habe in der Nacht 41 ukrainische Drohnen abgefangen und zerst\u00f6rt, darunter eine \u00fcber der Region Krasnodar.<\/p>\n<p>04:20 Uhr \u2013 Merz und von der Leyen treffen belgischen Premier wegen russischer Verm\u00f6genswerte<\/p>\n<p>Bundeskanzler Friedrich Merz reist heute nach Belgien, um dort EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen und den belgischen Premierminister Bart de Wever zu treffen. Merz werde bei einem Abendessen in \u201eprivatem Rahmen\u201c mit de Wever und von der Leyen die Nutzung der eingefrorenen russischen Verm\u00f6genswerte f\u00fcr die Finanzierung der Ukraine besprechen, hie\u00df es aus deutschen Regierungskreisen. Der Bundeskanzler sagte f\u00fcr das Treffen eine geplante Reise nach Norwegen ab. Die EU-L\u00e4nder diskutieren seit Monaten \u00fcber die russischen Gelder, die zum gr\u00f6\u00dften Teil in Belgien von der Gesellschaft Euroclear verwaltet werden. Die EU-Kommission und zahlreiche Mitgliedstaaten, darunter Deutschland, wollen die Mittel f\u00fcr ein milliardenschweres Reparationsdarlehen an die Ukraine nutzen. <\/p>\n<p>00:45 Uhr \u2013 Russische Chemiefabrik brennt<\/p>\n<p>Das ukrainische Milit\u00e4r hat eigenen Angaben zufolge eine gro\u00dfe Chemiefabrik in der Region Stawropol im S\u00fcden Russlands angegriffen und einen Brand ausgel\u00f6st. Der Generalstab der Streitkr\u00e4fte teilte auf Telegram mit, das Werk Nevinnomyssky Azot sei in der Nacht getroffen worden und f\u00fcgte hinzu, dass die Anlage Komponenten f\u00fcr Sprengstoffe herstelle. Es handele sich um eine der gr\u00f6\u00dften Anlagen dieser Art in Russland. Bisher gab es keine unmittelbare Reaktion der russischen Beh\u00f6rden auf den Vorfall.<\/p>\n<p>00:05 Uhr \u2013 Russischer Unterh\u00e4ndler \u00fcbersch\u00fcttet Kanzler Merz mit Spott<\/p>\n<p>Russland reagiert mit Spott auf das laut Medien in einer vertraulichen Telefonkonferenz europ\u00e4ischer Spitzenpolitiker ge\u00e4u\u00dferte Misstrauen von Bundeskanzler Friedrich Merz gegen\u00fcber den US-Unterh\u00e4ndlern im Ukraine-Krieg. \u201eLieber Merz, Sie sind nicht einmal im Spiel\u201c, schrieb der russische Chefunterh\u00e4ndler Kirill Dmitrijew auf der Plattform X. \u201eSie haben sich durch Kriegstreiberei, die Torpedierung des Friedens, unrealistische Vorschl\u00e4ge, den Selbstmord der westlichen Zivilisation, Migration und dickk\u00f6pfige Dummheit selbst disqualifiziert.\u201c <\/p>\n<p>Dmitrijew ist Putins Unterh\u00e4ndler bei den Gespr\u00e4chen mit Washington. <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article693195ea385250ff9e53ae54\/ukraine-krieg-telefonprotokoll-geleakt-sie-spielen-mit-uns-soll-merz-ueber-die-amerikaner-gesagt-haben.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article693195ea385250ff9e53ae54\/ukraine-krieg-telefonprotokoll-geleakt-sie-spielen-mit-uns-soll-merz-ueber-die-amerikaner-gesagt-haben.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Er reagierte auf die Mitschrift einer Krisenschalte<\/a>, an der auch der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj teilnahm. Danach soll Merz zu Selenskyj \u00fcber die US-Unterh\u00e4ndler gesagt haben: \u201eSie spielen Spielchen, sowohl mit euch als auch mit uns.\u201c<\/p>\n<p>Donnerstag, 4. Dezember:20:17 Uhr \u2013\u00a0Gro\u00dfbritannien und Norwegen wollen gemeinsam \u201erussische U-Boote jagen\u201c<\/p>\n<p>Gro\u00dfbritannien und Norwegen wollen k\u00fcnftig gemeinsam \u201erussische U-Boote jagen\u201c. Dies sieht ein am Donnerstag vorgestelltes Verteidigungsabkommen beider L\u00e4nder vor. Der britische Premierminister Keir Starmer empfing dazu den norwegischen Regierungschef Jonas Gahr St\u00f6re in London.<\/p>\n<p>Nach Angaben des britischen Verteidigungsministeriums soll es eine gemeinsame Kriegsschiff-Flotte geben, die \u201erussische U-Boote jagen\u201c soll. Die Streitkr\u00e4fte beider L\u00e4nder w\u00fcrden \u201eabwechselnd\u201c eine Flotte von mindestens 13 in Gro\u00dfbritannien gebauten Fregatten kommandieren. Neben der \u00dcberwachung russischer Marine-Aktivit\u00e4ten im Nordatlantik soll die britisch-norwegische Flotte dem britischen Verteidigungsministerium zufolge \u201ekritische Infrastruktur wie Untersee-Kabel und Pipelines sch\u00fctzen\u201c. <\/p>\n<p>Seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine im Februar 2022 sind in europ\u00e4ischen Gew\u00e4ssern mehrfach wichtige Telekommunikations- und Stromkabel besch\u00e4digt worden. Experten gehen davon aus, dass dies auf hybride Angriffe Russlands gegen den Westen zur\u00fcckgeht. Die Sichtung russischer Schiffe in britischen Hoheitsgew\u00e4ssern hat nach Angaben aus London in den vergangenen zwei Jahren um 30 Prozent zugenommen.<\/p>\n<p>16:52 Uhr \u2013\u00a0Kiew wirft Moskau vor, ukrainische Kinder nach Nordkorea geschickt zu haben<\/p>\n<p>Die Regierung in Kiew wirft Russland vor, ukrainische Kinder in \u201eUmerziehungslager\u201c in Nordkorea geschickt zu haben. Es gebe ein Netzwerk von 165 solchen Lagern in der besetzten Ukraine, in Belarus und in Russland \u2013 sowie in Nordkorea, sagte der Menschenrechtsbeauftragte der ukrainischen Regierung, Dmytro Lubinets. Er berief sich dabei auf Erkenntnisse der in Kiew ans\u00e4ssigen Menschenrechtsgruppe RCHR. <\/p>\n<p>Die ukrainische Regierung wirft Russland vor, seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine im Jahr 2022 fast 20.000 Kinder entf\u00fchrt oder zwangsweise vertrieben zu haben. Ein Vertreter des Regionalen Zentrums f\u00fcr Menschenrechte (RCHR) hatte am Mittwoch in einer Anh\u00f6rung vor dem US-Senat gesagt, dass zumindest einige der Kinder in ein Lager an der Ostk\u00fcste Nordkoreas geschickt worden seien.<\/p>\n<p>In dem Lager sei ihnen unter anderem beigebracht worden, \u201ejapanische Militaristen zu zerst\u00f6ren\u201c, erkl\u00e4rte der RCHR-Vertreter. Au\u00dferdem h\u00e4tten sie einen nordkoreanischen Veteranen getroffen, der f\u00fcr die Kaperung eines US-Spionageschiffes 1968 verantwortlich gewesen sei.<\/p>\n<p>16:48 Uhr \u2013\u00a0Abseits von Donezk: Putin droht mit weiteren Eroberungen in der S\u00fcdukraine<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die USA und die Ukraine weiter \u00fcber Eckdaten eines Friedensplans sprechen wollen, hat der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin mit weiteren Eroberungen in der S\u00fcdukraine gedroht. Der Donbass und \u201eNeurussland\u201c w\u00fcrden auf jeden Fall an Russland fallen, sagte der Kremlchef dem Fernsehsender \u201eIndia Today\u201c vor seinem Staatsbesuch in Indien, f\u00fcr den er in Neu-Delhi eingetroffen ist.<\/p>\n<p>\u201eEntweder befreien wir diese Territorien milit\u00e4risch. Oder die ukrainischen Truppen verlassen diese Territorien und h\u00f6ren auf, dort zu k\u00e4mpfen\u201c, sagte Putin der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass zufolge. Im Moskauer Sprachgebrauch bezeichnet \u201eNeurussland\u201c historisch den S\u00fcden der Ukraine \u2013 die heutigen Gebiete Saporischschja und Cherson, die Russland bereits als sein eigen betrachtet, aber auch die Gebiete Mykolajiw und Odessa. <\/p>\n<p>Schon am Dienstag hatte der Kremlchef damit gedroht, Russland k\u00f6nnte die gesamte ukrainische S\u00fcdk\u00fcste erobern. Hintergrund waren ukrainische Angriffe auf russische Tanker im Schwarzen Meer.<\/p>\n<p>15:50 Uhr \u2013\u00a0Wadephul sieht \u201ekeinerlei ernsthafte Absichten\u201c f\u00fcr Frieden bei russischem \u201eRegime\u201c<\/p>\n<p>Russland zeigt nach Ansicht von Bundesau\u00dfenminister Johann Wadephul (CDU) bei den laufenden Ukraine-Gespr\u00e4chen \u201ekeinerlei ernsthafte Absichten, seinen Angriffskrieg zu beenden\u201c. Vielmehr sei das Gegenteil der Fall, sagte Wadephul beim Ministerratstreffen der Organisation f\u00fcr Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) in Wien. \u201ePutin intensiviert seine Rhetorik gegen\u00fcber Europa, h\u00e4lt an seinen Maximalforderungen fest und setzt weiter auf milit\u00e4rische Mittel.\u201c<\/p>\n<p>Und weiter: \u201eRussland \u2013 unter seinem heutigen Regime \u2013 ist kein friedfertiger Staat.\u201c Der russische Angriffskrieg \u201erichtet sich nicht nur gegen die Ukraine, sondern auch gegen das Fundament unserer gemeinsamen Sicherheitsordnung\u201c.<\/p>\n<p>15:05 Uhr \u2013\u00a0Putin trifft zu Staatsbesuch in Indien ein<\/p>\n<p>Der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin ist zu einem zweit\u00e4gigen Staatsbesuch in Indien eingetroffen. Nach seiner Landung am Abend (Ortszeit) in Delhi wurde Putin von Premierminister Narendra Modi auf dem Flughafen mit einer freundschaftlichen Umarmung begr\u00fc\u00dft, wie indische Sender berichteten. Es ist Putins erster Besuch im bev\u00f6lkerungsreichsten Land der Erde seit der russischen Invasion in die Ukraine vor mehr als dreieinhalb Jahren. Zuletzt gastierte der Kremlchef Ende 2021 in Indien.<\/p>\n<p>15:02 Uhr \u2013\u00a0\u201eSie spielen Spielchen\u201c \u2013\u00a0Europ\u00e4er hegen laut Bericht tiefes Misstrauen gegen US-Regierung<\/p>\n<p>Europ\u00e4ische Staats- und Regierungschefs hegen einem Medienbericht zufolge ein tiefes Misstrauen gegen die US-F\u00fchrung in den laufenden Gespr\u00e4chen zur Beendigung des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine. Das geht aus der Mitschrift eines Telefonats hervor, die dem \u201e<a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ukraine-verhandlungen-europaeer-misstrauen-trumps-friedensplan-a-7a439009-716d-48de-bda6-5d3926d8dbc3\" target=\"_blank\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ukraine-verhandlungen-europaeer-misstrauen-trumps-friedensplan-a-7a439009-716d-48de-bda6-5d3926d8dbc3&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">Spiegel<\/a>\u201c nach eigenen Angaben vorliegt.<\/p>\n<p>14:48 Uhr \u2013\u00a0Sechsj\u00e4hriges M\u00e4dchen erliegt Verletzungen nach russischem Beschuss<\/p>\n<p>Ein sechsj\u00e4hriges M\u00e4dchen ist in der Ukraine nach Beh\u00f6rdenangaben seinen Verletzungen durch russischen Beschuss erlegen. Das Kind sei in der Stadt Cherson im S\u00fcden des Landes gestorben, nachdem es am Vortag durch Artilleriefeuer verletzt worden sei, teilte der Chef der regionalen Milit\u00e4rverwaltung, Olexander Prokudin, bei Telegram mit. Russische Angriffe auf zivile Gegenden der Ukraine gingen laut Beh\u00f6rdenangaben in der Nacht zum Donnerstag weiter.<\/p>\n<p>14:01 Uhr \u2013\u00a0OSZE bereitet m\u00f6gliche Beobachtermission in Ukraine vor<\/p>\n<p>Die Organisation f\u00fcr Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) bereitet sich auf einen m\u00f6glichen Einsatz zur \u00dcberwachung eines k\u00fcnftigen Waffenstillstandes in der Ukraine vor. Dieser sei zwar noch nicht erzielt worden, sagte die aktuelle OSZE-Vorsitzende und finnische Chefdiplomatin Elina Valtonen. \u201eAber wir sind bereit\u201c, f\u00fcgte sie vor Beginn des Jahrestreffens der Organisation in Wien hinzu.<\/p>\n<p>Unbewaffnete Sicherheitsexperten aus OSZE-Staaten hatte zwischen 2014 und 2022 die Sicherheitslage in der Ukraine und die Konfliktlinie im Osten des Landes \u00fcberwacht. Doch sie konnten den Angriff Russlands Anfang 2022 nicht verhindern. Kurz nach Beginn der Invasion Anfang 2022 zogen die Beobachter ab. <\/p>\n<p>13:14 Uhr \u2013 Merz will eingefrorenes russisches Verm\u00f6gen nutzen \u2013 Moskau reagiert mit Drohung<\/p>\n<p>Bundeskanzler Friedrich Merz \u00e4ndert seine Reisepl\u00e4ne f\u00fcr Freitag. Statt nach Norwegen werde der Kanzler nach Belgien reisen, um dort mit dem Ministerpr\u00e4sidenten Bart De Wever und EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen Gespr\u00e4che zu f\u00fchren, teilte ein Regierungssprecher in Berlin mit. <\/p>\n<p>Bei den Gespr\u00e4chen in Belgien d\u00fcrfte es um die Pl\u00e4ne von der Leyens gehen, in der EU eingefrorene Gelder der russischen Zentralbank f\u00fcr ein sogenanntes Reparationsdarlehen f\u00fcr die Ukraine zu nutzen. Die Kommissionspr\u00e4sidentin plant nach Angaben von EU-Beamten, dass Deutschland und mehrere andere Staaten genauso wie Belgien festgesetzte russische Gelder f\u00fcr die Unterst\u00fctzung der Ukraine bereitstellen sollen.<\/p>\n<p>Russland droht derweil mit einer scharfen Antwort, sollte die EU die Idee umsetzen. \u201eJede rechtswidrige Handlung in Bezug auf unsere Verm\u00f6genswerte wird zu den h\u00e4rtesten Reaktionen f\u00fchren\u201c, sagte die Sprecherin des Au\u00dfenministeriums in Moskau, Maria Sacharowa. \u201eRussland bereitet bereits eine Reaktion vor.\u201c<\/p>\n<p>12:03 Uhr \u2013 Ukrainischer Armeechef: Halten weiterhin Norden von Pokrowsk<\/p>\n<p>Die ukrainischen Truppen halten nach Angaben ihres Armeechefs Olexandr Syrskyj noch immer ihre Stellungen im Norden der erbittert umk\u00e4mpften Stadt Pokrowsk im Osten des Landes. \u201eDie Schlacht geht weiter. Ukrainische Einheiten halten weiterhin den n\u00f6rdlichen Teil von Pokrowsk\u201c, teilte Syrskyj auf Facebook mit. Das besondere Augenmerk gelte der Organisation zus\u00e4tzlicher Versorgungsrouten, einer zeitnahen medizinischen Evakuierung und der Abwehr russischer Drohnen und Artillerie. Der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin hingegen hat vor einigen Tagen erkl\u00e4rt, Pokrowsk sei unter Kontrolle der russischen Truppen.<\/p>\n<p>10:14 Uhr \u2013\u00a0\u201eWas ist daran gro\u00df?\u201c \u2013 Putin spottet \u00fcber die G 7<\/p>\n<p>Russland plant nach Worten von Staatschef Wladimir Putin keine R\u00fcckkehr in die Siebenergruppe gro\u00dfer Industrienationen (G 7). Das sagte er in einem Interview des indischen Fernsehsenders \u201eIndia Today\u201c vor einem zweit\u00e4gigen Staatsbesuch in Neu-Delhi. Der Anteil der G 7 an der Weltwirtschaft schrumpfe seit Jahren, sagte Putin der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass zufolge in dem Interview. Er verstehe also nicht, warum sie die \u201eGro\u00dfen Sieben\u201c genannt w\u00fcrden. \u201eWas ist daran gro\u00df?\u201c<\/p>\n<p>Die Atommacht Russland war 1998 nicht wegen ihrer Wirtschaft, aber wegen ihrer politischen Bedeutung in die Staatengruppe aufgenommen worden. Nach der v\u00f6lkerrechtswidrigen Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim 2014 wurde sie wieder ausgeschlossen. Der Friedensplan der USA f\u00fcr ein Ende des Ukraine-Kriegs sieht vor, Moskau einzuladen und die Gruppe wieder zur G 8 zu erweitern.<\/p>\n<p>10:08 Uhr \u2013 Russische Justiz verurteilt Tschechen wegen \u201eS\u00f6ldnertums\u201c zu langer Haftstrafe<\/p>\n<p>Wegen seines Kampfeinsatzes an der Seite der ukrainischen Armee ist ein Tscheche von der russischen Justiz zu 13 Jahren Haft verurteilt worden. Der Mann, der auch die vietnamesische Staatsb\u00fcrgerschaft hat, sei wegen \u201eS\u00f6ldnertums\u201c schuldig gesprochen worden, teilte das Gericht in der von Russland besetzten Region Luhansk mit. Der Angeklagte habe sich aus finanziellen Motiven der ukrainischen Armee angeschlossen.<\/p>\n<p>Nach Angaben der russischen Generalstaatsanwaltschaft war der Mann im Mai in die Ukraine gereist, im August sei er dann von russischen Soldaten gefangengenommen worden. Tschechien verurteilte den Schuldspruch. Dem Mann sei der \u201eStatus eines Kriegsgefangenen verweigert\u201c worden, stattdessen sei er \u201eunrechtm\u00e4\u00dfig als angeblicher S\u00f6ldner verfolgt\u201c worden, erkl\u00e4rte das Au\u00dfenministerium in Prag.<\/p>\n<p>09:32 Uhr \u2013\u00a0Deutschland gibt weitere 100 Millionen Euro f\u00fcr zerst\u00f6rte Energieinfrastruktur<\/p>\n<p>Die Bundesregierung stellt der Ukraine weitere 100 Millionen Euro f\u00fcr die Reparatur der im Krieg zerst\u00f6rten Energieinfrastruktur zur Verf\u00fcgung. \u201eDiese Mittel sind zus\u00e4tzlich zu den in diesem Jahr bereits angek\u00fcndigten 60 Millionen Euro\u201c, teilte das CDU-gef\u00fchrte Wirtschaftsministerium in Berlin mit. Insgesamt habe Deutschland damit 550 Millionen Euro aufgebracht. \u201eDie Energieversorgung in der Ukraine ist l\u00e4ngst selbst zu einer Frontlinie geworden\u201c, sagte Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche. \u201eDort entscheidet sich, wie hart dieser Winter die Menschen trifft.\u201c <\/p>\n<p>Inklusive anderer Geldgeber wurden f\u00fcr den Energieunterst\u00fctzungsfonds, aus dem die Ukraine Ersatzteile und Ausr\u00fcstung f\u00fcr von Russland zerst\u00f6rte Energieinfrastruktur finanziert, seit Februar 2022 \u00fcber 1,3 Milliarden Euro eingesammelt. Deutschland ist der mit Abstand gr\u00f6\u00dfte Geldgeber des Fonds.<\/p>\n<p>08:27 Uhr \u2013 Putin: Treffen mit US-Gesandten \u201esehr n\u00fctzlich\u201c<\/p>\n<p>Der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin hat sein Treffen mit den US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner als \u201esehr n\u00fctzlich\u201c bezeichnet. Es habe auf den Vorschl\u00e4gen basiert, die mit US-Pr\u00e4sident Donald Trump in Alaska besprochen worden seien, meldet die staatliche Nachrichtenagentur RIA.<\/p>\n<p>dpa\/AP\/AFP\/rtr\/s\u00e4d\/doli\/jac\/fro\/cvb<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Gespr\u00e4che \u00fcber einen m\u00f6glichen Frieden im Ukraine-Krieg gehen weiter \u2013 doch eine L\u00f6sung ist nicht in Sicht.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":626627,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4012],"tags":[331,332,114,13,188,14,15,110,111,307,115,12,116,103504,113,317,4872,112,117],"class_list":{"0":"post-626626","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ukraine","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-donald-geb-1946","11":"tag-headlines","12":"tag-liveticker","13":"tag-nachrichten","14":"tag-news","15":"tag-newsteam","16":"tag-putin","17":"tag-russland","18":"tag-russland-ukraine-krieg-24-2-2022","19":"tag-schlagzeilen","20":"tag-selenskyj","21":"tag-steven","22":"tag-trump","23":"tag-ukraine","24":"tag-witkoff","25":"tag-wladimir","26":"tag-wolodymyr"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115670467589605076","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/626626","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=626626"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/626626\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/626627"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=626626"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=626626"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=626626"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}