{"id":626956,"date":"2025-12-06T06:43:14","date_gmt":"2025-12-06T06:43:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/626956\/"},"modified":"2025-12-06T06:43:14","modified_gmt":"2025-12-06T06:43:14","slug":"stadt-leipzig-klagt-gegen-ausbau-der-b181-am-bundesverwaltungsgericht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/626956\/","title":{"rendered":"Stadt Leipzig klagt gegen Ausbau der B181 am Bundesverwaltungsgericht"},"content":{"rendered":"<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Leipzig\/Schkeuditz. Der vierspurige Ausbau der B181 bei D\u00f6lzig ist beschlossene Sache. Das Landesamt f\u00fcr Stra\u00dfenbau und Verkehr will die Bundesstra\u00dfe zwischen dem Leipziger Stadtrand im Westen und der A9 vierspurig ausbauen. Im Oktober hat die Landesdirektion Sachsen (LDS) Baurecht erteilt.<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Verkehrsamtschef-Chef Markus Heier trat da bereits auf die Euphorie-Bremse: \u201eWir stehen vor der Herausforderung, die Finanzierung sicherzustellen und die weiteren Schritte wie Ausf\u00fchrungsplanung, Bauvergaben und Grunderwerb vorzubereiten. Ein konkreter Baubeginn kann erst genannt werden, wenn diese Voraussetzungen erf\u00fcllt sind.\u201c<\/p>\n<p>Zwei Klagen gegen den Ausbau am Bundesverwaltungsgericht<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Diese Unsicherheit ist nicht das einzige Problem. Seit Jahren stellte sich die Stadt Leipzig gegen das Ausbauvorhaben und hat nun auch Rechtsmittel ergriffen. Wie Susann Sch\u00f6nfeld, Leiterin der Pressestelle des Bundesverwaltungsgerichtes, auf Anfrage best\u00e4tigte, liegen seit dem 12. und 20. November zwei Klageantr\u00e4ge vor. Der eine stammt von einem Privatkl\u00e4ger, der andere von der Stadt Leipzig. Weitere Angaben zum Inhalt der Schreiben machte die Sprecherin nicht.<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Denn w\u00e4hrend Anwohner im Schkeuditzer Ortsteil D\u00f6lzig mit dem Ausbau der Trasse entlastet werden, f\u00fcrchten die Anwohner im Leipziger Stadtteil R\u00fcckmarsdorf mehr Stau vor der Haust\u00fcr. \u201eIch finde diesen ganzen Ausbau \u00fcberfl\u00fcssig \u2013 selbst wenn wir dadurch einen neuen Radweg bekommen w\u00fcrden\u201c, sagt Ortsvorsteher Roger Stolze. Im Ortschaftsrat lehne man den Ausbau weiterhin grunds\u00e4tzlich ab.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Die Landesdirektion Sachsen hat die vierspurige Erweiterung der B181 westlich von Leipzig, einschlie\u00dflich einer Ortsumfahrung f\u00fcr D\u00f6lzig (Schkeuditz), genehmigt.\" loading=\"lazy\"  src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/THW2RYJH2JDM7F6CI7I55LQIP4.jpg\" \/><\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Doch wie geht es jetzt mit dem Eingang der Klagen weiter? Zu beiden Verfahren l\u00e4gen noch keine Termine f\u00fcr die m\u00fcndliche Verhandlung vor, so die BVG-Sprecherin. Unklar ist deshalb, wie viel Zeit das in Anspruch nimmt. \u201eIm Jahr 2024 war die Verfahrensdauer von Klageverfahren \u00fcber Infrastrukturvorhaben, die dem Bundesverwaltungsgericht erstinstanzlich zugewiesen sind, im Durchschnitt mit 8 Monaten und 16 Tagen zu beziffern. Die tats\u00e4chliche Verfahrensdauer kann davon abweichen\u201c, gibt die Sprecherin einen Richtwert.<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Die Stadt Schkeuditz will den rechtlichen Schritt der Leipziger Verwaltung nicht kommentieren. \u201eF\u00fcr uns ist entscheidend, dass f\u00fcr die Verlegung der B181 nun der Planfeststellungsbeschluss vorliegt\u201c, hei\u00dft es aus dem Rathaus. Man gehe weiterhin von einer \u201ekonstruktiven interkommunalen Zusammenarbeit\u201c aus und hoffe, \u201edass das seit Langem dringend ben\u00f6tigte Stra\u00dfenbauprojekt umgesetzt werden kann.\u201c<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Roger Stolze ist Ortsvorsteher des Leipziger Stadtteils R\u00fcckmarsdorf.\" loading=\"lazy\"  src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/HT47527LMJDAVBTJIJ3DZTQGGY.jpg\" \/><\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Denn fest steht: Der Planfeststellungsbeschluss ist kraft Gesetzes sofort vollziehbar, sagt Mandy Peschang, stellvertretende Pressesprecherin der LDS: \u201eDie erhobene Klage hat keine sogenannte aufschiebende Wirkung.\u201c Antr\u00e4ge, welche eine aufschiebende Wirkung h\u00e4tten, seien nicht gestellt worden. Der Vorhabentr\u00e4ger k\u00f6nne deshalb von dem ihm erteilten Baurecht Gebrauch machen.<\/p>\n<p>Stadt Leipzig hat noch keine Begr\u00fcndung eingereicht<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Offen ist noch, warum Leipzig klagt. Die Stadt habe zwar fristwahrend Klage, jedoch noch ohne Begr\u00fcndung eingereicht. \u201eNach der fachlichen Beurteilung zum Planfeststellungsbeschlusses werden nun aber die Erfolgsaussichten f\u00fcr eine Klage als sehr gering eingesch\u00e4tzt\u201c, hei\u00dft es aus dem Leipziger Dezernat Stadtentwicklung und Bau. Beim Ausbau der Trasse seien nur in geringem Ma\u00dfe Eigentumsrechte der Stadt betroffen, \u201edie verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig sind und entsch\u00e4digt werden.\u201c<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Die Forderung der Stadt zur Errichtung von Radverkehrsanlagen sei zudem im Verfahren ber\u00fccksichtigt. Die Verwaltung werde nun die Fachaussch\u00fcsse \u00fcber die fachliche Beurteilung der Planfeststellung und Erfolgsaussichten einer Klage informieren und \u201ebeabsichtigt dann, diese zur\u00fcckzuziehen.\u201c<\/p>\n<p class=\"Editorialstyled__Editorial-sc-1bfvh9l-0 cSmjnJ\">LVZ<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Leipzig\/Schkeuditz. Der vierspurige Ausbau der B181 bei D\u00f6lzig ist beschlossene Sache. 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