{"id":627087,"date":"2025-12-06T08:06:13","date_gmt":"2025-12-06T08:06:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/627087\/"},"modified":"2025-12-06T08:06:13","modified_gmt":"2025-12-06T08:06:13","slug":"wiederbelebung-theoretisches-wissen-steigt-dank-kurzer-virtual-reality-sessions","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/627087\/","title":{"rendered":"Wiederbelebung: Theoretisches Wissen steigt dank kurzer Virtual-Reality-Sessions"},"content":{"rendered":"<p class=\"date\">06.12.2025 \u2013 08:35<\/p>\n<p class=\"customer\">\n                        <a class=\"story-customer\" title=\"weiter zum newsroom von Universit\u00e4tsklinikum Essen A\u00f6R\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/nr\/126425\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Universit\u00e4tsklinikum Essen A\u00f6R<\/a>\n                    <\/p>\n<p><b>Wiederbelebung: Theoretisches Wissen steigt dank kurzer Virtual-Reality-Sessions<\/b><\/p>\n<p><b>Die Theorie zur Reanimation geh\u00f6rt f\u00fcr viele eher nicht zu den spannendsten Lerninhalten im Medizinstudium. Aber was passiert, wenn man daf\u00fcr eine VR-Brille aufsetzt und mitten im Notfallgeschehen landet? Genau das hat ein Team der Medizinischen Fakult\u00e4t der Universit\u00e4t Duisburg-Essen und der Universit\u00e4tsmedizin Essen getestet \u2013 mit \u00fcberraschend deutlichen Ergebnissen. Die VR-Gruppe schnitt in Wissenstests direkt nach dem Kurs und sogar noch 12 Wochen sp\u00e4ter signifikant besser ab. Hei\u00dft: Wer vorher in die VR-Welt eingetaucht war, konnte die theoretischen Inhalte klarer einordnen und l\u00e4nger abrufen. Aber: Praxis bleibt immer noch Praxis.<\/b><\/p>\n<p><b>Virtuelle Realit\u00e4t als Erg\u00e4nzung zum klassischen Unterricht<\/b><\/p>\n<p>Insgesamt nahmen 126 Medizinstudierende im vierten Studienjahr teil. Alle hatten bereits ein Grundlagentraining in Basisma\u00dfnahmen der Wiederbelebung (Basic Life Support, kurz BLS) absolviert. Eine Gruppe erhielt zus\u00e4tzlich eine dreiteilige Virtual Reality-Einheit, die theoretische Grundlagen und praktische Abl\u00e4ufe der Wiederbelebung interaktiv vermittelte. Die Kontrollgruppe bereitete sich wie \u00fcblich vor. Anschlie\u00dfend absolvierten alle einen Kurs nach den aktuellen Leitlinien des European Resuscitation Council und ILCOR.<\/p>\n<p><b>Deutlich besseres Wissen \u2013 aber keine Unterschiede in praktischen F\u00e4higkeiten<\/b><\/p>\n<p>Die Studie zeigt: Studierende, die vorher eine VR-Session durchlaufen hatten, schnitten in Wissenstests direkt nach dem Kurs und sogar noch zw\u00f6lf Wochen sp\u00e4ter signifikant besser ab als die Vergleichsgruppe. Die virtuelle Lernumgebung scheint daher besonders hilfreich f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis zentraler Konzepte der Wiederbelebung zu sein und unterst\u00fctzt gleichzeitig eine nachhaltigere Verankerung des Wissens.<\/p>\n<p>Bei den praktischen Pr\u00fcfungen (OSCE), in denen reale Handlungsschritte der Reanimation bewertet wurden, schnitten beide Gruppen \u00e4hnlich gut ab. \u201eUnsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass VR das theoretische Fundament st\u00e4rkt\u201c, so Dr. Cynthia Szalai, \u00c4rztliche Leitung des SkillsLab der Medizinischen Fakult\u00e4t der Universit\u00e4t Duisburg-Essen. \u201ePraktische Fertigkeiten aber weiterhin durch vollst\u00e4ndiges Training am Modell erworben werden.\u201c VR kann den Pr\u00e4senzunterricht nicht ersetzen, aber den Stoff greifbarer machen und langfristiger verankern. \u201ePerfekt f\u00fcr moderne Lehrkonzepte im Medizinstudium\u201c, so die Autor:innen.<\/p>\n<p><b>Hohe Akzeptanz bei Studierenden<\/b><\/p>\n<p>Auch die Teilnehmenden bewerteten den VR-Einsatz positiv. Viele empfanden die immersive Umgebung als motivierend und hilfreich, um Abl\u00e4ufe besser zu verstehen. Damit zeigt sich, dass VR nicht nur technisch faszinierend ist, sondern auch gut im Lernalltag angenommen wird. K\u00fcnftige Studien sollen kl\u00e4ren, wie VR langfristig eingesetzt werden kann und welche Kombination aus digitalem und praktischem Training den gr\u00f6\u00dften Lernerfolg erzielt.<\/p>\n<p><b>Link zur Originalpublikation:<\/b><\/p>\n<p> <a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener nofollow\" href=\"https:\/\/www.sciencedirect.com\/science\/article\/pii\/S2666520425003066\">Enhancing theoretical BLS knowledge with virtual reality: a randomized controlled trial in medical students<\/a><\/p>\n<p><b>Pressekontakt <\/b><br \/>\nDr. Milena H\u00e4nisch<br \/>\nDekanat, Referat f\u00fcr Kommunikation und \u00d6ffentlichkeitsarbeit<br \/>\nMedizinische Fakult\u00e4t der Universit\u00e4t Duisburg-Essen<br \/>\nE-Mail: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/126425\/mailto: milena.haenisch@uk-essen.de\" class=\"uri-mailto\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"> milena.haenisch@uk-essen.de<\/a><br \/>\nTelefon: 0201\/723-1615<br \/>\nNews-Seite:  <a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener nofollow\" href=\"http:\/\/www.uni-due.de\/med\">www.uni-due.de\/med<\/a><br \/>\n Social Media:  <a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener nofollow\" href=\"http:\/\/www.facebook.com\/medessen\">www.facebook.com\/medessen<\/a> |  <a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener nofollow\" href=\"https:\/\/www.instagram.com\/medizinischefakultaet\/\">https:\/\/www.instagram.com\/medizinischefakultaet\/<\/a><b>\u00dcber die Medizinische Fakult\u00e4t der Universit\u00e4t Duisburg-Essen<\/b><br \/>\nWissenschaft und Forschung auf h\u00f6chstem internationalem Niveau und eine herausragende, exzellente Ausbildung zuk\u00fcnftiger \u00c4rzt:innen: Diese Ziele hat sich die Medizinische Fakult\u00e4t gesteckt und verfolgt sie mit Nachdruck. Wesentliche Grundlage f\u00fcr die klinische Leistungsf\u00e4higkeit ist die Forschung an der Fakult\u00e4t mit ihrer klaren Schwerpunktsetzung in Herz- und Kreislauferkrankungen, Immunologie und Infektiologie, Onkologie, Translationaler Neuro- und Verhaltenswissenschaften sowie Transplantation. Der 2014 bezogene Neubau des Lehr- und Lernzentrums bietet den Studierenden der Medizinischen Fakult\u00e4t exzellente Ausbildungsm\u00f6glichkeiten.<b>\u00dcber die Essener Universit\u00e4tsmedizin <\/b><br \/>\nDie Essener Universit\u00e4tsmedizin umfasst das Universit\u00e4tsklinikum Essen sowie 15 Tochterunternehmen, darunter die Ruhrlandklinik, das St. Josef Krankenhaus Werden, die Herzchirurgie Huttrop und das Westdeutsche Protonentherapiezentrum Essen. Die Essener Universit\u00e4tsmedizin ist mit etwa 1.700 Betten das f\u00fchrende Gesundheits-Kompetenzzentrum des Ruhrgebiets und seit 2015 auf dem Weg zum Smart Hospital. 2020 behandelten unsere rund 10.000 Besch\u00e4ftigten etwa 64.000 station\u00e4re und 300.000 ambulante Patient:innen. Mit dem Westdeutschen Tumorzentrum, einem der gr\u00f6\u00dften Tumorzentren Deutschlands, dem Westdeutschen Zentrum f\u00fcr Organtransplantation, einem international f\u00fchrenden Zentrum f\u00fcr Transplantation, in dem unsere Spezialist:innen mit Leber, Niere, Bauchspeicheldr\u00fcse, Herz und Lunge alle lebenswichtigen Organe verpflanzen, sowie dem Westdeutschen Herz- und Gef\u00e4\u00dfzentrum, einem \u00fcberregionalen Zentrum der kardiovaskul\u00e4ren Maximalversorgung, hat die Universit\u00e4tsmedizin Essen eine weit \u00fcber die Region reichende Bedeutung f\u00fcr die Versorgung von Patient:innen. Wesentliche Grundlage f\u00fcr die klinische Leistungsf\u00e4higkeit ist die Forschung an der Medizinischen Fakult\u00e4t der Universit\u00e4t Duisburg-Essen mit ihrer Schwerpunktsetzung in Herz- und Kreislauferkrankungen, Immunologie und Infektiologie, Onkologie, Translationale Neuro- und Verhaltenswissenschaften sowie Transplantation.  <\/p>\n<p>                <script async src=\"\/\/www.instagram.com\/embed.js\"><\/script><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"06.12.2025 \u2013 08:35 Universit\u00e4tsklinikum Essen A\u00f6R Wiederbelebung: Theoretisches Wissen steigt dank kurzer Virtual-Reality-Sessions Die Theorie zur Reanimation geh\u00f6rt&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":386213,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1834],"tags":[3364,29,3688,30,1209,178,180,179,181],"class_list":{"0":"post-627087","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-essen","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-essen","11":"tag-germany","12":"tag-nordrhein-westfalen","13":"tag-presse","14":"tag-pressemeldung","15":"tag-pressemitteilung","16":"tag-pressemitteilungen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115671595955627563","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/627087","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=627087"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/627087\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/386213"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=627087"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=627087"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=627087"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}