{"id":627108,"date":"2025-12-06T08:18:16","date_gmt":"2025-12-06T08:18:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/627108\/"},"modified":"2025-12-06T08:18:16","modified_gmt":"2025-12-06T08:18:16","slug":"drei-mutmassliche-russland-spione-in-frankfurt-vor-gericht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/627108\/","title":{"rendered":"Drei mutma\u00dfliche Russland-Spione in Frankfurt vor Gericht"},"content":{"rendered":"<p>Drei M\u00e4nner sollen im Auftrag eines russischen Geheimdiensts in Deutschland einen kriegsversehrten fr\u00fcheren ukrainischen Offizier ausspioniert haben. Wegen der Vorw\u00fcrfe m\u00fcssen sie sich ab Dienstag (9. Dezember) vor dem Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichts Frankfurt verantworten.\u00a0 <\/p>\n<p>Einer der Angeklagten, ein armenischer Staatsangeh\u00f6riger, soll den Spionage-Auftrag Anfang Mai 2024 erhalten und daf\u00fcr die anderen beiden angeheuert haben &#8211; einen Ukrainer und einen Russen. <\/p>\n<p>          &#13;<br \/>\n              Treffen in Innenstadt-Caf\u00e9 geplant <\/p>\n<p>Unter einem Vorwand soll die Zielperson im Juni 2024 zu einem Treffen in einem Caf\u00e8 in der Frankfurter Innenstadt gelockt worden sein. Die Angeklagten sollen sich vor Ort bereitgehalten haben, um den Mann zu identifizieren und n\u00e4here Informationen \u00fcber ihn zu gewinnen &#8211; mit ernstem Hintergrund.\u00a0 <\/p>\n<p>Das Gericht geht davon aus, dass das Aussp\u00e4hen und das geplante Treffen vermutlich der Vorbereitung weiterer geheimdienstlicher Operationen in Deutschland h\u00e4tte dienen sollen &#8211; m\u00f6glicherweise bis hin zur T\u00f6tung des Mannes. <\/p>\n<p>          &#13;<br \/>\n              Festnahme in Frankfurt im Juni 2024\u00a0 <\/p>\n<p>Dieser hatte sich jedoch schon zuvor an die deutsche Polizei gewandt, das Treffen kam daher nicht zustande. Am 19. Juni 2024 wurden die drei Angeklagten in Frankfurt festgenommen, seither sitzen sie in Untersuchungshaft.\u00a0 <\/p>\n<p>Ihnen wird vorgeworfen, in einem besonders schweren Fall f\u00fcr einen ausl\u00e4ndischen Geheimdienst t\u00e4tig gewesen zu sein. Die Anklage der Bundesanwaltschaft folgte im Mai 2025. <\/p>\n<p>          &#13;<br \/>\n              Zielperson war beim ukrainischen Geheimdienst <\/p>\n<p>Bei der Zielperson handelt es sich um einen kriegsversehrten ehemaligen Offizier, der in der Ukraine f\u00fcr den milit\u00e4rischen Geheimdienst t\u00e4tig war, bevor er im Sommer 2023 nach Deutschland \u00fcbersiedelte, wie aus einem im September 2024 ver\u00f6ffentlichten Beschluss des Bundesgerichtshofs hervorgeht.\u00a0 <\/p>\n<p>In russischen Medien wurde er demnach beschuldigt, Kriegsverbrechen begangen zu haben, indem er an der T\u00f6tung gefangener russischer Soldaten mitwirkte. Die mutma\u00dflichen Spione nahmen den Angaben zufolge \u00fcber einen Messengerdienst Kontakt zu ihm auf. <\/p>\n<p>Der Prozess beginnt am Dienstag um 10.00 Uhr. Es sind zahlreiche weitere Termine bis Ende Mai 2026 angesetzt. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Drei M\u00e4nner sollen im Auftrag eines russischen Geheimdiensts in Deutschland einen kriegsversehrten fr\u00fcheren ukrainischen Offizier ausspioniert haben. 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