{"id":627243,"date":"2025-12-06T09:37:24","date_gmt":"2025-12-06T09:37:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/627243\/"},"modified":"2025-12-06T09:37:24","modified_gmt":"2025-12-06T09:37:24","slug":"leipzigs-sparkassenchef-ueber-zehn-jahre-ein-licht-im-advent","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/627243\/","title":{"rendered":"Leipzigs Sparkassenchef \u00fcber zehn Jahre \u201eEin Licht im Advent\u201c"},"content":{"rendered":"<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Leipzig. Die Spendenaktion \u201eEin Licht im Advent\u201c der LVZ feiert ihr zehnj\u00e4hriges Bestehen \u2013 und mit ihr die langj\u00e4hrige Partnerschaft der Sparkasse. Im Gespr\u00e4ch blickt Dr. Harald Langenfeld, Vorsitzender des Vorstandes der Sparkasse Leipzig, auf eine erfolgreiche Dekade des Helfens zur\u00fcck und spricht \u00fcber die Herausforderung, in Zeiten globaler Krisen den Blick f\u00fcr die Not vor der eigenen Haust\u00fcr zu bewahren.<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\"><b>Herr Dr. Langenfeld, die Spendenaktion \u201eEin Licht im Advent\u201c feiert in diesem Jahr ihre zehnte Ausgabe. Die Sparkasse ist dabei seit vielen Jahren ein verl\u00e4sslicher Partner unserer LVZ-Aktion. Wie sehen Sie Ihre bisherige Unterst\u00fctzung im R\u00fcckblick?<\/b><\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Wenn ich auf die vergangenen Jahre zur\u00fcckschaue, erf\u00fcllt mich unsere Unterst\u00fctzung f\u00fcr \u201eEin Licht im Advent\u201c mit gro\u00dfer Freude und auch ein wenig Stolz. Die Aktion zeigt jedes Jahr aufs Neue, wie viel wir gemeinsam in der Region bewegen k\u00f6nnen, wenn viele kleine Beitr\u00e4ge zu etwas Gro\u00dfem zusammenwachsen. Diese Wirkung zu sehen, motiviert uns sehr. Deshalb bleiben wir auch in Zukunft gern ein verl\u00e4sslicher Partner und F\u00f6rderer dieser wichtigen Initiative.<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\"><b>Ziel von \u201eEin Licht im Advent\u201c ist es stets, Menschen in Leipzig und der Region, die in Not geraten sind oder an Erkrankungen leiden, m\u00f6glichst konkret zu helfen. Angesichts des Bedarfs: \u00dcbersehen wir manchmal angesichts der vielen Krisen und Konflikte, wenn es unserem Nachbarn schlecht geht und er Hilfe braucht?<\/b><\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Ich denke, wir alle sp\u00fcren, dass die Vielzahl an Krisen und Konflikten \u2013 weltweit, aber auch ganz nah \u2013 uns manchmal regelrecht \u00fcberw\u00e4ltigt. In dieser Flut an Schlagzeilen geht leicht der Blick f\u00fcr das verloren, was direkt vor unserer Haust\u00fcr passiert. Dabei beginnt Solidarit\u00e4t oft genau dort: beim Nachbarn, bei der Familie nebenan, bei Menschen, die unverschuldet in eine schwierige Situation geraten sind. \u201eEin Licht im Advent\u201c erinnert uns jedes Jahr daran, wie wichtig es ist, hinzuschauen und nicht wegzusehen. Viele Schicksale, die im Rahmen der Aktion vorgestellt werden, w\u00fcrden wir sonst vielleicht gar nicht wahrnehmen. Deshalb ist es so bedeutsam, dass diese Geschichten erz\u00e4hlt werden \u2013 sie schaffen N\u00e4he, sensibilisieren und motivieren dazu, konkret zu helfen. <\/p>\n<p>Warum Vereine f\u00fcr psychisch Kranke und Trauernde so wichtig sind<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\"><b>In diesem Jahr bitten wir unsere Leserinnen und Leser unter anderem um Spenden f\u00fcr Vereine und Initiativen, die psychisch erkrankten Menschen helfen oder trauernde Angeh\u00f6rige unterst\u00fctzen. Sind beide Bereiche oft zu Unrecht Tabuthemen, die leider zu wenig Beachtung finden?<\/b><\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Ja, leider sind psychische Erkrankungen und auch Trauer immer noch Themen, \u00fcber die viele Menschen ungern sprechen \u2013 aus Unsicherheit, aus Scham oder weil sie nicht wissen, wie sie damit umgehen sollen. Dabei geh\u00f6ren beide Bereiche zum Leben dazu, und sie betreffen weit mehr Menschen, als wir oft glauben. Gerade deshalb sind Vereine und Initiativen wichtig, die R\u00e4ume schaffen, in denen Menschen Verst\u00e4ndnis, Halt und professionelle Begleitung finden. Wenn wir solche Angebote st\u00e4rken, tragen wir dazu bei, die Tabus abzubauen und die Themen ins Bewusstsein der Gesellschaft zu r\u00fccken. <\/p>\n<blockquote><p>\u201eEin Licht im Advent\u201c erinnert uns jedes Jahr daran, wie wichtig es ist, hinzuschauen und nicht wegzusehen.<\/p><\/blockquote>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\"><b>Ein anderes Problem bleibt die fehlende oder eingeschr\u00e4nkte Teilhabe von Kindern und Jugendlichen aus sozial benachteiligten Familien am gesellschaftlichen Leben. Wird der Riss in unserer Gesellschaft gr\u00f6\u00dfer?<\/b><\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Diese Gefahr besteht tats\u00e4chlich, und zwar besonders dann, wenn Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten Familien nicht die gleichen M\u00f6glichkeiten haben wie ihre Altersgenossen. Wer von klein auf sp\u00fcrt, dass Vereine, kulturelle Angebote oder Freizeitaktivit\u00e4ten unerreichbar sind, f\u00fchlt sich fr\u00fcher oder sp\u00e4ter ausgeschlossen. Das hinterl\u00e4sst Spuren, die weit \u00fcber die Kindheit hinausreichen. Umso wichtiger ist es, bestehende H\u00fcrden abzubauen und Teilhabe aktiv zu erm\u00f6glichen. Wenn wir als Gesellschaft zusammenstehen, m\u00fcssen wir diesen Riss nicht gr\u00f6\u00dfer werden lassen.<\/p>\n<p>Wie die Menschen Zuversicht f\u00fcr die Zukunft gewinnen<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\"><b>Die Sparkasse selbst ist sehr engagiert, um gemeinn\u00fctzige Vereine oder Initiativen zu unterst\u00fctzen. Wo sehen Sie den gr\u00f6\u00dften Bedarf, wo spenden Sie gern pers\u00f6nlich?<\/b><\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Den gr\u00f6\u00dften Bedarf sehe ich dort, wo Menschen ohne eigenes Zutun an Grenzen sto\u00dfen \u2013 sei es aus gesundheitlichen, sozialen oder finanziellen Gr\u00fcnden. Viele Vereine und Initiativen fangen genau diese Menschen auf, oftmals mit enormem Engagement und sehr begrenzten Mitteln. Diese Arbeit verdient unsere volle Unterst\u00fctzung. Pers\u00f6nlich spende ich besonders gern an Projekte, die Kindern und Jugendlichen Chancen er\u00f6ffnen oder Familien in schwierigen Lebenslagen st\u00e4rken. Wenn wir jungen Menschen Perspektiven geben und sie dabei unterst\u00fctzen, ihr Potenzial zu entfalten, investieren wir in die Zukunft unserer gesamten Region. Seit vielen Jahren unterst\u00fctze ich zudem das Hospiz Villa Auguste in St\u00f6tteritz. Denn auch Menschen in der letzten Phase ihres Lebens brauchen Zuwendung. Gerade der respektvolle Umgang mit dem Anfang und dem Ende des Lebens ist ein Ma\u00dfstab f\u00fcr die Zivilisiertheit einer Gesellschaft.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Wie in den Vorjahren m\u00f6chte die LVZ durch ihre Spendenaktion \u201eEin\u00a0Licht\u00a0im\u00a0Advent\u201c notleidenden Menschen zur Seite stehen.\" loading=\"lazy\"  src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/J3EQJGNFVJFITPQNHOAZRRIMCU.jpg\" \/><\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\"><b>Das zur\u00fcckliegende Jahr ist erneut von Kriegen, neuen Belastungen und vielen Unsicherheiten gepr\u00e4gt. Woher k\u00f6nnen die Menschen dennoch Mut f\u00fcr die Zukunft sch\u00f6pfen?<\/b><\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Mut entsteht oft nicht aus gro\u00dfen politischen L\u00f6sungen, sondern aus allt\u00e4glichen Begegnungen: wenn Nachbarn f\u00fcreinander da sind, wenn Vereine und Initiativen unerm\u00fcdlich helfen, wenn Menschen spenden, Zeit schenken oder Verantwortung \u00fcbernehmen. Diese Gesten sind ein starkes Zeichen daf\u00fcr, dass wir Krisen nicht ausgeliefert sind, sondern aktiv etwas ver\u00e4ndern k\u00f6nnen.<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Au\u00dferdem bin ich \u00fcberzeugt: Unsere Region hat in den vergangenen Jahren schon viele Herausforderungen gemeistert. Dieses gemeinsame Erfahrungswissen, diese Resilienz, ist eine Ressource, auf die wir weiterhin bauen k\u00f6nnen. Wenn wir uns auf unsere St\u00e4rken besinnen und miteinander im Gespr\u00e4ch bleiben, gibt es allen Grund, zuversichtlich nach vorn zu schauen.<\/p>\n<p class=\"Editorialstyled__Editorial-sc-1bfvh9l-0 cSmjnJ\">LVZ<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Leipzig. 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