{"id":627412,"date":"2025-12-06T11:17:19","date_gmt":"2025-12-06T11:17:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/627412\/"},"modified":"2025-12-06T11:17:19","modified_gmt":"2025-12-06T11:17:19","slug":"berlin-brandenburg-luebckes-familie-war-bei-statue-aufstellung-nicht-eingebunden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/627412\/","title":{"rendered":"Berlin &#038; Brandenburg: L\u00fcbckes Familie war bei Statue-Aufstellung nicht eingebunden"},"content":{"rendered":"<p>Berlin &amp; BrandenburgL\u00fcbckes Familie war bei Statue-Aufstellung nicht eingebunden<img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Seit-Dienstag-steht-vor-der-CDU-Parteizentrale-in-Berlin-eine-Statue-des-ermordeten-CDU-Politikers-W.webp\" alt=\"Seit-Dienstag-steht-vor-der-CDU-Parteizentrale-in-Berlin-eine-Statue-des-ermordeten-CDU-Politikers-Walter-Luebcke-Das-Zentrum-fuer-Politische-Schoenheit-hat-sie-dort-aufgestellt\"\/>TeilenFolgen auf:<a href=\"https:\/\/www.whatsapp.com\/channel\/0029Va5cdVJD8SDp5YZgYF01\" title=\"Auf WhatsApp folgen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/whatsapp.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><a href=\"https:\/\/news.google.com\/publications\/CAAiEPMdif5mpRNxiLOeUpHCwwsqFAgKIhDzHYn-ZqUTcYiznlKRwsML?hl=de&amp;gl=DE&amp;ceid=DE%3Ade\" title=\"Auf Google News folgen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/google.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><\/p>\n<p class=\"Typography_text-m__XI0da Typography_weight-bold__uT6mq storyline_lead_text_leadtext__q_wg8\">Das Bezirksamt Mitte hat die Aufstellung einer Statue des ermordeten Walter L\u00fcbcke vor der CDU-Parteizentrale genehmigt. Ein explizites Einverst\u00e4ndnis der Familie dazu gab es nicht.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Berlin (dpa\/bb) &#8211; Das Berliner Bezirksamt Mitte hat die Aufstellung einer Statue des ermordeten CDU-Politikers Walter L\u00fcbcke vor der Parteizentrale durch Aktivisten ohne das explizite Einverst\u00e4ndnis von L\u00fcbckes Familie genehmigt. In einer Antwort an den &#8222;Tagesspiegel&#8220; teilte die Beh\u00f6rde mit, dass ihr keine Erkl\u00e4rungen der Familie zu der Aktion vorlagen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Das f\u00fcr die Statue verantwortlichen Zentrum f\u00fcr Politische Sch\u00f6nheit (ZPS) habe dem Bezirksamt bei der Antragstellung angegeben, dass der Familie das Konzept vorgestellt worden sei und diese nicht in der \u00d6ffentlichkeit stehen und keine entsprechenden Presseanfragen beantworten wolle, hei\u00dft es in der Antwort des Bezirksamts auf eine entsprechende Anfrage des &#8222;Tagesspiegels&#8220;. &#8222;Damit sind keine Einw\u00e4nde vorgetragen.&#8220;<\/p>\n<p>Bezirksamt fragte nicht selbst nach<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Das Bezirksamt gibt weiter an, die Angaben des ZPS schriftlich vorliegen zu haben. Eine eigene Erkl\u00e4rung der Familie habe die Beh\u00f6rde aber nicht gesehen. Auf einer solchen bestanden oder selbst bei der Familie nachgefragt habe das Bezirksamt nicht.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Doch die Familie Walter L\u00fcbckes hat in einem Schreiben an die Deutsche Presse-Agentur deutlich gemacht, bei der Aktion nicht eingebunden gewesen zu sein. &#8222;Wir sind dankbar f\u00fcr Jede und Jeden der in aufrichtiger, wertsch\u00e4tzender und ehrender Art an unseren Vater\/ meinen Mann erinnert&#8220;, hie\u00df es darin. &#8222;Alles, was zur St\u00e4rkung der demokratischen Grundordnung und zur Abgrenzung nach Rechts beitr\u00e4gt, ist wichtig und richtig.&#8220; Die &#8222;Brandmauer gegen Rechts&#8220; m\u00fcsse stehen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">&#8222;Gleichzeitig verwehren wir uns jedoch entschieden dagegen, dass im vorliegenden Fall der Anschein vermittelt wurde, wir seien in die Planung oder Umsetzung eingebunden gewesen. Eine solche Einbindung hat zu keinem Zeitpunkt stattgefunden.&#8220; Wer den Anspruch erhebe, Angeh\u00f6rige einzubeziehen, m\u00fcsse dies fr\u00fchzeitig, transparent und in enger Abstimmung tun. &#8222;Nur so kann ein respektvoller Umgang gew\u00e4hrleistet werden \u2013 sowohl mit dem Andenken an unseren Vater\/ meinen Mann als auch mit uns als Familie.&#8220;<\/p>\n<p>ZPS: Nehmen Kritik der Familie sehr ernst<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Das ZPS teilte auf dpa-Anfrage mit, die Kritik der Familie an der eigenen Kommunikationsarbeit sehr ernst zu nehmen. Das Zentrum begr\u00fc\u00dfe deren Statement und lese darin durchaus Anerkennung f\u00fcr das Denkmal, &#8222;das Anliegen der Notwendigkeit von Brandmauern gegen die AfD und f\u00fcr unsere ehrliche Anteilnahme&#8220;.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Aktivisten f\u00fcgten hinzu: &#8222;Wir haben an keiner Stelle behauptet, dass die Familie Teil des Projekts gewesen sei oder das Mahnmal &#8222;abgesegnet&#8220; habe oder in die Planung und Umsetzung eingebunden gewesen sei, sondern lediglich, dass wir sie vorab informiert haben.&#8220; Bei dem im Schreiben der Familie zitierten Brief des ZPS habe es sich nicht um die erste Kontaktaufnahme gehandelt. &#8222;Bitte verstehen Sie aber, dass wir uns nicht an einer medialen Auseinandersetzung \u00fcber oder mit der Familie L\u00fcbcke beteiligen wollen und werden und dem Schreiben auch nicht zitierf\u00e4hig widersprechen werden.&#8220;<\/p>\n<p>Bronzestatue am Dienstag aufgestellt<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Aktivisten hatten am Dienstag die bronzene Statue des vor mehr als sechs Jahren von einem Rechtsextremisten ermordeten Kasseler Regierungspr\u00e4sidenten Walter L\u00fcbcke vor dem Konrad-Adenauer-Haus aufgestellt. Sie solle die CDU vor allem an ihre Verantwortung erinnern, nicht mit der AfD zusammenzuarbeiten, hie\u00df es zur Begr\u00fcndung.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat die Aktion als &#8222;vollkommen geschmacklos&#8220; kritisiert. Auch Berlins Regierender B\u00fcrgermeister und Parteikollege Kai Wegner \u00e4u\u00dferte sich \u00e4hnlich. Das Schicksal eines von einem Rechtsradikalen ermordeten Politiker zu instrumentalisieren, sei an Geschmacklosigkeit nicht zu \u00fcberbieten, sagte er.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">L\u00fcbcke war in der Nacht zum 2. Juni 2019 auf seiner Terrasse im nordhessischen Wolfhagen-Istha von dem Rechtsextremisten Stephan E. ermordet worden &#8211; weil dieser L\u00fcbckes liberale Haltung zur Fl\u00fcchtlingspolitik ablehnte. Der T\u00e4ter verb\u00fc\u00dft eine lebenslange Freiheitsstrafe. Er soll die AfD etwa im Wahlkampf unterst\u00fctzt haben.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-s__wu_cm Typography_weight-normal__pqUbH Typography_color-darkgrey__sZEnP article-detail-footer_source__KslPc\">Quelle: dpa<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin &amp; BrandenburgL\u00fcbckes Familie war bei Statue-Aufstellung nicht eingebundenTeilenFolgen auf: Das Bezirksamt Mitte hat die Aufstellung einer Statue&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":627413,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1816],"tags":[1960,1958,1959,1957,1956,1890,29,30],"class_list":{"0":"post-627412","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-brandenburg","8":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-berlin-und-brandenburg","9":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-brandenburg","10":"tag-aktuelle-news-aus-berlin-und-brandenburg","11":"tag-aktuelle-news-aus-brandenburg","12":"tag-berlin-und-brandenburg","13":"tag-brandenburg","14":"tag-deutschland","15":"tag-germany"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115672347316037687","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/627412","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=627412"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/627412\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/627413"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=627412"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=627412"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=627412"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}