{"id":627876,"date":"2025-12-06T15:49:12","date_gmt":"2025-12-06T15:49:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/627876\/"},"modified":"2025-12-06T15:49:12","modified_gmt":"2025-12-06T15:49:12","slug":"neue-influenza-variante-gesundheitsministerin-raet-zur-impfung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/627876\/","title":{"rendered":"Neue Influenza-Variante: Gesundheitsministerin r\u00e4t zur Impfung"},"content":{"rendered":"<p>Gesundheitsministerin Judith Gerlach (CSU) hat die Menschen in Bayern <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/wissen\/grippesaison-startet-was-man-zur-influenza-impfung-wissen-sollte,UOp2vdr\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">zur Grippeimpfung aufgerufen<\/a>. &#8222;In Australien wurden schon Rekordzahlen an Grippeinfektionen beobachtet. Dort beginnt die Grippewelle ein halbes Jahr fr\u00fcher als bei uns. Ich rufe daher dazu auf, empfohlene Grippe-Schutzimpfungen konsequent wahrzunehmen&#8220;, teilte die Ministerin am Samstag in M\u00fcnchen mit.\u00a0<\/p>\n<p>Neue Influenza-Variante &#8222;Subklade K&#8220;: Heftige Grippewelle erwartet<\/p>\n<p>&#8222;Aktuell beobachten wir in Europa die Ausbreitung einer neuen Influenza-Untergruppe&#8220;, so Gerlach. Diese Untergruppe sei zwar nicht gef\u00e4hrlicher als bisherige Influenza-Viren, k\u00f6nne aber Experten zufolge zu mehr Ansteckungen f\u00fchren \u2013 Forscher rechnen mit einer um rund 20 Prozent erh\u00f6hten Fallzahl gegen\u00fcber einer durchschnittlichen Grippewelle. &#8222;Deshalb k\u00f6nnte die Grippewelle in dieser Saison heftiger ausfallen&#8220;, so Gerlach.<\/p>\n<p>Laut der Virologin Ulrike Protzer von der Technischen Universit\u00e4t M\u00fcnchen liegt die Ursache daf\u00fcr in den im Vergleich zu den bisher bekannten H3N2-Virenst\u00e4mmen relativ starken genetischen Abweichungen der &#8222;Subklade K&#8220;: &#8222;Unsere Immunantwort kann das Virus einfach nicht so gut erkennen und es deshalb auch nicht so gut abwehren.&#8220;<\/p>\n<p>Beratung zur Impfung bei Hausarzt oder Apotheke m\u00f6glich<\/p>\n<p>Bei der Infektion mit der neuen Influenza-Variante kann es, wie auch bei sonstigen Grippeinfektionen, zu schweren Verl\u00e4ufen kommen. Die St\u00e4ndige Impfkommission empfiehlt die j\u00e4hrliche Grippeimpfung vor allem f\u00fcr Menschen ab 60 Jahren sowie f\u00fcr chronisch Kranke, Schwangere und Bewohnerinnen und Bewohner von Senioren- und Pflegeheimen. <\/p>\n<p>Aber auch Menschen, die viel Kontakt mit anderen haben, profitieren demnach besonders von einem Impfschutz \u2013 etwa Pflegekr\u00e4fte und medizinisches Fachpersonal. &#8222;Dar\u00fcber hinaus sollte sich jeder bei seinem Hausarzt oder auch in der Apotheke beraten lassen, ob eine Impfung sinnvoll ist&#8220;, sagte Gerlach.<\/p>\n<p>Experten: Influenza-Impfung sch\u00fctzt vor schweren Krankheitsverl\u00e4ufen<\/p>\n<p>Neben dem neuen H3N2-K-Virusstamm hat zu den Rekordzahlen bei den Grippef\u00e4llen in Australien auch beigetragen, dass sich viele Menschen dort nicht gegen Influenza hatten impfen lassen. Die Auffrischung des empfohlenen Impfschutzes kann aber helfen, in Deutschland Influenza-Rekordzahlen wie in Australien zu vermeiden. Der Grippeimpfstoff wird regelm\u00e4\u00dfig angepasst, da sich Grippeviren ver\u00e4ndern. Laut dem Ministerium gibt es Hinweise, dass die <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/wissen\/kann-man-trotz-grippeimpfung-eine-influenza-bekommen,Roy3Ovo\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">neue Influenza-Untergruppe weniger gut zum diesj\u00e4hrigen Impfstoffstamm<\/a> passt. <\/p>\n<p>Experten erwarten dennoch, dass der Impfstoff weiterhin Schutz vor schweren Erkrankungen bietet. Erste Studien aus Gro\u00dfbritannien zeigen, dass die aktuellen Impfstoffe \u2013 trotz der neuen Virusvariante \u2013 <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/wissen\/grippeimpfung-kinder-gegen-grippe-impfen-lassen-influenza,TtoH62T\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">gerade bei Kindern<\/a> immer noch sehr gut wirken und schwere Verl\u00e4ufe verhindern k\u00f6nnen. <\/p>\n<p>H\u00f6hepunkt der Grippewelle wohl Anfang kommenden Jahres<\/p>\n<p>In der vorigen Grippesaison haben sich in Bayern nur rund 29 Prozent der Menschen ab 60 Jahren gegen Grippe impfen lassen. Dies geht aus Daten des Robert Koch-Instituts hervor. Bislang ist die Zahl der Grippe-F\u00e4lle in Bayern noch niedrig. Seit Beginn der Grippesaison am 29. September z\u00e4hlte das Landesamt f\u00fcr Gesundheit und Lebensmittelsicherheit 1.951\u00a0F\u00e4lle (Stand: 1. Dezember). In der gesamten vorigen Grippesaison waren es demnach 74.034 Infektionen im Freistaat. Der H\u00f6hepunkt der Grippewelle wird in der Regel zwischen Ende Januar und Ende Februar erwartet.<\/p>\n<p>Mit Informationen von dpa<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Gesundheitsministerin Judith Gerlach (CSU) hat die Menschen in Bayern zur Grippeimpfung aufgerufen. &#8222;In Australien wurden schon Rekordzahlen an&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":627877,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[137],"tags":[121776,29,30,141,13411,148518,232,755,10574,62056,637],"class_list":{"0":"post-627876","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-gesundheit","8":"tag-grippewelle","9":"tag-deutschland","10":"tag-germany","11":"tag-gesundheit","12":"tag-grippe","13":"tag-grippe-impfung","14":"tag-health","15":"tag-impfung","16":"tag-influenza","17":"tag-judith-gerlach","18":"tag-virus"},"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/627876","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=627876"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/627876\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/627877"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=627876"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=627876"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=627876"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}