{"id":62826,"date":"2025-04-26T13:02:08","date_gmt":"2025-04-26T13:02:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/62826\/"},"modified":"2025-04-26T13:02:08","modified_gmt":"2025-04-26T13:02:08","slug":"justizkrise-der-fall-der-entscheidet-ob-die-usa-ein-rechtsstaat-bleiben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/62826\/","title":{"rendered":"Justizkrise: Der Fall, der entscheidet, ob die USA ein Rechtsstaat bleiben"},"content":{"rendered":"<p>Die irrt\u00fcmliche Abschiebung eines Mannes nach El Salvador hat in den USA heftige Proteste ausgel\u00f6st. Nun wurde eine Richterin festgenommen, die \u2013 so der Vorwurf \u2013 die Festnahme eines Einwanderers verhindern wollte. Und Trump arbeitet schon am n\u00e4chsten Schritt, der auch US-B\u00fcrger betreffen w\u00fcrde.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">An einem Tag Mitte M\u00e4rz war Kilmar Abrego Garcia auf dem R\u00fcckweg von der Arbeit, als Beamte des US-Innenministeriums den 30-J\u00e4hrigen verhafteten. Auf dem R\u00fccksitz seines Autos sa\u00df sein f\u00fcnfj\u00e4hriger Sohn, der an Autismus und Schwerh\u00f6rigkeit leidet. Sp\u00e4ter berichtete Abrego Garcias Frau, die Beamten h\u00e4tten ihr zehn Minuten gegeben, um ihren Sohn abzuholen; andernfalls, so drohten sie ihr, w\u00fcrden sie das Kind der Jugendbeh\u00f6rde \u00fcbergeben. <\/p>\n<p>Abrego Garcia kam in ein Gef\u00e4ngnis in Texas, drei Tage sp\u00e4ter wurde er in das \u201eTerrorism Confinement Center\u201c <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/article255971434\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;\/article255971434&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">in El Salvador ausgeflogen<\/a>, das f\u00fcr seine unmenschlichen Haftbedingungen bekannt ist. Weder nach seiner Verhaftung noch nach seiner \u00dcberstellung in das texanische Gef\u00e4ngnis war Abrego Garcia gestattet worden, mit einem Anwalt zu sprechen \u2013 obwohl laut Verfassung allen Personen auf amerikanischem Territorium ein rechtsstaatliches Verfahren garantiert ist. <\/p>\n<p>Kilmar Abrego Garcia ist kein amerikanischer Staatsb\u00fcrger, hielt sich aber legal in den Vereinigten Staaten auf und ist mit einer Amerikanerin verheiratet. Er ist nie eines Verbrechens angeklagt oder gar \u00fcberf\u00fchrt worden. <\/p>\n<p>Das ist es, was den Fall so besonders macht: Dass es sich offenkundig um einen Fehler handelt. Selbst die amerikanische Regierung gesteht ein, die Abschiebung sei ein \u201eadministratives Versehen\u201c gewesen. Paula Xinis, eine Bundesrichterin in Maryland, ordnete darum am 4. April an, die Regierung m\u00fcsse auflisten, welche Schritte sie unternommen habe, um die R\u00fcckkehr von Abrego Garcia zu seiner Familie zu erm\u00f6glichen. Der <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/article255917016\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;\/article255917016&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Oberste Gerichtshof<\/a> in Washington hat sich hinter Richterin Xinis gestellt. <\/p>\n<p>Aber die Regierung von US-Pr\u00e4sident Donald Trump zeigt nicht die geringste Bereitschaft, der richterlichen Anordnung Folge zu leisten. Abrego Garcia sei au\u00dfer Landes geschafft worden, und nun k\u00f6nne man El Salvador eben nicht zwingen, ihn wieder herauszur\u00fccken, hei\u00dft es. Sechs Millionen Dollar pro Jahr zahlt die amerikanische Regierung dem dortigen Machthaber Nayib Bukele, damit er missliebige Ausl\u00e4nder einsperrt. Bei einem Staatsbesuch im Wei\u00dfen Haus nannte Bukele Abrego Garcia einen \u201eTerroristen\u201c und sagte, er denke gar nicht daran, den Mann wieder herauszugeben.<\/p>\n<p>Am Fall Abrego Garcia, das wird immer deutlicher, wird sich erweisen, inwiefern es sich bei den Vereinigten Staaten heute \u00fcberhaupt noch um einen Rechtsstaat handelt \u2013 oder ob das Land den Weg in Richtung Autokratie einschl\u00e4gt. Die Regierung Trump beruft sich auf den \u201eAlien Enemies Act\u201c von 1798, ein Gesetz, das dem Pr\u00e4sidenten die Macht gibt, Ausl\u00e4nder \u201ein Zeiten des Krieges, einer Invasion oder eines r\u00e4uberischen Einfalls\u201c festzusetzen oder auszuweisen. <\/p>\n<p>Allerdings befinden sich die USA derzeit nicht im Kriegszustand. Dennoch gab der Oberste Gerichtshof in Washington dem Pr\u00e4sidenten das Recht, nach Gutd\u00fcnken Leute aufzugreifen und nach El Salvador zu verschleppen \u2013 wenigstens \u201evorl\u00e4ufig\u201c. Benjamin Wittes, ein profilierter amerikanischer Journalist, der sich mit Rechtsf\u00e4llen befasst, f\u00fchlt sich auf seinem <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.lawfaremedia.org\/contributors\/bwittes\" target=\"_blank\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.lawfaremedia.org\/contributors\/bwittes&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">Blog \u201eLawfare\u201c<\/a> an K\u00fcmmelbl\u00e4ttchen erinnert \u2013 also an jenes Betrugsspiel, bei dem man raten muss, welche von drei schnell durcheinander gewirbelten Karten die Trumpfkarte ist.<\/p>\n<p>\u201eTrump sagt, alles kommt auf Bukele an. Bukele sagt, alles kommt auf Trump an. Und mit der dritten Karte muss eine Bundesrichterin irgendwie unser aller Recht verteidigen, nicht in einem ausl\u00e4ndischen Gulag zu verschwinden.\u201c Wittes weist darauf hin, dass Richterin Xinis keine schlagkr\u00e4ftigen Instrumente hat, um gegen die Regierung vorzugehen, wenn diese sich \u2013 trotz Beschluss des Obersten Gerichtshofes \u2013 weiterhin ihrer Anordnung widersetzt.<\/p>\n<p>Am Freitag ersch\u00fctterte ein weiterer Fall im Zusammenhang mit der versch\u00e4rften Einwanderungspolitik das amerikanische Rechtssystem. US-Bundesbeh\u00f6rden nahmen eine Richterin des Bundesstaates Wisconsin vor\u00fcbergehend fest. Bezirksrichterin Hannah Dugan aus Milwaukee County werde Justizbehinderung vorgeworfen, hie\u00df es in einer Strafanzeige des Bundesjustizministeriums. Sie habe sich am 18. April geweigert, einen per Haftbefehl gesuchten mutma\u00dflich illegal eingewanderten Mann an Einwanderungsbeh\u00f6rden zu \u00fcbergeben, als dieser w\u00e4hrend eines anderen Verfahrens gegen ihn ihren Gerichtssaal betrat. Dugan habe das Vorgehen als \u201eabsurd\u201c bezeichnet und auch versucht, dem Mann zur Flucht zu verhelfen, hie\u00df es weiter. Er soll sich in Haft befinden.<\/p>\n<p>Gerichtsunterlagen zufolge wurde Dugan nach der Vorstellung vor einem Bundesgericht zun\u00e4chst wieder auf freien Fu\u00df gesetzt. Sie soll am 15. Mai ihr Pl\u00e4doyer abgeben. Vor dem Gerichtsgeb\u00e4ude versammelte sich eine Menschenmenge und skandierte \u201eLasst die Richterin frei\u201c. Bundesjustizministerin Pam Bondi erkl\u00e4rte zu dem Fall auf sozialen Medien: \u201eNiemand steht \u00fcber dem Gesetz.\u201c <\/p>\n<p>FBI-Direktor Kash Patel hatte die Festnahme auf dem Kurznachrichtendienst X bekannt gegeben, bevor der Fall regul\u00e4r ver\u00f6ffentlicht wurde, und damit m\u00f6glicherweise gegen Geheimhaltungsregeln versto\u00dfen. Nach kurzer Zeit l\u00f6schte er den Post wieder.<\/p>\n<p>Trump geht gegen Anwaltsfirmen vor<\/p>\n<p>Neben den rechtlichen Folgen der Einwanderungspolitik gibt es noch einen weiteren Schauplatz, den zu beobachten sich lohnt. Seit Trump an die Macht zur\u00fcckgekehrt ist, geht er mit Pr\u00e4sidialerlassen gegen alle Anwaltsfirmen vor, die ihm je in die Quere gekommen sind. K\u00fcnftig d\u00fcrfen ihre Anw\u00e4lte keine Regierungsgeb\u00e4ude mehr betreten, keine Parteien vertreten, die mit der Regierung in Verbindung stehen, und keine Regierungsdokumente einsehen. Nat\u00fcrlich gibt es daf\u00fcr keinen Pr\u00e4zedenzfall. Noch nie hat ein Pr\u00e4sident sein Amt dazu benutzt, um gegen juristische Gegner vorzugehen.<\/p>\n<p>Trumps j\u00fcngstes Opfer ist die Firma Susman Godfrey, deren Vergehen in Trumps Augen darin bestand, dass sie gegen die Falschbehauptung vorging, bei der Pr\u00e4sidentschaftswahl 2020 seien Wahlmaschinen manipuliert worden, um Joe Biden zum Sieg zu verhelfen. Susman Godfrey hat am vergangenen Freitag gegen den Erlass des Pr\u00e4sidenten geklagt. Wenn die Gerichte den Erlass nicht zur\u00fcckweisen, werde \u201eein gef\u00e4hrlicher und vielleicht nicht wiedergutzumachender Pr\u00e4zedenzfall gesetzt\u201c, hei\u00dft es in der Anklageschrift.<\/p>\n<p>Andere Anwaltsfirmen fielen sofort auf die Knie und baten um Gnade. So die altehrw\u00fcrdige New Yorker Anwaltsfirma Paul Weiss. Sie hatte den Zorn Trumps auf sich gezogen, weil einer ihrer fr\u00fcheren Anw\u00e4lte ein Ermittlungsverfahren gegen den Pr\u00e4sidenten angestrengt hatte, als er in Manhattan Staatsanwalt wurde. Zu den Gr\u00fcndern von Paul Weiss geh\u00f6rte ein Mann namens Simon Rifkind, der sp\u00e4ter Richter in New York wurde.<\/p>\n<p>Seine beiden Enkelinnen, Amy und Nina Rifkind, haben nun einen Brief an den Vorstand von Paul Weiss gerichtet. \u201eUnser Gro\u00dfvater glaubte felsenfest daran, dass jeder \u2013 auch Lucifer, wie einer seiner ber\u00fchmten Ausspr\u00fcche lautete \u2013 das Recht auf einen Anwalt hat\u201c, hei\u00dft es darin. Die beiden Enkelinnen baten die Firma, sich nicht mehr auf ihren Gro\u00dfvater zu berufen, solange sie faule Kompromisse mit der Macht schlie\u00dfe.<\/p>\n<p>Unterdessen lie\u00df Trump beim Besuch des Diktators aus El Salvador verlauten, als N\u00e4chstes seien \u201ehomegrown criminals\u201c, also amerikanische Staatsb\u00fcrger, dran, und Bukele m\u00f6ge schon einmal neue Gef\u00e4ngnisse bauen. Alles nur Gerede? <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/plus203935074\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;\/plus203935074&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">George Conway<\/a> sieht das nicht so. Conway ist ein Konservativer; er sollte unter Trump eigentlich als Generalanwalt der USA dienen, wollte den Job aber nicht annehmen, als er sah, wie sich die erste Trump-Regierung entwickelte. Er wurde zu einem von Trumps sch\u00e4rfsten Kritikern.<\/p>\n<p>K\u00f6nnte der Pr\u00e4sident also Amerikaner in ein ausl\u00e4ndisches Gef\u00e4ngnis verschleppen lassen, indem er einfach behauptet, es handle sich um Kriminelle? \u201eAber gewiss doch\u201c, sagte Conway k\u00fcrzlich in einem Podcast. \u201eOffenkundig erlaubt der Alien Enemies Act nicht, amerikanische Staatsb\u00fcrger zu verhaften und abzuschieben, aber die Regierung sagt ja auch: Dieses Gesetz gilt, obwohl es keinen Krieg gibt, obwohl es keine Invasion gibt, das doch die Voraussetzung daf\u00fcr w\u00e4re.\u201c <\/p>\n<p>Und weiter: \u201eWenn die Regierung Leute ausweisen kann, ohne dass es einen Rechtsweg gibt, wenn sie sagt, dass eine Richterin sie nicht aufhalten kann \u2013 was hindert sie dann daran, zuf\u00e4llig Leute von der Stra\u00dfe aufzulesen, nur weil sie braune Haut und T\u00e4towierungen haben?\u201c<\/p>\n<p>Bleibt am Ende die Frage nach dem Warum. Warum weigert sich die Trump-Regierung so hartn\u00e4ckig, Abrego Garcia heimkehren zu lassen? Welche Gefahr droht ihr von diesem Mann? <\/p>\n<p>Die Antwort ist wohl, dass der Zeitpunkt, zu dem man Abrego Garcia heimlich h\u00e4tte zur\u00fcckbringen k\u00f6nnen, l\u00e4ngst verstrichen ist. Jetzt w\u00fcrden Kamerateams seine Heimkehr begleiten. Und Abrego Garcia w\u00fcrde die Fiktion platzen lassen, dass von Trump nur Leute verfolgt werden, die es verdient haben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die irrt\u00fcmliche Abschiebung eines Mannes nach El Salvador hat in den USA heftige Proteste ausgel\u00f6st. 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