{"id":629947,"date":"2025-12-07T13:34:23","date_gmt":"2025-12-07T13:34:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/629947\/"},"modified":"2025-12-07T13:34:23","modified_gmt":"2025-12-07T13:34:23","slug":"ist-das-schlimmste-szenario-macron-droht-china-mit-zoellen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/629947\/","title":{"rendered":"&#8222;Ist das schlimmste Szenario&#8220;: Macron droht China mit Z\u00f6llen"},"content":{"rendered":"<p>&#8222;Ist das schlimmste Szenario&#8220;Macron droht China mit Z\u00f6llen<img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Frankreichs-Praesident-Emmanuel-Macron-spricht-mit-Chinas-Praesident-Xi-waehrend-einer-gemeinsamen-P.webp\" alt=\"Frankreichs-Praesident-Emmanuel-Macron-spricht-mit-Chinas-Praesident-Xi-waehrend-einer-gemeinsamen-Pressekonferenz-in-der-Grossen-Halle-des-Volkes\"\/>China ist Frankreichs wichtigster Handelspartner in Asien. (Foto: picture alliance\/dpa\/Pool AFP\/AP)TeilenFolgen auf:<a href=\"https:\/\/www.whatsapp.com\/channel\/0029Va5cdVJD8SDp5YZgYF01\" title=\"Auf WhatsApp folgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/whatsapp.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><a href=\"https:\/\/news.google.com\/publications\/CAAiEPMdif5mpRNxiLOeUpHCwwsqFAgKIhDzHYn-ZqUTcYiznlKRwsML?hl=de&amp;gl=DE&amp;ceid=DE%3Ade\" title=\"Auf Google News folgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/google.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><\/p>\n<p class=\"Typography_text-m__XI0da Typography_weight-bold__uT6mq storyline_lead_text_leadtext__q_wg8\">Nach seinem dreit\u00e4gigen Staatsbesuch in China zieht Macron ein Fazit: Die Handelsbeziehungen zwischen den beiden L\u00e4ndern seien unausgeglichen. Der franz\u00f6sische Pr\u00e4sident stellt klare Forderungen in Richtung Peking &#8211; andernfalls w\u00fcrde Europa Ma\u00dfnahmen ergreifen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Frankreichs Pr\u00e4sident Emmanuel Macron hat Gegenma\u00dfnahmen gegen China in den Raum gestellt, sollte das Land seine Handelspolitik nicht \u00e4ndern. &#8222;Ich versuche, den Chinesen zu erkl\u00e4ren, dass ihr Handels\u00fcberschuss nicht tragbar ist, weil sie dabei sind, ihre eigenen Kunden zu ruinieren, vor allem, indem sie nicht mehr viel von uns importieren&#8220;, sagte Macron nach seiner R\u00fcckkehr von einem dreit\u00e4gigen Besuch in der Volksrepublik der franz\u00f6sischen Wirtschaftszeitung &#8222;Les Echos&#8220;.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">&#8222;Ich habe ihnen gesagt, dass wenn sie nicht reagieren, wir Europ\u00e4er in den kommenden Monaten dazu gezwungen w\u00e4ren, starke Ma\u00dfnahmen zu treffen und die Zusammenarbeit herunterzufahren &#8211; \u00e4hnlich wie die USA es getan haben &#8211; etwa durch Z\u00f6lle auf chinesische Produkte.&#8220;<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">China ist Frankreichs wichtigster Handelspartner in Asien. Die franz\u00f6sische Wirtschaft hat jedoch ein deutliches Handelsdefizit mit China &#8211; Frankreichs Einfuhren aus China erreichen einen viel h\u00f6heren Wert als seine Ausfuhren in das Land. 2024 lag das Defizit bei mehr als 46 Milliarden Euro. F\u00fcr die gesamte EU betr\u00e4gt das Handelsdefizit mehr als 300 Milliarden Euro. F\u00fcr deutsche, franz\u00f6sische und weitere Unternehmen aus der EU ist unter anderem die schwache Nachfrage in China ein Problem, w\u00e4hrend die Volksrepublik auch durch den Handelsstreit mit den USA zunehmend Produkte in die EU verkauft.<\/p>\n<p>Aggressive Politik einstellen<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">China treffe das Herz des europ\u00e4ischen Industrie- und Innovationsmodells, erkl\u00e4rte Macron. Der Protektionismus der USA versch\u00e4rfe die Situation noch, weil chinesische Warenstr\u00f6me massiv auf den europ\u00e4ischen Markt umgeleitet w\u00fcrden. Europa stehe zwischen den Fronten, f\u00fcr die europ\u00e4ische Industrie gehe es ums \u00dcberleben. &#8222;Wir sind der Ausgleichsmarkt geworden und das ist das schlimmste Szenario.&#8220;<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Macron fordert von China, mehr zu konsumieren und seinen Binnenmarkt zu \u00f6ffnen. Au\u00dferdem sollten chinesische Firmen nach Europa kommen, so wie es etwa der Energiekonzern EDF und der Flugzeugbauer Airbus umgekehrt getan haben, und hier Absatzm\u00e4rkte schaffen. &#8222;Wir erkennen an, dass sie in einigen Bereichen sehr gut sind, aber wir k\u00f6nnen nicht dauerhaft importieren.&#8220; &#8222;Les Echos&#8220; zufolge geht es etwa um den Batteriesektor, E-Autos und die Veredlung von Lithium. Abh\u00e4ngigkeiten sollten durch chinesische Investitionen in Europa aber nicht entstehen, zitiert das Blatt Macron.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Gleichzeitig sollte Europa demnach seine Wettbewerbsf\u00e4higkeit vorantreiben, vereinfachen, in Innovation investieren und den Binnenmarkt vertiefen. Macron rief zudem dazu auf, dass beide Seiten aggressive Politik wie etwa Exportbeschr\u00e4nkungen einstellten.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-s__wu_cm Typography_weight-normal__pqUbH Typography_color-darkgrey__sZEnP article-detail-footer_source__KslPc\">Quelle: ntv.de, raf\/dpa<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"&#8222;Ist das schlimmste Szenario&#8220;Macron droht China mit Z\u00f6llenChina ist Frankreichs wichtigster Handelspartner in Asien. 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