{"id":631144,"date":"2025-12-08T01:17:12","date_gmt":"2025-12-08T01:17:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/631144\/"},"modified":"2025-12-08T01:17:12","modified_gmt":"2025-12-08T01:17:12","slug":"praevention-von-verbrennungen-aktionstag-im-klinikum-stuttgart","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/631144\/","title":{"rendered":"Pr\u00e4vention von Verbrennungen: Aktionstag im Klinikum Stuttgart"},"content":{"rendered":"<p>Hei\u00dfgetr\u00e4nke, eine brennende Kerze oder auch ein hei\u00dfes B\u00fcgeleisen in Reichweite von Kinderh\u00e4nden: Verbrennungen und Verbr\u00fchungen geh\u00f6ren zu den h\u00e4ufigsten Unfallursachen bei Kindern und Jugendlichen. Mehr als 30.000 Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren sind j\u00e4hrlich davon betroffen. Rund 7000 von ihnen verletzen sich so schwer, dass sie station\u00e4r im Krankenhaus behandelt werden m\u00fcssen. Kleinkinder sind am st\u00e4rksten gef\u00e4hrdet eine Verbr\u00fchung zu erleiden. Viele Unf\u00e4lle lassen sich vermeiden.<\/p>\n<p>Im Klinikum Stuttgart sind deshalb anl\u00e4sslich des Tages des brandverletzten Kindes Kindergarten- und Grundschulkinder spielerisch f\u00fcr die von Feuer und hei\u00dfen Fl\u00fcssigkeiten ausgehenden Gefahren sensibilisiert worden. \u201eHast du dich schon mal an einer Kerze verbrannt\u201c, will die junge \u00c4rztin von Lena, vier\u00a0Jahre, wissen, und als die den Kopf sch\u00fcttelt, fragt sie das M\u00e4dchen, ob sie ihr mit Wasserfarben trotzdem eine Wunde auf die Hand malen darf. Lena nickt. Kurz darauf befindet sich eine kleine rote Wunde mit Brandblasen aus Gelatine auf ihrer Hand. Anschlie\u00dfend schickt die Assistenz\u00e4rztin Lena mit den Worten \u201eGuck mal, da dr\u00fcben bei Jonas kannst du dir die Hand verbinden lassen\u201c einen Tisch weiter.<\/p>\n<p>Im \u201eKrankenhaus-Kino\u201c d\u00fcrfen die Kindergartenkinder schlie\u00dflich nicht nur Popcorn futtern, sondern bekommen auch noch kindgerecht Informationen zu den Gefahren, die zum Beispiel an Silvester von Feuerwerksk\u00f6rpern ausgehen. \u201eNie B\u00f6ller in die Hand nehmen\u201c, warnt die \u00c4rztin die M\u00e4dchen und Jungen und l\u00e4sst mit einem lauten Knall einen Luftballon platzen. \u201eDer macht doch genauso toll Krach, oder?!\u201c Die Kinder nicken.<\/p>\n<p> Feuerwehr und Johanniter zeigen, wie Hilfe aussieht <\/p>\n<p>Die Stuttgarter Feuerwehr und die Johanniter unterst\u00fctzen das Klinikum beim Aktionstag. Ein Feuerwehrwagen und ein Rettungswagen stehen neben dem Olgahospital, dem Kinderkrankenhaus des Klinikums Stuttgart. Mit Hilfe eines gro\u00dfen Wasserschlauches d\u00fcrfen die Kinder einen \u201ebrennenden Busch\u201c auf dem Klinikgel\u00e4nde l\u00f6schen. Im Rettungswagen hat es ihnen besonders die h\u00f6henverstellbare Liege den Kindern angetan.<\/p>\n<p> Was Silvester so riskant macht <\/p>\n<p>\u201eLetztes Jahr hatten wir rund zehn Kinder aufgrund von Verletzungen wegen fehlgeleiteter B\u00f6ller bei uns im OP\u201c, erz\u00e4hlt Kinderchirurg Dr. Raphael Staubach. Auch ihm ist es ein Anliegen statt B\u00f6llern lieber Luftballons krachen zu lassen. Wunderkerzen sollten immer nur mit Handschuhen angefasst werden. \u201eAuch wenn sie schon abgebrannt sind, bleiben Wunderkerzen noch sehr lange sehr hei\u00df\u201c, sagt der Arzt.<\/p>\n<p>Dr. Raphael Staubauch leitet die Sektion f\u00fcr schwerbrandverletzte Kinder und p\u00e4diatrisch-rekonstruktive Chirurgie am Klinikum. Die Verbrennungsmedizin und die plastische Korrektur ist traditionell seit vielen Jahren ein wichtiger Schwerpunkt der Kinderchirurgie. Das Schwerbrandverletzten Zentrum am <a href=\"http:\/\/www.klinikum-stuttgart.de\/medizin-pflege\/kinderchirurgie\/verbrennungen-und-plastische-korrekturen\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Klinikum Stuttgart<\/a> ist eines der gr\u00f6\u00dften Zentren in Deutschland und Mitglied in der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Verbrennungsmedizin (DGV). Seit \u00fcber zehn Jahren h\u00e4lt die Kinderchirurgie Stuttgart ein offizielles Bett f\u00fcr schwerbrandverletzte Kinder vor. Jedes Jahr werden zirca 200 neue Brandverletzungen behandelt. Zus\u00e4tzlich werden w\u00f6chentlich 30 bis 40 Patienten in der Verbrennungssprechstunde gesehen. Damit ist das Klinikum unter den Top drei Versorgern in Deutschland.<\/p>\n<p>Paulinchen e.V., Initiative f\u00fcr brandverletzte Kinder, ber\u00e4t und begleitet Familien mit brandverletzten Kindern in jeder Phase nach dem Unfall. Der Verein ist Ausrichter des j\u00e4hrlichen bundesweiten Aktionstag des brandverletzten Kindes. Auf der <a href=\"http:\/\/www.paulinchen.de\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Webseite des Vereines<\/a>\u00a0finden Eltern jede Menge Informationen wie sie ihr Kind vor Verbrennungen und Verbr\u00fchungen sch\u00fctzen k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Hei\u00dfgetr\u00e4nke, eine brennende Kerze oder auch ein hei\u00dfes B\u00fcgeleisen in Reichweite von Kinderh\u00e4nden: Verbrennungen und Verbr\u00fchungen geh\u00f6ren zu&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":631145,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1830],"tags":[3386,1634,3364,29,30,3382,435,2281,1441,3385,148956],"class_list":{"0":"post-631144","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-stuttgart","8":"tag-advertorial","9":"tag-baden-wuerttemberg","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-germany","13":"tag-klinikum-stuttgart","14":"tag-praevention","15":"tag-silvester","16":"tag-stuttgart","17":"tag-themenwelt_gesund_in_stuttgart","18":"tag-themenwelt_gesund_in_stuttgart_sport_praevention"},"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/631144","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=631144"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/631144\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/631145"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=631144"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=631144"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=631144"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}