{"id":631787,"date":"2025-12-08T08:14:12","date_gmt":"2025-12-08T08:14:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/631787\/"},"modified":"2025-12-08T08:14:12","modified_gmt":"2025-12-08T08:14:12","slug":"lebensmittelrecht-foodwatch-haelt-geplantes-veggie-burger-verbot-fuer-rechtswidrig-lebensmittelpraxis-de","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/631787\/","title":{"rendered":"Lebensmittelrecht &#8211; Foodwatch h\u00e4lt geplantes \u201eVeggie-Burger\u201c-Verbot f\u00fcr rechtswidrig \u2013 Lebensmittelpraxis.de"},"content":{"rendered":"<p>                Beitrag teilen<\/p>\n<p>Die Verbraucherschutzorganisation Foodwatch kritisiert ein auf EU-Ebene diskutiertes Verbot von Bezeichnungen wie\u00a0\u201eVeggie-Burger\u201c oder \u201eTofu-Wurst\u201c. Ein Gutachten kommt zu dem Schluss, dass die Pl\u00e4ne gegen EU-Recht versto\u00dfen. Am Mittwoch gehen die Verhandlungen in die vielleicht letzte Runde.<\/p>\n<p>\n                                            Montag, 08. Dezember 2025, 09:05 Uhr\n                                    <\/p>\n<p>\n                    Theresa Kalmer (mit dpa)                <\/p>\n<p>                      Foodwatch sieht das geplante EU-Verbot f\u00fcr Begriffe wie \u201eVeggie-Burger\u201c als rechtswidrig. Die Organisation geht mit einem Gutachten kurz vor einer wichtigen Verhandlungsrunde an die \u00d6ffentlichkeit.                    <\/p>\n<p>                      Bildquelle: Mirco Moskopp\n                            <\/p>\n<p>Die Verbraucherschutzorganisation Foodwatch h\u00e4lt ein auf EU-Ebene diskutiertes Verbot von Bezeichnungen wie \u201eVeggie-Burger\u201c oder \u201eTofu-Wurst\u201c f\u00fcr rechtswidrig. Dies geht aus einem Gutachten hervor, das die Organisation kurz vor einer wichtigen Verhandlungsrunde ver\u00f6ffentlichte.<\/p>\n<p>Die vorgesehenen Verbote w\u00fcrden den Grunds\u00e4tzen eines Urteils des Europ\u00e4ischen Gerichtshofs (EuGH) widersprechen, hei\u00dft es in dem Gutachten. Der Gerichtshof habe im Oktober 2024 festgestellt, dass Mitgliedstaaten Produktnamen nicht verbieten d\u00fcrfen, ohne zuvor festzulegen, welche Bezeichnungen stattdessen zu verwenden sind. Das Gutachten beruft sich neben diesem Urteil auch auf die EU-Lebensmittelinformationsverordnung.<\/p>\n<p>\u201eEin EU-Verbot von ,Tofuw\u00fcrstchen&#8216; oder ,Seitanschnitzel&#8216; ist nicht nur unsinnig, sondern auch rechtswidrig\u201c, zitierte Foodwatch seinen Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Chris Methmann in der Mitteilung. Bundesagrarminister Alois Rainer (CSU) m\u00fcsse das Vorhaben in Br\u00fcssel stoppen. Rainer hatte sich in der Vergangenheit bereits gegen das Verbot ausgesprochen.<\/p>\n<p>Europ\u00e4ische Volkspartei brachte den Vorsto\u00df ein<\/p>\n<p>In dem Rechtsgutachten hei\u00dft es auch, dass die von franz\u00f6sischen Abgeordneten der Europ\u00e4ischen Volkspartei geforderte \u00c4nderung von EU-Recht unklar und unverst\u00e4ndlich sei. Unter anderem sollten Begriffe wie \u201eWurst\u201c und \u201eSchnitzel\u201c der geforderten Rechts\u00e4nderung zufolge ausschlie\u00dflich den essbaren Teilen der Tiere vorbehalten sein. Ein Schnitzel mit Panade d\u00fcrfte demnach nicht als Schnitzel bezeichnet werden, so das Gutachten.<\/p>\n<p>Das Mitte-Rechts-B\u00fcndnis Europ\u00e4ische Volkspartei, zu der auch CDU und CSU geh\u00f6ren, hatte den Vorsto\u00df im EU-Parlament eingebracht. Deutsche Unionsabgeordnete stimmten mit wenigen Ausnahmen gegen ein Verbot\u00a0\u2013\u00a0eine ausreichende Mehrheit gab es trotzdem. Begr\u00fcndet wird die \u00c4nderung damit, Verbraucher und Landwirte zu sch\u00fctzen. Am Mittwoch gehen die Verhandlungen zu dem geplanten Verbot in die vielleicht letzte Runde. Auch eine Mehrheit der EU-Staaten m\u00fcsste dem Verbot zustimmen, damit die Vorgaben in Kraft treten k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Beitrag teilen Die Verbraucherschutzorganisation Foodwatch kritisiert ein auf EU-Ebene diskutiertes Verbot von Bezeichnungen wie\u00a0\u201eVeggie-Burger\u201c oder \u201eTofu-Wurst\u201c. Ein Gutachten&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":631788,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[3933],"tags":[33823,331,332,118065,548,30964,663,158,3934,3935,64954,13,14,15,12,857,1085,6168],"class_list":["post-631787","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-eu","tag-gutachten","tag-aktuelle-nachrichten","tag-aktuelle-news","tag-bezeichnung","tag-eu","tag-eu-recht","tag-europa","tag-europaeische-union","tag-europe","tag-european-union","tag-foodwatch","tag-headlines","tag-nachrichten","tag-news","tag-schlagzeilen","tag-verbot","tag-verbraucherschutz","tag-verhandlungen"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115682952217397810","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/631787","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=631787"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/631787\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/631788"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=631787"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=631787"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=631787"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}