{"id":632119,"date":"2025-12-08T11:35:17","date_gmt":"2025-12-08T11:35:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/632119\/"},"modified":"2025-12-08T11:35:17","modified_gmt":"2025-12-08T11:35:17","slug":"karneval-in-der-koelner-suedstadt-gemeinsam-feiern-ohne-auswuechse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/632119\/","title":{"rendered":"Karneval in der K\u00f6lner S\u00fcdstadt: Gemeinsam feiern ohne Ausw\u00fcchse"},"content":{"rendered":"<p class=\"dm-paragraph my-8 dm-article-content-width\" index=\"0\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-586984a4=\"\">Die S\u00fcdstadt und der Karneval \u2013 eine besondere Melange, w\u00fcrde man in Wien sagen. Diesmal noch etwas besonderer, denn ein Teil der Feierlichkeiten zur <a href=\"https:\/\/www.rundschau-online.de\/themen\/elfter-elfter\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Sessionser\u00f6ffnung<\/a> am 11.11. hatte sich wie von der Stadt und vielen Akteuren gew\u00fcnscht mehr als in den Vorjahren in die Veedel verteilt. Allerdings nicht unbedingt gleichm\u00e4\u00dfig, speziell in der S\u00fcdstadt war deutlich mehr Andrang als sonst. \u201eEtwas mehr als geplant\u201c, musste auch der neue Ordnungsamtsleiter der Stadt, Dirk K\u00e4sbach, freim\u00fctig einr\u00e4umen. Er war zu Gast in der Bezirksvertretung Innenstadt, um dort \u00fcber die Pl\u00e4ne vor und nach der Session zu informieren.<\/p>\n<p class=\"dm-paragraph my-8 dm-article-content-width\" index=\"1\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-586984a4=\"\">Gr\u00fcne, Linke, SPD und Volt hatten eine Vorlage eingebracht, die sich speziell mit dem Stra\u00dfenkarneval in der S\u00fcdstadt auseinandersetze. Er soll das gemeinsame Feiern in etwas geordnetere Bahnen lenken. \u00a0Der \u201eTransitweg\u201c \u00fcber die Uniwiese, genauer gesagt die stark eingeschrumpfte Ausweichfl\u00e4che f\u00fcr die <a href=\"https:\/\/www.rundschau-online.de\/themen\/zuelpicher-strasse-koeln\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Z\u00fclpicher<\/a> Stra\u00dfe, habe sich zwar bew\u00e4hrt. So gut sogar, so K\u00e4sbach, \u201edass man sie im n\u00e4chsten Jahr guten Gewissens noch weiter verkleinern kann\u201c. Allerdings mit der Folge, dass viele junge Menschen in die angrenzenden Veedel und nach Ehrenfeld auswichen.<\/p>\n<p>Schwierige Situation f\u00fcr \u00e4ltere Menschen<\/p>\n<p class=\"dm-paragraph my-8 dm-article-content-width\" index=\"3\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-586984a4=\"\">Am Chlodwigplatz sei die Situation speziell f\u00fcr \u00e4ltere Menschen kaum noch zu h\u00e4ndeln gewesen, erkl\u00e4rte die Seniorenvertreterin Maria Fl\u00f6ge-Becker. Speziell die Scherben seien ein gro\u00dfes Problem gewesen: Sie berichtete von geplatzten Rollatorenreifen und Stolperfallen durch weggeworfene Flaschen. Auch seien die Verm\u00fcllung und das Wildpinkeln ein gro\u00dfes \u00c4rgernis. Beobachtungen, die Bezirksb\u00fcrgermeisterin Julie Cazier (Gr\u00fcne) durchaus teilte, sie lebt in unmittelbarer N\u00e4he.<\/p>\n<p class=\"dm-paragraph my-8 dm-article-content-width\" index=\"4\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-586984a4=\"\">Wirklich einschr\u00e4nken will man das Feiern aber nicht: \u201eDer Stra\u00dfenkarneval ist auch in der S\u00fcdstadt fester Bestandteil des Brauchtums\u201c, erkl\u00e4rte Sabine Keller von den Gr\u00fcnen. Und das solle er auch bleiben. Aber eben \u201esauberer, sicherer und angenehmer f\u00fcr Anwohnende wie f\u00fcr Feiernde\u201c.<\/p>\n<p>Konkrete Ma\u00dfnahmen gefordert<\/p>\n<p class=\"dm-paragraph my-8 dm-article-content-width\" index=\"6\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-586984a4=\"\">Dazu hat die Bezirksvertretung angeregt, in engem Austausch mit der Verwaltung, den AWB und anderen Akteuren Ma\u00dfnahmen zu entwickeln. Konkret ging es dabei etwa um Einrichtung von Pfandabgabe- und Sammelstellen am Rand der Feierzone, um zus\u00e4tzliche Abfallbeh\u00e4lter in gr\u00f6\u00dferem Umfang, um mobile M\u00fcllsammelpunkte sowie um verst\u00e4rkte Reinigungsintervalle. Auch die Pr\u00fcfung einer Glasverbotszone in stark belasteten Bereichen, die Bereitstellung ausreichender mobiler Toiletten sowie die Pr\u00fcfung einer tempor\u00e4ren Zusatzbeleuchtung schrieben die Bezirksvertreter der Verwaltung ins Lastenheft. Mit Leben gef\u00fcllt werden sollen die Vorschl\u00e4ge \u00fcber Fachgespr\u00e4che noch im Januar.<\/p>\n<p class=\"dm-paragraph my-8 dm-article-content-width\" index=\"7\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-586984a4=\"\">Bei Amtsleiter Dirk K\u00e4sbach lief man damit offene T\u00fcren ein. \u201eEs gibt nichts gegen den Antrag einzuwenden\u201c, erkl\u00e4rte er. \u201eDas ist auch unsere Intention.\u201c Er bat lediglich darum, die Zahl der Teilnehmer in den Fachgespr\u00e4chen nicht zu gro\u00df werden zu lassen und insbesondere auch die Interessenvertretungen vor Ort einzubinden. \u201eDas sollte schon ein klassischer Dialog werden.\u201c Beim Thema Glasverbot allerdings d\u00e4mpfte er die Erwartungen. Das sei \u201eein ganz schwieriges Thema\u201c, so K\u00e4sbach. Nicht zuletzt wegen der Kontrollierbarkeit. \u201eAber die Tendenz geht nat\u00fcrlich dahin.\u201c<\/p>\n<blockquote class=\"dm-blockquote__quote-text\" data-v-3a231a3f=\"\"><p>Die S\u00fcdstadt darf nicht zu einer zweiten Z\u00fclpicher Stra\u00dfe werden.<\/p><\/blockquote>\n<p>Tim Cremer, Bezirksvertreter Innenstadt (SPD)<\/p>\n<p class=\"dm-paragraph my-8 dm-article-content-width\" index=\"9\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-586984a4=\"\">Letztlich wurde der Antrag einstimmig angenommen. F\u00fcr das Fr\u00fchjahr 2026 sollen dann in einem weiteren Fachgespr\u00e4ch die Erfahrungen aus dem Stra\u00dfenkarneval 2026 ausgewertet werden, um die Wirksamkeit kurzfristiger wie auch l\u00e4ngerfristiger Ma\u00dfnahmen auszuarbeiten. Einig war man sich n\u00e4mlich in einem weiteren Punkt: \u201eDie S\u00fcdstadt darf nicht zu einer zweiten Z\u00fclpicher Stra\u00dfe werden.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die S\u00fcdstadt und der Karneval \u2013 eine besondere Melange, w\u00fcrde man in Wien sagen. Diesmal noch etwas besonderer,&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":632120,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1828],"tags":[29,30,1420,1209],"class_list":{"0":"post-632119","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-koeln","8":"tag-deutschland","9":"tag-germany","10":"tag-koeln","11":"tag-nordrhein-westfalen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115683742615714374","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/632119","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=632119"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/632119\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/632120"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=632119"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=632119"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=632119"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}