{"id":632693,"date":"2025-12-08T17:12:15","date_gmt":"2025-12-08T17:12:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/632693\/"},"modified":"2025-12-08T17:12:15","modified_gmt":"2025-12-08T17:12:15","slug":"politiker-wollen-quartiersgarage-fuer-neues-wohnviertel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/632693\/","title":{"rendered":"Politiker wollen Quartiersgarage f\u00fcr neues Wohnviertel"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\"> Seit dem Sommer l\u00e4uft der Betrieb in der neuen Benrather <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/realschule\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Realschule<\/a>. Bereits zuvor waren die Schlo\u00df-Gymnasiasten in den modernen Komplex an der Benrodestra\u00dfe gezogen. K\u00fcnftig sollen in dem Quartier au\u00dferdem 200 Wohnungen entstehen. \u00dcber dieses Vorhaben wurde jetzt in der Sitzung der Bezirksvertretung (BV) 9 diskutiert. Dabei bedauerten die Politiker<a href=\"https:\/\/rp-online.de\/nrw\/staedte\/duesseldorf\/stadtteile\/benrath\/duesseldorf-sozialwohnungen-statt-seniorenheim-an-der-benrodestrasse_aid-139651309\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> den Wegfall eines geplanten Seniorenheims<\/a>. Sie \u00e4u\u00dferten au\u00dferdem Kritik am Parkplatz-Konzept sowie Bedenken zu einer m\u00f6glichen Verschattung.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Zum Hintergrund: Realisiert werden soll die Bebauung auf zwei Baufeldern. Vorgesehen ist zum einen eine U-f\u00f6rmige Geb\u00e4udestruktur an der Benrodestra\u00dfe, die sich zum n\u00f6rdlich angrenzenden Schulhof hin \u00f6ffnet. Zum anderen entsteht ein weiteres Baufeld in der Verl\u00e4ngerung der Marbacher Stra\u00dfe. Das dort geplante Geb\u00e4ude ist zur n\u00f6rdlich angrenzenden Realschule hin geschlossen und \u00f6ffnet sich in Form einer Kammstruktur mit zwei Innenh\u00f6fen nach S\u00fcden. Geplant sind so insgesamt 120 Wohneinheiten im frei finanzierten Segment und 80 weitere als gef\u00f6rderter Wohnungsbau. Um den Bedarf an Stellpl\u00e4tzen zu decken, soll es unter anderem eine Tiefgarage geben.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Genau an dem Thema entz\u00fcndete sich in der Sitzung der Bezirksvertretung allerdings eine Debatte. \u201eSie sprachen von knapp 200 Wohneinheiten und rund 90 Stellpl\u00e4tzen\u201c, sagte Thomas Nicolin (FDP) an Steve Schmall und Wilma Tenfelde aus der D\u00fcsseldorfer Verwaltung gerichtet, die die Pl\u00e4ne pr\u00e4sentierten. \u201eDamit h\u00e4tte noch nicht einmal jede zweite Wohnung einen Parkplatz, das ist f\u00fcr mich nicht zu verstehen.\u201c<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Und auch Ulrich Hampe (CDU) sagte: \u201eDie geplanten Stellpl\u00e4tze sind ein Tropfen auf den hei\u00dfen Stein.\u201c Dringend notwendig sei es, \u00fcber eine Quartiersgarage zu sprechen. Das legten die Politiker gleich auch schriftlich fest. Sie empfehlen nun aufgrund des vor Ort ohnehin schon bestehenden Parkdrucks den Bau einer Quartiersgarage f\u00fcr Kfz, Motorr\u00e4der und Fahrr\u00e4der einschlie\u00dflich Lastenr\u00e4dern.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Diskutiert wurde auch \u00fcber die urspr\u00fcngliche \u00dcberlegung, ein Seniorenheim auf dem Gebiet zu errichten. \u201eWir finden es schade, dass die Pflegeeinrichtung nicht zustande gekommen ist\u201c, erkl\u00e4rte Hampe. Die Verwaltung hatte in ihrer zur Sitzung ver\u00f6ffentlichten schriftlichen Vorlage erkl\u00e4rt, dass Verhandlungen mit potenziellen Tr\u00e4gern nicht abgeschlossen werden konnten. \u201eAls Gr\u00fcnde hierf\u00fcr wurden wirtschaftliche und betriebsorganisatorische Herausforderungen bei der Realisierung und langfristigen Sicherung eines solchen Angebots am Standort genannt\u201c, hei\u00dft es. Stadtplaner Steve Schmall betonte allerdings, dass eine Pflegeeinrichtung an dem Standort weiter zul\u00e4ssig w\u00e4re.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Mitglieder der Bezirksvertretung gaben deshalb eine weitere Empfehlung ab. So fordern sie, dass das Seniorenheim umgesetzt wird, sofern sich bis zum Abschluss des st\u00e4dtebaulichen Vertrages doch noch ein Investor und Betreiber finden. Sollte dies nicht m\u00f6glich sein, wollen sie, dass 25 Prozent der Wohnfl\u00e4che f\u00fcr den gef\u00f6rderten Wohnraum f\u00fcr Auszubildende festgeschrieben wird.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eWir als SPD w\u00fcnschen uns nat\u00fcrlich insgesamt noch mehr sozialen Wohnungsbau\u201c, sagte au\u00dferdem Martina Fockenbrock. Sie sorgte sich zus\u00e4tzlich darum, dass die neue Bebauung das Geb\u00e4ude der Realschule verschatten k\u00f6nnte. \u201eDie Schulen sind wirklich sch\u00f6n hell, das w\u00e4re schade\u201c, sagte sie \u2013 und forderte die Verwaltung auf, dies noch einmal zu pr\u00fcfen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Dass 200 Wohneinheiten gebaut werden sollen, begr\u00fc\u00dfe man, sagte Ulrich Hampe. Thomas Nicolin hob als positiven Aspekt hervor, dass die Bezirksvertretung 9 als erste \u00fcber die Beschlussvorlage diskutieren konnte. Diese wird noch dem Umweltausschuss und dem Ausschuss f\u00fcr Wohnungswesen vorgelegt. Im Januar sollen dann die Mitglieder des Ausschusses f\u00fcr Planung und Stadtentwicklung endg\u00fcltig \u00fcber die Vorlage entscheiden \u2013 und damit auch \u00fcber die Empfehlungen der BV 9. Damit w\u00fcrde die Verwaltung beauftragt, einen Bebauungsplan aufzustellen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Seit dem Sommer l\u00e4uft der Betrieb in der neuen Benrather Realschule. 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