{"id":633805,"date":"2025-12-09T04:43:28","date_gmt":"2025-12-09T04:43:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/633805\/"},"modified":"2025-12-09T04:43:28","modified_gmt":"2025-12-09T04:43:28","slug":"bka-lagebild-etwa-jeder-elfte-tatverdaechtige-zuwanderer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/633805\/","title":{"rendered":"BKA-Lagebild: Etwa jeder elfte Tatverd\u00e4chtige Zuwanderer"},"content":{"rendered":"<p>Berlin\/Wiesbaden (dpa) &#8211; Zuwanderer machen nach einer Datenauswertung des Bundeskriminalamts (BKA) knapp neun Prozent aller Tatverd\u00e4chtigen im Bereich \u00abAllgemeinkriminalit\u00e4t\u00bb\u00a0aus. 2024 waren es demnach insgesamt 1,97 Millionen Tatverd\u00e4chtige, 697.000 davon hatten keine deutsche Staatsangeh\u00f6rigkeit, 172.000 waren nach BKA-Definition Zuwanderer (8,8 Prozent aller Tatverd\u00e4chtigen).<\/p>\n<p>Ver\u00f6ffentlicht hat das BKA die Zahlen im j\u00e4hrlichen Lagebild \u00abKriminalit\u00e4t im Kontext von Zuwanderung\u00bb. Als Zuwanderer oder \u00abin Deutschland aufh\u00e4ltige Gefl\u00fcchtete\u00bb\u00a0werden darin Asylbewerber, anerkannte Fl\u00fcchtlinge, geduldete und ausreisepflichtige Personen gef\u00fchrt. \u00abBild\u00bb\u00a0hatte zuerst \u00fcber das Lagebild berichtet. Mit \u00abAllgemeinkriminalit\u00e4t\u00bb sind Taten, die nicht politisch motiviert sind, gemeint. Auch ausl\u00e4nderrechtliche Verst\u00f6\u00dfe werden hier nicht mitgez\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Mord und Totschlag: 12 Prozent der Verd\u00e4chtigen Zuwanderer\u00a0<\/p>\n<p>In den Bereichen Mord, Totschlag, fahrl\u00e4ssige T\u00f6tung waren dem Bericht zufolge rund 12 Prozent aller Tatverd\u00e4chtigen Zuwanderer. Auch bei Diebstahl, Verm\u00f6gens- und F\u00e4lschungsdelikten lag ihr Anteil bei etwa 12 Prozent. Bei Sexualstraftaten, sogenannten Rohheitsdelikten wie K\u00f6rperverletzung und Rauschgiftdelikten waren zwischen 8 und 10 Prozent der Verd\u00e4chtigen Zuwanderer. In fast jedem dritten Ermittlungsverfahren zu organisierter Kriminalit\u00e4t &#8211; etwa Drogen oder Schleuserkriminalit\u00e4t &#8211; wurden Zuwanderer als Tatverd\u00e4chtige festgestellt.<\/p>\n<p>Cannabis-Legalisierung l\u00e4sst Zahlen sinken\u00a0<\/p>\n<p>Insgesamt sank die Zahl der tatverd\u00e4chtigen Zuwanderer im vergangenen Jahr von 178.581 auf 172.203, was wie auch in der allgemeinen Kriminalstatistik, auf der die Zahlen basieren, vor allem auf die Cannabis-Teillegalisierung zur\u00fcckgef\u00fchrt wird.<\/p>\n<p>Die Zahl der \u00abin Deutschland aufh\u00e4ltigen Gefl\u00fcchteten\u00bb\u00a0\u00fcberstieg dem Bericht zufolge 2024 erstmals die 3-Millionen-Marke (2023: 2,9 Millionen). Gut ein Drittel kam aus der Ukraine (1,1 Millionen), vor Syrien (629.000), Afghanistan (323.000) und dem Irak (167.000). Insgesamt hat Deutschland etwa 83,5 Millionen Einwohner.<\/p>\n<p>Ukrainer unauff\u00e4llig &#8211; Maghreb-Zuwanderer auff\u00e4llig<\/p>\n<p>Der Anteil tatverd\u00e4chtiger Ukrainer habe mit 12,8 Prozent weit unter ihrem Anteil an den Zuwanderern (35,7 Prozent) gelegen, hei\u00dft es im Lagebericht. Das Gegenteil ist demnach der Fall bei Personen aus den Maghreb-Staaten (Algerien, Marokko, Tunesien) der Fall. Sie machten lediglich 0,5 Prozent der Zuwanderer aus, ihr Anteil an den Tatverd\u00e4chtigen innerhalb der Gruppe der Zuwanderer lag aber bei 9,1 Prozent.<\/p>\n<p>Tatverd\u00e4chtige aus diesen L\u00e4ndern sowie aus Libyen und Georgien waren dem Bericht zufolge zudem besonders h\u00e4ufig Mehrfachtatverd\u00e4chtige. Syrer und Afghanen machten rund 21 beziehungsweise 10 Prozent der Tatverd\u00e4chtigen aus, was in etwa ihrem Anteil an in Deutschland lebenden Zuwanderern entspricht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin\/Wiesbaden (dpa) &#8211; Zuwanderer machen nach einer Datenauswertung des Bundeskriminalamts (BKA) knapp neun Prozent aller Tatverd\u00e4chtigen im Bereich&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":633806,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1840],"tags":[3364,29,30,177,382,1209,4418],"class_list":{"0":"post-633805","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-wuppertal","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-germany","11":"tag-kriminalitt","12":"tag-migration","13":"tag-nordrhein-westfalen","14":"tag-wuppertal"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115687784870390393","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/633805","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=633805"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/633805\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/633806"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=633805"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=633805"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=633805"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}