{"id":633823,"date":"2025-12-09T04:55:29","date_gmt":"2025-12-09T04:55:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/633823\/"},"modified":"2025-12-09T04:55:29","modified_gmt":"2025-12-09T04:55:29","slug":"wirtschaft-in-sueddeutschland-leidet-laut-studie-besonders-unter-trumps-zoellen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/633823\/","title":{"rendered":"Wirtschaft in S\u00fcddeutschland leidet laut Studie besonders unter Trumps Z\u00f6llen"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/stahlindustrie-118.jpg\" alt=\"Gel\u00e4nde der Salzgitter AG.\" title=\"Gel\u00e4nde der Salzgitter AG. | picture alliance\/dpa\"\/><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 08.12.2025 14:45 Uhr<\/p>\n<p class=\"article-head__shorttext\">\n        <strong>Die US-Z\u00f6lle schaden Salzgitter von allen St\u00e4dten und Gemeinden in Deutschland am meisten. Ansonsten wird laut einer ifo-Studie vor allem die Industrie im S\u00fcden des Landes getroffen. Einige Regionen profitieren dagegen sogar.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die US-Z\u00f6lle von 15 Prozent auf EU-Waren wirken sich regional unterschiedlich auf die lokale Wirtschaft aus. Das zeigt eine <a href=\"https:\/\/www.ifo.de\/pressemitteilung\/2025-12-08\/us-zoelle-schaden-industriestandorten-in-sueddeutschland-am-staerksten\" title=\"US-Z\u00f6lle schaden Industriestandorten in S\u00fcddeutschland am st\u00e4rksten\" class=\"textlink--extern js-link-dialog\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\" data-type=\"external\">neue Studie des ifo-Instituts<\/a> zu den wirtschaftlichen Auswirkungen der US-Z\u00f6lle f\u00fcr die Landkreise und kreisfreien St\u00e4dte. &#8222;Das Nord-S\u00fcd-Gef\u00e4lle ist deutlich: W\u00e4hrend Potsdam sogar einen leichten Zugewinn verzeichnet, drohen Industriestandorten wie Salzgitter, Dingolfing-Landau, Wolfsburg und Ingolstadt empfindliche Einbu\u00dfen&#8220;, sagt Marcel Thum, Leiter der ifo-Niederlassung Dresden.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Besonders stark betroffen sind Regionen mit hohem Industrieanteil, etwa in der Automobil- und Metallerzeugung. Am h\u00f6chsten sind die Wertsch\u00f6pfungsverluste f\u00fcr Salzgitter (minus 1,16 Prozent), Dingolfing-Landau (minus 1,08 Prozent), Wolfsburg (minus 1,06 Prozent), B\u00f6blingen (minus 1,05 Prozent) und Ingolstadt (minus 0,98 Prozent). Leichte positive Wertsch\u00f6pfungseffekte gibt es f\u00fcr Potsdam (plus 0,23 Prozent), den Main-Taunus-Kreis (plus 0,22 Prozent), Cottbus (plus 0,18 Prozent) und Bonn (plus 0,17 Prozent).<\/p>\n<p>Bruttowertsch\u00f6pfung<\/p>\n<p>            Die Bruttowertsch\u00f6pfung wird nach Angaben des Statistischen Bundesamts durch Abzug der Vorleistungen von den Produktionswerten errechnet; sie umfasst also nur den im Produktionsprozess geschaffenen Mehrwert. Die Bruttowertsch\u00f6pfung ist bewertet zu Herstellungspreisen, das hei\u00dft ohne die auf die G\u00fcter zu zahlenden Steuern, aber einschlie\u00dflich der empfangenen Subventionen.<\/p>\n<p>    Nord-S\u00fcd-Gef\u00e4lle<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Salzgitters Rolle als am st\u00e4rksten betroffene Region f\u00fchren die Autorinnen und Autoren auf die dortige Spezialisierung auf Metallerzeugung zur\u00fcck. Die vier Landkreise und St\u00e4dte mit den n\u00e4chsth\u00f6heren R\u00fcckg\u00e4ngen zeichnen sich dagegen durch eine starke Autoindustrie aus. Im bayerischen Dingolfing-Landau steht das gr\u00f6\u00dfte BMW-Werk Europas.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Insgesamt sagen die Wirtschaftsforscher ein Gef\u00e4lle von Nordosten nach S\u00fcdwesten voraus. In Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg sehen sie einige Kreise und St\u00e4dte mit leicht steigenden Wertsch\u00f6pfungen und tendenziell eher niedrige R\u00fcckg\u00e4nge. Im Westen und S\u00fcden finden sich dagegen nur wenige positive Ausnahmen.<\/p>\n<p>    Dienstleister k\u00f6nnten profitieren<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die regionalen Unterschiede sind vor allem auf die Wirtschaftsstruktur vor Ort zur\u00fcckzuf\u00fchren. &#8222;W\u00e4hrend Dienstleister vielerorts tendenziell profitieren und Marktanteile gewinnen k\u00f6nnen, sind die Verluste im Verarbeitenden Gewerbe in einzelnen Kreisen gravierend&#8220;, sagt Robert Lehmann von der ifo-Niederlassung Dresden. &#8222;Insgesamt k\u00f6nnten die Z\u00f6lle mittelfristig zu einer Verschiebung der Wirtschaftsaktivit\u00e4t von Industrie zu Dienstleistungen f\u00fchren.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Dennoch \u00fcberwiegen die Kreise, Landkreise und St\u00e4dte mit negativen Auswirkungen klar: Nur 61 Mal ergab sich ein positives Vorzeichen, 339 Mal ein negatives. Unter den vier Millionenst\u00e4dten Deutschlands stehen die Vorzeichen f\u00fcr Hamburg am besten. Die ifo-Forscher sagen der Hansestadt ein Plus von 0,13 Prozent voraus. Auch Berlin k\u00f6nnte leicht profitieren. K\u00f6ln hat einen leichten negativen Effekt, M\u00fcnchen den vergleichsweise st\u00e4rksten mit 0,18 Prozent.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 08.12.2025 14:45 Uhr Die US-Z\u00f6lle schaden Salzgitter von allen St\u00e4dten und Gemeinden in Deutschland am meisten. 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