{"id":634620,"date":"2025-12-09T12:56:14","date_gmt":"2025-12-09T12:56:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/634620\/"},"modified":"2025-12-09T12:56:14","modified_gmt":"2025-12-09T12:56:14","slug":"donald-trump-im-interview-europa-sie-reden-zu-viel-und-sie-liefern-nicht-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/634620\/","title":{"rendered":"Donald Trump im Interview: Europa? \u201eSie reden zu viel. Und sie liefern nicht\u201c | Politik"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/ausland-und-internationales\/als-journalistin-ganz-nah-dran-an-trump-wer-ist-dasha-burns-6937f295c3b4893a9e2b2d1e\" class=\"text-link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Dasha Burns<\/a> (33) ist Leiterin des POLITICO-B\u00fcros im Wei\u00dfen Haus. POLITICO ist mit BILD, WELT, ONET und BUSINESS INSIDER im Global Reporters Network verbunden. <\/p>\n<p><b>Herr Pr\u00e4sident, vielen Dank, dass Sie sich f\u00fcr dieses Gespr\u00e4ch Zeit nehmen.<\/b><\/p>\n<p>Donald Trump: Danke.<\/p>\n<p><b>POLITICO hat Sie zur einflussreichsten Person benannt, die Europa pr\u00e4gt \u2013 im Rahmen unserer j\u00e4hrlichen Liste \u201ePOLITICO 28\u201c. Auf dieser Liste standen in der Vergangenheit unter anderem Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj, Ministerpr\u00e4sidentin Giorgia Meloni und Pr\u00e4sident Viktor Orb\u00e1n ganz oben. In diesem Jahr hat POLITICO mit der Tradition gebrochen und zum ersten Mal in der jahrzehntelangen Geschichte der P28 einen Amerikaner an die Spitze gesetzt. Und, Herr Pr\u00e4sident, es steht au\u00dfer Frage, dass Sie eine tektonische Wirkung auf den Kontinent und seine Politik aus\u00fcben. Eines der dr\u00e4ngendsten Themen in Europa ist derzeit der Krieg zwischen Russland und der <\/b><a href=\"https:\/\/www.bild.de\/news\/ausland\/ukraine\/thema-ukraine-alle-infos-80028690.bild.html\" class=\"text-link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><b>Ukraine<\/b><\/a><b>. <\/b><\/p>\n<p>Auch interessant<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Auch interessant<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Donald Trump: Ich w\u00fcrde nicht sagen, eines der wichtigsten, sondern das wichtigste Thema. <\/p>\n<p><b>Ihr Team pendelt seit einiger Zeit zwischen Putin und Selenskyj hin und her, um verschiedene Entw\u00fcrfe eines Friedensplans auszuloten. Welche Seite ist Ihrer Ansicht nach im Moment in der st\u00e4rkeren Verhandlungsposition?<\/b><\/p>\n<p>Donald Trump: Nun, daran kann es keinen Zweifel geben. Es ist Russland. Es ist ein viel gr\u00f6\u00dferes Land. Es ist ein Krieg, der niemals h\u00e4tte stattfinden d\u00fcrfen. Ehrlich gesagt w\u00e4re er nicht passiert, wenn ich Pr\u00e4sident gewesen w\u00e4re \u2013 und er ist w\u00e4hrend meiner vier Jahre im Amt auch nicht passiert. Ich habe gesehen, wie sich das anbahnte, und mir gedacht: \u201eWow, das wird Probleme geben.\u201c Und dann ging es los, und es h\u00e4tte sich zu einem Dritten Weltkrieg entwickeln k\u00f6nnen, ganz ehrlich. Ich glaube, das wird jetzt wahrscheinlich nicht mehr passieren. Ich denke, wenn ich nicht Pr\u00e4sident w\u00e4re, h\u00e4tten wir einen Dritten Weltkrieg bekommen. Wir h\u00e4tten ein viel gr\u00f6\u00dferes Problem, als wir es jetzt haben \u2013 aber auch jetzt ist es ein gro\u00dfes Problem. Es ist ein gro\u00dfes Problem f\u00fcr Europa. Und sie gehen damit nicht gut um.<\/p>\n<p>Das komplette Trump-Interview im Video (Eng): \u201eDie meisten europ\u00e4ischen Staaten verfallen\u201c<a class=\"anchor video-teaser__anchor\" href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/trump-im-interview-ich-will-aufhoeren-zu-sehen-dass-menschen-getoetet-werden-6937f627c3b4893a9e2b2dae\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" width=\"992\" height=\"558\" alt=\"Trump im Interview: \u201eIch will aufh\u00f6ren, zu sehen, dass Menschen get\u00f6tet werden\u201c\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/fca79d5205ed8c9d60215cddd1cae90a,ca24a61b\"   class=\"landscape teaser__image\" loading=\"lazy\"\/><\/a><\/p>\n<p>Quelle: Politico09.12.2025<\/p>\n<p>Trump: Wichtiger Zeitpunkt f\u00fcr eine Wahl in der Ukraine<\/p>\n<p><b>Gestern Abend <\/b><b>(gemeint ist Sonntagabend, Anm. d. Red.)<\/b><b> haben Sie gesagt, Sie seien sich nicht sicher, ob Pr\u00e4sident Selenskyj mit dem j\u00fcngsten Vorschlag einverstanden sei, dass er noch nicht so weit sei. Ich habe von Ihren Beratern um Thanksgiving herum geh\u00f6rt, dass man hoffte, das Ganze k\u00f6nnte bis zum Ende der Feiertage abgeschlossen sein \u2013 aber es ist immer noch nicht passiert. Tr\u00e4gt Selenskyj die Verantwortung f\u00fcr den stockenden Fortschritt, oder was ist da los?<\/b><\/p>\n<p>Donald Trump: Nun, er muss den Vorschlag lesen. Er hat ihn noch nicht wirklich, er hat ihn noch nicht gelesen.<\/p>\n<p><b>Den j\u00fcngsten Entwurf\u00a0\u2026<\/b><\/p>\n<p>Donald Trump: Stand gestern. Vielleicht hat er ihn \u00fcber Nacht gelesen. Es w\u00e4re sch\u00f6n, wenn er ihn lesen w\u00fcrde. Wissen Sie, es sterben viele Menschen. Also w\u00e4re es wirklich gut, wenn er ihn lesen w\u00fcrde. Seine Leute lieben den Vorschlag. Sie m\u00f6gen ihn wirklich. Seine Stellvertreter, seine rangh\u00f6chsten Leute, sie m\u00f6gen ihn, aber sie sagen, er habe ihn noch nicht gelesen. Ich finde, er sollte sich die Zeit nehmen, ihn zu lesen.<\/p>\n<p><b>Ist es Ihrer Meinung nach Zeit f\u00fcr die Ukraine, eine Wahl abzuhalten?<\/b><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/leute\/donald-trump\/thema-donald-trump-alle-infos-80018378.bild.html\" class=\"text-link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Donald Trump<\/a>: Ja, ich denke schon. Es ist lange her. Es l\u00e4uft nicht besonders gut. Ja, ich denke, es ist Zeit. Es ist ein wichtiger Zeitpunkt f\u00fcr eine Wahl. Sie nutzen den Krieg als Vorwand, um keine Wahl abzuhalten, aber ich denke, das ukrainische Volk sollte diese Wahl haben. Und vielleicht w\u00fcrde Selenskyj gewinnen. Ich wei\u00df nicht, wer gewinnen w\u00fcrde. Aber sie haben seit langer Zeit keine Wahl mehr gehabt. Man redet von einer Demokratie, aber irgendwann ist es dann keine Demokratie mehr.<\/p>\n<p><b>Am Sonntag hat Ihr Sohn, Donald Trump Jr., auf die Frage eines Reporters, ob Sie sich von der Ukraine abwenden werden, geantwortet: \u201eIch denke, er k\u00f6nnte.\u201c Stimmt das?<\/b><\/p>\n<p>Donald Trump: Nein, das stimmt nicht. Aber es ist auch nicht v\u00f6llig falsch. Wir m\u00fcssen \u2026 wissen Sie, sie m\u00fcssen mitspielen. Wenn sie die Vereinbarungen, m\u00f6gliche Vereinbarungen, nicht lesen, dann ist das nicht leicht mit Russland, weil Russland den Vorteil hat, die Oberhand. Und die hatten sie immer. Sie sind viel gr\u00f6\u00dfer. Sie sind in dieser Hinsicht deutlich st\u00e4rker. Ich zolle der Ukraine, ich zolle den Menschen in der Ukraine und dem Milit\u00e4r der Ukraine enorme Anerkennung f\u00fcr ihren Mut, f\u00fcr ihren Widerstand, f\u00fcr das K\u00e4mpfen und all das. Aber wissen Sie, irgendwann setzt sich Gr\u00f6\u00dfe in der Regel durch. Und in diesem Fall reden wir \u00fcber eine gewaltige Gr\u00f6\u00dfenordnung\u00a0\u2026\u00a0wenn man sich die Zahlen anschaut, ich meine, die Zahlen sind einfach verr\u00fcckt.<\/p>\n<p>Das ist kein Krieg, der h\u00e4tte stattfinden d\u00fcrfen. Es ist ein Krieg, der niemals passiert w\u00e4re, wenn ich Pr\u00e4sident gewesen w\u00e4re. So traurig \u2013 Millionen Menschen sind tot, sehr viele Soldaten. Im vergangenen Monat haben sie 27.000 Soldaten verloren, und manche Menschen sind durch Raketenangriffe auf Kiew und andere Orte ums Leben gekommen. Was f\u00fcr eine traurige Sache f\u00fcr die Menschheit. Wissen Sie, das betrifft uns eigentlich nicht direkt. Unser Land zahlt keinen einzigen Cent mehr, seitdem Biden ihnen so dumm 350 Milliarden Dollar gegeben hat. Und wissen Sie, wenn er das nicht gemacht h\u00e4tte, w\u00e4re vielleicht etwas anderes passiert.<\/p>\n<p><b>Aber Sie, Herr Pr\u00e4sident \u2026<\/b><\/p>\n<p>Donald Trump: Aber Putin hatte keinen Respekt vor Biden, und er hatte keinen Respekt vor Selenskyj. Er mochte Selenskyj nicht. Die beiden hassen sich wirklich. Und ein Teil des Problems ist, dass sie sich wirklich sehr stark hassen, wissen Sie. Und es ist f\u00fcr sie sehr schwer, einen Deal zu machen. Es ist schwieriger als in den meisten F\u00e4llen. Ich habe acht Kriege beendet, und das hier w\u00e4re der neunte gewesen. Das hier w\u00e4re, h\u00e4tte ich gesagt, der einfachste gewesen \u2013 oder einer der einfacheren. Ich meine, ich habe einen Konflikt beigelegt, der 36 Jahre lang andauerte. Ich habe Pakistan und Indien befriedet. Ich habe so viele Konflikte gel\u00f6st. Darauf bin ich sehr stolz. Und es gelingt mir ziemlich routiniert, ziemlich leicht. Es f\u00e4llt mir nicht schwer. Das ist das, was ich tue. Ich mache Deals. Dieser hier ist schwierig. Einer der Gr\u00fcnde ist das enorme Ma\u00df an Hass zwischen Putin und Selenskyj.<\/p>\n<p>\u201eIch will aufh\u00f6ren, zu sehen, dass Menschen get\u00f6tet werden\u201c<\/p>\n<p><b>Sie haben recht, Sie geben kein Geld aus, aber Sie investieren Ihre Zeit und Ihre Energie \u2026<\/b><\/p>\n<p>Donald Trump: Das tue ich. Ich will \u2026<\/p>\n<p><b>\u2026 in dieser Sache.<\/b><\/p>\n<p>Donald Trump: Ich will aufh\u00f6ren, zu sehen, dass Menschen get\u00f6tet werden.<\/p>\n<p><b>Wenn Selenskyj diesen Deal ablehnt \u2026<\/b><\/p>\n<p>Donald Trump: Ja.<\/p>\n<p><b>\u2026 gibt es da einen Zeitpunkt, an dem Sie sagen: \u201eOkay, jetzt ist Schluss\u201c?<\/b><\/p>\n<p>Donald Trump: Nun, er muss in die G\u00e4nge kommen und anfangen, Dinge zu akzeptieren. Wissen Sie, wenn man verliert \u2013 und er verliert \u2026<\/p>\n<p><b>Hat die Ukraine \u2026 glauben Sie, die Ukraine hat diesen Krieg verloren?<\/b><\/p>\n<p>Donald Trump: Nun, sie haben Territorium verloren, lange bevor ich hier war. Sie haben einen ganzen K\u00fcstenstreifen verloren, einen gro\u00dfen K\u00fcstenstreifen. Ich meine, schauen Sie sich die Karten an. Ich bin jetzt seit zehn Monaten hier. Aber wenn Sie zehn Monate zur\u00fcckgehen und sich das ansehen, sehen Sie, sie haben diesen ganzen Streifen verloren. Jetzt ist es ein gr\u00f6\u00dferer Streifen. Es ist ein breiterer Streifen. Sie haben viel Land verloren \u2013 und es ist sehr gutes Land, das sie verloren haben. Man kann das sicher nicht als Sieg bezeichnen. Ich k\u00f6nnte Ihnen ein Diagramm zeigen. Es ist eine Menge Land, das sie verloren haben.<\/p>\n<p><b>Es ist eine Menge Land. Ich glaube, die \u2026 <\/b><\/p>\n<p>Donald Trump: Wenn unsere Wahl nicht manipuliert worden w\u00e4re \u2013 es war eine manipulierte Wahl, jetzt wei\u00df das, jeder. Es wird in den n\u00e4chsten Monaten noch sehr laut und deutlich werden, denn wir haben alle Informationen und alles. Aber wenn diese Wahl nicht manipuliert worden w\u00e4re (\u2026), w\u00fcrden Sie heute gar nicht \u00fcber die Ukraine sprechen.<\/p>\n<p><b>Der \u00fcberw\u00e4ltigende Konsens in <\/b><a href=\"https:\/\/www.bild.de\/themen\/orte\/europa\/nachrichten-news-fotos-videos-17813958.bild.html\" class=\"text-link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><b>Europa<\/b><\/a><b> ist derzeit, dass man die Ukraine so lange unterst\u00fctzen will, bis sie diesen Krieg gewinnen kann.<\/b><\/p>\n<p>Donald Trump: Bis sie umfallen, ja.<\/p>\n<p><b>Ist das \u2026<\/b><\/p>\n<p>Donald Trump: Nun, dann sollten sie sie unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p><b>\u2026 in Ihren Augen realistisch?<\/b><\/p>\n<p>Donald Trump: Ich meine, h\u00f6ren Sie, dann sollen sie sie unterst\u00fctzen. Europa ist \u2026 ich bin mit allen befreundet. Ich meine, ich mag sie alle. Ich habe keine wirklichen Feinde. Es gab ein paar, die ich \u00fcber die Jahre nicht mochte. Aber die aktuelle Truppe mag ich. Ich mag sie sehr. Und ich kenne sie sehr gut. Ich kenne sie wirklich sehr gut. Einige sind Freunde. Einige sind okay. Ich kenne die guten F\u00fchrungspers\u00f6nlichkeiten. Ich kenne die schlechten F\u00fchrungspers\u00f6nlichkeiten. Ich kenne die Klugen. Ich kenne die Dummen. Es gibt auch ein paar richtig Dumme. Aber, sie machen keinen guten Job. Europa macht in vielerlei Hinsicht keinen guten Job. Sie machen keinen guten Job.<\/p>\n<p><b>Ja, darauf wollte ich Sie \u2026<\/b><\/p>\n<p>Donald Trump: Sie reden zu viel.<\/p>\n<p><b>\u2026 ansprechen.<\/b><\/p>\n<p>Donald Trump: Und sie liefern nicht. Wir sprechen \u00fcber die Ukraine. Sie reden, aber sie liefern nicht. Und der Krieg geht einfach immer weiter und weiter. Vier Jahre jetzt l\u00e4uft er schon, lange, bevor ich hierhergekommen bin. Das ist nicht mein Krieg. Das ist Joe Bidens Krieg \u2013 aus amerikanischer Sicht. Es ist eine sehr traurige Sache. Und der einzige Grund, warum mir das wirklich am Herzen liegt, ist, dass ich es hasse, zu sehen, wie junge, wundersch\u00f6ne Menschen get\u00f6tet werden. Das ist im Wesentlichen der Grund, warum ich mich engagiert habe. Ich meine, wenn Sie auf den Kongo und Ruanda schauen \u2013 dort l\u00e4uft das schon lange. Vierzehn Millionen Menschen, mindestens, sind get\u00f6tet worden. Niemand wei\u00df genau, wie viele. Macheten \u2026 viele Machetenmorde. \u00c4u\u00dferst brutal. Aber wenn Sie auf die Kriege schauen \u2026 und auf einige Kriege, bei denen es sonst Millionen und Abermillionen Tote gegeben h\u00e4tte. Der Premierminister von Pakistan hat gesagt, ich h\u00e4tte Millionen Menschen gerettet, indem ich mich eingeschaltet und den Konflikt zwischen Indien und Pakistan gestoppt habe.<\/p>\n<p><b>Ich m\u00f6chte aber trotzdem noch einmal kurz nach Europa zur\u00fcckkommen, weil Sie gesagt haben, sie machten dort in Ihren Augen eine ganze Menge falsch. Und gerade erst \u2026<\/b><\/p>\n<p>Donald Trump: Nun, sie k\u00f6nnen nicht so viel richtig machen, wenn man sich anschaut, was passiert ist.<\/p>\n<p>\u201eEuropa ist heute ein anderer Ort als fr\u00fcher\u201c<\/p>\n<p><b>Ihre Regierung hat gerade eine neue Nationale Sicherheitsstrategie vorgelegt, die in Europa f\u00fcr erhebliche Ersch\u00fctterungen gesorgt hat. In dieser Strategie hei\u00dft es, ein zentrales Ziel der amerikanischen Au\u00dfenpolitik m\u00fcsse es sein, \u201eWiderstand gegen Europas derzeitigen Kurs innerhalb europ\u00e4ischer Staaten zu st\u00e4rken\u201c. Wie sehr m\u00fcssen sich europ\u00e4ische Regierungschefs darauf einstellen, dass Ihre Regierung versuchen wird, die Politik auf dem Kontinent umzugestalten?<\/b><\/p>\n<p>Donald Trump: Nun, Europa ist ein anderer Ort.<\/p>\n<p><b>Was meinen Sie damit?<\/b><\/p>\n<p>Donald Trump: Und wenn es so weitergeht wie bisher, wird Europa \u2026 nach meiner Auffassung werden viele dieser L\u00e4nder nicht l\u00e4nger lebensf\u00e4hig sein. Ihre Migrationspolitik ist eine Katastrophe. Was sie in der Migration tun, ist eine Katastrophe. Bei uns zeichnete sich ebenfalls eine Katastrophe ab, aber ich habe sie stoppen k\u00f6nnen. Wissen Sie, durch unsere Grenzen kommt jetzt niemand mehr \u2013 null, seit sieben Monaten. Ich meine, wer h\u00e4tte gedacht, dass wir bei Null landen? Wir sind von Millionen Menschen \u2013 in manchen Monaten waren es Millionen \u2013 auf null gegangen.<\/p>\n<p><b>So sieht es in Europa nicht aus.<\/b><\/p>\n<p>Donald Trump: Im Gegenteil, nein. In Europa kommen sie aus allen Teilen der Welt. Nicht nur aus dem Nahen Osten, sie kommen aus dem Kongo, in riesiger Zahl aus dem Kongo. Und noch schlimmer: Sie kommen aus den Gef\u00e4ngnissen des Kongo und vieler anderer L\u00e4nder. Und aus irgendeinem Grund wollen die Europ\u00e4er politisch korrekt sein \u2013 was in meinen Augen das Gegenteil von politisch korrekt ist. Aber sie wollen politisch korrekt sein und diese Leute nicht zur\u00fcckschicken, dahin, wo sie herkommen. Und Europa ist \u2026 wenn Sie sich Paris ansehen: Das ist ein v\u00f6llig anderer Ort. Ich habe Paris geliebt. Es ist heute ein ganz anderer Ort als fr\u00fcher. Wenn Sie sich London ansehen: Dort haben Sie einen B\u00fcrgermeister namens Khan. Er ist ein schrecklicher B\u00fcrgermeister. Er ist inkompetent, und er ist ein furchtbarer, b\u00f6sartiger, widerlicher B\u00fcrgermeister. Ich finde, er macht einen schrecklichen Job. London ist ein anderer Ort. Ich liebe London. Ich liebe London. Und es tut mir weh, das zu sehen. Wissen Sie, meine Wurzeln liegen in Europa, wie Sie wissen.<\/p>\n<p>Und ich hasse es, das mitanzusehen. Das ist einer der gro\u00dfartigsten Orte der Welt, und sie erlauben es einfach, dass Menschen unkontrolliert hereinkommen, ohne jede Kontrolle, ohne jede \u00dcberpr\u00fcfung.<\/p>\n<p><b>Wie stark werden Sie sich einmischen? K\u00f6nnten wir erleben, dass Sie sich zum Beispiel in europ\u00e4ische Wahlen einmischen?<\/b><\/p>\n<p>Donald Trump: Ich will die Vereinigten Staaten f\u00fchren. Ich will nicht Europa f\u00fchren. Ich bin sehr stark in Europa engagiert\u00a0\u2026<\/p>\n<p><b>W\u00fcrden Sie Kandidaten unterst\u00fctzen?<\/b><\/p>\n<p>Donald Trump: Die Nato nennt mich \u201eDaddy\u201c. Ich habe dort eine Menge zu sagen. Sehen Sie, ich habe den Anteil der Wirtschaftsleistung, also das BIP-Ziel, von 2 Prozent auf 5 Prozent erh\u00f6ht; die 2 Prozent haben sie nicht gezahlt, und die 5 Prozent zahlen sie. Und sie zahlen, weil, wenn wir etwas liefern, die Nato daf\u00fcr bezahlt \u2013 und ich nehme an, das geht dann an die Ukraine weiter. Aber Europa wird zerst\u00f6rt.<\/p>\n<p><b>W\u00fcrden Sie in Erw\u00e4gung ziehen, sich in einige dieser Wahlen einzumischen, um F\u00fchrungspers\u00f6nlichkeiten zu installieren, von denen Sie glauben, dass sie besser geeignet sind?<\/b><\/p>\n<p>Donald Trump: Nun, ich habe Leute unterst\u00fctzt. Ich habe Leute unterst\u00fctzt, die viele Europ\u00e4er nicht m\u00f6gen. Ich habe Viktor Orb\u00e1n unterst\u00fctzt. Ich habe, wenn man nach S\u00fcdamerika schaut, Lateinamerika \u2026 S\u00fcdamerika, Milei in Argentinien unterst\u00fctzt. Er lag in den Umfragen zur\u00fcck, und ich habe ihn unterst\u00fctzt \u2013 und er hat dann mit \u00fcberw\u00e4ltigender Mehrheit gewonnen.<\/p>\n<p><b>Im Fall Viktor Orb\u00e1n \u2013 \u00fcber eine blo\u00dfe Unterst\u00fctzung hinaus \u2013 hat er k\u00fcrzlich gesagt, Sie h\u00e4tten ihm Zugang zu einem US-gest\u00fctzten finanziellen Schutzschirm im Volumen von bis zu 20 Milliarden Dollar zugesagt. Stimmt das?<\/b><\/p>\n<p>Donald Trump: Nein, ich habe es ihm nicht versprochen, aber er hat auf jeden Fall darum gebeten. Aber was ich \u2026<\/p>\n<p><b>W\u00fcrden Sie so etwas in Erw\u00e4gung ziehen?<\/b><\/p>\n<p>Donald Trump: Ich finde, dass er in einer Hinsicht einen sehr guten Job macht, n\u00e4mlich bei der Migration. Sein Land ist eingekesselt, es ist von Land umgeben. Er hat ein anderes Land als viele andere. Er hat keinen Zugang zum Meer, er kann also keine Schiffe mit Energieversorgung hereinkommen lassen. Er hat eine gro\u00dfe Pipeline aus Russland. Die gibt es seit Langem. Das ist eine andere Situation, die er hat.<\/p>\n<p><b>Also w\u00fcrden Sie eine finanzielle \u2026<\/b><\/p>\n<p>Donald Trump: Aber eines \u2026 eines hat er wirklich \u2026<\/p>\n<p><b>Unterst\u00fctzung dort in Betracht ziehen?<\/b><\/p>\n<p>Donald Trump: \u2026 wirklich gut gemacht, und das ist die Migration, weil er \u2026 er l\u00e4sst niemanden in sein Land. Und Polen hat in dieser Hinsicht ebenfalls einen sehr guten Job gemacht. Aber die meisten europ\u00e4ischen Staaten, sie \u2026 sie verfallen. Sie verfallen.<\/p>\n<p>Mehr zum Thema<\/p>\n<p><b>Man kann sich vorstellen, dass einige Regierungschefs in Europa angesichts Ihrer Haltung ziemlich verunsichert sind, dass sie sich fragen, was Ihre Linie bedeutet, und europ\u00e4ische \u2026<\/b><\/p>\n<p>Donald Trump: Nein, sie sollten verunsichert sein durch das, was sie ihren L\u00e4ndern antun. Sie zerst\u00f6ren ihre L\u00e4nder und sie \u2026<\/p>\n<p><b>Nun, der Pr\u00e4sident des Europ\u00e4ischen Rates \u2026<\/b><\/p>\n<p>Donald Trump: Und es sind Leute, die ich mag. Sehen Sie, ich mag sie. Ich komme mit ihnen aus, das wissen Sie. Aber sie d\u00fcrfen das nicht geschehen lassen, und irgendwann kommt man an einen Punkt, an dem man es nicht mehr korrigieren kann. Es wird einen Punkt geben \u2013 und wir sind sehr nah an diesem Punkt \u2026<\/p>\n<p><b>Und was bedeutet das?<\/b><\/p>\n<p>Donald Trump: Es wird bedeuten, dass sie keine starken Nationen mehr sein werden oder \u2026<\/p>\n<p><b>Bedeutet das, dass sie dann nicht mehr unsere Verb\u00fcndeten sein werden?<\/b><\/p>\n<p>Donald Trump: Oder sie werden\u00a0\u2026 nun, das h\u00e4ngt davon ab. Sie werden ihre Ideologie \u00e4ndern, offensichtlich \u2013 denn die Menschen, die hineinkommen, haben eine v\u00f6llig andere Ideologie. Aber es wird sie \u2026 es wird sie sehr schw\u00e4chen. Sie werden viel schw\u00e4cher sein, und sie werden sehr anders sein.<\/p>\n<p><b>Was bedeutet das f\u00fcr unsere Beziehungen zu ihnen?<\/b><\/p>\n<p>Donald Trump: Ich meine, schauen Sie, schauen Sie sich doch ihren B\u00fcrgermeister von London an. Er ist eine Katastrophe. Er ist eine Katastrophe. Er hat eine v\u00f6llig andere Ideologie, als er eigentlich haben sollte. Und er wird gew\u00e4hlt, weil so viele Menschen zugezogen sind. Sie w\u00e4hlen ihn jetzt, weil, wissen Sie, das ist so eine \u2026 so eine Dynamik. Aber ich hasse, was aus London geworden ist, und ich hasse, was aus Paris geworden ist. Ich hasse es, das zu sehen.<\/p>\n<p><b>Wissen Sie, Herr Pr\u00e4sident, es ist manchmal schwer zu erkennen, ob Sie mit solchen Aussagen eine Art \u201etough love\u201c-Botschaft an unsere Verb\u00fcndeten senden wollen, um sie zu Reformen zu dr\u00e4ngen \u2026<\/b><\/p>\n<p>Donald Trump: Nein. Nein.<\/p>\n<p><b>\u2026 oder ob Sie viele von ihnen einfach f\u00fcr schwach halten und eigentlich gar nicht mit ihnen verb\u00fcndet sein wollen.<\/b><\/p>\n<p>Donald Trump: Ich halte sie f\u00fcr schwach, aber ich glaube auch, dass sie unbedingt politisch korrekt sein wollen. Ich glaube, sie wissen nicht, was sie tun sollen. Europa wei\u00df nicht, was es tun soll. Sie wissen auch nicht, was sie im Handel tun sollen. Ich meine, wenn ich mir die Situation ansehe, die sich dort beim Handel entwickelt \u2013 das ist ein bisschen gef\u00e4hrlich. Aber Europa, sie wollen politisch korrekt sein, und das macht sie schwach. Das ist es, was sie schwach macht.<\/p>\n<p><b>Es klingt, als wollten Sie in Europa ziemlich tiefgreifende Ver\u00e4nderungen sehen.<\/b><\/p>\n<p>Donald Trump: Nun, ich finde, sie sollten die Menschen wieder ausweisen, die illegal in ihre L\u00e4nder gekommen sind.<\/p>\n<p><b>Ich m\u00f6chte nach der Nato fragen \u2026<\/b><\/p>\n<p>Donald Trump: Wissen Sie, wenn Sie sich Schweden ansehen: Schweden galt einst als das sicherste Land in Europa \u2026<\/p>\n<p><b>Richtig<\/b>.<\/p>\n<p>Donald Trump: \u2026 eines der sichersten L\u00e4nder der Welt. Jetzt gilt es als sehr unsicher \u2026 nun ja, als ziemlich unsicheres Land. Das ist kaum zu glauben. Es ist ein v\u00f6llig anderes Land, Schweden.<\/p>\n<p>\u201eEs gibt L\u00e4nder, die es der Nato schwer machen\u201c<\/p>\n<p><b>Und Schweden ist vor Kurzem der Nato beigetreten. Eines der Dinge, die in der Nationalen Sicherheitsstrategie stehen, ist, dass die USA darauf hinarbeiten sollten, sowohl den Eindruck als auch die Realit\u00e4t zu beenden, dass die Nato ein sich st\u00e4ndig erweiterndes B\u00fcndnis sei. Gibt es L\u00e4nder in der Nato, von denen Sie glauben, sie sollten nicht Teil des B\u00fcndnisses sein?<\/b><\/p>\n<p>Donald Trump: Nun \u2026<\/p>\n<p><b>Schweden zum Beispiel.<\/b><\/p>\n<p>Donald Trump: \u2026 es gibt L\u00e4nder, die es der Nato schwer machen. Nicht, dass sie nicht dabei sein sollten. Ich denke, es ist gut, sie dabeizuhaben. Die T\u00fcrkei ist ein Beispiel. Erdo\u011fan ist ein Freund von mir. Immer wenn es ein Problem mit Erdo\u011fan gibt, bitten sie mich, ihn anzurufen, weil sie nicht mit ihm sprechen k\u00f6nnen. Er ist ein harter Brocken. Ich mag ihn wirklich sehr. Ich finde, er hat, sehen Sie, ein starkes Land aufgebaut, ein starkes Milit\u00e4r. Aber sie tun sich schwer mit ihm, und sie bitten mich, ihn anzurufen. Und ich rufe ihn an, und ich kriege es mit ihm immer geregelt. Er und ich kl\u00e4ren das sehr \u2026 wirklich sehr schnell. Wir hatten Menschen, die er freigelassen hat, obwohl sie festgenommen worden waren und jahrelang durch Gerichte und alles M\u00f6gliche gegangen w\u00e4ren. Und ich habe gesagt: \u201eSie m\u00fcssen sie freilassen\u201c \u2013 und das hat er getan. Er ist sehr anders als viele andere F\u00fchrungspers\u00f6nlichkeiten, aber sie tun sich schwer mit ihm. Dabei m\u00fcssten sie sich eigentlich nicht so schwer mit ihm tun.<\/p>\n<p><b>Sollte die Nato aufh\u00f6ren, neue Mitglieder aufzunehmen? Sollte die Nato dort enden, wo sie jetzt steht?<\/b><\/p>\n<p>Donald Trump: Nun, wissen Sie, es sind gar nicht mehr so viele \u00fcbrig, wenn man ehrlich ist, richtig? Es sind nicht mehr so viele \u00fcbrig. Lange vor Putin war die stillschweigende \u00dcbereinkunft, dass die Ukraine nicht in die Nato aufgenommen wird. Das war lange vor Putin, das muss man fairerweise sagen. Und jetzt haben sie gedr\u00e4ngt \u2026 wissen Sie, als Selenskyj das erste Mal ins Amt kam und Putin zum ersten Mal traf, sagte er: \u201eIch will zwei Dinge. Ich will die Krim zur\u00fcck, und wir werden Nato-Mitglied.\u201c Er hat das nicht auf besonders nette Art gesagt. Wissen Sie, er ist ein gro\u00dfartiger Verk\u00e4ufer. Ich nenne ihn P. T. Barnum (amerikanischer Zirkus-Pionier und Politiker, Red.). Sie wissen, wer P. T. Barnum war, richtig?<\/p>\n<p><b>Ja.<\/b><\/p>\n<p>Donald Trump: Einer der Gr\u00f6\u00dften \u00fcberhaupt. Er konnte jedes Produkt zu jeder Zeit verkaufen. Das war sein Spruch: \u201eIch kann jedes Produkt jederzeit verkaufen.\u201c Und das stimmte. Er sagte: \u201eEs ist egal, ob es funktioniert oder nicht.\u201c Aber Selenskyj ist P. T. Barnum. Wissen Sie, er hat den korrupten Joe Biden dazu gebracht, ihm 350 Milliarden Dollar zu geben. Und schauen Sie, was er davon hat: Etwa 25 Prozent seines Landes fehlen.<\/p>\n<p><b>\u00c4h \u2026<\/b><\/p>\n<p>Donald Trump: Und man muss zur Ehrenrettung Bidens sagen: Obama hat die Krim verschenkt.<\/p>\n<p><b>Richtig, das alles passierte 2014.<\/b><\/p>\n<p>Donald Trump: Obama \u2026 denn die Krim ist das Herzst\u00fcck. Sie wissen, in meinem Herzen bin ich ein Immobilienmensch, richtig? Ich bin sehr gut im Immobiliengesch\u00e4ft. Und wenn ich auf diese Karte schaue, jedes Mal, wenn ich auf diese Karte schaue, denke ich: \u201eOh, diese Krim ist so sch\u00f6n. Wow.\u201c Sie ist auf vier Seiten vom Meer umgeben, nur ein kleines St\u00fcck Land verbindet sie mit dem Festland. Ich meine, die Krim ist riesig. Aber sie ist verbunden mit dem Teil der Ukraine, \u00fcber den wir jetzt reden, \u00fcber eine kleine, schmale Landzunge. Sie ist an vier Seiten von Meer umgeben, im w\u00e4rmsten Teil. Sie hat das beste Klima, alles ist gro\u00dfartig \u2013 und ich wei\u00df, dass Sie Ukrainerin sind und die Ukraine sehr gut kennen. Und Obama hat sie gezwungen, die Krim aufzugeben. Das war ein \u2026 ich erinnere mich, als das passierte, aber ich war damals nicht so involviert wie heute, wissen Sie, ich hatte nicht dieses Wissen, das ich heute habe. Ich habe heute ein gro\u00dfes Wissen \u00fcber die Ukraine. Ich habe gro\u00dfes Wissen \u00fcber viele L\u00e4nder.<\/p>\n<p><b>Dieser Konflikt begann bereits 2014, das vergessen viele Leute, lange vor der Invasion vor ein paar Jahren.<\/b><\/p>\n<p>Donald Trump: Nun, und wissen Sie, wann dieser Konflikt wirklich begonnen hat? Er hat zwar jahrelang geschwelt, aber als Obama die Krim aufgegeben hat, das war der gro\u00dfe Einschnitt.<\/p>\n<p><b>Ich m\u00f6chte \u2026<\/b><\/p>\n<p>Donald Trump: Stimmen Sie dem zu? Das war ein gro\u00dfes St\u00fcck, das man da aufgegeben hat.<\/p>\n<p><b>\u00c4h, ich meine, das war \u2026<\/b><\/p>\n<p>Donald Trump: Sie sind \u2026 Sie stammen aus der Ukraine.<\/p>\n<p><b>Das war ein gro\u00dfer \u2026 ich meine, das war, ich erinnere mich, als ich in die Vereinigten Staaten gezogen bin, wussten viele Leute gar nicht, was die Ukraine \u00fcberhaupt ist. Und 2014 war dann der Moment, in dem vielen pl\u00f6tzlich klar wurde, welche geopolitische Bedeutung diese Region hat.<\/b><\/p>\n<p>Donald Trump: Nein, ich meine nur: Aus Sicht von Sch\u00f6nheit, Klima, all dem \u2013 die Krim ist der w\u00e4rmste Teil. Sie hat ein enormes Potenzial. Und Obama hat sie gezwungen \u2026 Obama hat das gemacht. Das war nicht Biden. Nun, vielleicht war er beteiligt, aber ich bezweifle es. Er wusste damals vermutlich auch nicht sehr viel. Er war nie die hellste Kerze. Aber sehen Sie, Obama hat sie weggegeben\u00a0\u2026\u00a0er hat sie zur Aufgabe gezwungen.<\/p>\n<p>Merkel hat zwei gro\u00dfe Fehler gemacht: Migration und Energie<\/p>\n<p><b>Ich glaube, Ihr Ansatz gegen\u00fcber Europa unterscheidet sich sehr stark von dem Ihrer Vorg\u00e4nger. Und diese \u2026<\/b><\/p>\n<p>Donald Trump: Ich m\u00f6chte einfach ein starkes Europa sehen.<\/p>\n<p><b>Und diese Nationale Sicherheitsstrategie sagt eine Menge dar\u00fcber aus, welche Ver\u00e4nderungen Sie wollen \u2026 <\/b><\/p>\n<p>Donald Trump: Nein, aber Sie \u2026 Sie m\u00fcssen Folgendes verstehen, das ist mein Ansatz f\u00fcr Europa: Ich m\u00f6chte ein starkes Europa sehen. Wenn sie Millionen Menschen erlauben, in ihre L\u00e4nder zu str\u00f6men, und viele dieser Menschen schwere Straftaten begehen \u2013 und noch einmal: Schauen Sie nach Schweden. Ich will Schweden nicht schlechtreden. Ich liebe Schweden. Ich liebe die Menschen in Schweden. Aber sie sind von einem praktisch kriminalit\u00e4tsfreien Land zu einem Land geworden, das jetzt sehr viel Kriminalit\u00e4t hat. Schauen Sie nach Deutschland. Deutschland war faktisch kriminalit\u00e4tsfrei, und Angela hat zwei gro\u00dfe Fehler gemacht: Migration und Energie. Und das waren zwei echte H\u00e4mmer.<\/p>\n<p><b>Ein Land, das mit der Kurs\u00e4nderung der USA zufrieden ist, ist Russland. Ein Sprecher des Kremls bezeichnete das Strategiedokument als \u201epositiven Schritt\u201c und sagte, die Ver\u00e4nderungen, die man beobachte, seien \u201eweitgehend im Einklang mit Moskaus Sichtweise\u201c. Halten Sie das f\u00fcr eine gute Sache?<\/b><\/p>\n<p>Donald Trump: Nun, ich denke, er w\u00fcrde gern ein schwaches Europa sehen, und um ehrlich zu sein: Das bekommt er. Das hat nichts mit mir zu tun.<\/p>\n<p><b>Aber er findet, dass die Ver\u00e4nderungen, die Sie vornehmen, und das, was Sie in Ihrem Europa-Bild skizzieren, genau das sind, was Moskau sich w\u00fcnscht.<\/b><\/p>\n<p>Donald Trump: Ich habe keine Vision f\u00fcr Europa. Alles, was ich sehen m\u00f6chte, ist ein starkes Europa. Sehen Sie, ich habe eine Vision f\u00fcr die Vereinigten Staaten von Amerika \u2013 zuerst. Es ist \u201eMake America Great Again\u201c. Ich erkl\u00e4re Europa Dinge, weil ich denke, wissen Sie, ich gelte ja als sehr kluger Mensch, ich kann \u2026 ich habe Augen. Ich habe Ohren. Ich habe Wissen. Ich habe ein gewaltiges Wissen. Ich sehe, was passiert. Ich bekomme Berichte, die Sie niemals zu Gesicht bekommen werden. Und ich finde, es ist furchtbar, was mit Europa passiert. Ich glaube, es bringt Europa in Gefahr, so wie wir es kennen. Europa k\u00f6nnte ein v\u00f6llig anderer Ort werden. Und ich denke, die Menschen in Europa sollten etwas dagegen tun.<\/p>\n<p><b>Herr Pr\u00e4sident, vielen Dank, dass Sie sich die Zeit f\u00fcr dieses Gespr\u00e4ch genommen haben. Ich wei\u00df das sehr zu sch\u00e4tzen.<\/b><\/p>\n<p>Donald Trump: Vielen Dank.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Dasha Burns (33) ist Leiterin des POLITICO-B\u00fcros im Wei\u00dfen Haus. 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