{"id":634693,"date":"2025-12-09T13:39:22","date_gmt":"2025-12-09T13:39:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/634693\/"},"modified":"2025-12-09T13:39:22","modified_gmt":"2025-12-09T13:39:22","slug":"pressemitteilung-nr-081-2025-der-leibniz-universitaet-hannover-europaeischer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/634693\/","title":{"rendered":"Pressemitteilung Nr. 081\/2025 der Leibniz Universit\u00e4t Hannover Europ\u00e4ischer &#8230;"},"content":{"rendered":"<p class=\"date\">09.12.2025 \u2013 13:44<\/p>\n<p class=\"customer\">\n                        <a class=\"story-customer\" title=\"weiter zum newsroom von Leibniz Universit\u00e4t Hannover\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/nr\/128741\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Leibniz Universit\u00e4t Hannover<\/a>\n                    <\/p>\n<p><a class=\"glightbox event-trigger\" href=\"https:\/\/cache.pressmailing.net\/thumbnail\/story_hires\/d11e28a9-3e3f-40e5-88a0-889e0c0f13cc\/Antonio%20Cala%20Lesina.jpg.jpg\" data-description=\"\u00a9LUH\" data-category=\"medialightbox\" data-action=\"click\" data-label=\"single\" data-value=\"693819b3270000fd2c3329ac\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" height=\"540\" with=\"720\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/pressemitteilung-nr-081-2025-der-leibniz-universit-t-hannover-europ-ischer-forschungsrat-vergibt-ren.jpeg\"   alt=\"Pressemitteilung Nr. 081\/2025 der Leibniz Universit\u00e4t Hannover   Europ\u00e4ischer Forschungsrat vergibt renommierten ERC Consolidator Grant an Prof. Dr. Antonio Cal\u00e0 Lesina\" class=\"single\"\/><\/a><\/p>\n<p>Pressemitteilung Nr. 081\/2025 der Leibniz Universit\u00e4t Hannover <\/p>\n<p><b>Europ\u00e4ischer Forschungsrat vergibt renommierten ERC Consolidator Grant an Prof. Dr. Antonio Cal\u00e0 Lesina<\/b><\/p>\n<p>Preistr\u00e4ger erforscht eine der gr\u00f6\u00dften Herausforderungen in der Nanophotonik<\/p>\n<p>Gro\u00dfer Erfolg f\u00fcr Prof. Dr. Antonio Cal\u00e0 Lesina und sein Team an der Leibniz Universit\u00e4t Hannover (LUH): Der Forscher aus dem Exzellenzcluster PhoenixD hat einen der international begehrten ERC Consolidator Grants erhalten. Die F\u00f6rderlinie des Europ\u00e4ischen Forschungsrates (ERC &#8211; European Research Council) richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, deren Promotion zwischen sieben und zw\u00f6lf Jahren zur\u00fcckliegt und deren eigene unabh\u00e4ngige Arbeitsgruppe sich derzeit in der Konsolidierungsphase befindet. Antonio Cal\u00e0 Lesina erh\u00e4lt in den n\u00e4chsten f\u00fcnf Jahren bis zu 2 Millionen Euro F\u00f6rdermittel f\u00fcr sein Forschungsprojekt \u201eTEMPORE: Time-varying Metaphotonics via Reverse Engineering\u201c.<\/p>\n<p>Antonio Cal\u00e0 Lesina leitet das Team \u201eComputational Photonics\u201d am Hannover Centre for Optical Technologies (HOT), im Exzellenzcluster PhoenixD und an der Fakult\u00e4t f\u00fcr Maschinenbau. TEMPORE befasst sich mit einer der gr\u00f6\u00dften Herausforderungen in der Nanophotonik: mit dem Design zeitvariabler und nichtlinearer Materialien, deren optische Eigenschaften auf Pikosekunden- bis Femtosekunden-Zeitskalen moduliert werden k\u00f6nnen. Diese Materialien versprechen eine ultraschnelle Steuerung von Licht in der n\u00e4chsten Generation reprogrammierbarer nanophotonischer Hardware f\u00fcr schnelleres und effizienteres optisches Rechnen, Informationsverarbeitung, klassische und quantenoptische Technologien und dar\u00fcber hinaus.<\/p>\n<p>Optische Metamaterialien sind Materialien, die im Nanobereich entwickelt wurden, um die Eigenschaften von Licht \u00fcber das hinaus zu manipulieren, was ein normales Material leisten kann. Metamaterialien werden traditionell statisch verwendet. Das bedeutet, dass sich ihre optischen Eigenschaften nicht \u00e4ndern, wenn Licht durch sie hindurchgeht. Es entsteht jedoch eine neue Klasse von Materialien, die eine ultraschnelle Modulation ihres Brechungsindexes unterst\u00fctzen, so genannte zeitabh\u00e4ngige Materialien, wie beispielsweise transparente leitf\u00e4hige Oxide. TEMPORE wird sich auf die Entwicklung von zeitabh\u00e4ngigen Materialien und Metamaterialien konzentrieren, deren optische Eigenschaften sich dynamisch \u00e4ndern, wenn sie durch geeignete Lichtsignale angeregt werden. Basierend auf dem Design von Pump-Probe-Anregungen und\/oder der Nanostrukturierung des Materials selbst k\u00f6nnen dynamische optische Ger\u00e4te mit ultraschneller Geschwindigkeit programmiert und durch ein Sondensignal genutzt werden, um die Eigenschaften des Lichts, einschlie\u00dflich Polarisation, Amplitude, Phase und Ausbreitungsrichtung, in gew\u00fcnschter Weise zu modifizieren. Auf diese Weise kann dasselbe Ger\u00e4t praktisch eine Vielzahl von Funktionen beherbergen und bei Bedarf neu programmiert werden, wodurch die Notwendigkeit einer Neuanfertigung reduziert wird.<\/p>\n<p>\u201eDas erinnert an eine \u201aStadt im Nanoma\u00dfstab\u2018, in der alle Dienstleistungen auf Abruf im selben Gebiet verf\u00fcgbar sind\u201c, erl\u00e4utert Prof. Cal\u00e0 Lesina, der in diesem Jahr nach erfolgreichem Abschluss einer Tenure-Track-Phase auf eine W3-Professur f\u00fcr Optisches Design und Multiphysics Simulation an der LUH berufen wurde.<\/p>\n<p>Die Vision von TEMPORE ist es, sich von statischen Designs zu wirklich dynamischen photonischen Systemen zu bewegen und durch Reverse Engineering die vollst\u00e4ndige Kontrolle \u00fcber Licht in Raum und Zeit zu erreichen. Reverse Engineering (oder inverses Design) revolutioniert mehrere Bereiche, darunter Mechanik, Akustik und Photonik, indem es nicht intuitive Designs findet. W\u00e4hrend aktuelle Ans\u00e4tze haupts\u00e4chlich im Frequenzbereich arbeiten und dynamische und zeitabh\u00e4ngige Prozesse nicht vollst\u00e4ndig erfassen k\u00f6nnen, wird TEMPORE die Zeit als Designparameter ber\u00fccksichtigen und neue Methoden und Software f\u00fcr inverses Design in 4D entwickeln, ebenfalls basierend auf architektonisch inspirierten Designprinzipien.<\/p>\n<p>Das Bestreben, multifunktionale, anpassungsf\u00e4hige und skalierbare Systeme zu entwickeln, ist nicht nur in der Nanophotonik zu finden. Die Stadtarchitektur besch\u00e4ftigt sich schon seit Langem mit der Herausforderung, komplexe und dynamische Umgebungen zu organisieren. Diese architektonischen Prinzipien bieten eine reichhaltige Inspirationsquelle f\u00fcr den Entwurf dynamischer nanophotonischer Systeme, bei denen \u00e4hnliche Herausforderungen in weitaus kleinerem Ma\u00dfstab auftreten. Um dieser Komplexit\u00e4t zu begegnen, st\u00fctzt sich TEMPORE auf eine einzigartige Kombination von Fachwissen. Dessen synergetische Verbindung ist entscheidend, um die Entwicklung und Optimierung von photonischen Bauelementen zu erm\u00f6glichen, die sich dynamisch in ultraschnellen Zeitr\u00e4umen entwickeln. Dazu geh\u00f6ren rechnergest\u00fctzte Elektrodynamik, zeitbereichsinverses Design, gro\u00df angelegte Simulationen \u00fcber moderne Rechnerarchitekturen, skalierbare Zeitbereichsl\u00f6ser auf massiv parallelen Supercomputern, dynamische und abstimmbare Nanophotonik sowie fortschrittliche optische Materialmodellierung.<\/p>\n<p>ERC-F\u00f6rderungen gelten aufgrund des \u00e4u\u00dferst wettbewerbsorientierten Auswahlverfahrens als Auszeichnung f\u00fcr herausragende Leistungen in der europ\u00e4ischen Wissenschaftsgemeinschaft. Wichtigste Auswahlkriterien sind vision\u00e4re Forschungsfragen und die bisherigen exzellenten Leistungen der Antragstellenden. Nur ca. 11 Prozent der eingereichten 3.121 Antr\u00e4ge f\u00fcr die F\u00f6rderlinie Consolidator Grant erhalten in diesem Jahr eine F\u00f6rderung. Seit der Gr\u00fcndung des Exzellenzclusters im Jahr 2019 haben sechs weitere Mitglieder von PhoenixD einen ERC-Grant erhalten. Insgesamt forschen aktuell 22 ERC-gef\u00f6rderte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an der LUH. Eine \u00dcbersicht \u00fcber alle ERC-F\u00f6rderungen an der LUH, die Forschende in verschiedenen Karrierestufen unterst\u00fctzen (Advanced Grants, Consolidator Grants, Starting Grants), finden Sie unter:<\/p>\n<p> <a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener nofollow\" href=\"http:\/\/www.uni-hannover.de\/de\/forschung\/profil\/herausragende-projekte\/erc\/\">www.uni-hannover.de\/de\/forschung\/profil\/herausragende-projekte\/erc\/<\/a><\/p>\n<p><b>Der Exzellenzcluster PhoenixD <\/b><\/p>\n<p>Der Exzellenzcluster PhoenixD unter Federf\u00fchrung der Leibniz Universit\u00e4t Hannover ist eine Kooperation der Technischen Universit\u00e4t Braunschweig, des Max-Planck-Instituts f\u00fcr Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut), der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt und des Laser Zentrums Hannover e.V. Mehr als 120 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Physik, Maschinenbau, Elektrotechnik, Chemie, Informatik und Mathematik forschen an neuartigen optischen Systemen, deren Herstellung und Anwendung. Weitere Informationen unter  <a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener nofollow\" href=\"http:\/\/www.phoenixd.uni-hannover.de\">www.phoenixd.uni-hannover.de<\/a><\/p>\n<p><b>Hinweis an die Redaktion:<\/b><\/p>\n<p>F\u00fcr weitere Informationen steht Ihnen Prof. Dr. Antonio Cal\u00e0 Lesina telefonisch unter  <a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener nofollow\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/128741\/tel:+4951176216408\">+49 511 762 16408<\/a> oder per E-Mail unter  <a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener nofollow\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/128741\/mailto:antonio.calalesina@hot.uni-hannover.de%20\">antonio.calalesina@hot.uni-hannover.de <\/a>gern zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>Mechtild Freiin v. M\u00fcnchhausen, M.A.<br \/>\nLeiterin Kommunikation und Marketing<br \/>\nPressesprecherin<\/p>\n<p>Referat f\u00fcr Kommunikation und Marketing<br \/>\nLeibniz Universit\u00e4t Hannover<br \/>\nWelfengarten 1<br \/>\n30167 Hannover<br \/>\nTel.: 0511\/762-5342<br \/>\nFax: 0511\/762-5391 <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/128741\/mailto:&#010;kommunikation@uni-hannover.de\" class=\"uri-mailto\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\nkommunikation@uni-hannover.de<\/a><br \/>\n<a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener nofollow\" href=\"https:\/\/www.uni-hannover.de\">www.uni-hannover.de<\/a>  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"09.12.2025 \u2013 13:44 Leibniz Universit\u00e4t Hannover Pressemitteilung Nr. 081\/2025 der Leibniz Universit\u00e4t Hannover Europ\u00e4ischer Forschungsrat vergibt renommierten ERC&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":634694,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1836],"tags":[3477,3364,29,30,46,1411,178,180,179,181],"class_list":{"0":"post-634693","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-hannover","8":"tag-bild","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-germany","12":"tag-hannover","13":"tag-niedersachsen","14":"tag-presse","15":"tag-pressemeldung","16":"tag-pressemitteilung","17":"tag-pressemitteilungen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115689892776666348","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/634693","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=634693"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/634693\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/634694"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=634693"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=634693"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=634693"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}