{"id":634780,"date":"2025-12-09T14:28:17","date_gmt":"2025-12-09T14:28:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/634780\/"},"modified":"2025-12-09T14:28:17","modified_gmt":"2025-12-09T14:28:17","slug":"brandforschung-feuer-im-mehrfamilienhaus-wie-gelingt-die-sichere-rettung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/634780\/","title":{"rendered":"Brandforschung: Feuer im Mehrfamilienhaus &#8211; Wie gelingt die sichere Rettung?"},"content":{"rendered":"<p class=\"fp-paragraph\"><strong>Braunschweig<\/strong> &#8211; Feuer im Mehrfamilienhaus in der engen Innenstadt &#8211; dieses Szenario kann Einsatzkr\u00e4fte vor gro\u00dfe Probleme stellen. Deshalb wird an einem neuen Zentrum f\u00fcr Brandforschung der Technischen Universit\u00e4t Braunschweig untersucht, wie betroffene Bewohner sicher gerettet werden k\u00f6nnen. Im Fokus derzeit: das Treppenhaus.\u00a0<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Als Reaktion auf den gro\u00dfen Wohnraumbedarf werden in St\u00e4dten Baul\u00fccken geschlossen und Bestandsgeb\u00e4ude aufgestockt. \u201eIn mehrgeschossigen Geb\u00e4uden m\u00fcssen aber zwei voneinander unabh\u00e4ngige Rettungswege vorhanden sein\u201c, teilt die TU zum Forschungsvorhaben mit. Wenn parkende Autos, B\u00e4ume oder die Stra\u00dfenbahnoberleitung den Einsatz von Leitern am Haus verhindern, bleibe nur der Treppenraum \u00fcbrig. Der Brandschutz sto\u00dfe an gesetzliche Grenzen.\u00a0<\/p>\n<p>Ein t\u00e4gliches Problem f\u00fcr die Feuerwehren\u00a0<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">\u201eDas ist ein praktisches Problem, mit dem die Feuerwehren jeden Tag zu tun haben\u201c, sagt Jochen Zehfu\u00df, Leiter des neuen Zentrums f\u00fcr Brandforschung (Zebra). Das Forschungsteam in Braunschweig will daher herausfinden, mit welchen Ma\u00dfnahmen ein Treppenhaus verbessert werden kann, dass es als einziger Rettungsweg ausreicht. Auch wenn ein Bestandsgeb\u00e4ude f\u00fcr mehr Wohnraum aufgestockt wird, m\u00fcsse es Sicherheitsanforderungen entsprechen.<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">In der realistischen Situation am Forschungszentrum im Braunschweiger Norden ger\u00e4t eine Wohnung in Vollbrand. Die T\u00fcr zum Treppenraum wird ge\u00f6ffnet und schlie\u00dft wider Erwarten nicht von selbst. W\u00e4hrend Feuerwehrleute l\u00f6schen, wird der Brand in der Wohnung analysiert und die Rauchausbreitung im Treppenraum gemessen. \u201eNeben der L\u00f6schung selbst ist die Frage, wie leistungsf\u00e4hig das Treppenhaus noch ist\u201c, erl\u00e4utert Zehfu\u00df.\u00a0<\/p>\n<p>Berliner Feuerwehr als Beobachter in Braunschweig\u00a0<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Mehrere Feuerwehren aus gro\u00dfen St\u00e4dten wie Berlin, Hamburg, Frankfurt oder Magdeburg verfolgen die Versuche oder nehmen selbst teil. \u201eEs wird f\u00fcr uns zum Beispiel immer schwieriger, Drehleitern einzusetzen\u201c, sagt Patrick Scholz von der Berliner Feuerwehr. Bei den Versuchen in Braunschweig k\u00f6nne man sich die praktische Suche nach zielf\u00fchrenden L\u00f6sung anschauen, erkl\u00e4rt er, warum er als Beobachter angereist sei.\u00a0<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Ziel der Forschung insgesamt ist die Entwicklung von alternativen Rettungswegkonzepten, mit denen wirtschaftliche Rettungswegen in mehrgeschossigen Wohngeb\u00e4uden erm\u00f6glicht werden, ohne das bauordnungsrechtliche Sicherheitsniveau abzusenken. Neben der Uni Braunschweig sind die Hochschule Magdeburg Stendal und die Hochschule Rottenburg am Projekt beteiligt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Braunschweig &#8211; Feuer im Mehrfamilienhaus in der engen Innenstadt &#8211; dieses Szenario kann Einsatzkr\u00e4fte vor gro\u00dfe Probleme stellen.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":634781,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1850],"tags":[6429,3364,29,548,663,3934,987,985,597,30,13,14,15,1411,4338,12],"class_list":{"0":"post-634780","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-braunschweig","8":"tag-braunschweig","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-eu","12":"tag-europa","13":"tag-europe","14":"tag-feuer","15":"tag-feuerwehr","16":"tag-forschung","17":"tag-germany","18":"tag-headlines","19":"tag-nachrichten","20":"tag-news","21":"tag-niedersachsen","22":"tag-notfall","23":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115690085302751784","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/634780","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=634780"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/634780\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/634781"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=634780"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=634780"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=634780"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}