{"id":635152,"date":"2025-12-09T18:30:40","date_gmt":"2025-12-09T18:30:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/635152\/"},"modified":"2025-12-09T18:30:40","modified_gmt":"2025-12-09T18:30:40","slug":"dortmund-groesster-erfolg-seit-2007-handballerinnen-im-wm-halbfinale","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/635152\/","title":{"rendered":"Dortmund | Gr\u00f6\u00dfter Erfolg seit 2007: Handballerinnen im WM-Halbfinale"},"content":{"rendered":"<p>Dortmund (dpa) &#8211; Die deutschen Handballerinnen haben ihr bedeutendstes Heimspiel der letzten Jahrzehnte gewonnen und erstmals seit 2007 das Halbfinale einer WM erreicht. In der ausverkauften Dortmunder Westfalenhalle setzte die Mannschaft von Bundestrainer Markus Gaugisch beim 30:23 (17:11) gegen Brasilien ihren Erfolgslauf fort und hat das Spiel um Bronze sicher. Nach dem siebten Erfolg in Serie tr\u00e4umen Spielerinnen und Fans nun sogar vom ganz gro\u00dfen Coup.<\/p>\n<p>Vor einer herausragenden Kulisse von 10.522 Zuschauern avancierte Kapit\u00e4nin Antje D\u00f6ll mit sechs Treffern zur besten DHB-Werferin, Torh\u00fcterin Katharina Filter trug \u00fcber zehn Paraden zum Sieg bei. Der Einzug in das Finalwochenende von Rotterdam ist schon jetzt der gr\u00f6\u00dfte Erfolg im deutschen Frauenhandball seit WM-Bronze vor 18 Jahren und bringt den Spielerinnen eine Pr\u00e4mie von 100.000 Euro ein. Im Halbfinale am Freitag wartet nun D\u00e4nemark oder Frankreich.<\/p>\n<p>Ein Sieg \u00abf\u00fcr die Zukunft\u00bb<\/p>\n<p>Mit dem Triumph \u00fcber den panamerikanischen Meister Brasilien konnte die deutsche Auswahl endlich ihren Viertelfinalfluch bei einer WM brechen, nachdem sie 2021 und 2023 jeweils in der Runde der besten Acht ausgeschieden war.\u00a0<\/p>\n<p>F\u00fcr den DHB hatte dieses Viertelfinale eine Bedeutung, die weit \u00fcber das Sportliche hinausging: Erstmals bei diesem Turnier wurde ein WM-Spiel live im Free-TV \u00fcbertragen. Der Verband erhofft sich davon einen nachhaltigen Schub f\u00fcr die Entwicklung des Frauenhandballs. \u00abWenn wir f\u00fcr die Zukunft f\u00fcr Handball-Deutschland und Frauen und M\u00e4dels was tun wollen, dann wird das eines der bedeutendsten Spiele meiner Karriere werden\u00bb, hatte R\u00fcckraumspielerin Xenia Smits gesagt.\u00a0<\/p>\n<p>Leuchter hebt ab<\/p>\n<p>Die hohen Erwartungen waren keine Last. Von ihren Fans mit Tausenden schwarz-rot-goldenen Fahnen begr\u00fc\u00dft zogen die Gastgeberinnen nach einem Top-Start mit 8:3 davon. Viola Leuchter flog ein ums andere Mal \u00fcber die gegnerischen Abwehrreihen und war mit ihren gewaltigen W\u00fcrfen mit \u00fcber 80 Kilometern pro Stunde aus dem R\u00fcckraum erfolgreich. Wenn die DHB-Abwehr Probleme hatte, dann vor allem mit Brasiliens Dirigentin Bruna de Paula.\u00a0<\/p>\n<p>Weil sich in der Folge einige Fehler einschlichen und auch Torh\u00fcterin Katharina Filter zun\u00e4chst nicht an ihre Leistung aus den vorherigen Spielen ankn\u00fcpfen konnte, kam Brasilien auf drei Tore heran. Dann \u00fcbernahm erneut Kapit\u00e4nin D\u00f6ll Verantwortung und sorgte f\u00fcr einen komfortablen Halbzeitstand.<\/p>\n<p>Nach der Pause vergab Deutschland die Chance, fr\u00fchzeitig alles klarzumachen. Zu viele hektische Ballverluste im Angriff machten deutlich, dass die Nervosit\u00e4t stieg. Erst als Brasiliens F\u00fchrungsspielerin de Paula f\u00fcr kurze Zeit angeschlagen auf dem Parkett fehlte, fand das DHB-Team seinen WM-Flow wieder. 20 Minuten vor Spielende schien das Spiel auch dank der starken deutschen Abwehr und einigen Paraden von Katharina Filter beim 22:15 praktisch entschieden. Doch nochmals k\u00e4mpften sich die Brasilianerinnen zur\u00fcck und kamen rund acht Minuten vor Schluss nochmals auf drei Tore heran. Doch die Deutschen behielten die Nerven.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Dortmund (dpa) &#8211; Die deutschen Handballerinnen haben ihr bedeutendstes Heimspiel der letzten Jahrzehnte gewonnen und erstmals seit 2007&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":635153,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1833],"tags":[5697,3364,29,11662,217,30,7491,984,1209,11404],"class_list":{"0":"post-635152","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-dortmund","8":"tag-brasilien","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-dhb","12":"tag-dortmund","13":"tag-germany","14":"tag-handball-team","15":"tag-international","16":"tag-nordrhein-westfalen","17":"tag-wm"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115691036519438255","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/635152","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=635152"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/635152\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/635153"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=635152"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=635152"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=635152"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}