{"id":635381,"date":"2025-12-09T21:26:22","date_gmt":"2025-12-09T21:26:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/635381\/"},"modified":"2025-12-09T21:26:22","modified_gmt":"2025-12-09T21:26:22","slug":"goetz-beck-weg-mit-der-strassenbahn-in-der-maxstrasse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/635381\/","title":{"rendered":"G\u00f6tz Beck: Weg mit der Stra\u00dfenbahn in der Maxstra\u00dfe"},"content":{"rendered":"<p><strong>\u201e<\/strong>Die Stra\u00dfenbahn muss raus\u201c (aus der Maxstra\u00dfe): Eine Forderung, die beispielsweise Mitglieder der Altaugsburggesellschaft und andere wie<a href=\"https:\/\/www.augsburg-tourismus.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> Tourismusdirektor G\u00f6tz Beck<\/a> ab und an formulieren. Zumindest dann, wenn Augsburg seinen Weg in Richtung einer noch beliebteren Tourismusstadt konsequent weiterverfolgen m\u00f6chte. Beck sieht f\u00fcr Augsburg als einen wesentlichen Aspekt, hier weiterzukommen, eine Verbesserung der Aufenthaltsqualit\u00e4t f\u00fcr Besucher. Diese Aufenthaltsqualit\u00e4t, gepaart mit den Prachtbrunnen als UNESCO-Welterbe-Marksteinen verlange eine andere Maxstra\u00dfe, als man sie heute kennt: ohne Durchgangsverkehr, ohne Schienen, daf\u00fcr mit noch mehr Platzcharakter, mit noch mehr Verweilm\u00f6glichkeiten, mit m\u00f6glichst mehr Gr\u00fcn, mehr Wasser \u2013 vielleicht auch einer aktuell diskutierten neuen Wasserfl\u00e4che vor den Ulrichskirchen.<\/p>\n<p>Ausgangspunkt der \u00dcberlegungen ist eine neue repr\u00e4sentative Studie, der Brandmeyer-Stadtmarken-Monitor 2025. Hier findet sich \u201eAugsburg\u201c als Stadt-Marke unter den 50 gr\u00f6\u00dften deutschen St\u00e4dten weiter auf dem Weg nach vorne, hinter Hamburg, Freiburg, M\u00fcnchen, L\u00fcbeck, Potsdam und anderen inzwischen auf Platz zw\u00f6lf. Als Gr\u00fcnde daf\u00fcr entnimmt G\u00f6tz Beck der Studie vor allem die Entwicklung seit der Ernennung zum UNESCO-Weltkulturerbe. Weitere Faktoren sind die Bekanntheit durch den Fu\u00dfball-Bundesligisten FC Augsburg sowie Profile als Mozart-, Brecht-, Luther- oder Fuggerstadt. Eine Rolle spielen auch Fortentwicklungen des Kongresses am Park oder des Uniklinikums. Die Erkenntnisse der Studie \u201egeben uns Best\u00e4tigung und sind gleichzeitig Motivation und Ansporn f\u00fcr die Zukunft\u201c, so G\u00f6tz Beck.<\/p>\n<p>Fr\u00fcher lag Augsburg im Mittelfeld<\/p>\n<p>Auch Augsburgs Wirtschaftsreferent Wolfgang H\u00fcbschle, zugleich der Aufsichtsratsvorsitzende der Regio Augsburg Tourismus GmbH, sowie Johannes Hintersberger, Vorstandsvorsitzender des Verkehrsvereins Region Augsburg e.V., sehen ihre Anstrengungen best\u00e4tigt: \u201eAugsburg geh\u00f6rt bundesweit zu den beliebtesten Zielen f\u00fcr St\u00e4dtereisen.\u201c Bei der Frage nach dem \u201eguten Ruf\u201c einer Stadt erreichte Augsburg im Ranking von 50 St\u00e4dten den deutschlandweit siebtbesten Platz. Die st\u00e4rksten Stadt-Marken Deutschlands sind gem\u00e4\u00df der Studie Hamburg, Freiburg und M\u00fcnchen: Bei der Gesamt-Attraktivit\u00e4t liegt Augsburg aber immerhin auf Rang zw\u00f6lf \u2013 und damit vor \u201eHochkar\u00e4tern\u201c wie D\u00fcsseldorf, Bremen und Stuttgart. Bei fast allen Fragestellungen der Meinungsumfrage lag die Stadt am Lech mit \u00fcberdurchschnittlichen Werten in der Spitzengruppe des Rankings, so etwa auch bei der Frage nach der \u201eEinzigartigkeit der Stadt\u201c.<\/p>\n<p>Augsburg hat sich in den vergangenen Jahren deutlich nach vorn gearbeitet: In fr\u00fcheren Studien lag die Stadt eher im Mittelfeld. In der jetzt bekannt gewordenen bundesweiten repr\u00e4sentativen Umfrage zu den Vorz\u00fcgen und Schw\u00e4chen deutscher Gro\u00dfst\u00e4dte sieht sich Johannes Hintersberger in der Ausrichtung der Arbeit der Regio Augsburg Tourismus GmbH weitgehend best\u00e4tigt: \u201eAuch wenn die Erhebung nicht vorrangig auf das Tourismusmarketing ausgerichtet war, liefert sie doch zahlreiche Hinweise darauf, dass Augsburg bei seinen G\u00e4sten sympathisch und Interesse weckend beworben wird.\u201c Das Werben um die Touristinnen und Touristen sei dabei freilich nur ein Faktor im komplexen Meinungsgef\u00fcge.<\/p>\n<p>Augsburg keine \u201egraue Maus\u201c mehr<\/p>\n<p>Eines, so G\u00f6tz Beck, k\u00f6nne man definitiv sagen: W\u00e4hrend Augsburg etwa noch im Jahr 2013 in einer von der Regio Augsburg Tourismus GmbH beauftragten Umfrage des M\u00fcnchener Marktforschungs-Unternehmens \u201eTNS Infratest\u201c zur Bekanntheit und zum Image der Stadt Augsburg eher als \u201egraue Maus\u201c und thematisch weit \u00fcberwiegend nur als Stadt der Puppenkiste wahrgenommen worden war, habe die Stadt seitdem nicht allein bei Bekanntheitsgrad und Image, sondern auch beim Stellenwert im Tourismus erheblich hinzugewonnen.<\/p>\n<p>Erstellt wurde das aktuelle bundesweite St\u00e4dte-Ranking von der Hamburger Brandmeyer Markenberatung GmbH &amp; Co. KG, die bekannte Gr\u00f6\u00dfen der \u00f6ffentlichen Hand, aber auch renommierte Markenartikler und Medienh\u00e4user ber\u00e4t. Dabei handelte es sich um die \u2013 gemessen an der Bev\u00f6lkerung \u2013 49 gr\u00f6\u00dften St\u00e4dte im Bundesgebiet plus Schwerin als kleinere Landeshauptstadt, die aufgenommen wurden. Gefragt wurde f\u00fcr den \u201eBrandmeyer Stadtmarken-Monitor 2025\u201c danach, wie die Deutschen diese 50 St\u00e4dte subjektiv wahrnehmen. Die Fuggerstadt wird au\u00dferhalb Augsburgs in fast allen Punkten \u00fcberdurchschnittlich positiv wahrgenommen. Bei der Frage nach einem Ziel f\u00fcr eine private Reise in eine Stadt erreichte Augsburg in der Auswertung aller Altersgruppen im Ranking den 14. Platz mit \u00fcberdurchschnittlichen Zustimmungswerten. Die einkommensstarke und im St\u00e4dtetourismus stark vertretene Altersgruppe der Befragten im Alter zwischen 30 und 49 Jahren sieht Augsburg hier sogar auf dem zehnten Platz und damit sogar noch weiter vorn im Spitzenfeld. Die 30- bis 49-J\u00e4hrigen verorten Augsburg auch bei der Frage nach der \u201eMarkenst\u00e4rke\u201c im Spitzenfeld, n\u00e4mlich auf Rang neun.<\/p>\n<p>Bei der Frage nach der Attraktivit\u00e4t der Innenstadt nahm Augsburg im Ranking aller Altersgruppen unter den 50 St\u00e4dten ebenfalls den zw\u00f6lften Platz ein. Bei der Frage nach der Sch\u00f6nheit des Stadtbildes erzielte Augsburg im Ranking mit Rang neun sogar einen der Spitzenpl\u00e4tze. Auch der Umweltkompetenzstandort Augsburg wird hoch bewertet: Beim Thema \u201eKlima und Umweltschutz\u201c erzielt Augsburg gar den siebten Platz.<\/p>\n<p>Spitzenplatz neun bei der Lebensqualit\u00e4t in Augsburg<\/p>\n<p>Gefragt nach dem \u201eguten Ruf\u201c der St\u00e4dte hob die Gruppe der 30- bis 49-j\u00e4hrigen Befragten Augsburg ebenfalls auf den Rang sieben. Dementsprechend hoch lagen auch die Sympathiewerte f\u00fcr die Stadt am Lech: Bei der Fragestellung, welche Stadt \u201erundum sympathisch\u201c ank\u00e4me, kam Augsburg auf Platz zehn, direkt vor Potsdam und Bremen. Gut f\u00fcr die Einheimischen wie f\u00fcr die G\u00e4ste: Bei der \u201eLebensqualit\u00e4t\u201c erreichte Augsburg (zwar hinter Dresden und D\u00fcsseldorf, aber noch vor Potsdam, Kiel und K\u00f6ln) den Spitzenplatz neun. Der \u201eBrandmeyer Stadtmarken-Monitor 2025\u201c untersuchte aber auch Kriterien wie \u201eAttraktivit\u00e4t f\u00fcr junge Leute\u201c, \u201eGute Gr\u00fcnde zum Wohnen\/Leben\u201c, \u201eMobilit\u00e4tsangebote\u201c, \u201eDigitalisierung\u201c und \u201eJob- und Karrierechancen\u201c, wo Augsburg gleichauf mit N\u00fcrnberg und Berlin einen zehnten Platz einnahm.<\/p>\n<p>Beim \u201eBildungsangebot\u201c ist die Universit\u00e4tsstadt Augsburg im Ranking mit Rang elf bei der subjektiven Wahrnehmung offenbar ebenfalls gut aufgestellt. Und beim Aspekt der \u201eAttraktivit\u00e4t f\u00fcr Familien\u201c erzielt Augsburg sogar den siebten Rang. Bei der \u201eAttraktivit\u00e4t f\u00fcr \u00c4ltere\u201c liegt Augsburg fast gleichauf mit Hamburg und exakt gleichauf mit N\u00fcrnberg auf einem bemerkenswerten sechsten Platz. Gewisse Schwachpunkte werden Augsburg freilich auch attestiert: Beim Thema \u201eWeltoffenheit und Toleranz\u201c liegt Augsburg \u2013 die Stadt des Immateriellen Kulturerbes \u201eAugsburger Hohes Friedensfest\u201c \u2013 aber wenigstens noch im vordersten Mittelfeld (auf Rang 19). Auch bei der Frage nach \u201eBezahlbarem Wohnraum\u201c liegt Augsburg zwar lediglich im Mittelfeld \u2013 doch selbst bei diesem Punkt noch immer \u00fcber dem bundesweiten Durchschnitt.<\/p>\n<p>Lesen Sie auch: <a href=\"https:\/\/www.augsburg-journal.de\/stadt-region\/augsburg-arm-aber-gluecklich\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Augsburg: Arm, aber gl\u00fccklich!<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\u201eDie Stra\u00dfenbahn muss raus\u201c (aus der Maxstra\u00dfe): Eine Forderung, die beispielsweise Mitglieder der Altaugsburggesellschaft und andere wie Tourismusdirektor&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":635382,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1846],"tags":[680,772,3364,29,548,663,3934,30,13,14,15,12],"class_list":{"0":"post-635381","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-augsburg","8":"tag-augsburg","9":"tag-bayern","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-eu","13":"tag-europa","14":"tag-europe","15":"tag-germany","16":"tag-headlines","17":"tag-nachrichten","18":"tag-news","19":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115691728892359300","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/635381","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=635381"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/635381\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/635382"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=635381"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=635381"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=635381"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}