{"id":635708,"date":"2025-12-10T00:54:21","date_gmt":"2025-12-10T00:54:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/635708\/"},"modified":"2025-12-10T00:54:21","modified_gmt":"2025-12-10T00:54:21","slug":"ausgaben-steigen-ungebremst-wo-die-beitragsmilliarden-der-krankenversicherten-bleiben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/635708\/","title":{"rendered":"Ausgaben steigen ungebremst: Wo die Beitragsmilliarden der Krankenversicherten bleiben\u00a0"},"content":{"rendered":"<p>Ausgaben steigen ungebremstWo die Beitragsmilliarden der Krankenversicherten bleiben\u00a009.12.2025, 18:57 Uhr <img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/autor-fallback.svg\" alt=\"image\"\/>Von Max Borowski und Martin Morcinek (Grafik) <img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Eine-Krankenschwester-versorgt-auf-der-Intensivstation-des-Hauptkrankenhauses-Son-Espases-einen-Pati.webp\" alt=\"Eine-Krankenschwester-versorgt-auf-der-Intensivstation-des-Hauptkrankenhauses-Son-Espases-einen-Patienten\"\/>Die Kosten f\u00fcr die Gesundheitsversorgung in Deutschland sind nicht nur stark gestiegen. Sie sind auch so hoch wie in kaum einem anderen Land der Welt. (Foto: picture alliance\/dpa)TeilenFolgen auf:<a href=\"https:\/\/www.whatsapp.com\/channel\/0029Va5cdVJD8SDp5YZgYF01\" title=\"Auf WhatsApp folgen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/whatsapp.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><a href=\"https:\/\/news.google.com\/publications\/CAAiEPMdif5mpRNxiLOeUpHCwwsqFAgKIhDzHYn-ZqUTcYiznlKRwsML?hl=de&amp;gl=DE&amp;ceid=DE%3Ade\" title=\"Auf Google News folgen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/google.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><\/p>\n<p class=\"Typography_text-m__XI0da Typography_weight-bold__uT6mq storyline_lead_text_leadtext__q_wg8\">Die Krankenkassenbeitr\u00e4ge sind bereits seit Jahren der wesentliche Faktor, der die Lohnnebenkosten in Deutschland auf ein Rekordniveau getrieben hat. Und die Ausgaben steigen immer weiter. Aktuelle Zahlen zeigen die gr\u00f6\u00dften Kostenbl\u00f6cke und steilsten Anstiege. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Krankenkassen schlagen Alarm, wieder einmal. Die Beitragss\u00e4tze d\u00fcrften im kommenden Jahr erneut kr\u00e4ftig steigen. Die Frage ist nur noch, wie kr\u00e4ftig. Laut Bundesgesundheitsministerin Nina Warken soll der allein von den Arbeitnehmern zu zahlende Zusatzbeitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) 2026 von derzeit 2,5 auf 2,9 Prozent steigen. Dieser Satz ist allerdings nicht verpflichtend, jede Kasse kann ihn nach dem eigenen Bedarf anpassen, viele verlangen schon jetzt deutlich mehr. <\/p>\n<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Angesichts der ungebremst steigenden Ausgaben der Krankenkassen w\u00e4re eine Beitragserh\u00f6hung um 0,4 Prozentpunkte laut Kassenvertretern allerdings selbst dann knapp, wenn von Warken geplante Sparma\u00dfnahmen noch kurzfristig vor Jahresende umgesetzt w\u00fcrden. Der entsprechende Gesetzentwurf, der im kommenden Jahr zu Einsparungen von zwei Milliarden Euro f\u00fcr die gesetzlichen Kassen h\u00e4tte f\u00fchren sollen, wurde vom Bundesrat vorerst gestoppt. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Laut der aktuellen Prognose des GKV-Sch\u00e4tzerkreises, der die Finanzentwicklung der Kassen f\u00fcr das Gesundheitsministerium absch\u00e4tzt, d\u00fcrften die j\u00e4hrlichen Ausgaben von 330 Milliarden Euro in diesem auf 353 Milliarden Euro im n\u00e4chsten Jahr steigen. Bei diesem Plus von 23 Milliarden Euro oder 6,7 Prozent h\u00e4tte Warkens Minireform ohnehin nur eine leichte D\u00e4mpfung des Beitragsanstiegs bewirken k\u00f6nnen. F\u00fcr eine Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung w\u00e4re eine viel weitergehende Reform notwendig. Solange die nicht kommt, werden auch die Ausgaben der Kassen und die Beitr\u00e4ge weiter steigen. Nach der nun anstehenden Beitragserh\u00f6hung werde es im \u00fcbern\u00e4chsten Jahr<a class=\"inline_link\" rel=\"nofollow noopener\" href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/TK-Chef-haelt-stabile-Krankenkassenbeitraege-fuer-unrealistisch-id30116995.html\" target=\"_blank\"> &#8222;noch schlimmer weitergehen&#8220;,<\/a> warnte j\u00fcngst der Chef der Techniker Krankenkasse, Jens Baas, in der ARD. <\/p>\n<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Schon in den vergangenen Jahrzehnten haben die steigenden Krankenkassenbeitr\u00e4ge, neben denen zur Pflegeversicherung, ma\u00dfgeblich die Lohnnebenkosten nach oben getrieben &#8211; bis auf <a class=\"inline_link\" rel=\"nofollow noopener\" href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Warum-die-Sozialversicherungsbeitraege-auf-Rekordniveau-steigen-id30083958.html\" target=\"_blank\">das aktuelle Rekordniveau von 42,5 Prozent und 42,9 Prozent im kommenden Jahr.<\/a> Dagegen sind die Beitr\u00e4ge zur Arbeitslosen- und Rentenversicherung in den vergangenen 20 Jahren deutlich gesunken. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Aktuelle Zahlen des GKV Spitzenverbands zeigen, wo die gr\u00f6\u00dften Kostenbl\u00f6cke und h\u00f6chsten Steigerungen liegen. Absoluter Spitzenreiter ist dabei die Krankenhausbehandlung. Mehr als 100 Milliarden Euro gaben die Kassen im vergangenen Jahr f\u00fcr die Behandlung in Kliniken aus, fast doppelt so viel wie f\u00fcr den n\u00e4chstgr\u00f6\u00dften Kostenblock, die Arzneimittel. Umso schwerer wiegt, dass der riesige Posten Krankenhausbehandlung aktuell auch den schnellsten Zuwachs verzeichnet. So stiegen in den ersten neun Monaten dieses Jahres die Ausgaben pro Versichertem in diesem Bereich um fast 10 Prozent. <\/p>\n<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Ebenfalls stark gestiegen sind in den ersten drei Quartalen 2025 die Kosten f\u00fcr ambulante \u00e4rztliche Behandlung. Die Ausgaben daf\u00fcr bildeten schon im Vorjahr mit gut 50 Milliarden Euro den dritten gro\u00dfen Kostenblock und legten pro Kopf nun noch einmal um gut 7,5 Prozent zu. Auf Rang drei und vier bei den Ausgabensteigerungen liegen die Arzneimittel mit etwa 6 Prozent und die zahn\u00e4rztliche Behandlung mit rund 4,3 Prozent. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Zahlen zeigen auch, wo die wichtigsten Hebel sind, an denen eine umfassende Gesundheitsreform ansetzen m\u00fcsste. Eine Experten-Kommission, die Vorschl\u00e4ge f\u00fcr eine solche Reform vorlegen soll, hat Gesundheitsministerin Warken bereits im September eingesetzt. Mit deren Hilfe sollen die Finanzen der GKV ab 2027 stabilisiert werden. Bis dahin d\u00fcrften die Sozialversicherungsbeitr\u00e4ge die 43-Prozent-Marke schon deutlich \u00fcberschritten haben.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-s__wu_cm Typography_weight-normal__pqUbH Typography_color-darkgrey__sZEnP article-detail-footer_source__KslPc\">Quelle: ntv.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ausgaben steigen ungebremstWo die Beitragsmilliarden der Krankenversicherten bleiben\u00a009.12.2025, 18:57 Uhr Von Max Borowski und Martin Morcinek (Grafik) Die&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":635709,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[331,332,3364,29,30,19839,4612,1189,13,3263,14,15,36257,12,50186,55],"class_list":{"0":"post-635708","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-germany","13":"tag-gesetzliche-krankenkassen","14":"tag-gesundheitspolitik","15":"tag-gesundheitssystem","16":"tag-headlines","17":"tag-krankenhaus","18":"tag-nachrichten","19":"tag-news","20":"tag-nina-warken","21":"tag-schlagzeilen","22":"tag-sozialsysteme","23":"tag-wirtschaft"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115692547322559806","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/635708","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=635708"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/635708\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/635709"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=635708"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=635708"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=635708"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}