{"id":63571,"date":"2025-04-26T19:45:58","date_gmt":"2025-04-26T19:45:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/63571\/"},"modified":"2025-04-26T19:45:58","modified_gmt":"2025-04-26T19:45:58","slug":"grossbritannien-sehnsucht-nach-einem-ruhigeren-regierungschef","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/63571\/","title":{"rendered":"Gro\u00dfbritannien: &#8222;Sehnsucht nach einem ruhigeren Regierungschef&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>                    <strong>interview<\/strong><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 05.07.2024 16:06 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Den W\u00e4hlern in Gro\u00dfbritannien ging es vor allem darum, die Tories f\u00fcr eine desastr\u00f6se Bilanz ihrer Regierungszeit abzustrafen, sagt der Politik-Experte Marius Guderjan. Aber aus dem Ergebnis spricht auch der Wunsch nach einem anderen Politikstil.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\"><strong>tagesschau.de: <\/strong>Das britische Mehrheitswahlrecht erleichtert deutliche Siege und Niederlagen. Wie ist dieser Wahlausgang im historischen Vergleich einzuordnen?<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\"><strong>Marius Guderjan:<\/strong> In den britischen und deutschen Medien wird f\u00fcr das Wahlergebnis heute der Begriff &#8222;historisch&#8220; verwendet, und in der Tat ist die Niederlage der Tories ungew\u00f6hnlich deutlich. Es gab in der britischen Geschichte nicht viele Niederlagen, die f\u00fcr die konservative Partei so herbe waren &#8211; und gleichzeitig gab es auch selten so deutliche Siege f\u00fcr Labour. F\u00fcr sie l\u00f6st das ein totales Hochgef\u00fchl aus, und f\u00fcr die Tories ist das eine absolute Katastrophe.<\/p>\n<p>    &#8222;W\u00e4hler hatten genug von populistischen Politikern&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\"><strong>tagesschau.de:<\/strong> War das seitens der W\u00e4hler eine Entscheidung pro Labour mit Aufbruchstimmung oder eine Entscheidung gegen die bislang regierenden Tories?<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\"><strong>Guderjan: <\/strong>Laut Umfragen ging es vielen W\u00e4hlern darum, erst einmal die konservative Partei loszuwerden, sie f\u00fcr die desastr\u00f6se Bilanz der vergangenen 14 Jahre abzustrafen und einen Regierungswechsel herbeizuf\u00fchren. Aber es gab sicher auch Gr\u00fcnde, warum Labour W\u00e4hler zur\u00fcckgewinnen konnte.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEin Grund d\u00fcrfte sein, dass man sich nach populistischen Pers\u00f6nlichkeiten wie Boris Johnson oder auch Liz Truss, die vielleicht unterhaltsam, aber wenig seri\u00f6s sind, nach einem eher ruhigeren, daf\u00fcr aber kompetenten Regierungschef sehnte.<\/p>\n<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/marius-guderjan-100.jpg\" alt=\"Marius Guderjan\" title=\"Marius Guderjan | FU Berlin\"\/><\/p>\n<p>Zur Person<\/p>\n<p>            Marius Guderjan ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Otto-Suhr-Institut der Freien Universit\u00e4t Berlin und Experte f\u00fcr britische Politik, F\u00f6deralismus und Europ\u00e4ische Integration.<\/p>\n<p>    &#8222;Begrenzte M\u00f6glichkeiten f\u00fcr einen wirklichen Aufbruch&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\"><strong>tagesschau.de: <\/strong>Was wird sich unter Labour \u00e4ndern, welche Reparaturma\u00dfnahmen wird die neue Regierung in Angriff nehmen?<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\"><strong>Guderjan: <\/strong>Die M\u00f6glichkeiten f\u00fcr einen wirklichen Aufbruch, f\u00fcr &#8222;Change&#8220;, sind begrenzt, auch wenn Labour genau diesen Slogan benutzt hat. Aber f\u00fcr die W\u00e4hlerinnen und W\u00e4hler kann &#8222;Change&#8220; ja auch einfach Regierungswechsel hei\u00dfen. F\u00fcr eine klare, neue politische Vision gibt es derzeit wenig Spielraum, unter anderem, weil die finanziellen Mittel fehlen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEs wird Labour wahrscheinlich erst einmal darum gehen, zu konsolidieren, die \u00f6ffentlichen Dienstleistungen und den \u00f6ffentlichen Sektor auf einigerma\u00dfen stabile Beine zu stellen. Das Wahlprogramm scheint keine gro\u00dfen Versprechen f\u00fcr gro\u00dfe Ver\u00e4nderungen zu enthalten, die vielleicht nicht eingehalten werden k\u00f6nnen und f\u00fcr die die Partei von entt\u00e4uschten W\u00e4hlern sp\u00e4ter zur Rechenschaft gezogen werden k\u00f6nnte. Es k\u00f6nnte gut sein, dass dieser realistische Angang von vielen W\u00e4hlern honoriert worden ist.<\/p>\n<p>    Seri\u00f6se Ziele &#8211; nicht unerf\u00fcllbare<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\"><strong>tagesschau.de: <\/strong>Dabei sind die Probleme, vor denen das Land steht, enorm, wenn wir das Gesundheitssystem nehmen oder den Wohnungsbau. Ist die Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler nicht absehbar, wenn Labour hier nicht liefert?<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\"><strong>Guderjan: <\/strong>Die Frage ist, was im derzeitigen Rahmen \u00fcberhaupt m\u00f6glich ist. Das Gesundheitswesen hat f\u00fcr Labour sicher Priorit\u00e4t, und vielleicht ist es hier schon ein Erfolg, wenn man das Niveau h\u00e4lt und nicht weiter k\u00fcrzt. Ob die W\u00e4hler das anerkennen, ist dann eine andere Frage. Ich gehe davon aus, dass Labour vor allem seri\u00f6sere Ziele setzen wird, an denen sie sich messen lassen k\u00f6nnen. Anders als die Tories, die immer gro\u00dfe Ziele ausgaben, die nicht erf\u00fcllt wurden.<\/p>\n<p>    &#8222;Macht nicht nur seit 2019 verspielt&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\"><strong>tagesschau.de: <\/strong>Dennoch haben sich die Tories 14 Jahre lang an der Macht halten k\u00f6nnen. Noch 2019 haben sie unter Boris Johnson eine komfortable Mehrheit erzielt. Wie hat die Partei es geschafft, das zu verspielen?<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\"><strong>Guderjan: <\/strong>Sie haben das sicher nicht nur in der vergangenen Legislaturperiode verspielt. Wenn man sieht, was sie politisch zuwege gebracht und in welchen Zustand sie das Land man\u00f6vriert haben, dann sprechen wir \u00fcber die Bilanz der gesamten 14 Jahre. Wieviel davon dem fr\u00fcheren Premierminister David Cameron anzulasten ist, dar\u00fcber kann man streiten. Aber allein dadurch, dass er das EU-Referendum angesetzt, es dann verloren hat und dann zur\u00fcckgetreten ist, ist der jetzige Zustand auch auf ihn zur\u00fcckzuf\u00fchren.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nNach dem Abgang von Cameron haben rechtspopulistische Kr\u00e4fte immer mehr die Partei \u00fcbernommen. Die moderaten, seri\u00f6sen und erfahrenen Politiker der Tories wurden an den Rand gedr\u00e4ngt. Dadurch ging auch Kompetenz innerhalb der Partei und der Regierung verloren. Stattdessen sind Politiker in die erste Reihe ger\u00fcckt, die wenig seri\u00f6s waren und ein Land nicht f\u00fchren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nNach dem Referendum waren die Amtsperioden der jeweiligen Premierminister alle vergleichsweise kurz. Dass Boris Johnson bei den Parlamentswahlen 2019 einen gro\u00dfen Sieg errungen hat, war haupts\u00e4chlich seiner Pers\u00f6nlichkeit zuzuschreiben, seinem unkonventionellen Politikstil und seiner Rolle in der Brexit-Kampagne. Labour hat zu der Zeit keine popul\u00e4re Alternative angeboten, ihr Kandidat Jeremy Corbyn war vielen zu extrem, so dass Johnson leichtes Spiel hatte. Insofern ist es nicht so, dass Rishi Sunak in seiner kurzen Zeit als Premierminister alle Verfehlungen alleine zu verantworten hat. Er hat bei den W\u00e4hlern aber nicht den gleichen Anklang gefunden wie Johnson, weshalb die Partei jetzt st\u00e4rker abgestraft wurde.<\/p>\n<p>    &#8222;Die Partei ist in sich zerstritten&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\"><strong>tagesschau.de:<\/strong> Wohin werden sich die Tories nun entwickeln? Geht die Partei noch st\u00e4rker in den rechtspopulistischen Bereich oder k\u00f6nnen Sie sich vorstellen, dass nach dieser Niederlage die Kr\u00e4fte der Mitte wieder st\u00e4rker werden?<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\"><strong>Guderjan: <\/strong>Die Partei ist in sich zerstritten und die ersten bringen sich schon in Stellung, um Sunaks Erbe anzutreten. Wie die moderate Mitte der Partei versuchen k\u00f6nnte, die Partei auf einen anderen Kurs zu bringen, ist unklar. Zumal mit Nigel Farage und Reform UK jetzt Player im Parlament sind, die die Tories vor sich hertreiben werden. Es gibt auch Spekulationen, dass Farage auf eine zuk\u00fcnftige Position bei den Konservativen hofft und diese dann von au\u00dferhalb gekapert wird.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\"><strong>tagesschau.de: <\/strong>Starmer hat sich noch kurz vor der Wahl kategorisch darauf festgelegt, unter ihm werde es kein Zur\u00fcck in die EU geben. Warum legt er sich da so fest?<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\"><strong>Guderjan:<\/strong> Auch das steht f\u00fcr die N\u00fcchternheit des Wahlprogramms von Labour und den Verzicht auf unrealistische Versprechen. Starmer wei\u00df um die Bedeutung der EU. Aber im Wahlkampf ging es darum, dass die Partei keine Fehler macht im Kalk\u00fcl, dass es angesichts des Zustands der Tories schon gutgehen wird, wenn man Kontroversen vermeidet. M\u00f6gliche Fragen nach dem Wiedereintritt in die EU oder nach engeren Beziehungen hat man als St\u00f6rfeuer eingeordnet, die es zu vermeiden galt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDahinter k\u00f6nnte die Strategie stehen, dass man, wenn man an der Macht ist, eine Ann\u00e4herung angehen kann, ohne allzu gro\u00dfes Aufsehen zu erregen. Indem man durch kleinere Schritte oder Abkommen zum Beispiel in der Hochschulpolitik sich sukzessive der EU wieder ann\u00e4hert und schaut, wie das funktioniert, wie die Stimmung im Land ist &#8211; und dann vielleicht zu mutigeren Vorhaben schreitet.<\/p>\n<p>    &#8222;Kleinere Parteien haben besser als sonst abgeschnitten&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\"><strong>tagesschau.de:<\/strong> Ver\u00e4nderungen hat es im Parlament auch bei den bislang kleineren Parteien gegeben. Wof\u00fcr steht das?<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\"><strong>Guderjan:<\/strong> Bis auf die Scottish National Party haben kleinere Parteien besser abgeschnitten als sonst &#8211; auch das kann ein Indiz daf\u00fcr sein, dass es vielen W\u00e4hlern bei dieser Wahl nicht um eine Stimme pro Labour ging.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nPlaid Cymru in Wales hat zwei Sitze dazugewonnen. Reform UK mit vier Sitzen haben wir schon erw\u00e4hnt, die Gr\u00fcnen sind von einem auf vier Sitze gewachsen und die Liberal Democrats sind von acht auf 71 Sitze gesprungen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDas ist in der Relation mindestens ein genau so bemerkenswerter Erfolg wie der Sieg von Labour. Es ist auch ein Zeichen an Labour, dass die proeurop\u00e4ischen W\u00e4hler sich hier besser aufgehoben f\u00fchlen. Auch wenn Labour eine komfortable Mehrheit hat &#8211; es wird interessant sein, wie diese Parteien k\u00fcnftig die Debatten beeinflussen werden.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nSpannend ist, dass die Scottish National Party 38 Sitze verloren hat und nur noch auf neun Abgeordnete kommt. Das ist f\u00fcr die schottische Unabh\u00e4ngigkeitsbewegung desastr\u00f6s. Das Thema ist damit f\u00fcr eine Weile wahrscheinlich erstmal vom Tisch.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Das Gespr\u00e4ch f\u00fchrte Eckart Aretz, tagesschau.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"interview Stand: 05.07.2024 16:06 Uhr Den W\u00e4hlern in Gro\u00dfbritannien ging es vor allem darum, die Tories f\u00fcr eine&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":63572,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3976],"tags":[331,332,17270,551,13,28670,20162,14,15,853,28671,12,6382,28669,28668,3992,3993,3994,3995,3996,3997],"class_list":{"0":"post-63571","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-vereinigtes-koenigreich","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-farage","11":"tag-grossbritannien","12":"tag-headlines","13":"tag-johnson","14":"tag-labour","15":"tag-nachrichten","16":"tag-news","17":"tag-parlamentswahl","18":"tag-reform-uk","19":"tag-schlagzeilen","20":"tag-starmer","21":"tag-sunak","22":"tag-torys","23":"tag-uk","24":"tag-united-kingdom","25":"tag-united-kingdom-of-great-britain-and-northern-ireland","26":"tag-vereinigtes-koenigreich","27":"tag-vereinigtes-koenigreich-grossbritannien-und-nordirland","28":"tag-vereinigtes-koenigreich-von-grossbritannien-und-nordirland"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114405990937122618","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63571","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=63571"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63571\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/63572"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=63571"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=63571"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=63571"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}