{"id":635816,"date":"2025-12-10T02:04:16","date_gmt":"2025-12-10T02:04:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/635816\/"},"modified":"2025-12-10T02:04:16","modified_gmt":"2025-12-10T02:04:16","slug":"verteidigungsministerium-will-vetorecht-gegen-bau-von-windraedern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/635816\/","title":{"rendered":"Verteidigungsministerium will Vetorecht gegen Bau von Windr\u00e4dern"},"content":{"rendered":"<p><b>Das Bundesverteidigungsministerium bef\u00fcrchtet St\u00f6rungen der Luftraum\u00fcberwachung durch Windr\u00e4der und pocht angesichts der aktuellen Bedrohungslage auf ein Mitspracherecht f\u00fcr die Bundeswehr beim Bau neuer Anlagen.<\/b><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" data-lazyloaded=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/verteidigungsministerium-will-vetorecht-gegen-bau-von-windraedern.jpg\" width=\"800\" height=\"600\" alt=\"Verteidigungsministerium Will Vetorecht Gegen Bau Von Windr\u00e4dern\" title=\"Verteidigungsministerium will Vetorecht gegen Bau von Windr\u00e4dern 2\"\/>Windrad-Bau (Archiv), via dts Nachrichtenagentur<\/p>\n<p>Windkraftanlagen im Erfassungsbereich eines Luftverteidigungsradars (LVR) k\u00f6nnten die ausgesandten Radarwellen reflektieren und so St\u00f6rungen verursachen, sagte eine Sprecherin des Verteidigungsministeriums den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben). \u201cDadurch entstehen `Fehlechos`, die die Erkennung von Flugzielen in einem Bereich hinter dem Bauwerk verhindern.\u201d<\/p>\n<p>Die \u201cuneingeschr\u00e4nkte Funktionsf\u00e4higkeit der LVR\u201d sei damit \u201csowohl f\u00fcr die Flugsicherheit als auch f\u00fcr die Luftverteidigungsf\u00e4higkeit essentiell\u201d und m\u00fcsse \u201cgerade in der aktuellen Bedrohungslage (Zunahme der Bedrohung durch Drohnen \/ Luftraumverletzung in Europ\u00e4ischen Staaten) vollumf\u00e4nglich sichergestellt werden\u201d, erkl\u00e4rte sie weiter. Dies k\u00f6nne mit der bisherigen Rechtslage \u201cnicht gew\u00e4hrleistet\u201d werden.<\/p>\n<p>Im Zuge der Neufassung des Bundeswehrbeschaffungsbeschleunigungsgesetzes will das Ministerium daher festschreiben, dass beim Bau von neuen Windkraftanlagen k\u00fcnftig das Bundesamt f\u00fcr Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr entscheiden soll, ob diese zul\u00e4ssig sind. \u201cDie geplante Gesetzes\u00e4nderung ist erforderlich, um ernsthafte Auswirkungen auf die Funktion der LVR und damit f\u00fcr die Luftsicherheit und Verteidigungsf\u00e4higkeit zu verhindern\u201d, erkl\u00e4rte die Ministeriumssprecherin.<\/p>\n<p>Die Windkraftbranche bef\u00fcrchtet, dass die Neuregelung den Bau neuer Anlagen ausbremst. \u201cDer Entwurf hat das Potenzial, massive Verunsicherung auszul\u00f6sen\u201d, sagte der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Bundesverbands Windenergie, Wolffram Axthelm, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben). \u201cBei Inkrafttreten des Gesetzentwurfes wird etwa ein Drittel des Bundesgebiets unter einen Pr\u00fcfvorbehalt gestellt. Das bringt die Regionalplanung aus dem Tritt und kann die vor Ort erfolgreiche Fl\u00e4chenausweisung massiv aufhalten.\u201d<\/p>\n<p>Die Verteidigungs- und Energieexperten von Union und SPD suchen gemeinsam mit dem Verteidigungsministerium nach einem Kompromiss. Die energiepolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Nina Scheer, wirbt daf\u00fcr, die Warnungen der Windenergiebranche zu ber\u00fccksichtigen. \u201cEs gilt, die Energiewende, den Umstieg auf Erneuerbare Energien, als Sicherheitsfrage anzuerkennen\u201d, sagte Scheer den Zeitungen. \u201cUnd im Kontext von Verteidigungsf\u00e4higkeit geh\u00f6rt auch unsere Energiegewinnung zum Schutzgut.\u201d<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das Bundesverteidigungsministerium bef\u00fcrchtet St\u00f6rungen der Luftraum\u00fcberwachung durch Windr\u00e4der und pocht angesichts der aktuellen Bedrohungslage auf ein Mitspracherecht f\u00fcr&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":635817,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1846],"tags":[680,772,3364,29,548,663,3934,30,13,14,15,12],"class_list":{"0":"post-635816","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-augsburg","8":"tag-augsburg","9":"tag-bayern","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-eu","13":"tag-europa","14":"tag-europe","15":"tag-germany","16":"tag-headlines","17":"tag-nachrichten","18":"tag-news","19":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115692821915427663","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/635816","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=635816"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/635816\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/635817"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=635816"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=635816"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=635816"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}