{"id":635829,"date":"2025-12-10T02:14:15","date_gmt":"2025-12-10T02:14:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/635829\/"},"modified":"2025-12-10T02:14:15","modified_gmt":"2025-12-10T02:14:15","slug":"kripo-ingolstadt-stellt-falschgeld-sicher","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/635829\/","title":{"rendered":"Kripo Ingolstadt stellt Falschgeld sicher"},"content":{"rendered":"<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Der 32-J\u00e4hrige arbeitete als Kfz-Lackier-Meister, seine 40-j\u00e4hrige Lebensgef\u00e4hrtin war als Verwaltungsangestellte in der Pflege t\u00e4tig. Noch nie waren sie wegen krimineller Machenschaften in den Akten der Polizei aufgetaucht.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Doch das scheinbar so biedere Paar aus Wuppertal hatte einen Nebenjob der besonderen Art: In ihrem Arbeitszimmer hatten sie 13 Drucker aufgebaut, die seit rund zwei Jahren am laufenden Band Falschgeld ausdruckten. Die Polizei geht davon aus, dass auf diese Weise in ganz Deutschland und wohl auch in \u00d6sterreich falsche 50-Euro-Schein im Wert von rund 300.000 Euro in Umlauf kamen. <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/neuburg\/falschgeldbande-geschnappt-ermittler-heben-geheime-werkstatt-in-der-region-aus-112955850\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"noopener\">Ende Oktober hat die Kripo Ingolstadt zusammen mit Kollegen aus Nordrhein-Westfalen die Werkstatt<\/a> des \u201ewohl gr\u00f6\u00dften aktiv t\u00e4tigen Geldf\u00e4lschers im Bundesgebiet\u201c ausgehoben. Das Paar befindet sich inzwischen in Untersuchungshaft.\n  <\/p>\n<p>            Kripo Ingolstadt: Die gef\u00e4lschten Geldnoten waren \u201evon guter Qualit\u00e4t\u201c<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Wer sanft \u00fcber die Scheine streicht, der kann es erahnen. Das Papier des F\u00fcnfzigers ist weicher und glatter als bei gew\u00f6hnlichen Geldnoten. Doch sonst deutet kaum etwas darauf hin, dass es sich bei den Scheinen, die an diesem Vormittag im Polizeipr\u00e4sidium Oberbayern Nord in <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/neuburg\/ort\/ingolstadt\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"noopener\">Ingolstadt<\/a> ausliegen, um Falschgeld handeln k\u00f6nnte. Das Wasserzeichen ist da, der silbrig gl\u00e4nzende Streifen, die Gr\u00f6\u00dfe und der Aufdruck passen ebenso. Die Scheine seien \u201evon guter Qualit\u00e4t\u201c, sagt dann auch der Ingolst\u00e4dter Kripo-Chef Markus Binninger bei einer Pressekonferenz. Und doch handelt es sich um Bl\u00fcten, hergestellt von dem Paar aus Wuppertal. Als die Beamten deren Arbeitszimmer am 20. Oktober st\u00fcrmten, liefen sogar noch die Drucker, die immer weiteres Falschgeld produzierten. Nach Auskunft der Polizei handelte es sich um handels\u00fcbliche Ger\u00e4te, die vom 32-J\u00e4hrigen offenbar f\u00fcr den illegalen Zweck entsprechend umger\u00fcstet worden sind. \u201eTop ausgestattet\u201c sei die F\u00e4lscherwerkstatt laut Binninger gewesen.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Ihren Ausgang hatten die Ermittlungen in Ingolstadt genommen.<a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/politik\/mit-200-euro-blueten-bezahlt-mutmasslicher-geldfaelscher-in-untersuchungshaft-103072772\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"noopener\"> Im Oktober und November 2024 sind in der Stadt und drumherum immer mal wieder falsche Geldscheine aufgetaucht.<\/a> Mal in einem Fast-Food-Restaurant, mal im Rotlichtmilieu, mal auf dem Christkindlmarkt. Von mindestens 30 F\u00e4llen spricht die Kripo. Schon bald gerieten vier junge Ingolst\u00e4dter im Alter zwischen 22 und 28 Jahren ins Visier der Ermittler. Drei von ihnen haben gestanden, Falschgeld im Gegenwert von \u00fcber 30.000 Euro \u00fcber einen Telegram-Kanal gekauft und in Ingolstadt, Augsburg, M\u00fcnchen oder Regensburg ausgegeben zu haben. Im September ist das Trio am Landgericht in Ingolstadt zu Gef\u00e4ngnisstrafen zwischen gut zwei und knapp vier Jahren verurteilt worden. Gegen den vierten Verd\u00e4chtigen laufen aktuell noch die Ermittlungen.\n  <\/p>\n<p>            F\u00fcr das Falschgeld gab es eine Preisliste<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    In minuti\u00f6ser Kleinarbeit haben die Ermittler die Bezugswege des Falschgelds zur\u00fcckverfolgt und sind auf das Paar in Wuppertal gesto\u00dfen. \u201eDie T\u00e4ter agieren sehr konspirativ\u201c, erkl\u00e4rte Binninger bei der Pressekonferenz. Im Netz waren sie nur unter Pseudonym unterwegs. Auf Handelsplattformen oder Foren wird Kontakt zu m\u00f6glichen Abnehmern aufgenommen, bezahlt wird das gef\u00e4lschte Bargeld ausschlie\u00dflich \u00fcber Bitcoin oder andere Kryptow\u00e4hrungen. Die Polizei konnte sogar eine Preisliste pr\u00e4sentieren: Bei einer Mindestabnahme von zehn gef\u00e4lschten F\u00fcnfzigern werden 15 Euro pro Schein f\u00e4llig, kauft jemand 200 Scheine oder mehr, wird es billiger. Dann haben die F\u00e4lscher nur noch acht Euro verlangt. Der Verd\u00e4chtige wusste offenbar um die Qualit\u00e4t seiner Arbeit. In diversen Nachrichten hat er sich selbst als den \u201eMarktf\u00fchrer\u201c im Bereich der Herstellung von Falschgeld bezeichnet.\n  <\/p>\n<ul data-module-id=\"DragDropModule\" class=\"flex flex-wrap justify-start group-[.no-bookmarks]:hidden\">\n<li class=\"mb-3 mr-3\">\n    Luzia Grasser<\/p>\n<p>      Icon Haken im Kreis gesetzt<\/p>\n<p>      Icon Plus im Kreis<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"mb-3 mr-3\">\n    85049 Ingolstadt<\/p>\n<p>      Icon Haken im Kreis gesetzt<\/p>\n<p>      Icon Plus im Kreis<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"mb-3 mr-3\">\n    Kripo<\/p>\n<p>      Icon Haken im Kreis gesetzt<\/p>\n<p>      Icon Plus im Kreis<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der 32-J\u00e4hrige arbeitete als Kfz-Lackier-Meister, seine 40-j\u00e4hrige Lebensgef\u00e4hrtin war als Verwaltungsangestellte in der Pflege t\u00e4tig. 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