{"id":635991,"date":"2025-12-10T04:04:14","date_gmt":"2025-12-10T04:04:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/635991\/"},"modified":"2025-12-10T04:04:14","modified_gmt":"2025-12-10T04:04:14","slug":"ernaehrung-heisse-phase-kommt-jetzt-das-eu-verbot-fuer-veggie-burger-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/635991\/","title":{"rendered":"Ern\u00e4hrung &#8211; Hei\u00dfe Phase: Kommt jetzt das EU-Verbot f\u00fcr \u201eVeggie-Burger\u201c? &#8211; Politik"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Br\u00fcssel (dpa) &#8211; Begriffe wie \u201eTofu-Wurst\u201c, \u201eSoja-Schnitzel\u201c oder \u201eVeggie-Burger\u201c k\u00f6nnten bald der Vergangenheit angeh\u00f6ren. Denn die vom <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/EU-Parlament\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">EU-Parlament<\/a> geforderten Verbote f\u00fcr solche Begriffe k\u00f6nnten am heutigen Mittwoch von Unterh\u00e4ndlern des Parlaments und der EU-Staaten beschlossen werden.\u00a0<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Die EVP-Fraktion, zu der auch CDU und CSU geh\u00f6ren, hatte den Vorsto\u00df im EU-Parlament eingebracht. Deutsche Unionsabgeordnete stimmten in einer ersten Verhandlungsrunde mit wenigen Ausnahmen zwar gegen ein Verbot \u2013 eine ausreichende Mehrheit gab es aber trotzdem. Begr\u00fcndet wird die \u00c4nderung damit, <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Verbraucher\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Verbraucher<\/a> und Landwirte zu sch\u00fctzen.\u00a0<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Konkret sollen Begriffe wie \u201eSteak\u201c, \u201eSchnitzel\u201c, \u201eBurger\u201c und \u201eWurst\u201c nur noch f\u00fcr Tierprodukte verwendet werden d\u00fcrfen. Bislang d\u00fcrfen solche Begriffe sowie andere typische Bezeichnungen f\u00fcr Fleischprodukte auch f\u00fcr pflanzliche Alternativen verwendet werden.<\/p>\n<p>Deutschland k\u00f6nnte \u00fcberstimmt werden<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Damit ein Verbot in Kraft treten kann, muss auch eine ausreichende Mehrheit der EU-Staaten zustimmen. Obwohl sich Bundesagrarminister Alois Rainer (CSU) bereits gegen ein Verbot ausgesprochen hat, ist eine Mehrheit f\u00fcr Einschr\u00e4nkungen nicht ausgeschlossen. Das Verbot k\u00f6nnte also gegen den expliziten Willen Deutschlands beschlossen werden.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Aus Kreisen der EU-Staaten hei\u00dft es, man wolle keine ungewollten Konsequenzen f\u00fcr Unternehmen erzeugen. Auf die Frage, ob f\u00fcr die EU-Staaten ein Verbot in den Verhandlungen eine rote Linie darstellen w\u00fcrde, hei\u00dft es lediglich, man sei grunds\u00e4tzlich f\u00fcr den Kommissionsvorschlag. In diesem war kein Verbot f\u00fcr Begriffe wie \u201eBurger\u201c und \u201eWurst\u201c vorgesehen.<\/p>\n<p>Deutsche Unternehmen gegen Verbot<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">F\u00fcr deutsche Konzerne w\u00e4re ein Verbot eine schlechte Nachricht. Deutschland ist nach Angaben von Wirtschaftsvertretern der gr\u00f6\u00dfte Markt f\u00fcr pflanzliche Alternativprodukte in <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Europa\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Europa<\/a>.\u00a0<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Firmen m\u00fcssten Produkte umbenennen und k\u00f6nnten sie wom\u00f6glich nicht mehr so einfach vermarkten. Mehrere Handelsunternehmen\u00a0\u2013 darunter die Discounter Aldi S\u00fcd und Lidl, die Burgerkette Burger King sowie Hersteller wie Beyond Meat\u00a0\u2013 haben sich in einem gemeinsamen Brief dagegen ausgesprochen.\u00a0<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Es w\u00fcrde \u201eunglaublich hohe Kosten f\u00fcr die <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Wirtschaft\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wirtschaft<\/a>\u201c sowie B\u00fcrokratie verursachen, sagte Agrarminister Rainer j\u00fcngst. \u201eIch stehe f\u00fcr B\u00fcrokratieabbau, deshalb unterst\u00fctze ich diesen Vorschlag nicht.\u201c Eigentlich stehen derzeit fast alle gro\u00dfen Gesetzesprojekte der EU unter dem Motto, Vorgaben f\u00fcr Unternehmen zu vereinfachen oder abzubauen.<\/p>\n<p>Umfrage: Jeder Zweite offen f\u00fcr Verbot\u00a0<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Jeder Zweite (50 Prozent) in Deutschland bef\u00fcrwortet laut einer Anfang Oktober durchgef\u00fchrten repr\u00e4sentativen Umfrage im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur, dass Bezeichnungen wie Schnitzel oder Wurst ausschlie\u00dflich f\u00fcr tierische Produkte verwendet werden d\u00fcrfen und pflanzliche Alternativen andere Namen tragen m\u00fcssen. 28 Prozent lehnen dies ab, 21 Prozent machten keine Angabe. Nur knapp jedem Vierten (24 Prozent) ist es wichtig, dass sich das EU-Parlament mit der Frage befasst.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Zu Bef\u00fcrwortern aus Unternehmenskreisen geh\u00f6rt auch der Verband der Fleischwirtschaft. \u201eFleisch sollte als wertvolles tierisches <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Lebensmittel\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lebensmittel<\/a> klar von anderen Artikeln unterschieden werden k\u00f6nnen, ohne dass man dadurch einen Kulturkampf entfacht\u201c, sagt Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Steffen Reiter.\u00a0<\/p>\n<p>Organisationen k\u00f6nnten gegen Verbot klagen<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Sollte es einen Deal der Unterh\u00e4ndler geben, m\u00fcssen das Parlament und die EU-Staaten diesen noch formell absegnen. Normalerweise ist das reine Formsache. Doch selbst wenn das dazu kommt, muss das noch nicht das Ende der Geschichte sein. Die Organisation Foodwatch hat \u2013\u00a0zumindest mit Blick auf die derzeit geforderte Verbotsregelung des Parlaments\u00a0\u2013 Bedenken, dass diese rechtens ist.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">\u00a9 dpa-infocom, dpa:251210-930-402696\/1<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Br\u00fcssel (dpa) &#8211; Begriffe wie \u201eTofu-Wurst\u201c, \u201eSoja-Schnitzel\u201c oder \u201eVeggie-Burger\u201c k\u00f6nnten bald der Vergangenheit angeh\u00f6ren. 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