{"id":636260,"date":"2025-12-10T06:46:30","date_gmt":"2025-12-10T06:46:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/636260\/"},"modified":"2025-12-10T06:46:30","modified_gmt":"2025-12-10T06:46:30","slug":"zu-nah-an-trump-organisation-mit-beschwerde-gegen-infantino","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/636260\/","title":{"rendered":"Zu nah an Trump? Organisation mit Beschwerde gegen Infantino"},"content":{"rendered":"<p>London (dpa) &#8211; Eine britische Menschenrechtsorganisation wirft dem FIFA-Pr\u00e4sidenten Gianni Infantino wegen dessen Verh\u00e4ltnis zu US-Pr\u00e4sident Donald Trump Verst\u00f6\u00dfe gegen den Ethikkodex des Fu\u00dfball-Weltverbands vor. Die Organisation FairSquare schickte nach der vielfach kritisierten Verleihung des neuen FIFA-Friedenspreises an Trump bei der Auslosung f\u00fcr die Weltmeisterschaft im kommenden Jahr am Montag einen Beschwerdebrief an die Ethikkommission der FIFA.\u00a0<\/p>\n<p>Konkret wirft die Organisation, die sich unter anderem mit Sportpolitik und Rechten von Arbeitern befasst, dem Schweizer Infantino eine Verletzung der politischen Neutralit\u00e4t vor. Auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur best\u00e4tigte FairSquare die eingereichte Beschwerde und bezog sich auf \u00abvier Br\u00fcche\u00bb der FIFA-Regeln durch Infantino in den vergangenen Monaten. Zuvor hatten mehrere Medien \u00fcber die Beschwerde berichtet.<\/p>\n<p>Unter anderem bezieht sich FairSquare auf einen Instagram-Beitrag von Infantino am 9. Oktober, in dem der 55-J\u00e4hrige im Zuge des Israel-Konflikts schrieb: \u00abPr\u00e4sident Donald J. Trump verdient f\u00fcr sein entschlossenes Handeln zweifellos den Friedensnobelpreis\u00bb.<\/p>\n<p>Vielfache Kritik an Friedenspreis-Verleihung<\/p>\n<p>Die Organisation beruft sich auf den vierten Artikel der FIFA-Statuten, in denen es hei\u00dft, dass der Weltverband politisch neutral bleiben m\u00fcsse. \u00abAusnahmen k\u00f6nnen in Angelegenheiten gemacht werden, die die satzungsm\u00e4\u00dfigen Ziele der FIFA betreffen\u00bb, steht dort weiter.\u00a0<\/p>\n<p>Die FIFA war f\u00fcr eine Reaktion zu der Beschwerde angefragt. Nachdem die Verleihung des Friedenspreises und die N\u00e4he zwischen Trump und Infantino weltweit auf massive Kritik gesto\u00dfen war, hatte der Weltverband zuletzt erkl\u00e4rt: \u00abUm eine Veranstaltung von der Gr\u00f6\u00dfenordnung der FIFA-Weltmeisterschaft auszurichten, ist es absolut unerl\u00e4sslich, eine kooperative Beziehung zu den Regierungsbeh\u00f6rden der Gastgeberl\u00e4nder aufzubauen\u00bb, teilte der Weltverband auf eine dpa-Anfrage am Sonntag mit. Zuerst hatte die \u00abBild\u00bb \u00fcber diese Reaktion berichtet.<\/p>\n<p>FIFA: Infantino muss gute Beziehungen zu Staatschefs haben<\/p>\n<p>Seit der Vergabe pflege Infantino \u00abenge Beziehungen\u00bb zu Trump sowie zu den Staats- und Regierungschefs der Mitveranstalter Kanada und Mexiko, hie\u00df es von der FIFA. Gem\u00e4\u00df den Statuten bem\u00fche sich der FIFA-Pr\u00e4sident \u00abum die Pflege und den Ausbau guter Beziehungen zwischen der FIFA, den Konf\u00f6derationen, den Mitgliedsverb\u00e4nden, politischen Gremien und internationalen Organisationen\u00bb. Infantino m\u00fcsse als Pr\u00e4sident \u00abgute Beziehungen\u00bb zu den Staatschefs der Gastgeberl\u00e4nder haben, um eine erfolgreiche Veranstaltung zu gew\u00e4hrleisten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"London (dpa) &#8211; Eine britische Menschenrechtsorganisation wirft dem FIFA-Pr\u00e4sidenten Gianni Infantino wegen dessen Verh\u00e4ltnis zu US-Pr\u00e4sident Donald Trump&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":636261,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1840],"tags":[3364,29,5282,30,984,53,208,1209,828,6609,64,11404,4418],"class_list":{"0":"post-636260","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-wuppertal","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-fuball","11":"tag-germany","12":"tag-international","13":"tag-kanada","14":"tag-mexiko","15":"tag-nordrhein-westfalen","16":"tag-preis","17":"tag-sportpolitik","18":"tag-usa","19":"tag-wm","20":"tag-wuppertal"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115693930857424954","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/636260","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=636260"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/636260\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/636261"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=636260"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=636260"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=636260"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}