{"id":636703,"date":"2025-12-10T11:09:11","date_gmt":"2025-12-10T11:09:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/636703\/"},"modified":"2025-12-10T11:09:11","modified_gmt":"2025-12-10T11:09:11","slug":"die-letzte-an-22-antei-zerbrach-in-der-luft-flugzeugabsturz-in-russland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/636703\/","title":{"rendered":"Die letzte An-22 &#8222;Antei&#8220; zerbrach in der Luft: Flugzeugabsturz in Russland"},"content":{"rendered":"<p>Mit Tauchern, Booten und Spezialausr\u00fcstung suchen die Rettungs- und Bergungskr\u00e4fte im Uwod-Stausee nahe der zentralrussischen Stadt Iwanowo nach Tr\u00fcmmerteilen und den Leichen der siebenk\u00f6pfigen Besatzung der Antonow An-22 &#8222;Antei&#8220;. Der viermotorige Turboprop-Gigant war am vergangenen Dienstag, dem 9. Dezember, gegen 12 Uhr Ortszeit bei einem Testflug<a href=\"https:\/\/www.flugrevue.de\/militaer\/antonow-an-22-antei-stuerzt-in-russland-ab-war-es-die-letzte\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> abgest\u00fcrzt<\/a>. Augenzeugen berichteten laut Angaben der <a href=\"https:\/\/www.kommersant.ru\/doc\/8270748\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Zeitung Kommersant<\/a>, dass das Transportflugzeug der russischen Luftwaffe bereits im Flug auseinanderfiel. Das Hauptwrack samt Rumpf soll demnach in den bis zu 15 Meter tiefen Stausee gefallen sein.<\/p>\n<p>Das russische Verteidigungsministerium best\u00e4tigte inzwischen offiziell den Verlust der An-22 und ihrer insgesamt sieben Insassen. Bei der Maschine handelte es sich nach \u00fcbereinstimmenden Berichten um die letzte noch aktive An-22 in den Reihen der russischen Transportfliegerkr\u00e4fte \u2013 und damit zugleich um das weltweit einzige fliegende Exemplar des gr\u00f6\u00dften je in Serie gebauten Turboprop-Flugzeugs. Die russischen Luft- und Raumfahrtstreitkr\u00e4fte haben eigenen Angaben zufolge eine Untersuchungskommission mit den Ermittlungen zu Unfallhergang und Absturzursache betraut, die am Ort des Geschehens bereits ihre Arbeit aufgenommen hat.<\/p>\n<p>T\u00f6dlicher Testflug nach der Wartung<\/p>\n<p>Die An-22 soll sich zu Wartungsarbeiten im Reparaturwerk 308 auf dem Gel\u00e4nde des Luftwaffenst\u00fctzpunkts Iwanowo-Sewerny befunden haben und war nach Abschluss der Arbeiten am 9. Dezember zu einem Testflug gestartet. Entsprechend d\u00fcrfte sich die Suche nach der Ursache f\u00fcr den Crash auch darauf fokussieren, ob bei der Instandsetzung fehlerhaft gearbeitet wurde.<\/p>\n<p>Die Unfallermittler beschlagnahmten laut Kommersant umgehend s\u00e4mtliche vor Ort verf\u00fcgbaren Unterlagen im Zusammenhang mit dem Betrieb und der Wartung des Flugzeugs. Auch Treibstoffproben wurden demnach in Sewerny gesammelt und zur Auswertung in ein Labor geschickt. &#8222;Die milit\u00e4rischen Ermittlungsbeh\u00f6rden haben ein Strafverfahren gem\u00e4\u00df Artikel 351 des Strafgesetzbuches (Versto\u00df gegen Flugvorschriften oder deren Vorbereitung) eingeleitet&#8220;, schreibt Kommersant weiter.<\/p>\n<p>An-22 in Russland<\/p>\n<p>Die abgest\u00fcrzte An-22 trug das Kennzeichen RF-08832 und war \u00fcber 50 Jahre alt. Offiziell wollten die russischen Transportfliegerkr\u00e4fte ihre letzten An-22 bis Ende 2024 allesamt in Rente schicken. Ein Exemplar, die 1974 gebaute RF-09309, trat im August 2024 ihren letzten Flug nach Jekaterinburg an, wo sie als Exponat im Museum ihre letzte Ruhest\u00e4tte fand.<\/p>\n<p>Eine weitere An-22, Kennzeichen RA-09341, war in den vergangenen Jahren ebenfalls als aktiv gelistet. Zum Zeitpunkt ihres Absturzes soll die verungl\u00fcckte RF-08832 allerdings tats\u00e4chlich die einzige flugbereite An-22 gewesen sein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Mit Tauchern, Booten und Spezialausr\u00fcstung suchen die Rettungs- und Bergungskr\u00e4fte im Uwod-Stausee nahe der zentralrussischen Stadt Iwanowo nach&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":636704,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4013],"tags":[331,332,150141,150140,150155,13228,150144,13,41897,55282,72570,717,81781,35094,150151,451,2264,14,15,150158,150150,150156,150157,111737,4043,4044,850,150148,150143,150146,150145,307,12,150154,150138,7471,48344,150142,150153,150147,150152,150149,150139],"class_list":{"0":"post-636703","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-russland","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-antei","11":"tag-antonow-an-22","12":"tag-artikel-351","13":"tag-boote","14":"tag-hauptwrack","15":"tag-headlines","16":"tag-instandsetzung","17":"tag-iwanowo","18":"tag-jekaterinburg","19":"tag-kampfflugzeuge","20":"tag-kommersant","21":"tag-labor","22":"tag-luftwaffenstuetzpunkt-iwanowo-sewerny","23":"tag-militaer","24":"tag-museum","25":"tag-nachrichten","26":"tag-news","27":"tag-ra-09341","28":"tag-reparaturwerk-308","29":"tag-rf-08832","30":"tag-rf-09309","31":"tag-rumpf","32":"tag-russia","33":"tag-russian-federation","34":"tag-russische-foederation","35":"tag-russische-luft-und-raumfahrtstreitkraefte","36":"tag-russische-luftwaffe","37":"tag-russische-transportfliegerkraefte","38":"tag-russisches-verteidigungsministerium","39":"tag-russland","40":"tag-schlagzeilen","41":"tag-sewerny","42":"tag-spezialausruestung","43":"tag-strafgesetzbuch","44":"tag-taucher","45":"tag-transportflugzeug","46":"tag-treibstoffproben","47":"tag-turboprop-flugzeug","48":"tag-unfallermittler","49":"tag-untersuchungskommission","50":"tag-uwod-stausee"},"share_on_mastodon":{"url":"","error":"Validation failed: Text character limit of 500 exceeded"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/636703","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=636703"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/636703\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/636704"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=636703"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=636703"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=636703"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}