{"id":636807,"date":"2025-12-10T12:10:19","date_gmt":"2025-12-10T12:10:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/636807\/"},"modified":"2025-12-10T12:10:19","modified_gmt":"2025-12-10T12:10:19","slug":"machados-riskante-reise-friedensnobelpreistraegerin-kommt-nun-doch-nach-oslo","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/636807\/","title":{"rendered":"Machados riskante Reise: Friedensnobelpreistr\u00e4gerin kommt nun doch nach Oslo"},"content":{"rendered":"<p>Machados riskante ReiseFriedensnobelpreistr\u00e4gerin kommt nun doch nach Oslo<img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Maria-Corina-Machado-ist-die-diesjaehrige-Friedensnobelpreistraegerin.webp.webp\" alt=\"Maria-Corina-Machado-ist-die-diesjaehrige-Friedensnobelpreistraegerin\"\/>Mar\u00eda Corina Machado war in Venezuela seit Monaten abgetaucht. Nun wird sie f\u00fcr ihr Engagement f\u00fcr Demokratie geehrt. (Foto: Jesus Vargas\/dpa)TeilenFolgen auf:<a href=\"https:\/\/www.whatsapp.com\/channel\/0029Va5cdVJD8SDp5YZgYF01\" title=\"Auf WhatsApp folgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/whatsapp.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><a href=\"https:\/\/news.google.com\/publications\/CAAiEPMdif5mpRNxiLOeUpHCwwsqFAgKIhDzHYn-ZqUTcYiznlKRwsML?hl=de&amp;gl=DE&amp;ceid=DE%3Ade\" title=\"Auf Google News folgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/google.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><\/p>\n<p class=\"Typography_text-m__XI0da Typography_weight-bold__uT6mq storyline_lead_text_leadtext__q_wg8\">Verwirrung um die diesj\u00e4hrige Friedensnobelpreistr\u00e4gerin: Wie das norwegische Nobelinstitut mitteilt, wird Mar\u00eda Corina Machado nun &#8211; trotz zun\u00e4chst anderslautender Berichte &#8211; in Norwegen erwartet. Zur eigentlichen Preisverleihung schafft sie es aber nicht.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die diesj\u00e4hrige Friedensnobelpreistr\u00e4gerin Mar\u00eda Corina Machado aus Venezuela wird nun doch in Norwegen erwartet. Sie wird es zwar nicht zur eigentlichen Preisverleihung schaffen, kommt aber nach Oslo, wie das norwegische Nobelinstitut mitteilte, ohne einen genauen Zeitpunkt ihrer Ankunft zu nennen. Damit riskiert die 58-J\u00e4hrige schwerwiegende Folgen, die bei ihrer R\u00fcckkehr in ihr Heimatland auf sie warten k\u00f6nnten.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">&#8222;Friedensnobelpreistr\u00e4gerin Mar\u00eda Corina Machado hat alles in ihrer Macht Stehende getan, um zu der heutigen Zeremonie zu kommen&#8220;, teilte das Institut kurz vor der um 13 Uhr beginnenden Preis\u00fcbergabe mit. Es handle sich um eine Reise, die angesichts ihrer Situation mit extremen Gefahren verbunden sei. &#8222;Obwohl sie es nicht zur Zeremonie und den heutigen Veranstaltungen schaffen wird, sind wir \u00e4u\u00dferst froh, best\u00e4tigen zu k\u00f6nnen, dass sie in Sicherheit ist und bei uns in Oslo sein wird.&#8220;<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Institutsdirektor Kristian Berg Harpviken hatte am Morgen beim norwegischen Rundfunk zun\u00e4chst bekanntgegeben, dass Machado nicht an der Preiszeremonie im Rathaus von Oslo teilnehmen werde. Stattdessen werde ihre Tochter den Nobelpreis in Empfang nehmen und auch eine Rede halten, die ihre Mutter geschrieben habe. Wo sich Machado aufhalte, wisse er nicht.<\/p>\n<p>Einsatz f\u00fcr die Demokratie in Venezuela<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Das norwegische Nobelkomitee hatte im Oktober verk\u00fcndet, dass die an einem geheimen Ort innerhalb Venezuelas lebende Machado in diesem Jahr mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wird. Das Komitee sprach ihr den renommierten Preis &#8222;f\u00fcr ihren unerm\u00fcdlichen Einsatz f\u00fcr die demokratischen Rechte des venezolanischen Volkes und f\u00fcr ihren Kampf f\u00fcr einen gerechten und friedlichen \u00dcbergang von Diktatur zur Demokratie&#8220; zu.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Machado gilt als einende Kraft der Opposition in Venezuela und entschiedene Widersacherin des seit 2013 autorit\u00e4r regierenden Pr\u00e4sidenten Nicol\u00e1s Maduro. Sie hatte sich 2023 um die Pr\u00e4sidentschaftskandidatur in ihrem Land bem\u00fcht, wurde jedoch wegen angeblicher Unregelm\u00e4\u00dfigkeiten von der Wahl im darauffolgenden Jahr ausgeschlossen. Kritiker werfen Maduro systematische Wahlmanipulation vor.<\/p>\n<p>Hohes pers\u00f6nliches Risiko<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Machado ist vor geraumer Zeit aus Sorge um ihre Sicherheit innerhalb ihres Landes abgetaucht. Das Nobelkomitee war bislang davon ausgegangen, dass sie f\u00fcr die Preiszeremonie nach Oslo kommen k\u00f6nnte. Sie selbst hatte beteuert, alles daranzusetzen, um f\u00fcr die gr\u00f6\u00dfte Ehrung ihres Lebens in die norwegische Hauptstadt reisen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die venezolanische Staatsanwaltschaft hatte jedoch damit gedroht, Machado aufgrund verschiedener Ermittlungen gegen sie als fl\u00fcchtig zu betrachten, sollte sie das Land verlassen. Ihr w\u00fcrde damit m\u00f6glicherweise die Festnahme, ein Einreiseverbot oder Schlimmeres drohen, wenn sie aus Oslo nach Venezuela zur\u00fcckkehren w\u00fcrde.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">&#8222;Mir sind alle erdenklichen Verbrechen vorgeworfen worden, bis hin zu Terrorismus&#8220;, sagte Machado j\u00fcngst in einem Video-Interview des norwegischen Rundfunksenders NRK. &#8222;Das Regime ist sehr deutlich geworden. Maduro hat gesagt, dass sie mich t\u00f6ten werden, wenn sie mich erwischen.&#8220;<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Es kommt bei den seit 1901 vergebenen Nobelpreisen nur selten vor, dass Preistr\u00e4ger ihre Auszeichnungen nicht pers\u00f6nlich in Empfang nehmen k\u00f6nnen. Zu den Ausnahmen z\u00e4hlten f\u00fcnf Friedensnobelpreistr\u00e4ger, die zum Zeitpunkt ihrer Auszeichnung in ihren Heimatl\u00e4ndern inhaftiert waren. Dem sowjetischen Atomphysiker und Friedensnobelpreistr\u00e4ger Andrej Sacharow war zudem 1975 von der Staatsf\u00fchrung verboten worden, nach Oslo zu reisen &#8211; f\u00fcr ihn nahm seine Frau damals den Preis entgegen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-s__wu_cm Typography_weight-normal__pqUbH Typography_color-darkgrey__sZEnP article-detail-footer_source__KslPc\">Quelle: ntv.de, gh\u00f6\/dpa\/AFP\/rts<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Machados riskante ReiseFriedensnobelpreistr\u00e4gerin kommt nun doch nach OsloMar\u00eda Corina Machado war in Venezuela seit Monaten abgetaucht. 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