{"id":636974,"date":"2025-12-10T13:44:14","date_gmt":"2025-12-10T13:44:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/636974\/"},"modified":"2025-12-10T13:44:14","modified_gmt":"2025-12-10T13:44:14","slug":"bund-gutachten-kritisiert-infrastruktur-zukunfts-gesetz-presse-augsburg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/636974\/","title":{"rendered":"BUND-Gutachten kritisiert Infrastruktur-Zukunfts-Gesetz | Presse Augsburg"},"content":{"rendered":"<p><b>Ein Gutachten des Bundes f\u00fcr Umwelt und Naturschutz (BUND) \u00fcbt massive Kritik am k\u00fcnftigen Infrastruktur-Zukunfts-Gesetz, welches Planungsverfahren rund um Autobahnen und Fernstra\u00dfen vereinfachen soll. Das Rechtsgutachten, \u00fcber das die Zeitungen des \u201cRedaktionsnetzwerks Deutschland\u201d berichten, bem\u00e4ngelt den Abbau zahlreicher Umwelt-, Natur- und Klimaschutzstandards. \u201cWir stehen kurz davor, im Bereich des Umwelt- und Naturschutzes weite Teile der Rechtsstaatlichkeit zu verlieren\u201d, sagte der BUND-Vorsitzende Olaf Bandt dem RND.<\/b><img loading=\"lazy\" data-lazyloaded=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/bund-gutachten-kritisiert-infrastruktur-zukunfts-gesetz.jpg\" alt=\"Bund-Gutachten Kritisiert Infrastruktur-Zukunfts-Gesetz\" width=\"800\" height=\"600\" title=\"BUND-Gutachten kritisiert Infrastruktur-Zukunfts-Gesetz 2\"\/>Bauarbeiten an einer Gleisanlage (Archiv), via dts Nachrichtenagentur<\/p>\n<p>Der Gesetzentwurf sei an vielen Stellen so EU- und v\u00f6lkerrechtswidrig, dass er insgesamt nur als \u201cmassiver Angriff auf die Natur\u201d zu werten sei, so Bandt. Die Umweltverb\u00e4nde sollten dabei als S\u00fcndenbock f\u00fcr falsche und langsame Planungen im Bereich Verkehrsinfrastruktur herhalten. \u201cDabei liegt die Ursache in einem kaputt gesparten und personell ausged\u00fcnnten \u00f6ffentlichen Dienst, einer Vielzahl von Projekten durch eine fehlende Priorisierung und damit in der Sph\u00e4re des Staates\u201d, sagte Bandt.<\/p>\n<p>Besonders problematisch ist laut Rechtsgutachten, dass fast allen Arten von Fernstra\u00dfen-, Schienen- und Wasserstra\u00dfenprojekten der Status \u201c\u00fcberragendes \u00f6ffentliches Interesse\u201d zuerkannt werden soll. Der Status gilt demnach sogar f\u00fcr Rastanlagen an Autobahnen, sowie pauschal bei allen Engpassbeseitigungen und Autobahn-Neubauten.<\/p>\n<p>Auch von den Gr\u00fcnen kommt Kritik. Zwar sei klar, dass Planungs- und Genehmigungsverfahren derzeit oft zu lange dauerten, sagte der Verkehrsausschussvorsitzende und fr\u00fchere hessische Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Gr\u00fcne) dem RND. Der Gesetzesentwurf verwechsele jedoch Tempo mit Richtung. Planungs- und Genehmigungsbeh\u00f6rden m\u00fcssten viel enger als bisher zusammenarbeiten. Mehr Digitalisierung k\u00f6nnte zudem fr\u00fchzeitig Beteiligungsformate erm\u00f6glichen \u2013 das schaffe Akzeptanz statt Widerstand vor Ort.<\/p>\n<p>\u201cWer Infrastruktur wirklich st\u00e4rken will, muss entscheiden, wo zuerst investiert wird, damit nicht alles gleichzeitig geplant wird, und muss endlich daf\u00fcr sorgen, dass diese Priorit\u00e4ten dann auch finanziert werden\u201d, kritisierte Al-Wazir. Momentan gebe es jedes Jahr Planungs-, Ausschreibungs- oder sogar Baustopps, weil die Mittel fast immer nach dem J\u00e4hrlichkeitsprinzip im Haushalt bereitgestellt w\u00fcrden. \u201cDie bisherige Finanzierungstechnik und fehlender politischer Wille sind die Hauptgr\u00fcnde f\u00fcr die ewigen Planungsprozesse.\u201d<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ein Gutachten des Bundes f\u00fcr Umwelt und Naturschutz (BUND) \u00fcbt massive Kritik am k\u00fcnftigen Infrastruktur-Zukunfts-Gesetz, welches Planungsverfahren rund&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":636975,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1846],"tags":[680,772,3364,29,548,663,3934,30,13,14,15,12],"class_list":{"0":"post-636974","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-augsburg","8":"tag-augsburg","9":"tag-bayern","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-eu","13":"tag-europa","14":"tag-europe","15":"tag-germany","16":"tag-headlines","17":"tag-nachrichten","18":"tag-news","19":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115695575434626014","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/636974","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=636974"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/636974\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/636975"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=636974"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=636974"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=636974"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}