{"id":637569,"date":"2025-12-10T20:28:33","date_gmt":"2025-12-10T20:28:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/637569\/"},"modified":"2025-12-10T20:28:33","modified_gmt":"2025-12-10T20:28:33","slug":"lka-in-wiesbaden-warnt-vor-vape-inhalten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/637569\/","title":{"rendered":"LKA in Wiesbaden warnt vor Vape-Inhalten"},"content":{"rendered":"<p>Das Hessische Landeskriminalamt (HLKA) in Wiesbaden warnt eindringlich vor dem Konsum von chemisch ver\u00e4nderten Liquids f\u00fcr E-Zigaretten und Vapes. Unter Namen wie \u201eG\u00f6rke\u201c, \u201eBaller-Liquid\u201c oder \u201eKlatsch-Liquid\u201c werden Fl\u00fcssigkeiten verkauft, die mit hochwirksamen und schnell abh\u00e4ngig machenden Drogen versetzt sind. Der Konsum kann massive gesundheitliche Folgen haben und lebensgef\u00e4hrlich sein.<\/p>\n<p>Wie das HLKA mitteilt, sind die Rauschmittel besonders bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen beliebt. In den vergangenen Monaten mussten mehrfach Kinder und Jugendliche nach dem Konsum solcher E-Liquids \u00e4rztlich behandelt werden. In einem Fall aus dem Lahn-Dill-Kreis wird sogar gepr\u00fcft, ob der Tod eines 26-J\u00e4hrigen auf den Konsum von \u201eBaller-Liquid\u201c zur\u00fcckzuf\u00fchren ist.<\/p>\n<p>Harmloser Geschmack, gef\u00e4hrlicher Inhalt<\/p>\n<p>Ein Problem ist die hohe Verwechslungsgefahr. Die berauschenden Liquids sehen genauso aus wie herk\u00f6mmliche, frei verk\u00e4ufliche Produkte. \u201eRein optisch ist keine Unterscheidung m\u00f6glich\u201c, so das LKA. Mit bunten Verpackungen, s\u00fc\u00dflichem Geruch und Geschmacksrichtungen wie \u201eHimbeere\u201c oder \u201eWassermelone\u201c wirken sie zun\u00e4chst harmlos.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich enthalten sie aber sogenannte \u201eneue psychoaktive Stoffe\u201c (NPS) \u2013 meist synthetische Cannabinoide, die hochgef\u00e4hrlich sind und schnell abh\u00e4ngig machen. Diese fallen unter das Bet\u00e4ubungsmittel- oder das Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz. Konsumenten wissen laut HLKA oft nicht, welche Substanzen sie in welcher Konzentration inhalieren, da die Inhaltsstoffe bei online angebotenen Produkten h\u00e4ufig nicht angegeben sind. Schon kleinste Mengen k\u00f6nnen schwere gesundheitliche Sch\u00e4den verursachen oder zum Tod f\u00fchren.<\/p>\n<p>Das r\u00e4t die Polizei<\/p>\n<p>Das Landeskriminalamt r\u00e4t Konsumenten, sich vor dem Kauf genau \u00fcber die Qualit\u00e4t von Liquids zu informieren und grunds\u00e4tzlich nicht an fremden E-Zigaretten zu ziehen. Eltern und Erziehungsberechtigte sollten mit Kindern und Jugendlichen \u00fcber die Risiken im Zusammenhang mit Vapes sprechen.<\/p>\n<p>Wer nach dem Konsum Symptome wie \u00dcbelkeit, Angstzust\u00e4nde oder Herzrasen bemerkt, sollte sich umgehend in \u00e4rztliche Behandlung begeben. Das HLKA warnt zudem davor, Inhalte von Vapes und E-Zigaretten mit anderen Drogen oder Medikamenten zu mischen, da die Wechselwirkungen unkalkulierbar sind.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das Hessische Landeskriminalamt (HLKA) in Wiesbaden warnt eindringlich vor dem Konsum von chemisch ver\u00e4nderten Liquids f\u00fcr E-Zigaretten und&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":637570,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1847],"tags":[3364,29,548,663,3934,30,13,2052,14,15,12,4544],"class_list":{"0":"post-637569","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-wiesbaden","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europe","13":"tag-germany","14":"tag-headlines","15":"tag-hessen","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-schlagzeilen","19":"tag-wiesbaden"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115697163072979169","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/637569","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=637569"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/637569\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/637570"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=637569"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=637569"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=637569"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}