{"id":637659,"date":"2025-12-10T21:24:28","date_gmt":"2025-12-10T21:24:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/637659\/"},"modified":"2025-12-10T21:24:28","modified_gmt":"2025-12-10T21:24:28","slug":"fernwaermetunnel-unter-dem-rhein-in-koeln-wie-rechtsrheinische-haushalte-von-einem-unterirdischen-heizsystem-profitieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/637659\/","title":{"rendered":"Fernw\u00e4rmetunnel unter dem Rhein in K\u00f6ln \u2013 wie rechtsrheinische Haushalte von einem unterirdischen Heizsystem profitieren"},"content":{"rendered":"<p>W\u00e4rme f\u00fcr die andere SeiteFernw\u00e4rmetunnel unter dem Rhein in K\u00f6ln \u2013 wie rechtsrheinische Haushalte von einem unterirdischen Heizsystem profitieren10. Dezember 2025 um 19:02 Uhr<\/p>\n<p>von <strong>Sabrina Stander<\/strong><\/p>\n<p class=\"AnnotatedMarkup-module-scss-module__KC7sFW__paragraph\">Der Rhein ist einer der gr\u00f6\u00dften Fl\u00fcsse Europas \u2013 und in K\u00f6ln verbirgt sich unter seiner Oberfl\u00e4che ein technisches Highlight der 80er Jahre: der Fernw\u00e4rmetunnel. In rund 25 Metern Tiefe verbindet er die beiden Rheinseiten in H\u00f6he der Altstadt. Seit 40 Jahren sorgt er daf\u00fcr, dass zehntausende Haushalte auf der rechten Rheinseite mit hei\u00dfem Wasser aus dem linksrheinischen Heizkraftwerk versorgt werden. Wer will, kann ihn sogar selbst besuchen. Werkstudent Nicolas Dugeorg f\u00fchrt regelm\u00e4\u00dfig durch den Tunnel \u2013 und zeigt, wie die W\u00e4rmewende in K\u00f6ln vorangeht.<\/p>\n<p>Ein Spaziergang unter dem Fluss<\/p>\n<p class=\"AnnotatedMarkup-module-scss-module__KC7sFW__paragraph\">Zwischen Schiffsschrauben-Ger\u00e4uschen und dicken Rohren geht es rund 500 Meter durch das Bauwerk. Eine Tour dauert etwa eine Stunde. Werkstudent Nicolas Dugeorg betreut die F\u00fchrungen \u2013 rund 150 Mal pro Jahr. Ihm gef\u00e4llt besonders der Austausch mit den Gruppen: \u201eEs ist immer wieder spannend, wie unterschiedlich die Menschen sind, die hierherkommen\u201c, sagt er. Dieses Mal: Architekturstudenten, die das Bauwerk genau unter die Lupe nehmen. Ihr Feedback: Beeindruckend!<\/p>\n<p>So funktioniert das Fernw\u00e4rmenetz<\/p>\n<p class=\"AnnotatedMarkup-module-scss-module__KC7sFW__paragraph\">Seit 1985 ist der fast 500 Meter lange Tunnel in Betrieb. Rund zw\u00f6lf Millionen D-Mark hat der Bau damals gekostet. Im Kraftwerk im K\u00f6lner Norden entsteht bei der Stromerzeugung Abw\u00e4rme. In Form von hei\u00dfem Wasser wird sie auf die Stadt verteilt. Etwa 120.000 Haushalte sind an dieses \u201eFernw\u00e4rmenetz\u201c angeschlossen &#8211; 50.000 davon auf der anderen Rheinseite. Sie werden durch den Tunnel versorgt. Das ankommende hei\u00dfe Wasser wird zum Heizen und zum Erhitzen des Duschwassers genutzt. Erkaltet flie\u00dft es durch ein zweites Rohr danach zur\u00fcck ins Werk und kann erneut Abw\u00e4rme aufnehmen. Derzeit ist das gesamte K\u00f6lner Fernw\u00e4rmenetz rund 380 Kilometer lang &#8211; und es wird kontinuierlich ausgebaut.<\/p>\n<p>Anzeige:<\/p>\n<p>Empfehlungen unserer Partner<\/p>\n<p>W\u00e4rme zum Anfassen<\/p>\n<p class=\"AnnotatedMarkup-module-scss-module__KC7sFW__paragraph\">Seit 25 Jahren bietet die RheinEnergie F\u00fchrungen an \u2013 als Teil ihrer Bildungsinitiative. \u201eWir k\u00f6nnen hier erkl\u00e4ren, wie die Energieversorgung der Zukunft aussieht und was die W\u00e4rmewende bedeutet\u201c, sagt Elfgard Pfahlbusch, die das Programm betreut. In Zukunft will der Versorger Europas gr\u00f6\u00dfte Flusswasser-W\u00e4rmepumpe bauen \u2013 mit Energie aus dem Rhein. Die Touren durch den Tunnel bleiben aber auch weiterhin ein ganz besonderes Erlebnis. Wer mitlaufen will: Die F\u00fchrungen sind kostenlos und k\u00f6nnen \u00fcber die Website der RheinEnergie gebucht werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"W\u00e4rme f\u00fcr die andere SeiteFernw\u00e4rmetunnel unter dem Rhein in K\u00f6ln \u2013 wie rechtsrheinische Haushalte von einem unterirdischen Heizsystem&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":637660,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1828],"tags":[29,1149,30,1109,632,1420,5827,5828,1209,5830,5206,5829,5825,5826,5824,55793],"class_list":{"0":"post-637659","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-koeln","8":"tag-deutschland","9":"tag-energie","10":"tag-germany","11":"tag-haushalt","12":"tag-heizung","13":"tag-koeln","14":"tag-nachrichten-nrw","15":"tag-news-nrw","16":"tag-nordrhein-westfalen","17":"tag-regionale-nachrichten-nrw","18":"tag-rhein","19":"tag-rtl-nachrichten-nrw","20":"tag-rtl-nrw","21":"tag-rtl-regional","22":"tag-rtl-west","23":"tag-rtl-west-archiv"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115697383315648495","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/637659","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=637659"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/637659\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/637660"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=637659"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=637659"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=637659"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}