{"id":638033,"date":"2025-12-11T01:22:15","date_gmt":"2025-12-11T01:22:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/638033\/"},"modified":"2025-12-11T01:22:15","modified_gmt":"2025-12-11T01:22:15","slug":"fed-senkt-leitzins-us-notenbank-mit-dritter-zinssenkung-in-diesem-jahr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/638033\/","title":{"rendered":"Fed senkt Leitzins: US-Notenbank mit dritter Zinssenkung in diesem Jahr"},"content":{"rendered":"<p>Die <strong>US-Notenbank<\/strong> hat ihre <strong>Leitzinsen<\/strong> wie von Experten erwartet <strong>gesenkt<\/strong>. Die Zinsspanne wird um 0,25 Prozentpunkte auf 3,50 bis 3,75 Prozent reduziert, wie die Fed am Mittwoch in Washington bekannt gab. Es ist die dritte Leitzinssenkung in diesem Jahr. Die Federal Reserve hatte den geldpolitischen Schl\u00fcsselsatz im September erstmals im laufenden Jahr reduziert und im Oktober nachgelegt. Begr\u00fcndet wurde dies mit Schw\u00e4chesignalen vom Arbeitsmarkt.<\/p>\n<p>US-Notenbank senkt Leitzinsen: Entscheidung unter erschwerten Bedingungen<\/p>\n<p>Die W\u00e4hrungsh\u00fcter mussten ihre Entscheidung unter <strong>erschwerten Bedingungen<\/strong> treffen. Wegen der 43-t\u00e4gigen Haushaltssperre der Regierung (Shutdown) im Oktober und November fehlen wichtige amtliche Daten zu Arbeitsmarkt und Inflation. Die Notenbanker mussten sich deshalb mehr als \u00fcblich auf Sch\u00e4tzungen privater Institute und eigene Umfragen st\u00fctzen.<\/p>\n<p>Hinzu kommt starker politischer Druck durch US-Pr\u00e4sident <strong>Donald Trump<\/strong>. Dieser hat Fed-Chef <strong>Jerome Powell<\/strong> in den vergangenen Monaten wiederholt unter Druck gesetzt mit Forderungen nach kr\u00e4ftigen Zinssenkungen &#8211; unter anderem, um den Wohnungsmarkt anzukurbeln. Damit will der Republikaner vor den wichtigen Zwischenwahlen im kommenden Jahr Bedenken \u00fcber die allgemeine Bezahlbarkeit von Wohnraum begegnen.<\/p>\n<p>Die Amtszeit des scheidenden Fed-Chefs Powell endet im Mai. Trump hat angek\u00fcndigt, Anfang 2026 einen Nachfolger zu nominieren. Als aussichtsreicher Kandidat gilt Trumps Berater Kevin Hassett.<\/p>\n<p>Experten warnen, dass <strong>zu schnelle Zinsschritte<\/strong> nach hinten losgehen k\u00f6nnten. Sollte die Fed aggressiver lockern, als es die M\u00e4rkte f\u00fcr gerechtfertigt halten, k\u00f6nnten die Anleger dies als inflation\u00e4r bewerten, sagte Citigroup-Chefvolkswirt Nathan Sheets. Dies w\u00fcrde die langfristigen Zinsen nach oben treiben, einschlie\u00dflich der Hypothekenzinsen. Damit w\u00fcrde genau der Sektor gedrosselt, den Trump eigentlich st\u00e4rken wolle. &#8222;Das w\u00fcrde den Immobilienmarkt abw\u00fcrgen&#8220;, sagte Sheets.<\/p>\n<p>US-Notenbank erh\u00f6ht Konjunkturprognose f\u00fcr 2026<\/p>\n<p>Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) rechnet im kommenden Jahr mit deutlich <strong>mehr Wachstum<\/strong> als bisher. F\u00fcr 2026 geht die Zentralbank im Median mittlerweile von einem Plus von 2,3 Prozent aus &#8211; noch im September hatten die Experten 1,8 Prozent f\u00fcr das neue Jahr vorhergesagt. Die Konjunkturerwartungen f\u00fcr das ablaufende Jahr stiegen bei der Fed leicht auf 1,7 Prozent (zuvor 1,6 Prozent).<\/p>\n<p>Die Inflation d\u00fcrfte 2026 unterdessen nachlassen: Trotz der aggressiven Zollpolitik von US-Pr\u00e4sident Donald Trump erwartet die Notenbank nun einen Wert von 2,4 Prozent statt 2,6 Prozent. F\u00fcr 2025 hatten die Experten eine Teuerungsrate von 3,0 Prozent vorhergesagt &#8211; jetzt rechnen sie mit 2,9 Prozent.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die US-Notenbank hat ihre Leitzinsen wie von Experten erwartet gesenkt. 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