{"id":638102,"date":"2025-12-11T02:04:17","date_gmt":"2025-12-11T02:04:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/638102\/"},"modified":"2025-12-11T02:04:17","modified_gmt":"2025-12-11T02:04:17","slug":"havarie-in-brandenburg-zwoelf-meter-hohe-oel-fontaene-leck-weitgehend-geschlossen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/638102\/","title":{"rendered":"Havarie in Brandenburg: Zw\u00f6lf Meter hohe \u00d6l-Font\u00e4ne \u2013 Leck \u201eweitgehend geschlossen"},"content":{"rendered":"<p>In Brandenburg ereignet sich eine \u00d6l-Havarie. Das Umweltministerium spricht von einem Austritt \u201egro\u00dfer Mengen\u201c. Das Leck, das laut einer Lokalzeitung eine zw\u00f6lf Meter hohe \u00d6l-Font\u00e4ne verursachte, ist nun \u201eweitgehend geschlossen\u201c.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">An einer Pipeline nahe der PCK-Raffinerie in Brandenburg ist nach einer Havarie eine gro\u00dfe Menge an Erd\u00f6l ausgetreten. Das Brandenburger Umweltministerium best\u00e4tigte am Mittwochabend Medienberichte \u00fcber den Vorfall nahe der Ortschaft Zehnebeck in der Gemeinde Gramzow in der Uckermark. Wie der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) unter Berufung auf die Feuerwehr berichtete, schoss Roh\u00f6l rund zweieinhalb Stunden lang aus der Leitung. Gegen 19.45 Uhr (Mittwochabend) sei das Leck \u201eweitgehend geschlossen\u201c worden.<\/p>\n<p>Ersten Sch\u00e4tzungen zufolge seien \u201emindestens 200.000 Liter Roh\u00f6l\u201c in die Umwelt gelangt, berichtete der RBB weiter. Die \u201eM\u00e4rkische Oderzeitung\u201c hatte zuvor \u00fcber eine Erd\u00f6lfont\u00e4ne berichtet, die bis zu zw\u00f6lf Meter in die H\u00f6he schie\u00dfe und Bilder davon ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p>Wie eine PCK-Sprecherin der Nachrichtenagentur AFP best\u00e4tigte, ereignete sich die Havarie an einer sogenannten Schieberstation, einem wichtigen Knotenpunkt von Erd\u00f6l-Pipelines. Nach ersten Erkenntnissen h\u00e4tten vorbereitende Arbeiten f\u00fcr einen am Donnerstag geplanten Sicherheitstest an der Pipeline den \u00d6l-Austritt ausgel\u00f6st. Ein Sabotageakt k\u00f6nne \u201ederzeit ausgeschlossen werden\u201c.<\/p>\n<p>Die Ungl\u00fccksstelle befindet sich wenige Kilometer nordwestlich der <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/plus256299194\/PCK-Raffinerie-in-Schwedt-Der-Wirtschaftsministerin-droht-8-Milliarden-Risiko.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/plus256299194\/PCK-Raffinerie-in-Schwedt-Der-Wirtschaftsministerin-droht-8-Milliarden-Risiko.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">PCK-Raffinerie in Schwedt<\/a>. Das brandenburgische Umweltministerium erkl\u00e4rte, zum genauen Ausma\u00df der Sch\u00e4den k\u00f6nnten \u201egegenw\u00e4rtig noch keine Angaben gemacht werden\u201c. <\/p>\n<p>\u201eAlles unter Kontrolle\u201c <\/p>\n<p>Die PCK erkl\u00e4rte, Einsatzkr\u00e4fte unter anderem der PCK-Werkfeuerwehr und einer Gefahrstoffeinheit seien vor Ort, \u201eoberste Priorit\u00e4t\u201c habe der Schutz aller Beteiligten und der Umwelt. Von den Einsatzkr\u00e4ften hie\u00df es, dass dort, wo das \u00d6l direkt austrete, alles unter Kontrolle sei. Ein Feuerwehrsprecher sagte, dass zwei oder drei Mitarbeiter \u00d6l abbekommen h\u00e4tten.<\/p>\n<p>Vor Ort waren nach seinen Angaben etwa 100 Kr\u00e4fte der Feuerwehr, dazu etwa 25 Mitarbeiter der Raffinerie PCK, der die Leitung geh\u00f6rt. Auch Stunden nach der Leckage trat am Abend noch \u00d6l aus, wenn auch in geringerer Menge, so der Abteilungsleiter der Feuerwehr Schwedt und Fachberater f\u00fcr Gefahrstofflagen, Alexander Trenn.  Spezielle Saugwagen sollen nun das \u00d6l, das zurzeit auf einem nassen Acker stehe, aufnehmen. Der Einsatz in Zehnebeck, etwa drei Kilometer vom Ortskern Gramzow entfernt, werde noch stundenlang dauern und auch am Morgen fortgesetzt, f\u00fcgte er an.<\/p>\n<p>Grundwasserverunreinigung unwahrscheinlich<\/p>\n<p>Zu einer m\u00f6glichen Verunreinigung des Bodens und des Grundwassers sagte der Feuerwehr-Abteilungsleiter Trenn, gl\u00fccklicherweise sei der umliegende Ackerboden sehr nass vom Regen. Somit k\u00f6nne das \u00d6l, das leichter als Wasser sei, quasi auf diesem Regenwasser schwimmen und am Abend nicht tief ins Erdreich eindringen. Daher sei eine weitgehende Verunreinigung des Grundwassers zun\u00e4chst unwahrscheinlich.<\/p>\n<p>Brandenburgs Umweltministerin Hanka Mittelst\u00e4dt k\u00fcndigte an, sich am Donnerstag (12.30 Uhr) vor Ort ein Bild \u00fcber das Ausma\u00df der Sch\u00e4den machen zu wollen. Das \u00d6l trat demnach in Zehnebeck aus, etwa 3 Kilometer vom Ortskern Gramzow entfernt.<\/p>\n<p>dpa\/sebe\/jac<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"In Brandenburg ereignet sich eine \u00d6l-Havarie. Das Umweltministerium spricht von einem Austritt \u201egro\u00dfer Mengen\u201c. Das Leck, das laut&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":638103,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1816],"tags":[1960,1958,1959,1957,1956,1890,29,64211,30,110,37369,12088],"class_list":{"0":"post-638102","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-brandenburg","8":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-berlin-und-brandenburg","9":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-brandenburg","10":"tag-aktuelle-news-aus-berlin-und-brandenburg","11":"tag-aktuelle-news-aus-brandenburg","12":"tag-berlin-und-brandenburg","13":"tag-brandenburg","14":"tag-deutschland","15":"tag-erdoel","16":"tag-germany","17":"tag-newsteam","18":"tag-pck","19":"tag-uckermark"},"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/638102","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=638102"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/638102\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/638103"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=638102"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=638102"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=638102"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}